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20.11.2020, 11:07
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.
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20.11.2020, 11:10Inaktiver User
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- Grund
- Auch wenn es nicht als Anmerkung gemeint ist, ist es eine. Bitte PN oder nix. Danke.
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20.11.2020, 11:13
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20.11.2020, 11:14Inaktiver User
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20.11.2020, 11:17
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Zumindest in D kommen die Protestaktionen von Menschen die Corona verleugnen oder einfach die Unsicherheit der Menschen nutzen um grundsätzlich Randale/auf sich aufmerksam zu machen.
Ich glaube an der Wurzel haben die Proteste nicht mal was mit Corona zu tun-sondern sind einfach eine gute Gelegenheit.
So sieht es aus, es gibt zwar auch selten schnelle Verläufe - ich weiß von einem jungen Mann um die 30 der wegen leichter Beschwerden zu Fuß in die Notaufnahme kam und ein paar Stunden später an der ECMO lag.
Aber meist liegen ca 10 Tage zwischen positiv und Intensivbett.,
Die die sich heute infizieren, kommen Weihnachten auf die Intensiv, also zu X%- natürlich nicht jeder.
Und die bleiben dann erstmal.
Da nützt es auch nix OPs zu verschieben und Low-Level Betten frei zu schaufeln.
Beatmung hat schon einen anderen Personalschlüssel als Post-OP
Die Betten werden trotzdem 1:1 für Covid Pat. gemeldet.Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.
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20.11.2020, 11:27Inaktiver User
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20.11.2020, 11:29Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Und "Beatmung wegen COVID" nochmals einen anderen als "Beatmung aus anderen Gründen als COVID"Beatmung hat schon einen anderen Personalschlüssel als Post-OP
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20.11.2020, 11:36Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Ja, besser ist das.
Denn wenn man, was in Krisen immer der Fall ist, dann aufgibt, wenn es gerade am Schwärzesten ist, hat man gar nichts gewonnen. Die Anstrengungen, die hinter einem liegen, werden entwertet, für diejenigen, die zu bewältigen sind, fehlt bald die Kraft.
Gerade im Zuge von Infektionserkrankungen ist die Psyche darüber hinaus ein wichtiger Mitspieler, der modulierend auf das Immunsystem wirkt.
Ich denke, das hat eher etwas mit Erwartungen zu tun, die einfach überzogen sind und waren. Realistisch betrachtet ist das, was wir jetzt sehen auch das, was man hätte erwarten können. Zum Teil auch das, was man hätte modulieren können, wenn nicht so viele Menschen die "gute" Zeit vor der zweiten Welle missbraucht hätten, statt hier Weichen zu stellen, die es einer zweiten Welle schwerer machen.Hat noch jemand den Eindruck, dass die schlechten Nachrichten im Zusammenhang mit Corona die guten bei weitem überwiegen, oder ist nur mein Wahrnehmungsfilter falsch justiert?
Kommen Protestaktionen vielleicht auch daher, dass viele es einfach satt haben, in ihren Prognosen ständig von der Realität überholt zu werden?
Das würde ich ganz und gar nicht befürworten. U.a. aufgrund des impacts auf die Psyche. Realistisch sein und bleiben kann meines Erachtens nie verkehrt sein. Das bedeutet aber auch aufzuhören, die verharmlosenden Aspekte in den Vordergrund zu schieben und bezüglich der weniger angenehmen Ohren und Geist auf Durchzug zu stellen.Sollte man doch lieber Worst-Case-Szenarien in die Masse kommunizieren und sich dann positiv überraschen lassen?
Realistisch zu sein bedeutet, dass man den Rahmen dessen, was man sich erlaubt, enger steckt, weniger mäkelt und kritisiert und das im Auge behält, was wirklich essentiell ist. Das sind im Zuge einer Pandemie gerade, so blöd das klingt, nicht die Grundrechte. Wir leben in einer Demokratie, auf deren Eckpfeiler man durchaus auch mal vertrauen darf, selbst wenn krisenbezogene Maßnahmen einschränkend wirken.
Jeder Einzelne könnte sich jetzt gerade fragen, was er aus dem abgemagerten Kuchenteig, der gerade das IST darstellt, machen kann, statt sich darauf zu kaprizieren, was alles NICHT ist. Nicht sein = steht nicht zur Verfügung und ist daher Energieverschwendung. Das, was ist, kann ich hernehmen und versuchen, das Bestmögliche daraus zu machen.
Ja, das ist natürlich eine sehr langweilige Strategie. Es ist aber die, die mich seit jeher über Wasser hält, und zwar so, dass ich immer und immer wieder meinen inneren Kompass auf das Gute richten kann, egal wie winzig es auch erscheinen mag.
Darüber darf gern jeder lächeln, es klein reden, absurd, dumm, nervend finden. Bittesehr. Es ist nur mein ganz persönlicher Krisenmodus. Und der ist wirklich krisenerprobt und führt immer wieder genau dazu: gelassen, zupackend und grundsätzlich optimistich zu bleiben. Es mag manchmal keine Aussicht auf eine Chance gegeben haben. Auf die Lauer gelegt und im entscheidenden Moment rigoros zugepackt habe ich trotzdem.
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20.11.2020, 11:42Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Interessant könnte in diesem Zusammenhang das Moerser Modell sein.
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20.11.2020, 11:49Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Tendenziell, so sagte meine Bekannte, werde heute mit der Beatmung zurückhaltender angefangen als noch im Frühling. Aber WENN beatmet werden muss, insbesondere in Bauchlage, dann ist das, sagt sie, so ziemlich das Personalaufwändigste, was sie je erlebt hat. Denn jede Bauchlage-Patient muss pro Tag mehrmals gedreht werden. Dazu braucht es pro Patient jedes Mal 5-6 Fachpersonen (mind. 1 Arzt, der Rest Intensiv-Fachpflegekräfte)



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