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  1. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Wenn man diesen Faden weiterspinnt, muss man sich auch der Tatsache stellen, dass letztlich der wachsende Konsum dazu geführt hat, dass Wildtiere in ihrem Lebensraum bedroht sind und dies das Überspringen von Erregern auf den Menschen möglich macht. Das will dann aber keiner hören. Aber das ist nicht das Thema dieses Strangs.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Preis für den Konsum zahlen wir und insbesondere folgende Generationen doch schon die ganze Zeit.


    ".... durch Konsum unterstützen wollen...."

    @Putulu - also DAS will ich ganz sicher nicht!

    Wenn, dann kaufe (=konsumiere) ich, weil ich möchte und weil ich einen Bedarf habe.

    Aber als "Unterstützung" KONSUM? nee! DAs ist meiner Meinung nach nicht nur hinsichtlich der Klimakatastrophe das absolut falsche. Charity-Plastik oder wie?

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Wie werden jetzt öfter Take away holen Und ich habe ein paar Kleiddungsstücke für die Kinder in der eher touren Kinderboutique geholt anstatt bei H &M und mal ein paar Flaschen Wein.

    Aber mir jetzt Massenweise Zeug zu kaufen, dass ich nicht brauche, darin sehe ich keinen Sinn.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bücher, hochwertige Öle und Weine, Kosmetika, kuschelige Klamotten, Schuhe (ich schließ mich ja nicht nur zu Hause ein), Kurzhanteln, Bastelausstattung, altes abgenutztes Geschirr durch neues ersetzen, Platzdeckchen, Glas-Untersetzer, losen Tee, Zeitschrift abonnieren, Handyhülle... mir fällt immer viel zu viel ein, was ich gern haben möchte, deshalb ist Corona bei mir nicht so kontofreundlich
    na ja. Wein und Öl und Kosmetik, Tee sind doch ganz normale Alltagskäufe

    Wenn ich Hanteln will oder Handy kaufe ich es. Aber doch nicht als "Unterstützung"

  5. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man diesen Faden weiterspinnt, muss man sich auch der Tatsache stellen, dass letztlich der wachsende Konsum dazu geführt hat, dass Wildtiere in ihrem Lebensraum bedroht sind und dies das Überspringen von Erregern auf den Menschen möglich macht. Das will dann aber keiner hören. Aber das ist nicht das Thema dieses Strangs.
    Doch, schon.

    Wer halt ewiges Wachstum als einzige Norm akzeptiert, muss mit solchen Auswüchsen leben lernen, bis dann irgenwann gar nix mehr geht oder wir einfach weggefegt werden durch irgendeine Katastrophe, gegen die wir gar nichts mehr im Köcher haben.

    Die meisten Menschen erwarten ein "Zurück auf Normal". Ich bin jedoch sehr sicher, dass es das in einigen Branchen nicht geben wird und wir deshalb gezwungen sein werden umzudenken, anders zu leben, neu zu denken.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man diesen Faden weiterspinnt, muss man sich auch der Tatsache stellen, dass letztlich der wachsende Konsum dazu geführt hat, dass Wildtiere in ihrem Lebensraum bedroht sind und dies das Überspringen von Erregern auf den Menschen möglich macht. Das will dann aber keiner hören. Aber das ist nicht das Thema dieses Strangs.
    Leider! Leider ist diese Wahrheit nicht Thema.

    Echt, wenn ich solche Schwadrubbeleien höre wie mit dem "Unterstützungskonsum" wird mir Angst.

  7. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen von der Frage, was man überhaupt "braucht".

    Ich habe keine Probleme, in diesem Schlaraffenland Interessantes zu finden.
    Es gibt so viele Dinge, mit denen man sich eine Freude machen kann.
    Hier ein Bildband, dort eine DVD oder Kerzen, Blumen, Kalender, (Elektonik)geräte ohne Ende, 1.000 Dinge, um die Wohnung schöner zu machen, um den Bequemlichkeitsfaktor zu erhöhen und und und..

    Brauche ich all das? Nicht unbedingt.
    Aber es ist mein persönlicher Beitrag in dieser wirtschaftlichen Situation des Landes und ich habe ja auch was davon. Schließlich kaufe ich nicht wahllos ein sondern nur Dinge, auf und über die ich mich freue.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier ein Bildband, dort eine DVD oder Kerzen, Blumen, Kalender, (Elektonik)geräte ohne Ende, 1.000 Dinge, um die Wohnung schöner zu machen, um den Bequemlichkeitsfaktor zu erhöhen und und und..

    Seit es Streaming gibt, brauche ich keine DVDs mehr und Nippes und Dekokram konnte ich noch nie was abgewinnen.

    Ich kaufe mir was wenn ich meine, etwas so benötigen oder haben zu wollen und das ist eher weniger als mehr geworden seit Corona.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Ich kann der Idee, jetzt Geld für Müll auszugeben, einfach nichts abgewinnen. Müll deshalb, weil ich für Dinge, die ich weder will noch brauche, auch keinen passenderen Begriff weiß.
    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    ".... durch Konsum unterstützen wollen...."

    @Putulu - also DAS will ich ganz sicher nicht!

    Wenn, dann kaufe (=konsumiere) ich, weil ich möchte und weil ich einen Bedarf habe.

    Aber als "Unterstützung" KONSUM? nee! DAs ist meiner Meinung nach nicht nur hinsichtlich der Klimakatastrophe das absolut falsche. Charity-Plastik oder wie?
    Kaufen ohne Sinn und Verstand und was man nicht braucht lehne ich aus Nachhaltigkeitsgründen ab.
    Das schließt aber nicht aus, dass ich das Geld, das ich durch weggefallene Aktivitäten spare, anderweitig ausgebe und dabei zB die neue Handtasche nicht billig wie sonst bestelle, sondern mir die Zeit nehme, die ich jetzt mehr habe und mir im Laden vor Ort eine teurere qualtitativ höherwertige ausgebe, beim Friseur mehr Trinkgeld gebe oder den noch trostloseren November mit meinem Mann nutze, um uns endlich neue Lattenroste und Matratzen anzuschaffen, was seit längerem unerledigt auf der Agenda steht.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil2)

    Beim Friseur lasse ich jetzt z.B. Nicht mehr Färben weil ich nicht stundenlang mit Maske dort sitzen mag

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