Antworten
Seite 784 von 1185 ErsteErste ... 284684734774782783784785786794834884 ... LetzteLetzte
Ergebnis 7.831 bis 7.840 von 11848
  1. VIP

    User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Convallaria Beitrag anzeigen
    Ich frage mich auch schon die ganze Zeit, was für Faktoren es bedingen, dass einer gut damit klarkommt und der andere überhaupt nicht. Resilienz wurde ja schon hoch und runter diskutiert, ich glaube inzwischen, dass es mehr bzw was anderes als das ist.
    Bestimmte Erfahrungen? Ja, mag sein.
    Ich gehöre zu denen, die gut damit klarkommen.
    Im Vergleich zu allem anderen in meinem Leben ist das, was jetzt abgeht, ein Klacks. Persönlich gesehen.

    Ich hatte einige einschneidende und das Leben verändernde Katastrophen im persönlichen Bereich, dass mir nur Akzeptanz bleibt. Das schlimmste, das ich mir jemals vorstellen konnte, ist schon lang passiert und ich habe mehrere Jahre gebraucht, nicht mehr gegen das Schicksal anzurennen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  2. User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Liebe Katelbach - da bin ich voll bei dir
    liebe Grüße von
    Spotzl



    Stil ist nicht der hintere Teil des Besens und Niveau ist keine Gesichtscreme!

    .... ohne ein paar Katzenhaare ist man nicht vollständig angezogen ....

    ▬|████|▬
    This is Nudelholz. Copy Nudelholz in your Signatur to make better Kuchens and other Teigproducts.

  3. Moderation

    User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Ein Hinweis der Moderation.

    Es gibt einen Strang zu Kinderthemen Kinder/Familie/Kita/Schule in Zeiten von Corona.

    Bitte diskutiert diesen Themenbereich dort. Vielen Dank!

    Ansonsten werden diese Postings gelöscht.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

  4. VIP

    User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Du tust dich einfach schwer mit Veränderungen
    ma

    Das geht mir - ehrlich gesagt - aber auch so.

    Ich musste mein Leben lang flexibel sein, aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen mehrfach mein Leben total auf den Kopf stellen (was mir bisher jedesmal erfolgreich gelungen ist) und habe mir trotzdem einen auskömmlichen, bequemen Ruhestand erkämpft und erarbeitet...

    und dann kommt dieses Sch***-Corona, wogegen ich völlig wehrlos bin, und zertrümmert mir einen großen Teil meines sozialen Umfelds auf unbestimmte Zeit.
    Mangels Familie (keine Geschwister, keine Kinder, kein Partner mehr) sind das Ausbleiben oder die Einschränkungen der sozialen Kontakte natürlich meine empfindlichste Stelle.

    Das tut mir einfach zutiefst weh.

    Natürlich ist mein persönlicher Schmerz gesellschaftlich unwichtiger als das Risiko, jemanden zu infizieren... aber ich möchte ihn trotzdem hier hinschreiben dürfen.

    Ohne Infektionsrisiko, da rein virtuell.

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Die Masken sind auch nicht mein Problem
    Ich wäre lieber ohne und komme klar, selbst mein 6 jährige kriegt das gut hin.
    Ich finde - zugegeben - die Masken lästig und nicht immer angenehm... aber sie sind in diesen Zeiten tatsächlich mein geringstes Problem und ich trage sie auch ohne Murren, wo sie angebracht oder vorgeschrieben sind.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, ob ich besonders gut damit klarkomme, aber ich bin ein Problemlöser, schon mein ganzes Leben lang und daher suche ich mir immer Aufgaben, um zu helfen - auch in der Pandemie.
    Geht mir ähnlich...

    aber mit Corona habe ich ein Problem, dass ich aktiv nicht lösen kann.
    Ich kann mich zuhause einigeln, ich kann mich mit Maske schützen, ich kann Kontakte vermeiden (so weh es auch tut)....

    aber ich kann das eigentliche Problem nicht lösen.

    Ich muss mich an Auflagen halten (egal, was ich davon halte), ich kann diese auch nicht umgehen, weil ich niemanden sonst gefährden möchte.

    Ich bin derzeit völlig fremdbestimmt... eine Situation, die ich seit Jahrzehnten abgrundtief hasse, aber gegen die ich nicht verbal oder aktiv ankämpfen kann... weil ich niemandem namens "Corona" einen gezielten (körperlichen oder verbalen) Kinnhaken geben kann.
    Ich fühle mich also nicht nur fremdbestimmt, sondern auch noch hilflos.

    Zitat Zitat von LillyTown Beitrag anzeigen
    Ich ertappe mich inzwischen dabei, die Maske auszusuchen, die am besten zum Tagesoutfit passt.
    Mache ich auch. Das nenne ich: Aus der Not eine Tugend machen.
    Wenn schon zwangsläufig Maske, dann bitte auch in hübsch.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  5. User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich gehöre zu denen, die gut damit klarkommen.
    Im Vergleich zu allem anderen in meinem Leben ist das, was jetzt abgeht, ein Klacks. Persönlich gesehen.


    Das ist mir Sicherheit ein Punkt, das glaube ich auch.

    Ich muss sagen, dass mein Interesse daran auch aus persönlichen Erfahrungen herrührt. Ich habe immer meine Oma sehr bewundert (Jg 1923), die eine total pragmatische, intelligente und lebensbejahende und positive Person war. Sie hat Schlimmes erlebt im Leben, aber immer den Mut behalten und das Beste draus gemacht und war v. A. jemand, der den Moment genießen konnte. Sie war/ist immer mein Vorbild gewesen, ihr positives, offenes (aber keineswegs naives) Weltbild hat mir immer imponiert.
    Ich selbst komme aktuell zwar gut klar, hadere aber ansonsten immer mal wieder, und v. a. ist es für mich sehr schwer, im Moment zu leben und diesen zu genießen. Bin immer schon 2 Schritte weiter gedanklich. Das wird allerdings OT

  6. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Meine Mutter hat den Krieg noch erlebt und mir als Kind sehr viel von dieser Zeit erzählt. Daher fand ich die Anordnung, viel zuhause zu sein, nicht schlimm. Ich wusste ja, dass ich ausschlafen kann und mir nichts auf den Kopf fällt und das Haus brennt. Essen hatte ich mehr als genug.

    Vielleicht hat das auch geholfen.

  7. VIP

    User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Convallaria Beitrag anzeigen
    Ich habe immer meine Oma sehr bewundert (Jg 1923), die eine total pragmatische, intelligente und lebensbejahende und positive Person war. Sie hat Schlimmes erlebt im Leben, aber immer den Mut behalten und das Beste draus gemacht und war v. A. jemand, der den Moment genießen konnte. Sie war/ist immer mein Vorbild gewesen, ihr positives, offenes (aber keineswegs naives) Weltbild hat mir immer imponiert.
    Ich selbst komme aktuell zwar gut klar, hadere aber ansonsten immer mal wieder, und v. a. ist es für mich sehr schwer, im Moment zu leben und diesen zu genießen. Bin immer schon 2 Schritte weiter gedanklich. Das wird allerdings OT
    Klasse, deine Oma! Meine (1906) war ähnlich gestrickt.
    Ich bin das nicht, aber ich hatte für mein Empfinden iregndwann nur die Wahl zwischen Akzeptieren oder Aufgeben. Aufgeben hätte mir besser gepasst, aber ich hatte noch Hunde, für die ich verantwortlich war. und mit der Zeit habe ich das Hadern ein wenig verloren und Akzeptanz hat mehr Raum bekommen. Damit lebe ich ganz gut.

    Ich kann für mich nur immer wieder sagen: Es ist, wie es ist. Ob ich mir eine blutige Nase hole, weil ich gegen die Wand laufe, das ändert nichts. Tut nur mir weh.

    Ich muss aber auch zugeben, dass es leicht für mich ist. Ich bin persönlich kaum von Einschränkungen betroffen, da ich nicht viel anders lebe als vorher. Mein GAU war früher. Das meiste mache ich seither eh allein, bin meist mit den Hunden in der Pampa, mag cht mehr reisen, genieße Zeit mit mir selbst und bin immer schon am liebsten im Homeoffice. Familie/Angehörge habe ich keine mehr, bin also auch nicht traurig, dass ich sie nicht besuchen konnte/kann. Und ich habe Haus und Garten, das ist ja auch schon ziemlich privilegiert. Außer Kultur (die sehr!) fehlt mir kaum was.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Mutter hat den Krieg noch erlebt und mir als Kind sehr viel von dieser Zeit erzählt. Daher fand ich die Anordnung, viel zuhause zu sein, nicht schlimm. Ich wusste ja, dass ich ausschlafen kann und mir nichts auf den Kopf fällt und das Haus brennt. Essen hatte ich mehr als genug.
    Meine Home Office-Phase war deutlich weniger entspannt, wenn ich ehrlich bin. Klar wird man nicht verhungern, aber die bange Frage, ob der hochwichtige Kunde xy morgen den Auftrag zurück zieht oder nicht und man dann konsequenterweise die Firma zumachen müsste, fand ich persönlich alles andere als angenehm. Letztlich ist es nicht sofort passiert, aber das dicke Ende kommt vermutlich noch. Und im Moment gibt der Arbeitsmarkt nicht soviel her, als dass man das als "Chance" sehen könnte, und as wird auch noch einige Zeit so bleiben (Experten sagen: 2-3 Jahre). So ein paar Jahre vorspulen zu können wäre jetzt wirklich sehr komfortabel. Den Alltag im Moment brauche ich nicht wirklich, da verzichte ich sehr gern drauf.
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

  9. VIP

    User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Ich finde es prima, wenn Ihr in Eurer Lebenssituation und in Eurem Umfeld so gut zurecht kommt.

    Aber es gibt eben auch Menschen (User?) mit Stadtwohnungen, schlimmstenfalls ohne Balkon oder Garten, die mit Corona, Kontaktverbot usw. ganz andere Probleme haben.
    Es gibt Menschen ohne Familie, ohne Partner.
    Die jetzt ganz schön einsam dastehen, da der Kontakt zu Freunden eher schwierig ist.

    Da schaut aber niemand hin.

    Jeder guckt nur auf die Zahlen... "kreisch"... da war wieder ein Partyevent, das aus dem Ruder gelaufen ist... zack... Schlagzeile am nächsten Morgen.

    Wer bitte schaut auf die einsamen/alten/vergessenen Menschen, die sich kaum noch vor die Tür trauen und ganz sicher nicht zur Party gehen?

    Vielleicht sollte man auch mal über den eigenen Tellerrand schauen, auch wenn es erschecken könnte.

    Corona ist für uns alle ein Risiko... aber komischerweise sollen sich immer "die anderen" einschränken.

    Denkt mal darüber nach.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  10. User Info Menu

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Klasse, deine Oma! Meine (1906) war ähnlich gestrickt.
    Ich bin das nicht, aber ich hatte für mein Empfinden iregndwann nur die Wahl zwischen Akzeptieren oder Aufgeben. Aufgeben hätte mir besser gepasst, aber ich hatte noch Hunde, für die ich verantwortlich war. und mit der Zeit habe ich das Hadern ein wenig verloren und Akzeptanz hat mehr Raum bekommen. Damit lebe ich ganz gut.

    ...

    Ich muss aber auch zugeben, dass es leicht für mich ist. Ich bin persönlich kaum von Einschränkungen betroffen, da ich nicht viel anders lebe als vorher....


    Zum letzten Punkt: Ich glaube, auch das empfindet jeder anders. Natürlich sind Leute sehr unterschiedlich betroffen von der Pandemie, aber vieles ist meiner Beobachtung auch die eigene Wahrnehmung. Beispiel: Ein Freund von mir war auf Kurzarbeit, Job immer noch unsicher, Kind zu Hause zu betreuen, Frau selbständig tätig mit massiven Einbußen, beide Eltern krebskrank. Er fühlt sich "nicht so sehr betroffen", "immerhin haben wir einen Garten und können raus". Ich finde das echt bewundernswert und denke mir, dass man in gleicher Situation auch ganz anders drauf sein könnte (mit gutem Recht).

Antworten
Seite 784 von 1185 ErsteErste ... 284684734774782783784785786794834884 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •