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28.10.2020, 21:30
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
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28.10.2020, 21:32Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
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28.10.2020, 21:33Inaktiver User
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28.10.2020, 21:33
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Eine Pandemie ist für ALLE kompliziert.
In meinem persönlichen Leben, im gewohnten Ablauf, ändert sich durch den Lockdown nichts. Ich habe wenig Außenkontakte, der Rettungsdienst fällt jetzt auch wieder weg, ist "Verein", und bin ansonsten entweder am Arbeitsplatz, da begegne ich täglich 4 Menschen, höchstens, immer die Gleichen, ich fahre allein mit dem Auto hin und zurück, bin ansonsten zu Hause.
Ich könnte alle meine Kontakte seit Anfang Oktober problemlos mit Namen und Adresse benennen. Und hätte diese auch schon über eine Infektion informiert, bevor das Gesundheitsamt überhaupt angefangen hat. Selbst der wöchentliche Einkauf im Dorfsupermarkt wäre schnell erledigt. Immer Freitags, nach 15 Uhr. Ein Anruf und der Inhaber weiß Bescheid. Und da er eine sehr redselige Kassiererin hat, weiß es in Schallgeschwindigkeit das ganze Dorf :)
Ich habe auch kein Problem damit, daß noch den ganzen Winter durchzuziehen. Und - beruflich kommt mir die Pandemie sogar entgegen, Sorgen um meinen Job muss ich erstmal nicht haben. Im Gegenteil.
Es geht nicht um mich und meine Befindlichkeiten.
Ich habe aber tagtäglich mit der anderen Seite zu tun, den die Einschränkungen sehr hart treffen. Das sind für die meisten keine harten Zeiten, da geht es um ganze Existenzen. Was sag ich denn der Frau, deren Familieneinkommen auf 60 Prozent vom letzten Netto schrumpft, während die Kosten gleich bleiben? "Ja, das tut mir sehr leid. Aber : Es geht um Menschenleben."
Wenn das bedauerliche Kollateralschäden sind, dann hält sich mein Verständnis für ängstliche Risikopatienten mit Bluthochdruck, Übergewicht und was dem Ganzen an selbstgemachten Risikofaktoren noch mehr sind, nun auch in Grenzen.
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28.10.2020, 21:33
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28.10.2020, 21:33Inaktiver User
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28.10.2020, 21:33Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Weil sie damit gerechnet haben, dass die Lockerungen zu sehr ausgereizt werden und sich die Auswirkungen dessen im Herbst, wenn sich alles mehr in Innenräume verlagert, potenzieren?
Ich weiß nicht ob die Experten das als "normal" bezeichnet haben - erwartbar wäre vielleicht der zutreffendere Begriff.
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28.10.2020, 21:34
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28.10.2020, 21:35Inaktiver User
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28.10.2020, 21:35Inaktiver User



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