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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Da es aber nach derzeitigen Kenntnisstand keinen Vorteil von geimpften Mitarbeitern gegenüber ungeimpften zum Schutze des Patienten gibt- ist das hinfällig.

    Falsch.
    Wir haben bis jetzt keinen empirischen Beleg dafür, dass ein geimpfter Mitarbeiter für den Patienten sicherer er ist.
    Es gibt aber auch keinen Hinweis darauf, dass er es nicht ist.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

  2. VIP

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Dann dürfte im Sinne des Arbeitschutzes kein AG seine Mitarbeiter in der ambulanten Pflege bei Sturm, Glatteis, Schnee oder in Brennpunkte mit hoher Gewalt auf den Strassen zu den Patienten schicken.
    Wenn es dafür eine Arbeitsschutzrichtlinie gibt, muss der Arbeitgeber sich daran halten, ansonsten macht er sich haftbar im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls.

    Dann müsste auch Grippe eine Zwangsimpfung sein.

    Dann müssten Reinigungskräfte, Busfahrer, Einzelhandel, Gastronomen, Künstler ebenfall zwangs geimpft werden.
    Deine Wortwahl finde ich unangemessen.

    Alle genannten Berufsgruppen haben Arbeitsschutzvorschriften.

    Allerdings hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) angekündigt, für Personenschäden infolge von Infektionen mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz grundsätzlich – das heißt außer für Personenschäden in besonders gefahrgeneigten Betrieben wie Krankenhäusern – nicht einstehen zu wollen, da es sich um eine Allgemeingefahr handele. Hält dieses Verständnis einer gerichtlichen Prüfung stand, wäre die Haftungsbeschränkung des § 104 SGB VII nicht anzuwenden. Der Arbeitgeber könnte dann selbst für fahrlässig verursachte Infektionen in Anspruch genommen werden. Sollte der Arbeitgeber keinerlei Schutzmaßnahmen ergreifen, liegt bereits eine Haftung wegen Vorsatz nahe, für die die Berufsgenossenschaften ohnehin nicht aufkommen.

    Corona-Infektionen im Unternehmen: Haftung des Arbeitgebers | Personal | Haufe
    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    ich habe mich impfen lassen (war ein angebot des arbeitgebers) - für mich.

    damit ich weiter arbeiten kann und leben kann.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    eine meldung in eigener sache:

    gestern nachmittag war der 2. pieks. es geht mir gut. die normalen impfreaktionen:

    die einstichstelle hat heute nach ein bisschen gedrückt und war warm. heute: wärmegefühl, ein bisschen knochen- und gelenkschmerzen. ferdsch.
    Super!

    1. EC-Karte in den Handschuh stecken
    2. Durch Handauflegen bezahlen
    3. Zufrieden sagen: "Dieser Chip in der Impfung hat sich echt gelohnt!"

    .

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    ich habe mich impfen lassen (war ein angebot des arbeitgebers) - für mich.

    damit ich weiter arbeiten kann und leben kann.
    Freut mich für dich, dass du so früh schon dran kommen konntest. Solche Berichte stimmen mich positiv.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    meine abteilung war ganz überrascht, dass wir schon gleich am 2. tag der ersten mitarbeiterrunde mit geimpft wurden.

    85 % sind dabei. 15 % sind noch im abgleich mit ihren ärzten (marcumar-patientin etc) über die genauen modalitäten. - aber wir stehen fast zu 100 % hinter der impfung. (hat vielleicht auch etwas mit der berufsausbildung und hintergrundwissen zu tun. )
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    @Anky
    Der Schluß auf mangelnde Empathie beim Umgang mit dem Patienten ist eine wirklich steile These.
    Ja, ich finde es empathielos, die Bedenken der Mitarbeiter nicht ernst zu nehmen und gleich die Kündigung auszusprechen, ohne vielleicht mal über Alternativen nachzudenken. Und wenn es dabei um einen Marktvorteil geht, geht es wohl tatsächlich mehr um wirtschaftliche als um menschliche Interessen.

    Ich kann jeden verstehen, der Bedenken gegenüber diesem neuartigen Impfstoff hat. Ich habe sie auch und bis vor kurzem hätte ich auch die Impfung noch rigoros verweigert. Mittlerweile habe ich eine andere Risikoabwägung vorgenommen. Und ich finde, eine solche Möglichkeit des Nachdenkens sollte ein empathischer und menschenfreundlicher Arbeitgeber auch seinen Mitarbeitern zugestehen. Und wer das schon seinen (möglicherweise langjährigen) Mitarbeitern nicht zugesteht... ja, da frage ich mich, wie es generell um Empathie und Mitgefühl bestellt ist, und ob das bei Pflegebedürftigen ausgeprägter ist oder es auch hier einfach nur ums schnöde Geld geht.

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Ich würde in jedem Fall die geimpfte Pflegekraft vorziehen. Erstens weil ich mir davon mehr Sicherheit verspräche und zweitens weil ich davon ausginge, dass sie sich vielleicht auch aus Verantwortung ihren Patienten gegenüber hat impfen lassen.
    Das bleibt Dir unbenommen und ist auch Dein gutes Recht. Erstmal ist trotz allem jeder erstmal für sich selbst und seine eigene Gesundheit verantwortlich. Und ich würde niemals von jemand anders erwarten, dass er für mich seine Gesundheit potenziell aufs Spiel setzt. Und das Pflegepersonal verweigert die Impfung ja nicht, weil sie die zu pflegenden ärgern oder ihren Arbeitsplatz los werden wollen, sondern wohl vor allem, weil sie sich auch um ihre Gesundheit sorgen. Wieso ist diese Sorge weniger wert als Deine, von einer ungeimpften Pflegekraft versorgt zu werden, wo Deine eigene Impfung sowieso der beste Schutz ist? Ich finde, das sollte man schon auch respektieren und ernst nehmen. Sind nicht alles Querdenker, die Bedenken haben.

    Man muss es auch ganz klar mal rein aus der Risikobewertung - gerade auch für junge Menschen - sehen: Die Risiken, sich mit Corona anzustecken und dann auch noch einen schweren bis tödlichen Verlauf zu haben, werden möglicherweise geringer eingeschätzt als sich bewusst impfen zu lassen mit möglichen Neben- und Langzeit-/Spätfolgen, die man mangels Erfahrung noch gar nicht abschätzen kann.

    Gehörte ich nicht zur Risikogruppe, würde ich mich auch nicht impfen lassen. Ob ich da eine andere Meinung hätte, wenn ich Pflegepersonal wäre...? Schwierig, finde ich. Und in Zeiten des Pflegenotstandes ist die Frage, ob wir uns eine indirekte Impfpflicht für diese Personengruppen leisten können.
    Geändert von Anky-2 (20.01.2021 um 13:37 Uhr)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Falsch.
    Wir haben bis jetzt keinen empirischen Beleg dafür, dass ein geimpfter Mitarbeiter für den Patienten sicherer er ist.
    Es gibt aber auch keinen Hinweis darauf, dass er es nicht ist.
    ansteckend schlägt nicht-ansteckend

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Deine Wortwahl finde ich unangemessen.
    Weil?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Alle genannten Berufsgruppen haben Arbeitsschutzvorschriften.

    Allerdings hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) angekündigt, für Personenschäden infolge von Infektionen mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz grundsätzlich – das heißt außer für Personenschäden in besonders gefahrgeneigten Betrieben wie Krankenhäusern – nicht einstehen zu wollen, da es sich um eine Allgemeingefahr handele. Hält dieses Verständnis einer gerichtlichen Prüfung stand, wäre die Haftungsbeschränkung des § 104 SGB VII nicht anzuwenden. Der Arbeitgeber könnte dann selbst für fahrlässig verursachte Infektionen in Anspruch genommen werden. Sollte der Arbeitgeber keinerlei Schutzmaßnahmen ergreifen, liegt bereits eine Haftung wegen Vorsatz nahe, für die die Berufsgenossenschaften ohnehin nicht aufkommen.

    Corona-Infektionen im Unternehmen: Haftung des Arbeitgebers | Personal | Haufe

    Da demnach für Krankenhäuser etc gehaftet wird, wäre es interesannt zu wissen, wie dann die Gastronomen, Einzelhandel und co verfahren. Die müssten demnach zum Arbeitsschutz tatsächlich Mitarbeiter zwangsimpfen lassen.

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    ich habe mich impfen lassen (war ein angebot des arbeitgebers) - für mich.

    damit ich weiter arbeiten kann und leben kann.
    Ich stelle nicht die Impfung in Frage. Sondern das hier eine Berufsgruppe raus gepickt wird und drauf eingehackt wird- bevor klar ist ob sie sich nicht sowieso alle impfen lassen- wenn genug Impfstoff da ist.
    Da werden jede Menge ungelegte Eier zerbrochen.

    Eine Denke die ich zienmlich abwertend dieser Berufsgruppe gegenüber finde.
    Man kann ntürlich auch mit solchen abstrusen Forderungen zum derzeitigen den Pflegenotstand voran treiben. Und sich wundern warum es dann noch weniger Fachkrafte gibt.

    Es gibt doch sowieso nicht genug Impfstoff für alle, also was soll das? Erstmal die impfen, die das höchste Risiko schwerer Verläufe haben. Dann sind die sicher. Dann den Rest. Wer Bedenkzeit braucht, der braucht sie halt. Was solls- sind genug in Warteschleife
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    ich zähle mich zu einer berufsgruppe, wenn die infektionsmässig in die knie geht- jedes krankenhaus zu machen kann.

    toi toi toi- auf den holzkopf klopft- bis dato sind bei uns noch keine infektionen aufgetreten.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Ich stelle nicht die Impfung in Frage. Sondern das hier eine Berufsgruppe raus gepickt wird und drauf eingehackt wird- bevor klar ist ob sie sich nicht sowieso alle impfen lassen- wenn genug Impfstoff da ist.
    Da werden jede Menge ungelegte Eier zerbrochen.
    ...

    Es gibt doch sowieso nicht genug Impfstoff für alle, also was soll das? Erstmal die impfen, die das höchste Risiko schwerer Verläufe haben. Dann sind die sicher. Dann den Rest. Wer Bedenkzeit braucht, der braucht sie halt. Was solls- sind genug in Warteschleife
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

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