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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    In Österreich darf man raus: zum arbeiten, zum Lebensmittel kaufen, zum versorgen anderer, zum joggen, zum spazieren, zum Gassi gehen - nur nicht im Pulk.

    Du darfst alleine oder zu zweit jederzeit deine Wohnung verlassen.

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Zitat Zitat von Punpun Beitrag anzeigen
    Selbstsedierung
    Beruhigungs- und Schlafmittel.
    Beruhigende Substanzen (Tranquilizer) und Medikamente zur Unterstützung oder Herbeiführung von Schlaf
    Geh lieber eine Runde Joggen. Macht auch müde. Ohne dämliche Tablettenfresserei.

    AE: Du darfst ja raus, Spaziergang etc. Hm, überleg mal deine Perspektive...Du nennst es "Hölle"...Verzeih, aber: Wie ist das jetzt für eine alleinerziehende Mutter, die zwei Kindergartenkinder zu versorgen hat, die ggf. durch Vorerkrankung auch noch zur Risikogruppe gehört? Was ist mit der wirklich kranken Oma, die niemanden mehr hat....die auch kein Inet bedienen kann....? Was mit Menschen, die täglicher Pflege bedürfen....?
    Ehrlich, sorry, aber "Hölle" ist was andres...


    Du bist jung, fit, gesund, hast durch das Inet ein Fenster zu Welt und Streaming geht sicher auch. Intelligent biste auch, ggf. vielleicht einfach was lernen in der Zeit? Zeit will genutzt werden.
    Be a voice not an echo.

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    In Österreich darf man raus: zum arbeiten, zum Lebensmittel kaufen, zum versorgen anderer, zum joggen, zum spazieren, zum Gassi gehen - nur nicht im Pulk.

    Du darfst alleine oder zu zweit jederzeit deine Wohnung verlassen.
    Ja, wobei man schon das Rausgehen reduzieren sollte. Ist halt schierig, es geht ja nicht darum, dass Menschen gar nicht raus dürfen - sondern dass man verhindern muss, dass zb. Jugendliche gemeinsam stundenlang im Park rumhängen, sich umarmen etc.

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    In Österreich und anderen Ländern ist sie da, in Deutschland nicht ausgeschlossen - Ausgangssperre wegen COVID19. Wie soll man das, gerade auf unbestimmte Zeit, ertragen? In Österreich ist sie auf unbestimmte Zeit, m.W. Kein Sport draußen, keine Freiheit, zuhause eingesperrt wie ein Tier im Käfig für im schlimmsten Fall Wochen. Im nahenden Frühling. Ohne zu wissen, wann man raus darf.
    Zitat Zitat von Bina82 Beitrag anzeigen
    Ausgangssperre, OHNE dass man raus darf, zum Spazieren oder Joggen/Radfahren, gibts (bis jetzt jedenfalls) hier in Österreich nicht.
    Ist nicht super, aber wird schon vorüber gehen. Solang man raus darf...
    Eben, wir haben keine Ausgangssperre.
    Einkaufen zu gehen heute war überaus "toll" - Abstand halten quasi unmöglich, aber ich brauche ja Lebensmittel.

    Dass ich meine Wohnung nicht verlassen soll, ist mir nicht unrecht - es gibt immer noch genug rücksichtslose Menschen draußen. Großfamilien beim Einkauf, die auf Schwanzlänge an dich heranrücken, etc.

    Abgesehen davon: ich kann mir außerhäusiges Amüsement ohnehin nicht mehr leisten - ab morgen bin ich quasi ohne Job.
    Ich kann jederzeit rausgehen zum Spazieren, Laufen, auf der Wiese sitzen. Ich kann mich gut alleine beschäftigen.

    Aber dass ich nun wahrscheinlich monatelang mit wesentlich weniger Geld auskommen muss und nichtmal weiß, ob ich jemals wieder in meinem Job arbeiten kann: DAS IST DIE HÖLLE.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

  5. Moderation

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Wer schon weiß, dass es schwierig wird, sollte einen Plan machen. Morgens Yoga oder Fünf Tibeter oder so was am offenen Fenster. Den Tag strukturieren (mit Arbeit, Handarbeit, Lesen, Kreativem). Sobald du merkst, dass du anfängst, dich reinzusteigern, sag dir selbst ein Stopp.

    So behältst du selbst die Kontrolle über dein Leben. Die Hölle ist wirklich woanders.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Hallo AE90,

    vielleicht hilft es Dir, da Du ja jetzt schon diese Gedanken hast, wenn Du Dir eine Liste machst.
    Und zwar nicht mit all den Tätigkeiten, von denen Du glaubst, dass Du sie nicht mehr machen darfst, sondern mit den Tätigkeiten, die weiterhin erlaubt sind.

    Mir fallen da ein:
    Allein oder zu zweit rausgehen, Natur beobachten, spazieren gehen, einkaufen gehen, eventuell arbeiten gehen.
    Wie sieht Dein bisheriger Tagesablauf aus?
    Was wolltest Du schon lange mal in der Wohnung machen?
    Lesen, Yoga per youtube, mal wieder echte Briefe schreiben (Postämter haben weiterhin geöffnet), lesen, malen, umräumen, ausmisten, ausschlafen, ein Buch schreiben, Filme und Serien gucken, mit den Nachbarn übers Treppenhaus zusammen singen oder im Treppenhaus Hörbücher hören oder mit dem Etagennachbarn ausmachen, dass man sich abends um fünf jeweils in den eigenen Türrahmen setzt, mit Stuhl und Tischchen und zusammen getrennt durch Sicherheitsabstand, zu Abend isst und sich unterhält. Klar, da muss man erstmal über den eigenen Schatten springen. Macht aber bestimmt mehr Spaß, als depressiv in der Wohnung zu verkümmern, weil dafür besteht keine Notwendigkeit.

    Ich las eben, dass ein eventueller Lockdown bis zu vier Wochen anhalten soll (in Niedersachsen ab morgen Früh bis zum 18.04.).

    Wenn das bei Dir im Land auch so kommt, dann hast Du die Wahl, Dich fertig zu machen mit Gedankenkreiseln und Horrorszenarien oder mit Plausibilitätsprüfungen einzelne Gedanken zu überprüfen und diese samt Lösungsmöglichkeiten in die Realität zu bringen.
    Alles Gute für Dich, Du wirst das schaffen und Du kannst hier schreiben, Pumpernickel

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Selbst wenn es so extrem kommen sollte (was ich nicht glaube, in Österreich z.B. sind ja Spaziergänge allein oder mit Familienangehörigen auch erlaubt) so glaube ich nicht, dass sich das durchsetzen und kontrollieren ließe. Unser Haus liegt quasi direkt am Waldrand, ich glaube nicht dass sie vor jedes Haus einen Polizisten stellen und auf den Waldwegen Panzer der Bundeswehr stehen, die den Weg blockieren. Ich werde mich vom Waldspaziergang (ohne Kontakt zu fremden Menschen) jedenfalls nicht abhalten lassen und sehe auch kein medizinisches Argument dafür. Im Gegenteil, frische Luft und Sonnenlicht sind gut fürs Immunsystem!
    Für Stadtbewohner ist die Situation anders, klar, da kann ich eventuelle Ängste verstehen. Aber wie gesagt, ich denke nicht dass es soweit kommen wird.

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Wer schon weiß, dass es schwierig wird, sollte einen Plan machen. Morgens Yoga oder Fünf Tibeter oder so was am offenen Fenster. Den Tag strukturieren (mit Arbeit, Handarbeit, Lesen, Kreativem). Sobald du merkst, dass du anfängst, dich reinzusteigern, sag dir selbst ein Stopp.

    So behältst du selbst die Kontrolle über dein Leben. Die Hölle ist wirklich woanders.
    Den Tag strukturieren ist das A und O in dieser Situation.

    Stimmt, die Hölle ist wo anders.

    Ich bin grad zwischen Faulheit und Haushaltsübereifer (ok, es war mein erster Wochentag in quasi-Quarantäne). einkaufen oder sonst das Haus verlassen hab ich mir heute gespart, ich hab aber einen Balkon (und einen Garten)
    Wie gehts euch damit?

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    In Österreich und anderen Ländern ist sie da, in Deutschland nicht ausgeschlossen - Ausgangssperre wegen COVID19. Wie soll man das, gerade auf unbestimmte Zeit, ertragen? In Österreich ist sie auf unbestimmte Zeit, m.W. Kein Sport draußen, keine Freiheit, zuhause eingesperrt wie ein Tier im Käfig für im schlimmsten Fall Wochen. Im nahenden Frühling. Ohne zu wissen, wann man raus darf.

    Ich weiß, dass jeder anders mit solchen Belastungen umgeht.

    Ich weiß auch, dass ich dadurch sicherlich wieder in eine Depression fallen würde. So gut kenne ich mich. Das wird die Hölle.

    Ich bin kein panischer Mensch, aber ich denke, das kommt auf uns zu.

    Möglicherweise mögt ihr eure Gedanken dazu teilen.
    Ich würde mir an deiner Stelle mal klar machen, dass ich übertreibe und es längst nicht so wild ist. Weder bist du ein Tier im Käfig, noch darfst du nicht raus. Ich glaube, mit deinem Hang zum Drama machst du dir in mehrfacher Hinsicht das Leben schwer. Gab ja schon mehrere andere Themen, bei denen du auch übermäßig reagiert hast. Ich weiß, das ist nicht das, was du lesen wolltest, tut mir leid.

    Die Wohnung meiner Katzen ist total schön.
    Ich darf alles mitbenutzen und wir verstehen uns super.
    .

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    AW: Ausgangssperre nicht ausgeschlossen, wie psychisch überstehen

    Ganz ehrlich, ich kann AE90 aber verstehen...

    Ich bin depressiv und weiß aus Erfahrung (wenn ich mich in Prüfungsphasen etc.) zum Lernen abgeschottet habe, dass dadurch eine Spirale in Gang gesetzt wird, aus der ich nur sehr schwer rauskomme.
    Ja, ich werde es überleben und ich finde es auch gut, aktuell zu Hause zu bleiben, bevor ich zur Verbreitung des Virus beitrage.
    Aber trotzdem kann ich verstehen, dass sich Leute, die sich mit Einsamkeit sehr schwer tun (ob da nun eine Depression dahinter steckt oder nicht), Sorgen machen.

    Ich zum Beispiel kann mich davon irgendwie nur schwer ablenken, obwohl es genug Ablenkung gäbe (Netflix, Bücher, Spaziergänge und Berufliches habe ich aktuell auch von Zuhause aus zu erledigen).

    Hilft es dir denn, dich online mit Leuten auszutauschen? Mir tut das nämlich gut, auch wenn es die realen Kontakte nicht ganz ersetzt.

    Welche deiner Hobbys kannst du auch von Zuhause ausüben? Vielleicht kann man online Gleichgesinnte finden und sich mit denen darüber austauschen.

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Ich bin grad zwischen Faulheit und Haushaltsübereifer (ok, es war mein erster Wochentag in quasi-Quarantäne). einkaufen oder sonst das Haus verlassen hab ich mir heute gespart, ich hab aber einen Balkon (und einen Garten)
    Wie gehts euch damit?
    Im Moment ist es definitiv noch Faulheit :D Obwohl ich eigentlich genug zu tun hätte. Morgen muss ich mir mal in den Hintern treten, damit ich endlich mit meinen Aufträgen anfange.
    Geändert von LilyHydrangea (16.03.2020 um 20:25 Uhr) Grund: Antwort auf Zitat hinzugefügt

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