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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich krieg jobbedingt einen Haufen Newsletter (Ärzteblatt, Medscape und einige mehr - und dann noch Onkologie-bezogene) und überfliege zumindest die angeteaserten Inhalte. Schon aus persönlichem Interesse wäre mir eine weitere Infektionsfähigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit aufgefallen.
    Danke katelbach, ich glaube dir das und dann habe ich nichts "neues" verpasst.Um so schräger diese Äußerung.
    P.S. Ich würde dich gerne persönlich engagieren ;-) Ich bekomme zwar auch viele Newsletter etc, mir fehlt allerdings im Alltag definitiv oft die Zeit auch nur einen kleinen Teil zu sichten und/oder die Relevanz, Prüfbarkeit usw nachzuvollziehen.
    Das Problem ist auch nicht neu, ich bin immer dankbar wenn ich dann Kollegen um mich herum habe, welchen ich im "up-to-date" sein , kritisch beleuchten, hinterfragen vertrauen kann. Das ist leider nicht immer so ganz der Fall, wie man es sich wünschen würde und im 0815 klinischem Alltag mit vielen Stunden Arbeitszeit ist man auch darauf angewiesen. Zumal es ja noch viel anderes außerhalb von "Corona" gibt.
    P.P.S War natürlich mit Augenzwinkern gemeint , danke dir aber für deine von mir gern gelesenen Posts !

    Ich finde es auch nach wie vor sehr verwunderlich.
    Hm, meine Erfahrung- praktisch- in diesen letzten Monaten mit Verantwortlichen, Gesundheitsämtern usw ( ohne damit irgendjemand pauschal 'aburteilen' zu wollen' ) ist sehr, sehr durchwachsen. Und auch Berichte von Kollegen, Bekannten.
    Deshalb wundert mich manches nicht ( mehr) .

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Ich hätte eher erwartet:

    Anders als bei Influenza sind Kinder mit covid lediglich ebenso ansteckend wie Erwachsene. Damit kann zwar keine vollständige Entwarnung gegeben werden. Es ist aber davon auszugehen, dass Kinder anders als befürchtet deutlich weniger stark zum Infektionsgeschehen der derzeitigen Pandemie beitragen als zB bei der saisonalen Grippe.
    wieso hätte man dir das denn noch vorkauen müssen? du kannst doch wunderbar selber denken. abgesehen davon, was hat die influenza damit zu tun?

    man könnte ja auch noch mit masern, windpocken und ebola vergleichen, aber zum aktuellen umgang mit corona trägt das nicht viel bei. und wen es interessiert, dem ist es ja unbenommen, seine schlüsse selbst zu ziehen.

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Dass am Anfang Influenza\ die spanische Grippe herhalten mussten, kann ich nachvollziehen. So viel andere " Blaupausen" für eine Pandemie gibt es ja nicht. Und es gibt ja durchaus Ähnlichkeiten zB bei Symptomen und Übertragungswegen.
    Mittlerweile kennen wir unseren neuen kleinen Freund aber etwas besser und die Unterschiede sind doch gross.
    Daher denke ich sollten wir da mit Vergleichen vorsichtig sein. Das habe ich eben etwas sehr spitz formuliert...

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    wieso hätte man dir das denn noch vorkauen müssen? du kannst doch wunderbar selber denken. abgesehen davon, was hat die influenza damit zu tun?

    man könnte ja auch noch mit masern, windpocken und ebola vergleichen, aber zum aktuellen umgang mit corona trägt das nicht viel bei. und wen es interessiert, dem ist es ja unbenommen, seine schlüsse selbst zu ziehen.
    :-)
    Ich habe beschrieben dass und wieso mich das erstaunt hat.

    Im Hinblick auf Infektionswege finde ich Vergleiche zu bekannten Erregern im Übrigen durchaus hilfreich.

    Sie können dazu beitragen, Sicherheitskonzepte zu entwerfen.

    Ich verstehe aber, dass es nicht für jeden einfach ist, einen Vergleich in Bezug auf einen Teilaspekt nicht mit einem generalisierten Vergleich zu verwechseln. Ich werde diesbezüglich noch sorgfältiger formulieren.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    wenn die studien hieb- und stichfest sind (bist du da sicher?), hat vermutlich nicht mal herr drosten was dagegen.
    Welche Studien sind denn überhaupt hieb- und stichfest? Erstaunlich, dass es zu dem Thema so wenige gibt.
    Aber ich fand das hier überzeugend:

    Berner koordiniert in Dresden ein Fallregister für Kinder, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen. Die allermeisten dieser Kinder hätten sich laut Infektionsketten bei ihren Eltern angesteckt, sagt Berner, bisher hätte es kein einziges Kind gegeben, das sich bei einem anderen Kind angesteckt hatte. Daraus ließe sich zwar nicht ableiten, dass Kinder niemals andere Kinder ansteckten. Aber es decke sich mit Beobachtungen aus anderen Ländern. "Die Annahme, dass Kinder eine große Ansteckungsgefahr sind und das Virus in die Gesellschaft hineintragen, ist ein Analogieschluss zu Influenza und anderen Atemwegserkrankungen."
    ...

    Außerdem deutet einiges darauf hin, dass Kinder im Schnitt nicht nur weniger schwer erkranken (Pediatrics: Cruz & Zeichner, 2020), sondern auch seltener, was auch bedeuten würde, dass sie das Virus weniger oft weitergeben. Um nur einige Länder zu nennen, in denen es dazu Studien gab: In Island (New England Journal of Medicine: Gudbjartsson et al., 2020), der stark betroffenen italienischen Kleinstadt Vò (MedRxiv: Lavezzo et al., 2020) und auch in China liefen Kinder weniger Gefahr, sich anzustecken (Science: Zhang et al., 2020). Außerdem scheinen Kinder seltener der sogenannte Indexfall zu sein, also der Anfang einer Infektionskette etwa in Familien, wie eine Analyse von 31 Infektionsclustern (MedRxiv: Zhu et al., 2020) und vorläufige Daten aus den Niederlanden nahelegen.

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    Geändert von Sprachlos (06.06.2020 um 22:45 Uhr)

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Gibt es denn eigentlich irgendwelche Abschätzungen darüber, wie viel "Viruslast" bzw. wie viel dieser Biester ein Mensch aufnehmen muß, um infiziert zu werden?
    Das wäre allerdings mal eine interessante und wichtige Information.

    (Ich ertappte mich neulich dabei, zu überlegen, ob man in dem Moment, wo man sich sicher ist, einen Atemzug voll mit den Viren getan zu haben, es helfen würde das Ganze, den Schleim mit den Viren, mittels Hochziehtechnik im Rachen hochzuziehen und dann runter zu schlucken? Quasi Vernichtung durchs essen und dann Säurebehandlung im Magen. )


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Chinesischen Forschern war zudem frühzeitig aufgefallen, dass überdurchschnittlich viele Patienten die Blutgruppe A haben, während die Blutgruppe 0 eine gewisse Schutzwirkung zu haben scheint.
    Da schau an.

    Weiter unten wird davon berichtet, dass Vitamin D Mangel zu einer Verschlechterung von Covid-19 führen kann.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Welche Studien sind denn überhaupt hieb- und stichfest? Erstaunlich, dass es zu dem Thema so wenige gibt.
    Aber ich fand das hier überzeugend:

    Berner koordiniert in Dresden ein Fallregister für Kinder, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen. Die allermeisten dieser Kinder hätten sich laut Infektionsketten bei ihren Eltern angesteckt, sagt Berner, bisher hätte es kein einziges Kind gegeben, das sich bei einem anderen Kind angesteckt hatte. Daraus ließe sich zwar nicht ableiten, dass Kinder niemals andere Kinder ansteckten. Aber es decke sich mit Beobachtungen aus anderen Ländern. "Die Annahme, dass Kinder eine große Ansteckungsgefahr sind und das Virus in die Gesellschaft hineintragen, ist ein Analogieschluss zu Influenza und anderen Atemwegserkrankungen."
    ...

    .
    die frage ist allerdings, ob die kinder denn noch zur schule gingen oder schon lockdown war - nach den schulschließungen hatte kinder ja nur noch zu den eltern kontakt.

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das wäre allerdings mal eine interessante und wichtige Information...
    Der Grund warum ich das frage, ist eigentlich nur, weil mich ein paar Überschlagsrechnungen interessieren würden. Größe der Aerosolteilchen, Dichte dieser Teilchen in der Luft etc. Da würde dann evtl. auch die Aussage der Zeitdauer wieder einen Sinn ergeben, wie lange man sich so einem Virus-Aerosol aussetzt. Das wäre dann aber für mich auch die (neue) Erkenntnis, daß so ein Ansteckungsvorgang kontinuierlich zu betrachten wäre, nicht als einmaliger Vorgang.
    Dass ich paranoid bin, heißt nicht, dass ich nicht verfolgt werde.

  9. VIP

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Der Grund warum ich das frage, ist eigentlich nur, weil mich ein paar Überschlagsrechnungen interessieren würden. Größe der Aerosolteilchen, Dichte dieser Teilchen in der Luft etc. Da würde dann evtl. auch die Aussage der Zeitdauer wieder einen Sinn ergeben, wie lange man sich so einem Virus-Aerosol aussetzt. Das wäre dann aber für mich auch die (neue) Erkenntnis, daß so ein Ansteckungsvorgang kontinuierlich zu betrachten wäre, nicht als einmaliger Vorgang.
    Der ehemalige Präsident der ISAM (Int Society for Aerosols in Medicine) Scheuch befasst sich zumindest mit Teilaspekten. Vielleicht findest du was in Suchmaschinen. Es ist wohl auch eine Publikation in der Pipeline, vermutlich aber eher zu den reich physikalischen Aspekten.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Welche Studien sind denn überhaupt hieb- und stichfest? Erstaunlich, dass es zu dem Thema so wenige gibt.
    Aber ich fand das hier überzeugend:

    [COLOR=#0000cd]Berner koordiniert in Dresden ein Fallregister für Kinder, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen. Die allermeisten dieser Kinder hätten sich laut Infektionsketten bei ihren Eltern angesteckt, sagt Berner, bisher hätte es kein einziges Kind gegeben, das sich bei einem anderen Kind angesteckt hatte.
    ...
    Nur: Wenn Kinder weniger mit anderen Kindern zusammen sind, weil eben die Schulen zu sind,dann können sie einander ja auch weniger anstecken.
    Das " Problem" hat Herr Drosten zB ja auch öfter erwähnt.
    Im Februar sind keine Testungen in Schulen gelaufen, hoffen wir mal, dass das im Oktober anders sein wird.

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