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  1. Administrator

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    Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte

    Liebe User*innen,

    in diesem Thread geht es um darum, wie sich die aktuelle Situation auf unser Leben und die Wirtschaft direkt bzw. weltweit auswirkt.
    Hier können Sie sehen, welchen bisherigen Themen in diesem neuen Thema aufgehen

    Wir wünschen Ihnen spannende Diskussionen.

    Viele Grüße
    vom BRIGITTE Community-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. Administrator

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Da das Thema durch den Umbau weiter nach hinten gerutscht ist, schieben wir es auf diesem Weg wieder nach vorne.

    Wir wünschen Ihnen spannende Diskussionen.

    Viele Grüße
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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Dann fang ich mal an.

    Der Aspekt, der zuletzt im Lockdown Strang erörtert wurde, erscheint mir ganz zentral und ganz grundsätzlich wichtig für das Leben jetzt noch mit Corona und nach Corona.

    In der Diskussion ging es darum, dass wir eigentlich in der Krise gelernt haben, dass jeder den anderen schützt. Jeder schützt jeden und alle schützen damit alle.

    Ausgangspunkt war die Frage, ob und wann und warum wir jetzt wieder fliegen, dass Fliegen ansich schädlich ist und anderen Menschen und der Welt schadet und dass jede motorisierte Mobilität Schaden anrichtet und ob wir nun jetzt auch noch schützen können/sollen.

    Die 3 Antworten die kurz vor Schliessung des Stranges eintrafen, habe ich als fast stellvertretend für die Stimmung empfunden, die im Land und unter manchen Menschen herrscht: 1. spöttisch, das Problem negierend, 2. Abwertung der geschädigten Menschen 3. purer Egoismus macht sich wieder breit.

    Wie seht Ihr das?
    Nachzulesen im Lockdown Strang, 7 Beiträge, ab #5777.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ich halte vieles für nicht umsetzbar.

    Wer ländlich wohnt, ist für fast alle Wege, schon ab der Oberstufe, auf irgendein motorisiertes Fahrzeug angewiesen. Ich sehe nicht, wie man eine halbwegs gescheite Taktung, sagen wir : von 5 bis 20 Uhr im 1 Stunden Takt in die nächste Kreisstadt und wieder heraus, aus dem Boden stampfen könnte. Für 10km Arbeitsweg müsste ich täglich 2 Stunden einfache Fahrzeit inkl Umsteigen in Kauf nehmen - da bin ich zu Fuß fast schneller.
    Und nein, ich möchte nicht bei Sturm und Hagel mit dem Rad fahren.

    Dass es in vielen Gegenden eine bestimmte Infrastruktur nicht oder nicht mehr gibt hat Gründe - sie ist nicht rentabel. Und es kann nicht alles vom Staat, sprich : von der Allgemeinheit, bezahlt werden.
    Genauso sieht es mit der Fliegerei aus - ich persönlich brauche das nicht. Aber ich habe nicht das Recht anderen vorzuschreiben, wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Das ist nämlich auch eine Art Egoismus - nur ich weiß, wie es richtig zu laufen hat.

    Ich sehe übrigens keinen "jeder schützt jeden und alle schützen alle" Lerneffekt durch Corona. Das war eine schicke Medien Kampagne, das Klatschen für wen auch immer kostete nichts und gab vielen ein gutes Gefühl, aber als "echt" habe ich das zum größten Teil nicht empfunden.

    Ein "Wir" gab's da nicht wirklich.

    Ich denke daher, es wird sich nicht sehr viel ändern.
    Ich wäre schon froh darüber, wenn man als Lehre aus Corona das Gesundheitssystem umsteuert.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ein "Wir" gab es schon, gibt es immer noch. Nur nicht das von den Medien übergeachtete, sollte uns alle auch eher unter Kontrolle halten.

    Gesundheitssystem umgestalten, Fleischproduktion ändern (Umgang mit Tier und Mensch), Distanz und Respekt vor den Mitmenschen, all das wären so spontan meine Wünsche.
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ich hab auch während dem Lockdown kein geändertes Wir-Gefühl erlebt. Und je mehr die Lockerungen werden umso mehr geht jeder wieder seinen gewohnten Gang.

    Die angebrachten Punkte bzgl Menschenrechte möchte ich nicht weiter kommentieren. Erlebten Rassismus und das Wohnen an einer Autobahnanfahrt zu vergleichen finde ich anmaßend.

    Nur soweit zu mir: Ich reise gerne durch die ganze Welt. Unterstütze die locals dort indem ich in Hotels und Restaurants von Einheimischen nutze. Daran wird sich auch nach Corona nichts ändern. Mein Bekanntenkreis sieht das ähnlich.

    Sollte sich die Infrastruktur in unserer Gegend nicht grundlegend ändern, werde ich auch weiter das Auto nutzen. Mein Arbeitsweg beträgt die 5fache Zeit, wenn ich öpnv nutzen würde. Auch meine Familie erreiche ich mit dem Auto in einer Stunde über die Autobahn. Mit dem Zug wären es drei Stunden pro Strecke und die Besuche würden sich damit auf ein Minimum reduzieren.

    Wenn ich dadurch egoistisch durch die Welt gehe, kann ich damit gut leben.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Wer das Benehmen am letzten Wochenende erlebt und betrachtet hat, sollte verstanden haben, dass "Zuerst ICH und MEINE Probleme" sich eher verstärkt hat.

    Ich sag nur Göttingen und Berliner Landwehrkanal, genau diese rücksichtslosen Typen habe ich dann in der S Bahn und schleppe den Virus direkt zu meinem Hochrisikopatienten weiter, NEEE, danke, ich habe mein ÖPNV Ticket gekündigt und fahre bis auf Weiteres Auto oder werde kurze Strecken zu Fuß oder per Rad erledigen.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Gesundheitssystem umgestalten, Fleischproduktion ändern (Umgang mit Tier und Mensch), Distanz und Respekt vor den Mitmenschen,
    me too.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Genauso sieht es mit der Fliegerei aus - ich persönlich brauche das nicht. Aber ich habe nicht das Recht anderen vorzuschreiben, wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Das ist nämlich auch eine Art Egoismus - nur ich weiß, wie es richtig zu laufen hat..
    Gerade die Fliegerei könnte man ganz einfach neu gestalten: Wenn alle die echten Kosten zahlen müssen, die anfallen, auch in Sachen Kerosinsteuer, dann wird die Zahl der Flüge automatisch drastisch zurückgehen.

    Das Gleiche gilt für das Herumgekarre von Waren durch die gesamte Welt, z.B. das Schlachten von Tieren in Tausenden von Kilometern Entfernung, das Verpacken von Waren in ebensolchen Entfernungen etc. pp. Da ist noch eine Menge Luft nach oben.

    Wenn sich alles Staaten mehr darauf konzentrieren, mehr in ihrem eigenen Land machen zu lassen und nicht Dienstleistungen oder waren zu im- bzw. exportieren, die man genau so gut vor Ort herstellen/ anbieten könnte, würde sich einiges zum Besseren ändern, davon bin ich überzeugt. Und da manches auch teurer würde, käme dies auch der Umwelt zu Gute, wenn z.B. Zeugs, das in Läden wie Tedi verhökert wird, nicht mehr produziert würde.

    Klar ist natürlich, dass das nicht von heute auf morgen geht, weil alles so stark miteinander verzahnt ist.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Vombata,
    dh, nur die Wohlhabenden dürfen dann noch fliegen-so wie es in den 50-und 60-er Jahren war?
    Die anderen sollen gefälligst in die Mittelgebirge auf den Zeltplatz? Schwierig!

    Bei allen deinen anderen aufgeführten Punkten stimme ich dir 100% zu.(va die Schlachtvieh-transporte).

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