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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Für den Arbeitsplatz könnte (könnte, ich bin kein Jurist) man es analog zu einer PSA (persönliche Schutzausrüstung) sehen. Schreibt der Arbeitgeber hier bestimmte Dinge vor, zb Schuhe einer bestimmten Sicherheitsklasse oder Brillen, und ich komme mit den Standardmodellen nicht zurecht, weil ich entweder einen Fuss Fehler habe oder einen Sehfehler, dann kann ich auf Kosten des AG einen Schuh zurichten oder eine Schutzbrille mit meiner Dioptrienzahl anfertigen lassen. Die muss ich dann aber tragen. Ganz ohne geht nicht.
    Dann bliebe tatsächlich nur die AU.

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Zitat Zitat von Hypathia Beitrag anzeigen
    mal ganz pragmatisch angesetzt:

    kämst du vielleicht mit etwas schleierartigem, das Mund und Nase nicht so direkt zudeckt, soweit zurecht, dass du tägliche Besorgungen machen kannst? Also für den Fall der Maskenpflicht vielleicht mit einem Niqab rausgehen könntest?
    Gute Idee wenn Visier nicht geht. Ich stelle mir auch sonst die Anfeindungen sehr unangenehm vor, wenn die Maskenpflicht kommt und man keine trägt

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Zitat Zitat von Eva2 Beitrag anzeigen
    Gute Idee wenn Visier nicht geht. Ich stelle mir auch sonst die Anfeindungen sehr unangenehm vor, wenn die Maskenpflicht kommt und man keine trägt
    Wieso sollte das Visier nicht gehen? - ich habe in meinem Beitrag #10 doch geschrieben, dass dies eine ideale Lösung bei mir darstellen könnte. Gibt es Einschränkungen beim Tragen von solchen Visieren, ist dies nicht in jedem Fall möglich?

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Sie schrieb ja gerade, Visier geht, Schleierartiges nicht.
    ich hatte auch erst an diese Visiere gedacht, auf den Beispielbildern wurden die dann aber fast ausschließlich zusätzlich zum Mundschutz getragen und schließen unten nicht ab - wenns alleine auch anerkannt wird, haben wir ja was gefunden.

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Hatte ich uberlesen, bin am Handy. Freue mich wenn die Idee passt.
    Bri Brainstorming halt 😂
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Dir Damen in unserem Aldi tragen solche Visiere und ich finde es angenehm die Dame zu sehen und zu verstehen, viel besser als der Mundschutz
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Ich habe solche Visiere tatsächlich noch nie im Corona-Zusammenhang gesehen, nur bei bestimmten Werksberufen als Arbeitsschutz. Dass die Optik angenehmer ist, ist neben der Tragbarkeit ein weiterer Vorteil.

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Ich bin skeptisch, ob so ein Visier ausreicht. Die neue Stoßrichtung bei der Maskenpflicht ist ja, dass man weniger Tröpfchen/Aerosole verteilen soll, das ist bei einem Visier nicht gegeben. Das Visier dient dazu, dass der Träger selbst nichts ins Gesicht, vor allem nicht in die Augen bekommt.

    Sollte in Deinem Bundesland eine Verordnung kommen, würde ich mich nochmal individuell erkundigen, welche Alternativen es gibt.

    Wenn Du sagst, in Deinem Bundesland gibt es schon einzelne Städte mit Maskenpflicht, dann guck doch mal da auf der Homepage der Stadtverwaltung oder des Gesundheitsamtes, vielleicht haben die da FAQs.
    Geändert von FrauKeks (18.04.2020 um 09:03 Uhr)

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Für mich bedeutet eine entsprechende Pflicht ohne Ausnahme, dass ich meine Wohnung nicht mehr verlassen kann. Wie soll ich mich denn selbst versorgen? Ich habe niemand der mir freiwillig Lebensmittel bringen würde...
    Dieses Argument erscheint mir in Zusammenhang mit dem Versuch, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, so offensichtlich vorgeschoben, dass es klüger wäre, wenn du das nicht erwähnen würdest.
    Eine Vielzahl von Geschäften bietet inzwischen Lieferdienste, deutlich mehr als vor Corona. Man kann auch Lebensmittel schlicht im Internet bestellen und schicken lassen. Außerdem gibt es unzählige kostenlose Hilfsangebote, hier vor Ort z.B. durch die Evangelische Kirchengemeinde, die katholische Kirchengemeinde, die Kommune, die Caritas, das DRK (also praktisch alle Organisationen, die Praktikanten und Leute mit einem freiwilligen sozialen Jahr zur Verfügung haben, die im Moment nicht in Schulen, Kindergärten etc. eingesetzt werden können), die örtlichen Vereine (Landfrauen, Pfadfinder, etc.), Ministranten, etc. Ich halte es für ausgeschlossen, dass es an deinem Wohnort nicht ein einziges derartiges Hilfsangebot geben soll.

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    AW: Attest vom Arzt/Ausnahmen von Allgemeinverfügungen

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Ich bin skeptisch, ob so ein Visier ausreicht..
    Ich werde zumindest beim Arbeitgeber die Beschaffung des Visiers prophylaktisch vorschlagen, falls die Pflicht kommt, ein Schutz durch das Visier dürfte besser sein als gar keiner. Wenn der Arbeitgeber sich weigert, werde ich privat im Internet bestellen. Der Gesundheitsminister des Bundeslandes, in dem ich wohne, hat sich gestern Abend für die Mundschutzpflicht ausgesprochen, deshalb ist die Wahrscheinlichkeit schon gegeben, dass diese kommen wird.

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Wenn Du sagst, in Deinem Bundesland gibt es schon einzelne Städte mit Maskenpflicht, dann guck doch mal da auf der Homepage der Stadtverwaltung oder des Gesundheitsamtes, vielleicht haben die da FAQs.
    Die eine Stadtverwaltung hat tatsächlich ein sehr ausführliches FAQ auf ihre Homepage gestellt (die andere dagegen verkündet nur die sofortige Einführung einer Mundschutzpflicht ohne weitere Erklärungen.)
    Diejenige Stadt mit dem FAQ geht auch auf andere Möglichkeiten ein: "Alternativ zu einer Maske kann man sich übergangsweise auch zweilagige Geschirrtücher, Bettlaken oder andere Tücher aus dicht gewebter Baumwolle so zurecht schneiden, dass sie vor Mund und Nase gebunden werden können. Auch die Verwendung von Schals oder Buffs aus Baumwollstoffen ist möglich."
    Auf Personen, die grundsätzlich nicht damit zurecht kommen, sich etwas vor Mund und Nase zu binden geht das FAQ dagegen nicht ein - die scheinen nach der Vorstellung des Verfassers nicht zu existieren
    Auf Visiere geht der Text gar nicht ein.

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Dieses Argument erscheint mir in Zusammenhang mit dem Versuch, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, so offensichtlich vorgeschoben, dass es klüger wäre, wenn du das nicht erwähnen würdest.
    Eine Vielzahl von Geschäften bietet inzwischen Lieferdienste, deutlich mehr als vor Corona. Man kann auch Lebensmittel schlicht im Internet bestellen und schicken lassen. Außerdem gibt es unzählige kostenlose Hilfsangebote, hier vor Ort z.B. durch die Evangelische Kirchengemeinde, die katholische Kirchengemeinde, die Kommune, die Caritas, das DRK (also praktisch alle Organisationen, die Praktikanten und Leute mit einem freiwilligen sozialen Jahr zur Verfügung haben, die im Moment nicht in Schulen, Kindergärten etc. eingesetzt werden können), die örtlichen Vereine (Landfrauen, Pfadfinder, etc.), Ministranten, etc. Ich halte es für ausgeschlossen, dass es an deinem Wohnort nicht ein einziges derartiges Hilfsangebot geben soll.
    Die beiden Supermärkte vor Ort bieten eine Extrastunde Einkauf für Senioren von 7-8 Uhr an aber keinen Lieferdienst.
    Wir haben ein wöchentliches amtliches Mitteilungsblatt, in welchem die Gruppierungen vor Ort (unter anderem die evangelische Kirchengemeinde, der Ortsverein des DRK und der Krankenpflegeverein) ihre Veranstaltungen und Angebote inserieren. Habe die druckfrische Ausgabe heute Morgen aus dem Briefkasten geholt: Ein Versorgungsdienst aufgrund Corona ist hier nirgendwo aufgeführt, obwohl viele Gruppierungen auf die Corona-Situation eingehen. Im Mitteilungsblatt ist jedoch ein amtlicher allgemeiner Hinweis aufgelistet, dass man sich von Familie und Nachbarn versorgen lassen soll, wenn man zur Risikogruppe gehört oder sich in Quarantäne befindet. Sicher könnte ich notfalls ein Gesuch im Mitteilungsblatt aufgeben a la Hilfe wegen Corona-Versorgung benötigt. Ich finde es aber beschämend, auf diese Weise offenlegen zu müssen, dass man so gar kein soziales Netzwerk vor Ort hat.

    Du hast recht, dass man sich gut überlegen muss, mit welcher Begründung man Ausnahmegenehmigungen von erlassenen Vorschriften beantragt. Es muss stichhaltig und nicht widerlegbar sein. Ich hoffe, dass es gar nicht so weit kommt.

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