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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Ich höre immer wieder von Kosten im HO.

    Kann mich da jemand aufklären, um welche Kosten es sich dabei handelt? Ist das einer der Gründe, weshalb HO nicht gern gewährt wird?
    Stehe ein wenig auf dem Schlauch....

  2. Moderation

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Kosten entstehen schon: PC und Maus bzw. Zugang zum internen Netz ggf. auch die Kosten für Energie und Papier.

    Gerade dort, wo es noch nicht die E-Akte gibt stellt sich zusätzlich die Frage nach dem Datenschutz. Wird telefoniert? Mit Publikum? Das sind alles Fragen, die geklärt werden müssen.

    Hat die Mitarbeiterin Spezialtisch und - maus? Braucht es eine Zweitausstattung?
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Zitat Zitat von sundays Beitrag anzeigen
    Und es geht nicht im "krankschreiben" von einem Arzt, es geht um "krankmelden" für einige Tage, wenn man sich mal soriteren muss in dieser neuen Situation.
    Eine AU löst das Problem „ich habe Angst“ für genau 7 Tage (aktuell vielleicht für 14). Und dann? Corona wird uns sehr viel länger beschäftigen.

    Und der AG hat eine Fürsorgepflicht.
    Der er nachkommt, indem er für großzügigen Abstand oder Einzelbüros sorgt. Die TE hat ein Einzelbüro. Keinen Kundenkontakt und auch sonst keinen Bürotourismus zu erwarten.

    Für den Arbeitsweg ist der Arbeitnehmer zuständig, Auch die haben nämlich Pflichten. Da darf man auch mal selber kreativ werden.

    Ich fühle mich äußerst unverstanden...
    Da hast du recht. Ich jedenfalls verstehe dich nicht.

    Und an die TE:
    Sprich deinen Chef konkret darauf an, dass du lieber im Homeoffice arbeiten möchtest. Eventuell nicht 5, aber vielleicht 2 oder 3 Tage als Kompromiss wäre das eine Option? Dann bist du nicht so oft mit den Öffis unterwegs. Kannst du aufs Fahrrad umsteigen?

    Auch hier fahren die Öffis nach Sonntagsfahrplan und Busse und Züge sind trotzdem ziemlich leer.

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Kannst du etwas früher bzw. später zur Arbeit fahren, damit du die Stosszeiten vermeidest?

    Ansonsten finde ich ja - sollte nicht gleiches Recht für alle gelten?

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Es gibt kein gesetzliches Recht auf Homeoffice, die Fürsorgepflicht umfasst lediglich das sofortige "ins Home Office schicken" aller Mitarbeiter, wenn es einen begründeten Verdachtsfall unter den Mitarbeitern gibt, ansonsten gilt "Angst vor Ansteckung" nicht als Grund fürs Fernbleiben vom Arbeitsplatz.Tut man es trotzdem, kann das eine verhaltensbedingte Kündigung nach sich ziehen.

    Und gleiches Recht für alle im Bezug auf Home Office - auch nicht.

    Der Arbeitgeber entscheidet.

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Zitat Zitat von Sternschnuppe123 Beitrag anzeigen
    Bei uns genau das gleiche! Ich habe kein Problem damit weiterhin auf die Arbeit zu gehen, aber mit der Praktikantin habe ich zum jetzigen Zeitpunkt ein rießen Problem! Und der Publikumsverkehr sollte auch eingestellt werden. Es heißt immer der AG hat eine Fürsorgepflicht, aber als AN sind einem die Hände gebunden. Wir haben keinen Betriebsrat 😔
    Richtig, der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht. Und wenn er der nicht nachkommt, sollten die Arbeitnehmer ihn da mal deutlich draufstossen.

    Da sind euch nicht die Hände gebunden.
    Könnt ihr die Büros entzerren? Dann macht das. Werdet da ruhig auch kreativ. Absperrbänder, Markierungen auf dem Boden für Besucher lassen sich auch mit farbigen Paketband einrichten.

    Fordert gemeinsam, dass der Publikumsverkehr eingestellt oder zumindest reduziert wird. Verweist ihn auf die Vorgaben der Gesundheitsbehörde.
    Sorgt er nicht für die Einhaltung der Vorgaben kann das für ihn empfindlich teuer werden oder zur Schließung führen.

    Manchen muss man deutlich auf die Füsse treten.

    Ich arbeite in der Privatwirtschaft, auch bei uns gibt es nicht für jeden Homeoffice. In meinem Bereich geht das gar nicht, wir können auch den Publikumsverkehr nicht komplett einstellen. Dafür habe wir uns eine „Zone“ eingerichtet, innerhalb derer der Besucher sich aufhalten darf und wir die Unterlagen bereitlegen, so dass es keinen direkten Kontakt geben muss.
    Das ist manchmal ein bissel doof, wir kennen einige sehr lange und sehr gut. Da ist so eine unnatürliche Distanz irgendwie komisch.

    Ein Teil der Leute aus der Verwaltung ist jetzt im HO (der Chef war da anfangs auch skeptisch) und der Rest hat sich entsprechend auf die freien Büros verteilt.
    Einige haben ihre Arbeitszeit in den Nachmittag verlegt, da die Kinder jetzt zuhause sind. Geht irgendwie alles, wenn man will. Viele dieser Ideen kamen von den Leuten selber.
    Geändert von na_ich (30.03.2020 um 20:43 Uhr)

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Also bei uns ist es jetzt so, dass der AG zumindest keine Zweierbesetzung mehr im Büro wollt. Ich sitze momentan alleine im Büro, da meine Kollegin wegen Kinderbetreuung zu Hause ist. Die anderen zwei im Nebenbüro wechseln sich täglich ab wer kommt und wer zu Hause bleibt. Ich arbeite zumdem einen Tag nachmittags und da ist es viel ruhiger. Du könntest fragen, ob du anders arbeiten kannst...also wenn weniger los ist in den öffentlichen. Ich fahre ja selbst nicht und daher weiß ich nicht wie es da aussieht.

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Ehrlich gesagt hoffe ich, dass dank Corona diese Anwesenheitskultur mal grundsätzlich überdacht wird.

    Wenn die Firmen es schaffen würden, die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, ist das nämlich überhaupt kein Problem. Man braucht validierte Systeme, datenschutzsicher, dazu gehören auch Kommunikationssysteme wie Skype oder so und VPN. Und das gibt es ja alles. Aber nicht mal einen Drucker bräuchte man, mit elektronischen Signaturen.
    Natürlich ist es doch ganz gut sich ab und zu mal was auszudrucken, um es sich an die Pinnwand zu heften, damit man sich nicht immer durch MS Notes klicken muss.

    Aber sonst?
    Leider ist ja das Internet für viele von uns noch "Neuland" und manchmal habe ich das Gefühl, für die Chefs besonders.

    Kann mich da jemand aufklären, um welche Kosten es sich dabei handelt? Ist das einer der Gründe, weshalb HO nicht gern gewährt wird? Stehe ein wenig auf dem Schlauch....
    Kosten entstehen schon: PC und Maus bzw. Zugang zum internen Netz ggf. auch die Kosten für Energie und Papier.
    Ich arbeite in einer Firma, in der 80 % der Leute im Home Office arbeiten, weltweit. Die Firma spart ein Vermögen dadurch, da keine Miete für Büroräume, keine Büromöbel usw. bezahlen muss. Jeder Mitarbeiter bekommt einen Laptop samt Drucker, Maus, Tastatur und Bildschirm sowie ein Diensthandy (in manchen Positionen). Aber das bekommen die Leute im Büro doch auch!
    Was kostet sind die Lizenzen und die Software. Ich habe noch nie eine Rechnung gesehen, aber als es meiner alten Firma schlecht ging, haben sie die Leute reihenweise ins Home Office geschickt, um Büros schliessen zu können.

    Wir arbeiten mit hochsensiblen Daten, aber alles ist geschützt. Ich glaube sogar, dass die Daten in Bürokulturen viel ungeschützter sind, wenn Order zugänglich sind, Gespräche über den Flur geführt werden und man mit mangelhafter Software arbeitet.

    Die Kommunikation ist gar kein Problem. Wir haben eine Festnetz Telefonnummer über Internet. Und Papier sparen wir auch jede Menge. Vereinsamen tue ich in meiner Position auch nicht, da ich fast die Hälfte des Tages in Meetings hänge.

    In manchen Städten gibt es Büros, dann kann man auch von dort aus arbeiten, wenn man möchte. Manche wollen das lieber, vor allem die, die kleine Kinder zuhause haben. Ich hatte selber mal kleine Kinder und war heilfroh, wenn ich ins Büro flüchten konnte.

    Gerade in der Verwaltung, in Schreibtischjobs, verstehe ich überhaupt nicht, warum die Leute immer noch in die Büros gezwungen werden. Man könnte so viel Geld und Stress sparen, wenn man einmal umrüsten würde.

    Es gibt kein gesetzliches Recht auf Homeoffice
    In manchen Jobs geht es natürlich nicht von zuhause aus zu arbeiten. Es sei dann, man richtet sich einen Laborplatz im Badezimmer ein...
    Aber wenn es denn möglich ist, verstehe ich nicht, was daran Unrecht sein soll. Als ob man nur im Büro arbeiten würde. Offenbar leiden zuviele Chefs immer noch unter Kontrollzwang.

    @Sternschnuppe: ich fühle mit dir, halt die Ohren steif. Vielleicht, wenn diese Krise lange genug dauert, schaffen es manche Chefs, tatsächlich mal was Neues zu wagen

    Bleibt alle gesund!
    Geändert von Klavierspielerin (30.03.2020 um 22:12 Uhr)

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    @Klavierspielerin: du sagst es. Mein Chef ist ein Machtmensch, der wirklich Kontrolle über andere haben möchte. Zu einer Kollegin hat er gesagt, dass er sie auf jeden Fall zweimal Woche sehen möchte. Sie ist eher so Mädchen für alles. Ich bin da weitaus unabhängigrer und daher verstehe ich die Anwesenheitspflicht nicht. Wir sind im ÖD. Da geht es oft noch anders zu. Jetzt gibts VPN und ich kann zumindest einmal hineinschnuppern ins Homeoffice.
    Ich hoffe, dass sich durch diese Coronakrise einiges in den Köpfen ändern wird.

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    AW: Chef von Homeoffice überzeugen

    Ich bin gerade echt froh über meinen Chef. Noch bevor die Ausgangssperre kam hat er home office coronabedingt fuer alle erlaubt und die interne it angewiesen, das soweit einzurichten. Geschafft war das dann für die, die noch kein home office hatten, in 3 Tagen. Mein Mann ist im öffentlichen Dienst, seiner Abteilung wurde im Hausruckverfahren home Office sogar ausdrücklich angeordnet. Dass das im öffentlichen Dienst immer lange dauern muss, stimmt so also nicht.

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