Chronisch kranke und alte Menschen sind Risikopatienten.
Der sicherste Platz ist zu Hause, bleibt daheim !!!
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27.03.2020, 07:17Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
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27.03.2020, 07:50Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Übrigens ist durchaus schon Pollensaison, wenigstens in unserer Gegend. Die hat mit den Bäumen schon im Februar sehr heftig angefangen.
Aber bei Allergie hast du auch noch juckende Augen und Niesen.
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27.03.2020, 08:56
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Daheim bleiben geht aber nur, wenn du nicht arbeiten musst.
Oder lässt du dich auf unbestimmte Zeit krankschreiben?
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27.03.2020, 09:15
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Es gibt unterschiedliche Mittel, die unterschiedlich wirken, und es bringt jetzt auch nichts, darüber zu diskutieren.
Sugarnova, ich danke dir für dein Interesse und dafür, dass du dranbleibst. Aber da ich selbst nicht weiß, was mit mir los ist, wird es wohl hier im Forum auch niemand herausbekommen.
Ich werde nächste Woche zum Arzt gehen, wenn übers Wochenende kein Wunder geschieht.
Ach ja, und hochdosiertes Cortison heißt bei mir 20 mg. Das ist die Dosis, bis zu der ich gehen kann, wenn ich selbst meine, dass ich das gerade brauche. So hat es mir der Arzt gesagt (im Vertrauen darauf, dass ich das nicht ständig mache, natürlich). Alles weitere muss ich dann erstmal absprechen.
Irgendwann neulich. Klar. Wie jeden Winter. Aber VOR der Corona-Krise.Hattest du vorher eine Grippe oder eine Erkältung?
In diesem Thread geht es mir ja nicht darum herauszufinden, welches Problem ich akut habe (wäre schön, am besten gleich mit maßgeschneiderter Lösung, aber dafür ist die Bri wohl nicht geeignet).
Sondern: Um meine chronische Erkrankung und die chronische Erkrankung anderer und wie wir mit der derzeitigen Situation umgehen und wie unsere Aussichten sind.Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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27.03.2020, 09:21
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Weißt du, das ist auch leichter gesagt als getan. Manche Menschen müssen arbeiten, nicht alle haben jemanden, der für sie einkauft, und das möchten auch gar nicht alle.
Und man muss ja auch manchmal an die frische Luft.
Was selbst nicht Betroffene vielleicht nicht verstehen: Wenn du bisher ganz normal im Leben standest und mit deiner chronischen Erkrankung gelebt hast (mit einigen krankheitsbedingten Einschränkungen vielleicht, aber doch ein produktives Leben), dann ist es nur schwer hinzunehmen, auf einmal in eine Schublade mit uralten, kranken Menschen zu gehören.
Ich sehe jedenfalls keine Gefahr darin, an die frische Luft zu gehen. Eher im Gegenteil. Was das Abstandhalten betrifft, bin ich sehr gewissenhaft, so sehr, dass Andere manchmal irritiert sind, aber das stört mich nicht.Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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27.03.2020, 09:24Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Wo kann man denn eigentlich etwas detaillierter nachlesen, wer alles Risikopatient ist? (Mir ist klar, dass a) noch nicht so viel bekannt ist und man B) den Einzelfall anschauen muss). Bisher habe ich dazu relativ allgemeine Aussagen gefunden, aber vielleicht geht das auch nicht anders.
Ich hab einen angeborenen Herzfehler und hatte vor fast 20 Jahren mit Anfang 20 eine Herz-Op. Seither kann/darf ich fast alles, aber eben nicht alles. Meine Lebenserwartung liegt wohl auch leicht unter Normal. Bin ich jetzt Risikopatient? Ich weiß, das kann vermutlich keiner beantworten, höchstens mein Kardiologe - ich habe mich das gestern allerdings auch in Zusammenhang mit der Diskussion gefragt, ob Risikopatienten demnächst isoliert werden, damit die Maßnahmen ansonsten gelockert werden.... Wer genau fällt denn dann unter die zu isolierenden Leute? Ich möchte jedenfalls keinesfalls angesteckt werden und bleibe lieber drin.
Aktuell haben wir uns schon seit kurz nach Karneval fast und seit 2 Wochen komplett isoliert.
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27.03.2020, 09:36
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Convallaria, das frage ich mich auch. Ich glaube, da gibt es keine ganz klare Abgrenzung.
Ich verstehe es so, dass Menschen, die durch eine chronische oder akute Erkrankung sowieso geschwächt sind, viel eher einen schweren Verlauf der Erkrankung erleben, wenn sie sich infizieren.
Atemwegserkrankungen sind da wohl auch besonders im Fokus.
Aber gleichzeitig gibt es ja auch Ausnahmen von dieser Regel.
Dass alle wieder fröhlich draußen herumlaufen und ich hier isoliert zuhause bleibe, stelle ich mir schlimmer vor als die jetzige Situation.
Gleichzeitig frage ich mich, ob ich überhaupt als Risikopatientin anerkannt und mir diese Isolation zugestanden würde. Ist auch nicht gesagt.
Bei der nächsten Pandemie kennen wir uns dann besser aus (<- kleiner Witz).Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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27.03.2020, 09:39Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Ja, ich fürchte auch, dass wir gerade üben

Genau die Gedanken, die du oben beschreibst, habe ich auch. Würde mir das zugestanden? Und wenn ja, was ist mit meinem Mann? Kann er dann auch zu Hause bleiben, oder müssen wir uns zeitweise trennen? Wir haben eine Tochter von knapp 1,5, wie soll das funktionieren? Fragen über Fragen - ich versuche, von Tag zu Tag zu denken. Noch bin ich in Elternzeit und Herr C macht HO....
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27.03.2020, 09:42Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Convallaria, die Auskunft, die mein Bruder mit angeborenem schwerem Herzfehler vom Kardiologen erhalten hat: nein, eher kein Risikopatient, da operiert, medikamentös gut eingestellt, schlank und kreislaufmässig fit.
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27.03.2020, 09:43Inaktiver User
AW: Chronisch krank und somit "Risikopatientin" - Aussichten?
Kann es sein, dass du dich selbst als "nicht krank genug" siehst bzw. dir immer eingeredet wurde, die Krankheit sei "nicht so schlimm"?
Asthma ist gut eingestellt nicht das Problem. Aber es sterben, auch ohne Corona, immer noch viele daran. Mir fallen aus dem Stand gerade 2 Schauspieler ein.
Mir selbst macht der Virus per se nicht sooo sehr Angst - aber die rapide Verschlechterung und dass eben doch junge Menschen daran sterben (wenn auch selten) schon.Geändert von Inaktiver User (27.03.2020 um 09:49 Uhr)


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