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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    Corona-Impfung in sozialen Brennpunkten: Unklar, wie es weiter geht | Koln


    Das widerspricht ganz klar der hier geäußerten These, es sei egal, ob eine Familie in einem EFH oder in einem Wohnblock lebt.

    Köln – In der Domstadt ist die Inzidenz in den Stadtteilen unterschiedlich hoch. Besonders in Stadtteilen wie Chorweiler, wo Menschen auf engem Raum zusammen leben, sind die Corona-Zahlen teilweise alarmierend hoch.
    naja, ich lebe auch in einem innenstadtbezirk ohne gärten, trotzdem gibt es hier nicht so hohe zahlen. es ist ja nicht überall so wie in chorweiler (wo die h

    zur ausgangsfrage, warum berlin vergleichsweise moderate zahlen hat und meckpomm nicht, hilft mir der fall chorweiler nur begrenzt weiter. zum beispiel bleibt meiner meinung nach offen, welche rolle die tatsächlich einwohnerdichte spielt. also ob die leute wirklich sich dauernd zu vielen menschen in verseuchten räumen drängeln - oder ob es eher an den schlechten jobs liegt, von denen sie das virus in ihre familien einschleppen. oder an sozialen problemen, z.b. wenn jemand suchtkrank ist und sich um nix kümmert. oder mangelnde sprachkenntnisse... was auch immer.

    hab grad auch nochmal nachgegoogelt: im stadtteil chorweiler leben 1232 menschen auf den quadratkilometer. in berlin sind es über 4000.

    LEIDER tappen wir wohl immer noch sehr im dunkeln, was die verbreitung des virus' angeht.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen

    ...
    zum beispiel bleibt meiner meinung nach offen, welche rolle die tatsächlich einwohnerdichte spielt. also ob die leute wirklich sich dauernd zu vielen menschen in verseuchten räumen drängeln - oder ob es eher an den schlechten jobs liegt, von denen sie das virus in ihre familien einschleppen. oder an sozialen problemen ........
    Meistens hängt das zusammen.

    Schlecht bezahlter Job, wenig Einkommen, enge Wohnung, in der mehrere Menschen leben, Mietshaus mit vielen Parteien, Stadtteil mit wenig Grünflächen, kaum Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche sich auszutoben.

    Da steckt ein Infizierter zwangsläufig mehr Menschen an als im Villenvorort oder im Innenstadtbezirk mit großen Altbauwohnungen.
    Auch wenn es sich um dieselbe Großstadt handelt.

  3. Moderation

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Arbeit ohne Home Office Möglichkeit, häufige Nutzung des ÖPNVs...usw.
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

  4. Moderation

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Mir fällt noch ein... Im letzten Frühjahr waren überwiegend Menschen infiziert, die Skifahren waren. Konnte man gut in Berlin sehen: Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte.... dort, wo Menschen leben, die Skifahren gehen. (und das Geld dafür haben).

    Später dann dort, wo Menschen auf engem Raum teilweise in Großsiedlungen leben... Neukölln, Spandau, Mitte.
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Eine Sache die ich mal im Stadt- Land Vergleich gelesen habe.
    Die Schließung der Gastronomie hatte in der Stadt viel größere Auswirkungen, weil eben Treffen in der Stadt dort viel mehr stattfinden.
    Auf demLand hat man sich schon vor Corona viel mehr im privaten Rahmen getroffen und das hat sich durch Gastroschließung kaum verändert

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen

    hab grad auch nochmal nachgegoogelt: im stadtteil chorweiler leben 1232 menschen auf den quadratkilometer. in berlin sind es über 4000.

    LEIDER tappen wir wohl immer noch sehr im dunkeln, was die verbreitung des virus' angeht.
    Das kannst du jetzt wahrscheinlich gar nicht wissen, aber die Einwohnerzahl pro qm bezieht sich auf den Stadtbezirk Chorweiler, der besteht aus verschiedenen Stadtteilen, u.a. auch dem Stadtteil Chorweiler.
    Chorweiler ist der nördlichste Stadtbezirk von Köln. Zum Stadtbezirk gehören die Stadtteile Blumenberg, Chorweiler, Esch/Auweiler, Fühlingen, Heimersdorf, Lindweiler, Merkenich (mit Rheinkassel, Langel und Kasselberg), Pesch, Roggendorf/Thenhoven, Seeberg, Volkhoven/Weiler und Worringen.
    Der Stadtbezirk Chorweiler ist mit der von dir angegebenen Zahl der am wenigsten dicht besiedelte von allen Kölner Stadtbezirken aber die Plattenbausiedlung, an die man immer denkt, wenn man von Chorweiler spricht, ist die größte in ganz NRW und da leben laut Wikipedia 80.000 Menschen auf nicht mal einem Quadratkilometer. Das ist schon sehr dicht besiedelt, es kann sein, dass das der am dichtesten besiedelte Stadtteil Deutschlands ist. Das müsste man dann vergleichen, wenn überhaupt.

    Quelle: Köln-Chorweiler (Stadtbezirk)
    Geändert von BlueVelvet06 (08.05.2021 um 23:29 Uhr)

    Das Coronavirus ist der Versuch der Waschbären, uns alle umzuwandeln
    und dann die Weltherrschaft zu übernehmen!
    Ein Anagramm von Corona ist Racoon, und was machen Waschbären?
    Sie waschen sich die Hände und tragen Masken.
    WACHT ENDLICH AUF!!!!1!!11!!!!
    .

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Das kannst du jetzt wahrscheinlich gar nicht wissen, aber die Einwohnerzahl pro qm bezieht sich auf den Stadtbezirk Chorweiler, der besteht aus verschiedenen Stadtteilen, u.a. auch dem Stadtteil Chorweiler.

    Der Stadtbezirk Chorweiler ist mit der von dir angegebenen Zahl der am wenigsten dicht besiedelte von allen Kölner Stadtbezirken aber die Plattenbausiedlung, an die man immer denkt, wenn man von Chorweiler spricht, ist die größte in ganz NRW und da leben laut Wikipedia 80.000 Menschen auf nicht mal einem Quadratkilometer. Das ist schon sehr dicht besiedelt, es kann sein, dass das der am dichtesten besiedelte Stadtteil Deutschlands ist. Das müsste man dann vergleichen, wenn überhaupt.

    Quelle: Köln-Chorweiler (Stadtbezirk)
    danke! das wusste ich tatsächlich nicht.

    es ändert aber nichts an meinen fragezeichen. denn wenn die bevölkerungsdichte tatsächlich so ein ausschlaggebender faktor wäre, müsste ja die zahl in der fraglichen gegend noch viel höher sein - ist sie aber nicht, wenn ich diese karte richtig interpretiere, sie differenziert nach den stadtteilen im bezirk.

    aber das hatten wir ja schon festgestellt bei dem vergleich anderer großstädte mit ländlichen gegenden.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich weiß es auch nicht genau, im Fernsehen sagte man was von 550. Das ist nun nicht niedrig, aber auch nicht so exorbitant hoch wie man denken könnte. Eins wurde im TV Bericht aber auch noch angesprochen: die Aufzüge. Ich kann mir das auch gut vorstellen: wenn da einer mitgefahren ist, der gerade maximal Viren ausstößt und man anschließend mit diesem Aufzug über 20 Stockwerke hochfahren muss, dann kann ich mir nicht vorstellen dass eine FFP2 Maske das noch abhält.

    Aber wie du schon sagst: das Thema ist anscheinend sehr komplex.
    Geändert von BlueVelvet06 (09.05.2021 um 00:13 Uhr) Grund: Nachtrag

    Das Coronavirus ist der Versuch der Waschbären, uns alle umzuwandeln
    und dann die Weltherrschaft zu übernehmen!
    Ein Anagramm von Corona ist Racoon, und was machen Waschbären?
    Sie waschen sich die Hände und tragen Masken.
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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Das Problem ist nicht nur die Bevölkerungsdichte allein, sondern auch die Ignoranz und die mangelnde Vorsicht gerade in diesen teilweise prekären Stadtteilen.

    Ich lebe in einem Ballungsgebiet, zudem in einem Mehrfamilienhaus (bisher übrigens kein einziger Coronafall im Haus)... aber die höchsten Inzidenzen in meiner Stadt liegen genau in den Vierteln, wo schon vor Corona auf jegliche Regeln und aufs Strafgesetzbuch gepfiffen wurde.

    Da sind nicht nur Not und unglückliche prekäre Lebensumstände Pandemietreiber, sondern auch pure Ignoranz.

    Um so richtiger finde ich, dass einige Städte jetzt mit Impfmobilen in genau diese Gebiete gehen. Sie werden nicht jeden erreichen (es gibt da ja auch viele Verweigerer), aber jeden, den sie erreichen, ist wichtig.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich mutmaße mal :

    Es gibt bekanntermaßen eine Dunkelziffer an nicht erkannten Infektionen-was nicht heißt, dass die Betroffenen so gar nichts gemerkt haben (das gibt es zwar auch), aber dass sie unter dem Radar durchgelaufen sind.
    Nur, wer auch getestet wird, kann als Covid 19 Infizierter erfasst und auch gezählt werden.

    Schon in ländlichen Gegenden sieht man den Unterschied zwischen den Vierteln, die eher gutsitiuert sind und denen, in den besonders viele Migranten und Hilfeempfänger leben.

    Da sind schon vor der Pandemie viele Missstände und auch Erkrankungen erst aufgefallen, wenn Mitarbeiter sog. aufsuchender Hilfen sich gekümmert haben. Die hat man aber während der Pandemie gewaltig zurück gefahren.

    Es gibt zwar, drei Ausbrüche in einer Blockssiedlung der Kreisstadt, in der sehr viele Flüchtlinge, Menschen mit diversen Problemen und in prekärer Einkommenslage leben. Meist "ploppte" das auf, weil ein Bewohner wirklich schwer erkrankte und dann mit dem Rettungsdienst abgeholt wurde. Es gab dann Reihentests - bei denen die Beteiligung wirklich gut war, es war also nicht so, dass man die Leute quasi zwingen musste - bei denen man jedesmal so 20,30 Infizierte fand, die gar keinen Hausarzt haben.
    Das ist, auf die Gesamtbevölkerung der Kreisstadt gesehen, sehr viel.

    Man darf nicht vergessen - viele der dort lebenden Menschen sind als Flüchtlinge hierher gekommen. Anfangs hatten sie aufgrund ihres ungeklärten Status nur Anspruch auf Versorgung im Akutfall. Dann war ihr Status geklärt, sie sind krankenversichert, sie wissen, dass sie beim Arzt und im Krankenhaus ihre Versicherungskarte brauchen - aber dass sie damit auch dann zum Arzt gehen können, wenn es ihnen "ein bisschen schlecht" geht, dass man damit "ohne Schmerz" zum Arzt gehen kann, auf die Idee kommen sie nicht. Sie wissen, dass wir eine Pandemie haben, dass man sich testen lassen kann, aber da hört es dann schon auf.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es in entsprechend ähnlich gelagerten Gegenden in der Großstadt vergleichbar ist.

    Da kann dann ein Cluster über Wochen und Monate vor sich hin köcheln ohne dass es groß auffällt.

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