Wir sind hier relativ stabil bei um die 130, wenn eher mal weniger, aber dann wieder verlässlich der Sprung auf 130.
Quarantänler hatten wir schon im März, als die Nachbarn aus Tirol zurück kamen und nein, die waren nicht in Ischgl und sind keine Partymäuse.
Ein Nachbarskind war in Quarantäne wegen eines Falls in der Klasse, der übrigens keine Ansteckung nach sich zog.
Nun ist die Nachbarin positiv getestet worden, so dass das bereits erwähnte Kind und auch Geschwisterkind ebenfalls in Quarantäne sind; getestet werden die beiden nur, wenn Symptome auftreten, sonst ist keiner notwendig nach Auskunft der Nachbarin. So richtig ausgegoren finde ich das irgendwie nicht, aber gut, wenn die Empfehlungen so sind...
Antworten
Ergebnis 5.021 bis 5.030 von 15092
-
20.11.2020, 13:12Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
-
20.11.2020, 13:13
-
20.11.2020, 13:13Inaktiver User
-
20.11.2020, 13:20Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das alles bereits gemacht wird, dennoch kommen die Kunden, die sich nicht drum scheren. Will man die vor die Tür jagen? Ich würde spontan sagen ja, aber als Inhaber mag man das anders sehen, wenn dann draussen überall erzählt wird, man wöre aus dem Laden geworfen worden.
Dann kann sie auch zumachen.
Es ist schierig. Bekannte von mir sind Handwerker. Sie haben zum Glück so dermaßen viel zu tun, dass sie wirklich Kunden, die Maske und Abstand vor Ort verweigern sagen können: "Dann eben nicht".
Traut sich das auch der kleine Einzelhändler im Örtchen?
-
20.11.2020, 13:25Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Über die diversen Eilmeldungsticker läuft gerade, dass Biontech-Pfizer die Zulassung für ihren Impfstoff beantragen.
-
20.11.2020, 13:30
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Solange es nicht monothematisch seitenlang um einen strangfremden Punkt geht, können kurze Abschweifungen ruhig hier stehen bleiben. Manche Punkte haben Schnittmengen und sind nicht so leicht zu trennen.
mono, du siehst, das täglich mindestens drei bis vier Moderatorinnen hier reingucken. Wir kümmern uns schon.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
20.11.2020, 13:32Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Die Frage ist eher die nach Anzahl Betten/Einwohner. Hier gibt es z.B. einen Kreis, der zwar 10% freie Intensivbetten meldet.
Allerdings hat der Kreis 11 (?) Betten, das heißt, dort ist genau ein Bett noch frei.
Und das ist neu, letzte Woche waren dort alle (!) Intensivbetten belegt.
-
20.11.2020, 13:33
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Unicorn, ich schrieb nicht ohne Grund "teilweise noch positiv".

Sie werden dann entlassen, wenn es medizinisch verantwortbar ist, einige sind zu dem Zeitpunkt schon negativ, andere nicht. Jedenfalls sind negative Testergebnisse nicht zwingende Voraussetzung.
Wenn zur Diskussion steht, dass die Patienten in die häusliche Quarantäne entlassen werden könnten, werden in Kooperation mit dem Patienten, sofern möglich, und dem Gesundheitsamt die häuslichen Verhältnisse geprüft; natürlich muss eine Versorgung des Betroffenen gewährleistet sein.
Natürlich wird lange nicht jeder positive Patient stationär aufgenommen, das habe ich als bekannt vorausgesetzt. Wir hatten hier im Frühjahr ein größeres Ausbruchsgeschehen (dreistellige Zahl), von diesen Personen war keine einzige stationär. Die, die z.Zt. kommen, sind Menschen mit Vorerkrankungen, die man im Auge behalten muss - wir hatten am Wochenende z.B. acht Patienten, unter denen waren drei Transplantierte. (Die Zahl basiert auf persönlicher Schätzung und soll einen Durchschnitt darstellen, d.h. manche bleiben drei Tage, dafür andere zehn.)Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
-
20.11.2020, 13:34Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Ja klar, das bestreite ich auch gar nicht.
Nur: Optimismus muss sich irgendwoher speisen. Das klappt bei mir (unter anderem) dadurch, dass sich Dinge in eine für mich positive Richtung entwickeln, teils durch eigene Aktivitäten, teils durch glückliche Umstände.
Eine gute Entwicklung, mit der ich angesichts der kommunizierten Sachlage nicht gerechnet habe ("Hey, wir haben herausgefunden, dass Alltagssituation X oder Y nun doch faktisch kein Infektionsrisiko birgt, weil...") beflügelt bei mir die Glücksbotenstoffe im Hirn intensiver als eine schlechte nach vorher optimistischerer Einschätzung ("1,5m Abstand sind leider nicht genug. Aerosole können viel weiter fliegen, und sie können infektiöse Viren enthalten...")
Da bin ich erst einmal niedergeschlagen und das Kopfkino geht los, was das für die kommenden Monate oder Jahre bedeutet.
In diesem Fall war es ungünstig, dass sich in den Medien und einigen Instituten erst auf die größeren Tröpfchen als Hauptübertragungsweg konzentriert wurde, obwohl eigentlich schon vorher bekannt war, dass sich viele Infektionskrankheiten auch durch schlichte Atemluft übertragen können.
Zum Beispiel auch die Influenza, siehe hier: Husten und Niesen nicht erforderlich: Grippe-Viren werden durch einfache Atemluft übertragen
Hätten die offiziellen Stellen gleich kommuniziert: "Achtung, das ist ein neuartiger Erreger und wir können momentan noch gar keinen gängigen Übertragungsweg ausschließen", wären die mehr und mehr offensichtlich werdenden Hinweise auf aerogene Übertragung leichter zu schlucken gewesen.
Ich bin keine Medizinerin. Zwar kann ich googlen und recherchieren, aber das ersetzt kein Medizinstudium, und schon gar nicht kann ich als Laie bewerten, ob Informationen vom RKI aktuell und vollständig sind oder nicht.
Zurück zum Optimismus:
Er ist einfacher aufrechtzuerhalten, wenn er durch positive Überraschungen befeuert wird, als wenn man ihn sich immer wieder durch Willenskraft erkämpfen muss.
Genau! Und jetzt haben alle den Salat und es fühlt sich wieder an wie ein Rückschlag.
Die Situation hätte ganz anders verkauft werden können: "Die ersten 10 Monate sind geschafft! Impfstoffstudien laufen, erste hoffnungsvolle Zwischenergebnisse sind da. Es geht voran. Aber jetzt kommt erst einmal das Winterhalbjahr 2020/2021. Also schön weiter durchhalten. Devise ist bekannt: Kontakte runterfahren, öffentliches Leben eindämpfen, Masken und so weiter. Im Frühjahr 2021 könnten wir so weit sein, eine erste Prognose für die Impfzeitpläne für 2021 und 2022 abzugeben. Das wären wichtige Meilensteine auf unserem Weg in die Post-Covid-Ära, aber natürlich sind danach noch weitere Ziele zu erreichen. Lang anhaltende Immunität und/oder Impfpläne, die diese dauerhaft sicherstellen können..."
Edit: Das ist nur Gedankenspinnerei von mir und basiert nicht auf echten Planungen.
Bei den Lockerungen im Sommer fehlte mir oft der Hinweis, dass die eine temporäre Ausnahme aufgrund der günstigen Jahreszeit sind, anstatt "Rückkehr zur Normalität".
Vor allem im Bereich Schulen wurde meiner Meinung viel versäumt, aber das gehört nicht in diesen Strang.
Realistisch bleiben setzt voraus, dass ich die Lage realistisch einschätzen kann. Dann weiß ich, worauf ich mich einzustellen habe, und plane in diesem Rahmen. Lieber etwas vorsichtiger als zu risikofreudig, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Ich finde eine richtig schlechte Botschaft psychologisch vorteilhafter und angenehmer als mehrere kleine Piekser im Hoffnungskissen nacheinander, bei denen sich jedesmal eine kleine Hoffnung wieder zerschlägt. Für mich selbst habe ich eher die pessimistischen Meldungen zu Corona als mentalen Leitfaden genommen, aber ich weiß, dass viele es anders handhaben. ("Schon wieder neue Alarmmeldungen? Nee, will ich nix mehr von hören, kann ich nicht mehr, lasse ich nicht mehr an mich ran.")
So mache ich es. Der abgemagerte Kuchenteig kann wieder zu etwas Schönem werden, sofern er nicht immer weiter schrumpft.
Zitate von mir gekürztGeändert von Inaktiver User (20.11.2020 um 13:46 Uhr)
-
20.11.2020, 13:35



Zitieren

