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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    Vombata,
    dh, nur die Wohlhabenden dürfen dann noch fliegen-so wie es in den 50-und 60-er Jahren war?
    Die anderen sollen gefälligst in die Mittelgebirge auf den Zeltplatz? Schwierig!
    Naja, wieso schwierig? Ich hätte vielleicht auch gerne ein größeres Auto/ Haus, kann mir aber nur ein kleines leisten - das ist auch nicht schwierig, oder?

    Ja, ich bin der Meinung, dass nicht jeder jederzeit alles kaufen können muss, wenn er das Geld nicht hat. Nur durch diese Einstellung - ich will alles und zwar sofort - ist unsere Welt so weit gekommen, wie sie ist. Eine Konsumwelt. Und so kann es halt nicht weitergehen. Die logische Fortsetzung deiner Frage wäre nämlich, dass alle Menschen auf der Welt sich jederzeit alles leisten können müssten - stell dir mal vor, wie es dann hier aussähe.
    Das ist ungerecht? Ja, ist es.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    Vombata,
    dh, nur die Wohlhabenden dürfen dann noch fliegen-so wie es in den 50-und 60-er Jahren war?
    Die anderen sollen gefälligst in die Mittelgebirge auf den Zeltplatz? Schwierig!

    Bei allen deinen anderen aufgeführten Punkten stimme ich dir 100% zu.(va die Schlachtvieh-transporte).
    Ja. Flugreisen sind kein Grundrecht. Und wer unbedingt fliegen will, muss halt darauf sparen. Und für die anderen gibt es Flugmeilen der anderen Art. Wenn das Kontingent p. a. voll ist, dürfen wir nicht mehr fliegen.

  3. Moderation

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    ...
    dh, nur die Wohlhabenden dürfen dann noch fliegen-so wie es in den 50-und 60-er Jahren war?
    Die anderen sollen gefälligst in die Mittelgebirge auf den Zeltplatz? Schwierig! ...
    Dazwischen liegen Welten. Auch ohne Corona wären wir an den Punkt gekommen, wo Massentourismus nicht mehr weitergeführt werden kann. Er steht für mich für Umweltzerstörung erster Kategorie, dringt in alle Bereiche vor, weil die vorher "unberührten" zu Souvenirmeilen geworden sind und produziert Dreck ohne Ende. Ich hoffe sehr, dass sich in der Branche etwas ändert.
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    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von morcheeba_ Beitrag anzeigen
    Ja. Flugreisen sind kein Grundrecht. Und wer unbedingt fliegen will, muss halt darauf sparen. Und für die anderen gibt es Flugmeilen der anderen Art. Wenn das Kontingent p. a. voll ist, dürfen wir nicht mehr fliegen.
    Ich zahle gerne für's Fliegen mehr und werde darauf sicher nicht gänzlich verzichten. Dafür fahre ich so gut wie kein Auto, während andere das ständige Gejuckel als völlig normal empfinden und das auch, wenn es anders gut ginge. Da geht dann doch die Bequemlichkeit vor und es gibt ja immer "gute Gründe".

    Meine Kollegen haben mich schon mal geblamed, weil ich zu dienstlichen Terminen immer mit dem ÖPNV anreise - sie fahren nur Auto, gerne auch jeder alleine, und kreuzen immer an: "mit ÖPNV nicht erreichbar" - geblamed mich deshalb, weil es natürlich oft gut ohne Auto erreichbare Termine sind und man das an meiner Fahrtkostenabrechnung dann sehen kann (offiziell sollen wir, wenn möglich, ÖPNV nutzen..). Sie wollten allen Ernstes, dass ich doch bitte auch mit dem Auto fahre....
    ECSTACY
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  5. Inaktiver User

    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ich verstehe den Thread-Titel nicht so recht. "Zukunft und Aussichten NACH Corona" - wann kommt denn die Zeit nach Corona? Das heißt, die Zeit, wenn Corona nicht mehr relevant und vorhanden ist?

    Bißchen weit voraus gegriffen, dass wir hier über die Zeit nach Corona diskutieren sollen. Kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt noch keine Impfung, vielleicht nie eine, die Zahlen sind insgesamt zwar niedrig, steigen aber sprunghaft wieder in die Höhe bei Ereignissen wie in Göttingen und anderswo, und wie es im Herbst /Winter mit der Infektionsgefahr werden wird, weiß ohnehin noch keiner. Sicher nicht besser, wenn wir alle wieder in geschlossenen Räumen arbeiten und unterwegs sind.

    Insofern frage ich mich (und euch), wann die Zeit nach Corona denn da sein soll? Wenn wir alle die Augen fest zumachen, so tun, als gäbe es Corona nicht mehr?

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Was ich seltsam finde: bei den Ausgaben zur Bewältigung der Coronakrise (Staatshilfen) wird beklagt, dass man hier immense Kosten auf zukünftige Generationen verlagert.

    Andererseits wird dann mitunter von den gleichen Leuten beklagt, man müsse und wolle weiter dieses und jenes tun, was die Umwelt belastet und die Schäden (und daraus entstehenden Kosten) werden doch genauso kommenden Generationen aufgebürdet?

    Eine Einpreisung der Umweltkosten halte ich für unumgänglich, in mehreren Schritten.

    Urlaub am anderen Ende der Welt ist kein Naturrecht.
    Wenn man es fair machen möchte, dann kann man auch höhere Kosten koppeln mit personenbezogenen Flugmeilen-Kontingenten. Dann fliegen auch die Reichen nicht wesentlich häufiger.
    Es wäre schon viel gewonnen, wenn es weniger wäre.

    Auf Einsicht setze ich hier genauso wenig wie in D Maßnahmen während der Krise funktioniert hätten ohne gesetzliche Anordnung. Ist leider so, mir wäre es anders auch lieber.
    Think before you print.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den Thread-Titel nicht so recht. "Zukunft und Aussichten NACH Corona" - wann kommt denn die Zeit nach Corona? Das heißt, die Zeit, wenn Corona nicht mehr relevant und vorhanden ist?

    ....

    Insofern frage ich mich (und euch), wann die Zeit nach Corona denn da sein soll? Wenn wir alle die Augen fest zumachen, so tun, als gäbe es Corona nicht mehr?

    Der Thread-Titel sollte korrekterweise lauten: ... nach dem Corona-Shutdown.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    ich schätze im Business-Bereich werden die Flüge wirklich weniger werden. Viele Firmen haben bei Dienstreisen großes Einsparpotential erkannt

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Insofern frage ich mich (und euch), wann die Zeit nach Corona denn da sein soll? Wenn wir alle die Augen fest zumachen, so tun, als gäbe es Corona nicht mehr?
    Ich würde sagen, die Zeit "nach" Corona ist die Zeit, in der wir endlich begriffen haben, dass wir alle mal sterben müssen und nun eine weitere Gefahr lauert. So wie die Menschen z.B. in Afrika mit der Gefahr durch Ebola leben müssen.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Auf Einsicht setze ich hier genauso wenig wie in D Maßnahmen während der Krise funktioniert hätten ohne gesetzliche Anordnung. Ist leider so, mir wäre es anders auch lieber.
    Auf kollektive Einsicht zu setzen funktioniert nicht - ich setze hier allerdings auch nicht auf "Einsicht" bei den Entscheidern und Politikern,

    Wer völlig unsinnige Autokaufprämien durchsetzt, hat m. E. wenig bis gar nichts begriffen und der Spiegel nennt es zu Recht "sozioökologischen Irrsinn".
    Man könnte Spritschleudern auch mit Strafzahlungen belegen, anstatt mit Kaufanreizen... tut man aber nicht... großer Schleudern sollen mit 2.500 Euro bezuschußt werden. Hier hätte man die Corona Krise nutzen können, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Tut man aber nicht.
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