Das ist jetzt ein Witz, oder?
Es ging um das Szenario "Laufenlassen" - da wird die Infrastruktur sowohl bei Pflegediensten, als auch bei Ersatzkräften ganz schnell zusammenbrechen, kurz nach der Krankenhäusern.
Die haben nämlich auch alle Angehörige, die Ersatz- und Pflegekräfte.
Ich habe auch gerade einen Fall in der Nähe wo gerade akut mehr Pflege notwendig ist. Ein Drama - der Pflegedienst (der einzige, der nicht gleich abgewunken hat wegen Überlastung - ist am Anschlag. Die Kinder wohnen weit verteilt woanders.
Wenn man schon das Szenario "die Wirtschaft wird ruiniert" beschwört, soll man bitte auch die Alternative konsequent durchdenken. Manchmal auch den Einzelfall ansehen, dann fallen einem noch ganz andere Dinge auf, die man nicht auf dem Zettel hat bei grundsätzlichen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen.
Mit "alle Risikogruppen sollen FFP3 tragen" ist es nicht getan.
In den Altenheimen wurden seit März Schutzmaßnahmen implementiert, trotzdem kommen jetzt auch vermehrt wieder Ältere in den KH als Patienten an.
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03.11.2020, 07:03Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
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03.11.2020, 07:21Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Ich kann Dich ja leider nicht auf ignore setzen, was mich regelmäßig ärgert, also bitte: Ältere Menschen, die viel unterwegs sind. Kaffeeklatsch hier, Busreise da usw. Wenn der typische Senior in der Slowakei eher häuslich lebt (weiß ich nicht), wäre es verständlicher, warum man auf eine Testung verzichtet.
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03.11.2020, 07:23
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Qantas (und wahrscheinlich auch die Regierung) rechnet nicht mit Öffnen der australischen internationalen Grenzen, in erster Linie UK (Europa?) und USA vor Oktober 2021. Nun denn .. dann wird das 'Konzentrieren auf unsere eigenen Werte' halt eben noch verfeinert.
Seufz."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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03.11.2020, 07:26Inaktiver User
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03.11.2020, 07:27
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Risikopatienten sind ja nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere Menschen, die trotz ihres gesundheitlichen Risikos arbeiten gehen und ihren Lebensunterhalt verdienen.
Was ist mit den Kindern, die Risikopatienten sind? Maskengegner erklären gerade wie schlimm das Tragen von Alltagsmasken für Kinder ist - die sollen FFP3 Masken tragen?
Ebenso können nicht alle Risikopatienten die FFP2 oder 3 Masken tragen.
Ich habe den Eindruck diese Gruppe von Menschen wird gerne vergessen in der Diskussion „Riskiopatienten schützen“, weil immer nur an „Alte“ im Pflegeheim gedacht wird.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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03.11.2020, 07:29
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Bin keine Verwaltungsrechtlerin, deshalb nur ganz knapp und grob:
1. Instanz gegen Einzelmaßnahmen ist das Verwaltungsgericht, bei Klagen gegen Verordnungen ist soweit landesgesetzlich geregelt in der 1. Instanz das Oberverwaltungsgericht (oder in manchen Ländern Verwaltungsgerichtshof genannt) zuständig.
Abgegeben an das Bundesverwaltungsgericht werden die Klagen nicht, das entscheidet auf Rechtsmittel in der 2. oder 3. Instanz, wodurch dann eine bundeseinheitliche Rechtsprechung entstehen kann.Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"
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03.11.2020, 07:33Inaktiver User
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03.11.2020, 07:42Inaktiver User
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03.11.2020, 07:51Inaktiver User
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Danke für die Ergänzung. Ich möchte wirklich niemand vergessen - im Gegenteil.
Man sieht nur gerade daran, dass das Virus auch wieder in Altenheimen unterwegs ist dass das nicht so doll funktioniert - auf Dauer! - obwohl man hier ja bereits Schutzkonzepte für die Vulnerablen implementiert hat.
Die Befürworter von "Laufenlassen mit Protection" mögen doch bitte auch mal darlegen, was das konkret bedeutet bzw. den Nachweis erbringen, dass dies eine sinnvolle Strategie ist.
Da sind wir dann aber zwangsläufig wieder bei der Frage: was ist sinnvoll, was hat, was sollte Priorität haben?
Ich denke nicht, dass man beides gleichzeitig haben kann: Menschen und Wirtschaft vor Schaden bewahren.
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03.11.2020, 07:53
AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)
Das grundsätzliche Missverständnis beruht offenbar auf einer unterschiedlichen Auffassung darüber, was genau die "Risikogruppe" ist.
Wenn man da nur Personen in Pflegeheimen dazu zählt, ja, dann kann man FFPx-Masken und Schnelltests als Protection aufführen.
Aber wie man die zahlreichen (!) Risikopatienten außerhalb der Pflegeheime schützen soll, ist damit noch nicht geklärt.
Meine Mutter, knapp 60, Lehrerin, COPD. Soll die den ganzen Tag mit FFP3-Maske unterrichten?



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