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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Die Intensivmedizin dient der Erhaltung der Vitalfunktionen, und das unabhängig von der Diagnose.
    Insofern spielt die Frage, ob es ein Medikament gegen die Krankheit gibt, erst mal keine entscheidende Rolle für die Aufnahme eines Menschen auf die ITS.
    Dem Virus sind unsere Grundrechte egal.
    (Oliver Welke)

  2. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    5% der getesteten Infizierten sterben.

    [...]

    Es ändert aber nichts daran, dass diese 5% sterben.
    Gekürzt von mir

    Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie Zahlen verzerrt werden.

    Du redest die ganze Zeit von 5%, die sterben, beziehst Dich dabei aber als Bezugsgröße nur auf die Infizierten. Es fehlt sogar der Anteil der Infizierten an der Gesamtbevölkerung. Aber das ist die (finde ich) wichtige Bezugsgröße, wenn es um die Maßnahmen für die Gesamtbevölkerung geht.

    Der Anteil der Todesfälle an der Gesamtbevölkerung ist wesentlich geringer (ich las was von 0,3% oder noch weniger, müsste ich nachschlagen, dafür ist es mir aber gerad zu spät). Bei der Zahl erscheinen mir die Kollateralschäden zu hoch. Man nimmt ein ganzes Volk in Geiselhaft für - meiner Ansicht nach - einen sehr geringen Anteil an Menschen, die sich letztendlich infizieren und dabei noch schwere Verläufe bis zum Tod haben. Das ist meine Meinung, verstehe aber in gewisser Weise, dass die nicht unbedingt geteilt wird.

    Bei anderen Krankheiten und Todesursachen kräht kein Hahn nach. Da ist es allgemeines Lebensrisiko. Aber Corona ist die Apokalypse.
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2020 um 23:19 Uhr)

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Ak ok, danke malaita

    Ja, die Öffis.

    Ich kaue da immer noch an gestern aus der S-Bahn herum: mir schräg gegenüber (ca. 1 m Abstand) setzte sich eine Frau, in der Hand hielt sie noch die Maske - setzte sie aber nicht auf. Sie machte sich auch ziemlich breit, kann ich sowieso nicht haben aber ist nicht der Punkt....

    Sie wirkte nicht geistesabwesend, wenn sie nicht blind war dann hat sie gesehen dass wirklich alle andern im Wagen eine Maske trugen.

    Ich dachte dann so: jetzt ertrage ich das mal und sag nix. Das ist so, dass manche das nicht einsehen und damit musst du auch leben können.

    Gleichzeitig hab ich mich doch geärgert.

    Ich hab ja sie geschützt. Ich schütze also Leute, denen die anderen am A*** vorbei gehen.

    Ich geb zu, damit kann ich nicht gut umgehen auch wenn ich das in der Situation nicht zeige.
    Think before you print.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gekürzt von mir

    Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie Zahlen verzerrt werden.

    Du redest die ganze Zeit von 5%, die sterben, beziehst Dich dabei aber als Bezugsgröße nur auf die Infizierten. Es fehlt sogar der Anteil der Infizierten an der Gesamtbevölkerung. Aber das ist die (finde ich) wichtige Bezugsgröße, wenn es um die Maßnahmen für die Gesamtbevölkerung geht.
    Ich verzerre gar nichts weil ich mich ausdrücklich auf getestete beziehe.

    Für mich ist das gar nicht so relevant ob es daneben noch viele unentdeckte Infizierte gibt, weil mir diese absoluten Zahlen schlimm genug sind.

    Man weiß ja noch nicht einmal wie lange nach einer unbemerkten Infektion Immunität besteht.

    Die Anzahl der Infizierten auf die Gesamtbevölkerung (mit und ohne Dunkelzifferbetrachtung) ist also für mich nicht interessant.

    Interessant ist, ich schrieb es bereits:

    wie viele der getestet Infizierten erkranken / erkranken schwer
    Wie viele davon sterben

    Der Anteil der Todesfälle an der Gesamtbevölkerung ist wesentlich geringer (ich las was von 0,3% oder noch weniger, müsste ich nachschlagen, dafür ist es mir aber gerad zu spät). Bei der Zahl erscheinen mir die Kollateralschäden zu hoch. Man nimmt ein ganzes Volk in Geiselhaft für - meiner Ansicht nach - einen sehr geringen Anteil an Menschen, die sich letztendlich infizieren und dabei noch schwere Verläufe bis zum Tod haben. Das ist meine Meinung.
    Ja klar, kannst du ja so haben, diese Meinung. Ich sehe es eben anders.

    Ich halte mich gerne an Zahlen, die belegbar sind. Wo deine 0,38% kommen - keine Ahnung.

    Vielleicht kannst du das ja bitte mal belegen wenn du nicht mehr so müde bist.

    Man kann auch, um eine Relation unabhängig von Testmodalitäten zu haben, die Toten/Mio Einwohner betrachten. Auch sehr aufschlußreich, Vergleich Deutschland Schweden wurde hier bereits erwähnt.


    Bei anderen Krankheiten und Todesursachen kräht kein Hahn nach. Da ist es allgemeines Lebensrisiko. Aber Corona ist die Apokalypse.
    Ehrlich diese Art von Argumentation hängt mir sowas von zum Hals raus.

    Wer ständig von Apokalypse redet, das sind die, die sagen andere würden es tun.
    Think before you print.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen

    Aber dabei darf man halt nicht aus den Augen verlieren, dass das Virus noch da ist und sich erneut rasend schnell ausbreiten könnte, wenn die Gegebenheiten da sind.
    Ja, das Virus ist noch da.
    Ich finde, du solltest dich mal mit den Zahlen für Deutschland beschäftigen. Trotz Lockerung ist die Ansteckungsrate (Oder wie hieß dieses Wort...mir ist dieser Begriff gerade entfallen.....) bei 0, 83. Habe ich heute im Videotext bei der ARD gelesen.
    Natürlich kannst du Pech haben und dich trifft es. Dich MUSS es aber nicht zwangsläufig treffen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Und diejenigen, deren Krebsbehandlungen verschoben wurden, oder die ihre Herzinfarkte und Schlaganfälle zuhause kuriert haben, weil sie sich nicht mehr ins KH trauten, werden

    a) nicht gesehen und
    b) wird deren erhöhte Sterblichkeit auch erst später wahr genommen.

    Ganz abgesehen von den armen alten Leuten in den Pflegeheimen, deren Leid aufgrund der Besuchsverbote kaum jemand wahr nimmt.

    Genauso wie die Dinge, die im verborgenen passieren wie häusliche Gewalt etc.

    Oder die Existenzen, die vernichtet wurden.

    Ich werde mich definitiv mit dem schwedischen Weg nochmal explizit auseinander setzen, da ich mich da in den letzten Monate auch von der (gewollten) "Meinungsmache" habe beeinflussen lassen.


    PS: Von italienischen Verhältnissen, die ja immer als Rechtfertigung für die Maßnahmen herhalten müssen, ist jedenfalls auch Schweden meilenweit entfernt. Für mich wäre daher dieser Weg der akzeptable Mittelweg gewesen zwischen Lockdown und "laufen lassen".
    Gekürzt von mir

    Liebe Anky,

    ich bin ganz Deiner Auffassung, das weißt Du ja.
    Vielen Dank, dass Du unermüdlich die Kolleteralschäden aufzeigst.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Ja, das Virus ist noch da.
    Ich finde, du solltest dich mal mit den Zahlen für Deutschland beschäftigen. Trotz Lockerung ist die Ansteckungsrate (Oder wie hieß dieses Wort...mir ist dieser Begriff gerade entfallen.....) bei 0, 83. Habe ich heute im Videotext bei der ARD gelesen.
    Natürlich kannst du Pech haben und dich trifft es. Dich MUSS es aber nicht zwangsläufig treffen.
    Und das ist auch gut so.

    Ich bin auch froh, dass die Lockerungen - abgesehen von Hotspots - insgesamt keine höheren Zahlen ergeben.

    Ich finde halt dass Großveranstaltungen, Clubs etc tatsächlich noch nicht wieder ermöglicht werden sollen.

    Für Schulen und Kitas wünsche ich mir ein Konzept welches Regelbetrieb für alle ermöglicht, dafür sollte man Geld in die Hand nehmen.
    Think before you print.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen

    Ja, die Öffis.
    .....

    Ich geb zu, damit kann ich nicht gut umgehen auch wenn ich das in der Situation nicht zeige.
    Ich gehe auch nicht gut damit um, wenn manche Leute zwar einen MNS tragen, aber unentwegt in den Öffis telefonieren oder sich die ganze Zeit lautstark unterhalten. Dann fühle ich mich auch so unter Druck gesetzt: oh Mann...die Aerosole wieder.....
    Abstand wird meistens gewahrt, man hat viel Platz für sich, wenn man einen Platz ergattert hat, aber manchmal gehts in der Bahn nicht, weil sie dann doch zu voll ist.
    Ich fahre allerdings schon seit Wochen jeden Tag, jedes Mal ein ungutes Gefühl hinterher, aber jedesmal ist nix passiert. Bis heute. (Heute ist auch noch nichts passiert - ich geh mal davon aus.)

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Dass der sog. Lockdown (einen kompletten wie in Italien, Spanien und anderen Ländern hatten wir ja nicht einmal) schon seit Wochen vorbei ist, das haben aber schon alle mitbekommen?

    Reden wir jetzt echt noch darüber, das wäre alles unnötig gewesen bzw. man hätte es lassen sollen, weil wir insgesamt nicht mehr Tote haben?
    Think before you print.

  10. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona

    Da ich ungerne Behauptungen im Raum stehen lasse, habe ich doch noch nachgeschaut.

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Ich halte mich gerne an Zahlen, die belegbar sind. Wo deine 0,38% kommen - keine Ahnung.
    Die kommt hier her (Heinsberg-Studie):

    Heinsberg-Studie zu Coronavirus: 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland? | tagesschau.de

    Allerdings steht hier sogar auch, dass 0,37% der infizierten (nicht Gesamtbevölkerung) sterben, wenn man die Dunkelziffer berücksichtigt. Das ist halt schon etwas her, weshalb mein Gedächtnisprotokoll das nicht mehr 100% korrekt auf dem Schirm hatte. Wie valide die Zahl jetzt wirklich ist, ist natürlich auch Spekulation.

    Aber mir geht es ja um die aktuellen Zahlen und den Anteil an der Gesamtbevölkerung:

    Aktuell haben wir eine Quote von 8.994 : 80 Mio, entspricht 0,11 %o.

    Quelle: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit

    Das ist eine Zahl weit unter der Mortalität von Influenza 2018 (23.256 : 80 Mio = 0,29 %o). Letztere kennt niemand und hat auch nie jemanden interessiert.

    Quelle: Influenza Grippe - Sterbefälle Sterbeziffern
    (Einzelzahlen wurden von mir addiert)

    Die aktuellen Zahlen rechtfertigen meiner Meinung nach im Grunde keinerlei Maßnahmen mehr.

    Es würde allen gut tun, sich vielleicht mal vor Augen zu halten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Infektion überhaupt noch ist, wenn man nicht gerade bei Tönnies arbeitet.

    Vielleicht wirkt dann eine nicht MNS-tragende Person im Zug/Bus nicht mehr so "bedrohlich". Und das meine ich nicht überheblich, sondern das ist ein gut gemeinter Rat. Ich lerne selbst gerade, aus diesem verkrampften Modus mal raus zu kommen und mich nicht mehr wegen Leuten verrückt zu machen, die sich nicht an Abstands- oder Maskenregeln halten.


    So, und jetzt gehe ich ins Bett.
    Geändert von Inaktiver User (03.07.2020 um 00:09 Uhr)

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