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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger, hatte am Montag gesagt: »Unternehmen und Betriebe brauchen jetzt eine klare Ansage, dass sie den Impfstatus ihrer Beschäftigten erfragen dürfen, um die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller ihrer beschäftigten Mitarbeiter sicherzustellen.«
    ***blau****
    Corona: Jens Spahn fur Gesetzesanderung zur Impfabfrage bei der Arbeit - DER SPIEGEL

    Ich finde das super schwierig. Eigentlich will ich das nicht.
    Ich finde das richtig. Aber ich bin ohnehin für eine Impfpflicht für alle, bei denen keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir haben ja nun wirklich eine Riesenstadt vor der Brust mit München, aber selbst da kannst Du Dich nach manchen Sachen dumm und dämlich suchen. Meine Tochter brauchte Schuhe, sie trägt aber Gr. 43. EIN (!) Laden für Übergrößen existiert noch in der Innenstadt. Bei den meisten war bei 40, spätestens aber bei 42 Schluss. Der andere Übergrößenladen war leergeräumt, wohl ein Corona-Opfer. Online-Kauf ist in der Größe kein Problem.
    München ist von mir auch nur einen 30minütigen S-Bahn-Trip entfernt, aber Shopping? Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal was in der Fußgängerzone gekauft habe. Vor 10 Jahren vielleicht? Nach München fahre ich nur noch für Konzerte und für Arzttermine, die ich vor Ort nicht abdecken kann.

    Bei Amazon bin ich seit dem Jahr 2000, damals nur mit 6 Buchbestellungen. Im Coronajahr 2020 waren es 83 Bestellungen vom Schreibtisch bis zum Schnürsenkel. Und ich denke nicht, dass der Trend nochmal rückwärts geht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  3. Inaktiver User

    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    ...

    Bei Amazon bin ich seit dem Jahr 2000, damals nur mit 6 Buchbestellungen. Im Coronajahr 2020 waren es 83 Bestellungen vom Schreibtisch bis zum Schnürsenkel. Und ich denke nicht, dass der Trend nochmal rückwärts geht.
    Wenn auch nicht nur amazon, aber das Online-shopping wird ganz selbstverständlich zum Geschäft dazugehören, wer das verpennt, hat das Nachsehen. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass der stationäre Handel verschwindet. Der muss zusätzlich andere Wege gehen, der Service muss wieder in den Vordergrund. Aber das predige ich seit Jahren, vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg?

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn auch nicht nur amazon, aber das Online-shopping wird ganz selbstverständlich zum Geschäft dazugehören, wer das verpennt, hat das Nachsehen. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass der stationäre Handel verschwindet. Der muss zusätzlich andere Wege gehen, der Service muss wieder in den Vordergrund. Aber das predige ich seit Jahren, vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg?
    Ich sehe eine ziemliche Gefahr in dem zur Zeit ausufernden Onlinehandel. In kleinen Städten wie bei uns (32.000 Einwohnern inclusive der 12 eingemeindeten Dörfer) verödet seit Jahren der Einzelhandel. Überleben tun nur die Franchisebetriebe wie Edeka, Combi, Lidl, Aldi, Fielmann, Apollo, Thalia, Berning, Saturn und die vielen anderen. Es gibt bei uns keinen Uhrmacher mehr.

    Selbst ein Bastelladen, in dem ich vor 25 Jahren Spielsachen wie Modelle zum Selbstbau wie Rennwagen und Fluggeräte für unseren Sohn erworben hatte, sind weg. Er wollte letztes Jahr Akkus erneuern, weil die alten durch langes Lagern defekt waren, erneuern. Im Internet fand er noch einen Laden in Dortmund (120 km entfernt). Dort wurde er gut beraten und bekam was er brauchte. Der persönliche Inhaber sagte ihm damals, dass es diese Läden bald nicht mehr geben werde, er sei 68 Jahre alt und wird den Laden zum seinem 70. Geburtstag schließen.

    Also werden solche Dinge bei Amazon gekauft und werden entsorgt, sobald ein Defekt auftritt.

    Wir hatten mal einen kleinen Karstadt bei uns, als der vor 12 Jahren schloss kam C&A und Takko, seit einem Jahr ist es ein Woolworth. Selbst die 4 Blumenläden sind aus der Stadt verschwunden, nur ein Holländer hat noch einen Stand in einem riesigen Supermarkt.

    Wenn es noch inhabergeführte Läden gibt, sind es türkische Gemüsehändler.

    Und die Franchiseläden haben überall das selbe Angebot, ob ich nach Dortmund oder Hannover oder Bremen fahre. Ich finde es öde.

    Und ich finde es pervers wenn internationale Onlinehändler hier zwar milliardenschwere Umsätze machen, aber keine Steuern zahlen, weil sie in Steueroasen ihren (angeblichen) Sitz haben.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ich will's eigentlich nicht verlinken weil Werbung dabei, aber wen es interessiert bitte googeln
    "Es war wahrscheinlich Rettung in letzter Sekunde" t-online.de
    Ein sehr interessantes Interview mit dem Historiker Adam Tooze, darin sagt er unter anderem,
    "Adam Tooze: Die Corona-Krise ist mit nichts vergleichbar, was die Menschheit jemals zuvor erlebt hat. Ein Großteil der Weltwirtschaft wurde stillgelegt, das globale Bruttoinlandsprodukt stürzte im April 2020 um 20 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang ab. So einen freien Fall hatte es bisher nie gegeben, auch nicht während der Großen Depression der Dreißigerjahre. Dabei haben viele Menschen gar nichts von der eigentlichen Krise mitbekommen, die sich im Hintergrund abgespielt hat."

    Link dazu
    Geändert von Inaktiver User (16.09.2021 um 19:22 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Nee, liebe Hillary. Bitte setze in dein Posting den Satz gehörenden Link. Wir müssen es überprüfen können.

    Vielen Dank,

    Charlotte03 Moderation

  7. Moderation

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Ich hab gerade einen Artikel gelesen, der meinen Eindruck in meinem Umfeld widerspiegelt. ‘The Great Resignation’ nach Covid und der Shift im Arbeitsleben. Die klassische Form des 9-5 im Buero, seit einem Jahrhundert die Norm, geht dem Ende zu.
    Menschen ueberlegen, was und wofuer im Leben sie wirklich arbeiten wollen. Und wie.
    Here comes the Great Resignation. Why millions of employees could quit their jobs post-pandemic - ABC News
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Interessant. Deckt sich aber mit meinem Eindruck - viele Menschen hatten anscheinend während der letzten 1,5 Jahre Zeit für eine Art "Lebensinventur" und die Überlegung, ob und was sie zukünftig nicht mehr wollen.

  9. Inaktiver User

    AW: Zukunft und Aussichten nach Corona - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekt

    Bei uns stand dieser Tage in der Zeitung, dass das THW und die Freiwilligen Feuerwehren neuerdings einen deutlichen Mitgliederzuwachs haben. Aktueller Auslöser ist wohl die Flutkatastrophe (Ahr und Erft sind nicht weit weg), viele sagen aber auch, dass sie sowas immer schon machen wollten, aber aufgrund der beruflichen Taktung nie Zeit hatten. Jetzt und künftig gibt es mehr Home Office, da geht das besser.

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