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  1. VIP

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    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Im EP geht es darum, wie sich der Vater der TE in seinem Alltag verhält und ob das so richtig ist.
    Im EP berichtet fini von einigen Dingen ihren persönlichen Alltag betreffend.
    Wie es bei ihr abläuft.
    Das "mache ich es richtig so"
    bezieht sich auf den ganzen Text.
    Sie lebt mehr oder weniger kontaktlos.
    Ihre Eltern handhaben es anders.
    .
    Öffne die Augen und knutsche das Leben

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    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Unser Alltag ist im Prinzip nicht anders als vorher. Wir arbeiten beide genau wie immer.
    Ich gehe normal einkaufen.
    Nur das Kind ist seit 4 Wochen in häuslicher Quarantäne.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

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    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Mir geht es wie dir, R-osa, ich bin auch im Homeoffice und in Kurzarbeit.

    Homeoffice ist mir vertraut, das mache ich schon seit vielen Jahren regelmäßig. Mit dem Gedanken nur noch Teilzeit zu arbeiten spiele ich schon länger. Dass das keine Option für mich ist, lerne ich jetzt gerade, dennich komme mit der Zeit, die mir aktuell zur Verfügung steht, nicht hin.

    Auch wenn im Strangtitel die Frage steht, wie wir unseren Alltag leben - für mich fühlt es sich nach wie vor nicht wiel Alltag, sondern wie Ausnahmezustand an und ich sehne mich nach meinem Alltag zurück, denn ich mochte ihn. Ja, tatsächlich, ich gehöre zu denen, die ihren Alltag mit seinen Ritualen und Routinen sehr schätzen. Er fehlt mir. Schon jetzt.

    Trotzdem versuche ich jeden Tag möglichst zu strukturieren. Auch wenn ich keine Termine habe und die Arbeit genauso gut abends erledigen könnte, halte ich die Arbeitszeit tagsüber möglichst ein.

    Ich mache möglichst jeden Tag einen Spaziergang von etwa einer Stunde, obwohl ich mich dazu sehr überwinden muss, es macht mir keine Freude, aber frische Luft und Bewegung ist wichtig.

    Wir haben bisher weder den Keller ausgemistet, noch die Fenster geputzt, noch Terrasse und Balkon sauber gemacht, obwohl mein Tag mir aktuell genügend Zeit dazu lässt (und das Wetter auch mitspielt). Eine Erkenntnis habe ich in den letzten Wochen auch gewonnen: Mich macht die Situation eher antriebslos und ich warte jeden Tag auf den Impuls, dass ich die Zeit besser nutze und mich im Nachgang nicht über mich ärgern muss, dass ich so wenig daraus gemacht habe. Ich kenne mich so gar nicht, ich bin normalerweise eher umtriebig und anpackend.

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    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Ich sitze seit 2 Wochen im Homeoffice.
    Mein Mann ist bei der Feuerwehr und daher jeden Tag ausser Haus.
    Wir treffen zur Zeit niemanden.
    Ich würde gerne mal wieder meine Familie drücken. Und meine Nichte und Neffen sehen.
    Das Baby unserer besten Freunde konnten wir bislang einmal mit 5 m Abstand begucken.
    Wir telefonieren halt.
    Im Homeoffice fühle ich mich sehr isoliert. Sonst mit 150 Kollegen im Büro .
    Es ist leider auch auftragstechnisch eher still.
    Wenn mein Mann heimkommt habe ich Redebedarf.

    Wir haben leider weder Balkon noch einen Garten und ja , wir gehen raus. Zumindest leben wir in einer eher ländlichen/ ruhigen Ecke einer mittelgrossen Stadt. Spazieren gehen tue ich und das lasse ich mir auch nicht madig machen.

    Ich ärgere mich zur Zeit über Menschen die meinen sich moralisch aufspielen zu müssen, besonders in Communitys. Die Leute die doch mal rausgehen wollen weil ihnen zu Hause mangels Balkon etc. die Möglichkeit fehlt ein bisschen Luft zu holen werden zum Teil gedissed und als als unempathisch und schlimmeres dargestellt. Und diese gesellschaftlich "guten Menschen" posten dann im Nebensatz dass sie sich ja jetzt erstmal in Ihren grossen Garten oder auf den Balkon setzen.
    Und NEIN, es ist kein Neid!! ! ( wird auch sehr gern behauptet ).
    Ich finde nur das diese Leute vielleicht auch mal etwas nachdenken sollten bevor sie alle niedermachen, die ein bisschen spazieren gehen ( natürlich die ausgeschlossen, die sich an Trubelplätzen aufhalten, das ist tatsächlich Mist!)

    Trotz allem versuche ich das beste aus der Situation zu machen.
    Meine Wohnung ist sauber wie nie 😊
    Happy Girls are the prettiest. ( Audrey Hepburn )

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    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Zitat Zitat von R-osa Beitrag anzeigen
    Hallo fini

    Ich habe den Strangtitel etwas verändert, damit das Thema besser zu erkennen ist.

    Beste Grüße

    Für die Moderation
    R-osa
    VIP
    Danke Schätzelein!

    Ich glaube, ich habe das hier niedergeschrieben, weil ich in dem Moment nicht so richtig wusste, wohin mit dieser Diskrepanz zwischen mir und meinem Ersatz-Papa.

    Rosa hat den Strangtitel sehr passend geändert und es interessiert mich wirklich, wie ihr euren Alltag lebt.

    Ich bin hin- und her gerissen.
    Manchmal denke ich gar nicht darüber nach, vor allem, wenn ich im Büro bin.
    Es ist halt alles wie immer.
    Ich bin durchweg ein sehr positiv denkender Mensch und denke, das geht alles vorüber.
    Aber manchmal beschleicht neuerdings auch mich die Angst und dann denke ich, was ist, wenn das in 2 Monaten immer noch so ist?
    Bleiben alle in deiner Familie und in deinem Freundeskreis gesund?
    Geändert von fini. (08.04.2020 um 09:37 Uhr)
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



  6. Inaktiver User

    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Vieles ist genau wie immer. Ich gehe zur Arbeit und Einkaufen, in der Freizeit wandern oder Familie besuchen. Was nicht geht und was mir sehr sehr fehlt, ist mein Sport (in der Gruppe). Ich erwarte gerade mein zweites Enkelkind (die Dame lässt auf sich warten) so dass ich im Augenblick sowieso relativ oft zuhause wäre, d.h. viele Dinge die mir jetzt gerade fehlen (Sauna, Ausgehen, live Musik) würde ich sowieso nicht machen da ich auf "den" Anruf warte :-). Wenn ich zuhause (lebe in einem Dorf) bin, merke ich den Unterschied fast nicht, solange ich nicht Einkaufen gehe.

    Im Prinzip ist fast alles so wie immer, nur in doof. Und in Kombination mit psychischem Druck (wirtschaftliche Existenzängste, Sorgen um mein hochschwangeres Kind).

    Meine Mutter hat ihren Gemütszustand so beschrieben, dass sie jeden Tag aufwacht und froh ist, dass ein weiterer Tag vorbei ist. Ihr Alltag hat sich eigentlich nur minimal verändert aber sie trifft es trotzdem unheimlich hart (psychisch). Sie ist extrovertiert und ihr fehlen die Sozialkontakte sehr (Besuche von Freunden, beim Einkaufen). Sie geht selber einkaufen, aber nur noch zweimal die Woche und natürlich halten alle Abstand und wollen schnell wieder heim. Ein gemütlicher Plausch hat jetzt gerade Seltenheitswert.

    Also eigentlich ist alles wie immer nur unterlegt von Ungewissheit, Ängsten und unheilverkündenden Hintergrundgeräuschen.
    Geändert von Inaktiver User (08.04.2020 um 10:31 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Du besuchst also noch deine Familie?
    Das haben wir uns bisher verkniffen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



  8. Inaktiver User

    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Du besuchst also noch deine Familie?
    Das haben wir uns bisher verkniffen.
    Eigentlich nur einen kleinen Teil der Familie, die meisten habe ich seit Wochen nicht mehr gesehen.

  9. User Info Menu

    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Ich bin jetzt genau seit einem Monat im Homeoffice. Das mag ich ganz gern. Mir fehlt der Austausch mit Freundinnen, gemeinsame Strickrunden, gemeinsames Essen. Meinen Freund habe ich jetzt seit 6 Wochen nicht gesehen, aus diversen Gründen.

    Ich bin viel draußen im Wald. Mehr als je zuvor, im März bin ich 75km zu Fuß gelaufen. Im April sind es schon 46km.

    Einkaufen und Kochen und alle versorgen ist nicht so mein Ding. Das nervt eher, Kantine und Restaurant war schon fein.

  10. User Info Menu

    AW: Corona - wie lebt ihr euren Alltag?

    Tagsüber hat sich für uns wenig geändert, obwohl wir seit vier Wochen quasi isoliert leben.

    Wir arbeiten beide von zu Hause, jedoch räumlich getrennt. D.h. wir treffen uns zur Mittagspause, arbeiten sonst aber unseren Stiefel runter ohne Kontakt zueinander. Im Endeffekt sind wir beide derzeit noch effektiver als im Büro.

    Im Job gibt es statt persönlicher Termine viele Telefonate, kleine TelCos oder eben Skype Chats. Es funktioniert für mich erstaunlich gut, ich habe kaum „Verluste“ im Daily Business dadurch. Aber mir fehlen meine Kollegen - ich bin im Job gerne unter Menschen. Aber ich bin derzeit sehr entspannt, mein Stress Faktor ist sehr niedrig.

    Mir fehlt in der Sonne sitzend einen Latte Macchiato im Café trinken, das Fischbrötchen am Strand oder ein spontaner Shopping Tag samt Frühstück im Café mit einer Freundin. Und auch wenn ich meine Eltern sonst auch nur alle 4-6 Wochen sehe, fehlt es jetzt, weil es eben kein „passt zeitlich nicht“ ist, sondern erzwungen ist. Das macht mental doch einen Unterschied.

    Wir gehen deutlich mehr raus, haben super Wetter und die Natur vor der Tür.

    Ich koche wie gehabt nur einmal am Tag, wir essen auch sonst nur das Abendessen gemeinsam. Ich kaufe aber mit mehr Plan ein als sonst (sind sonst gerne abends spontan los) um nur selten einkaufen zu müssen.

    Wir setzen halbwegs konsequent auf Isolation. Ich gehe alleine einkaufen, wir gehen nur als paar raus bzw habe ich eine Kollegin, mit der ich auf Distanz spazieren gehe. Aber auch sie ist sonst so konsequent wie wir, sodass wir da kein Risiko sehen

    Aber ich kann sagen: an sich geht es mir / uns gut und ich weiß, dass das Gefühl sehr viel wert ist.
    Geändert von Telpa (08.04.2020 um 11:41 Uhr)

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