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  1. Inaktiver User

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Ich habe wegen meines risikoerhöhenden Faktors (ist bei mir was ganz anderes als Asthma, Bluthochdruck oder Diabetes) eine umfassende telefonische Standortbestimmung mit meinen behandelnden Ärzten gemacht und va geklärt, wie erheblich ist mein Risikofaktor wirklich und, Konsequenz daraus, wie soll ich mich verhalten?

    Konsequenz:
    Ich arbeite teilweise im Home Office, jedoch die Hälfte der Zeit durchaus im Büro, weil im Moment eh so gut wie alle HO betreiben, also viel weniger Leute vor Ort sind.
    Ich vermeide den Stadt- ÖV, also Bus und Tram, fahre in der Stadt alle Wege mit Velo. Ich nehme aber durchaus zu Randzeiten den Zug. Die Züge dind im Moment leer, also problemlos.
    Ich gehe einkaufen. So selten wie möglich (Spass daran hab ich sowieso nie), in Filialen, die auch im Normalbetrieb ruhig sind. Mit den Regelungen zu Beschränkung der Kundenzahl ist auch einkaufen problemlos.
    Ich bewege mich sehr viel im Freien - allein oder mit meinem Partner.

    Daher, Nubia, lass dich von deiner behandelnden Ärztin umfassend beraten - telefonisch, wenn du nicht in die Praxis willst oder sollst. Notiere dir vorgängig alle deine Fragen und arbeite sie Gespräch ab.

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    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Ach ja, ich habe auch noch Salbutamol als "Notfallspray", das benutze ich immer vor körperlicher Anstrengung und das hilft ganz gut.
    Wenn Du es eilig hast, gehe langsam!

    Die wahre Achterbahn findet im Herzen statt!

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    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Einkaufen gehen wir auch, wenn es nötig ist, zu zweit, dann bleibt einer von uns draußen vor dem Geschäft und hilft dann beim Tragen...

    Am Wochenende waren wir sogar weiter weg in der Natur zum Wandern, dort waren außer uns kaum andere Menschen und das hat sehr gut getan :)
    Wenn Du es eilig hast, gehe langsam!

    Die wahre Achterbahn findet im Herzen statt!

  4. Inaktiver User

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Mein Mann und ich haben ein altersbedingt erhöhtes Risiko (70+). Mein Mann hat darüber hinaus für Corona einschlägige Vorerkrankungen (Herz und ansatzweise auch Lunge). Natürlich bestimmt das Risiko meines Mannes unser Verhalten, denn er würde sich ja gegebenenfalls bei mir anstecken.

    Wir betreten keine Geschäfte mehr, haben unsere Einkäufe über Bestellungen organisiert, die teils geliefert werden, teils holen wir sie an Ort und Stelle ab.
    Wir wohnen auf dem Land in einer landschaftlich wunderschönen Gegend und machen täglich lange Spaziergänge mit dem Hund. Wir reden auch mit Nachbarn, die wir draußen treffen, natürlich mit Abstand. Besuchen tun wir niemanden und empfangen auch keinen Besuch.
    Mit unseren erwachsenen Kindern und mit Freunden verkehren wir telefonisch oder über WA.

    Mein Mann macht sein Training auf dem Ergometer, das er zur Verbesserung der Pumpfähigkeit mit dem Kardiologen abgesprochen hat. Da es bei uns hügelig ist, enthält eigentlich auch fast jeder Spaziergang kleine Trainingseinheiten.

    Unser Ziel ist, eine Ansteckung meines Mannes möglichst zu verhindern, so lange es noch keine Medikamente und keine Impfung gibt. Mein eigenes Risiko sehe ich als nicht so dramatisch - ich habe ein sehr gutes Herz-Kreislaufsystem und auch sonst keine Vorerkrankungen.
    Ob wir das durchhalten werden, wissen wir natürlich nicht. Momentan geht es noch ganz gut.

  5. Inaktiver User

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Mit einem Kind, das schwer lungenkrank ist, macht mir die Tatsache Angst....wie geht es weiter. Es ist ja nicht nach dem 19. April alles wie vorher. Seit fast 2 Wochen in Quarantäne, keine Kontakte, keine Therapien oder Arztbesuche. Viel zu gefährlich.
    Einzig und alleine gehen wir mit Hund täglich im Wald spazieren.

    Und die Horrorszenarien, die im Netz oder auch hier kursieren, machen alles noch schlimmer.

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    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Das kann sein. Es kann aber auch anders sein. Abgesehen von der sehr tiefen Mortalität hierzulande gibt es kerngesunde junge Menschen, die sterben und alte Asthmatiker und Kettenraucher, die überleben. Das Immunsystem wird auch sehr von der Psyche mitbeeinflusst und so gehe ich davon aus, dass ich dieses Virus überleben werde, wie auch schon viele andere Viren.
    Das stimmt, manch einer, der eigentlich Risikopatient ist, erlebt einen leichten Verlauf, Kerngesunde sterben.
    Aber eine Tendenz ist ja schon festzustellen.
    Die Psyche! Ja... Meine ist derzeit etwas bröckelig. Ich finde es gar nicht leicht, mir die Zuversicht zu bewahren. Bisher habe ich mich mit meinem Asthma nie als Schwerkranke empfunden. Man lebt halt damit.
    Ich weiß auch nicht, inwieweit meine derzeitige (ständige) Atemnot psychisch bedingt ist.
    Aber derzeit sehe ich mich jedenfalls als gefährdet. Und das macht Angst.
    Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

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    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und die Horrorszenarien, die im Netz oder auch hier kursieren, machen alles noch schlimmer.
    Ja, das stimmt. Man kann sich natürlich entscheiden, diese nicht zu lesen oder anzuschauen... Bekomme ich aber auch nicht immer hin.
    Alles Gute für dein Kind!
    Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  8. Inaktiver User

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Mein Mann ist Risikopatient (über 70, Asthma und Autoimmunerkrankungen), ich "nur" 60+ und Hang zu langwierigen Erkältungskrankheiten.
    Durch Zufall bin ich kürzlich gegen Pneumokokken geimpft, was mir etwas Zuversicht gibt, seitdem die Merkeline es such hat machen lassen.

    Ich gehe alleine Einkaufen, aber eh schon meistens nach der Chemotherapie meines Mannes.
    Nur Händewaschen ist jetzt mehr/sorgfältiger.

    Seitdem mein Mann jetzt einen Saugroboter installiert hat ist er sowohl ausgelastet als auch die Luft wirklich besser, auch für mich.

  9. Inaktiver User

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Zitat Zitat von Nubia Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt. Man kann sich natürlich entscheiden, diese nicht zu lesen oder anzuschauen... Bekomme ich aber auch nicht immer hin.
    Alles Gute für dein Kind!
    Danke

    Was macht ein Teenager der außer Gefecht ist? Richtig. im Netz surfen.

  10. User Info Menu

    AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?

    Mir ist auch bewusst, dass ich vermutlich gefährdet(er) bin als andere und so locker wie es vielleicht klingt, nehme ich es auch nicht. Ich habe auch oft "psychische " Atemnot momentan.

    Ich habe den Eindruck, früher oder später werden sich die meisten Menschen infizieren. Angesichts dessen, denke ich momentan, dass es sinnlos ist, sich monate- oder jahrelang mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu quälen. Aber diese Einschätzung kann wieder ändern.

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