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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Zitat aus von @Wolkenschaf verlinktem Artikel "Offensichtlich stellt man in Deutschland die Indikation zur Intensivbehandlung von CoViD- 19-Patienten deutlich schneller als in anderen Ländern."
    Tja, das wird doch nicht finanzielle Gründe haben? Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...

    Dieser Artikel scheint dazu zu passen, leider kann ich ihn nicht lesen, kann da jemand helfen?

    [Editiert]
    Geändert von Charlotte03 (16.05.2021 um 19:39 Uhr) Grund: Bezahllink gelöscht

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Inzwischen gibt es übrigens Daten

    Ich finde solche Vergeiche hinken massiv, wenn man nicht gleichzeitig die vreschiedenen Gesundheitssysteme vergleicht.
    Davon ist auch abhängig, wann und unter welchen Bedingungen in welchem Bereich betreut werden kann.
    Allein der Vergleich von Ausbildung und Personalschlüssel wäre ein wichtiges Kriterium.
    Ohne dies zu beachten- sind solche Vergleiche einfach nur Stimmungsmache.

    Anscheinend geht es auch nach über einem Jahr immer noch nicht in so manchen (Journalisten) Kopp, das ein Intensivbett erstmal nur ein Möbelstück ist.

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen

    Dieser Artikel scheint dazu zu passen, leider kann ich ihn nicht lesen, kann da jemand helfen?
    ne-nicht lesbar. Was das verlinken überflüssig macht
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Tja, das wird doch nicht finanzielle Gründe haben? Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...
    Ich kann den Artikel nicht lesen, aber ja, Kliniken sind auch in hohem Maße wirtschaftliche Organisationen wo nicht nur medizinische Maßstäbe entscheiden.
    Auch zu Corona-Zeiten nicht. Es wäre sicher interessant mehr über auch solche Hintergründe zu erfahren.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von -vindpinad- Beitrag anzeigen
    Es wäre sicher interessant mehr über auch solche Hintergründe zu erfahren.
    Also ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass in Deutschland schneller zur Intensivstation durchgewunken wird weil Deutschland im Vergleich noch immer besser mit Intensivbetten ausgestattet ist und diese dann eben besser bezahlt werden.

    Dass die Datenlage so wahnsinig schlecht ist wird in diesem Artikel thematisiert:

    „Seit Beginn der Pandemie erleben wir ein Versagen der Fachgesellschaften von der Statistik über die Epidemiologie bis zur Soziologie“, sagt der Datenerhebungsexperte Rainer Schnell von der Universität Duisburg-Essen. Keine wissenschaftliche Organisation habe die, wie er es nennt, „Datenerhebungskatas*trophe“ kritisiert.

    ...„Deutschland läuft der Datenerhebungsqualität der englischsprachigen Länder meilenweit hinterher“, ergänzt der Medizinstatistiker Gerd Antes, Mitbegründer des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Am schlimmsten sei, dass es „weder in der Politik noch in der Wissenschaft vielversprechende Anstrengungen gebe, das Empirie-Defizit zu beheben“, wird Antes im Wissenschaftsblog des Berliner Fachjournalisten Jan-Martin Wiarda zitiert: „Da herrscht eine Mischung aus Inkompetenz, Arroganz und Interessenkonflikten.“

    ...
    Jenseits von Eifersüchteleien verhindert ein gesundheitswissenschaftliches Struk*tur*pro*blem eine Besserung. „Die Pleiten, Pech und Pannen der deutschen Coronapolitik haben eine gemeinsame Ursache“, so Wiardas Analyse. „Das Zusammenspiel von Politik, Administration und Wissenschaft wird nicht funktionieren, solange ‚*Public Health‘ nicht zu einer Leitdisziplin in Deutschland wird.“ Die gesellschaftliche Gesundheitsversorgung ist ein Stiefkind des patientenzentrierten Medizinsystems.
    ....
    Weil weiterhin unbekannt ist, welche Wege das Virus genau nimmt, kommen die politischen Präventionsmaßnahmen vielfach einem Stochern im Nebel gleich. Ganze Bevölkerungsgruppen wie Migranten oder sozial Benachteiligte fallen mit ihrer besonderen Belastungssituation aus dem Blick. Andere Gruppen wie Schüler und Studierende werden mit ihrem Infektionspotenzial wahrscheinlich falsch eingeschätzt. Das Ergebnis sind „Notbremsen“, die nicht geringen Kollateralschaden produzieren, etwa über die strikten Inzidenzwerte.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Also ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass in Deutschland schneller zur Intensivstation durchgewunken wird weil Deutschland im Vergleich noch immer besser mit Intensivbetten ausgestattet ist und diese dann eben besser bezahlt werden.
    Ich kann mir tatsächlich vorstellen das verlegt wurde, weil es auf Normalstation kein Bett mehr gab, kein Personal oder (wie so häufig) die ganze Station mangels Personal geschlossen war.

    Das mit der Wirtschaftlichkeit hinkt, weil vielerorts dafür Operationen mit anchließender Intensivbetreuung abgesagt wurden und die hätten mehr Kohel in die Klinikkasse gespült als arbeitsintensive Covid Patienten mit langer Liegezeit
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir tatsächlich vorstellen das verlegt wurde, weil es auf Normalstation kein Bett mehr gab, kein Personal oder (wie so häufig) die ganze Station mangels Personal geschlossen war.

    Das mit der Wirtschaftlichkeit hinkt, weil vielerorts dafür Operationen mit anchließender Intensivbetreuung abgesagt wurden und die hätten mehr Kohel in die Klinikkasse gespült als arbeitsintensive Covid Patienten mit langer Liegezeit
    Ich denke, es hat sich einfach auch sehr ungleichmäßig verteilt. Teilweise aus "praktischen" Gründen - so gehört beim hiesigen Krankenhaus die schon immer vorhandene, kleine Isolierstation organisatorisch zur Intensivstation. Wer als Covid 19 Patient ins Krankenhaus kam - und wir haben einige nur aus Gründen der besseren Versorgung /Einhaltung der Quarantäne ins Krankenhaus gefahren, gerade zu Beginn der Pandemie und bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Impfungen hier richtig angelaufen waren, weil die häuslichen Verhältnisse entsprechend waren. Wenn sich zum infizierten Ehemann noch die Pflegebedürftige Mutter und ein Kind mit schwerer Grunderkrankung im Haushalt befindet, ist es leichter, den Ehemann auszulagern um die anderen Familienmitgileder zu schützen (der Fall blieb mir besonders im Gedächtnis). Er verbrachte seine Quarantänezeit bei gutem Allgemeinzustand in der Klinik, zählte aber als Covid 19 Patient auf der ICU. So war es auch am Anfang, als jeder Infizierte ins Krankenhaus gebracht wurde. In den ersten Monaten gab's hier wirklich nur sehr wenige Fälle. Auch alte Menschen landen bis heute von vorneherein im Krankenhaus, allein schon der besseren Überwachung wegen.

    Ausserdem benötigen die Krankenhäuser eine bestimmte Anzahl Patienten, um Ausgleichszahlungen zu bekommen, wenn andere Eingriffe ausfielen (wobei auch die Fachärzte oft zum Verschieben rieten. Nicht, weil das Krankenhaus voll war, sondern weil es immer wieder Ausbrüche in den Kliniken gab). Hier waren es bis Anfang 21 zu wenig Patienten, so dass das Krankenhaus im Frühjahr Probleme mit der Lohn Zahlung bekam und die Kommune einsprang.

    Schwere Fälle wurden sehr schnell in andere Häuser in 70,80km Entfernung gebracht, weil diese als Schwerpunktklinik galten. Da waren die Stationen tatsächlich oft randvoll.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Das mit der Wirtschaftlichkeit hinkt, weil vielerorts dafür Operationen mit anchließender Intensivbetreuung abgesagt wurden und die hätten mehr Kohel in die Klinikkasse gespült als arbeitsintensive Covid Patienten mit langer Liegezeit
    Das hinkt nicht unbedingt. Eine Freundin von mir ist Klinikärztin und sie hat schon berichtet welche Entscheidungen zu Beginn und während der Corona-Krise auch oder sogar stark von wirtschaftlichen Gedanken geprägt waren.
    Das ist einfach Teil des Klinikbetriebs, muss es in Teilen vielleicht auch sein.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Inzwischen gibt es übrigens Daten



    Differenziertere Angaben zur Altersstruktur gehen aus Abb. 5 hervor24. Die Aussage der DIVI-Verantwortlichen, dass inzwischen schon 30- bis 40jährige auf Intensivstationen liegen, lässt sich also insofern präzisieren, als dass diese 2,8% aller CoViD19-Patienten auf Intensivstationen ausmachen, absolut betrachtet bundesweit also etwa 130 Patienten dieser Altersgruppe betroffen sind. 7,8% der Patienten auf Intensivstation sind 40-49 Jahre alt, 22% 50-59 Jahre, aber der Hauptteil der Patienten ist älter als 60 Jahre (Median
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