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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Als relativer Neuling freu ich mich über diesen Strang. Denn es tut schon etwas weh, wie mein bis vor zwei Wochen so hübsches Depot jetzt aussieht.
    Ich weiß, dass daran viele zu knabbern haben, insbesondere alle Neulinge, die in den letzten Jahren nur steigendende oder allenfalls stagnierende Kurse kennen. Dass viele Anleger den Weltuntergang befürchten sieht man an den Verkaufszahlen. Wie ich immer sage, der typische Anleger ist ein scheues Reh. Wenn es irgendwo raschelt, springt es in Panik davon.

    Jeder Anleger sollte wissen, steigende Kurse sind gut und schön, das ergibt die Standard-Rendite, die man über den Lauf von vielen Jahren erzielen kann. Und dann gibt es die Krisensituationen und die machen den Unterschied zwischen miserabler Rendite (Panikverkauf), Standard-Rendite (ich lasse mein Depot unangetastet und es erholt sich automatisch irgendwann) und Nachkauf (Sparplan, Einmalinvestition).

    Wer zur Nachkauf-Fraktion gehört mittels Sparplan oder gezieltem Einzelkauf wird seine Rendite dank Krise überdurchschnittlich erhöhen, vorausgesetzt die Krise dauert lange genug an. Ich stehe heute mit meinem Depot nicht so da, weil ich anno dazumal einmalig Geld investiert habe, sondern immer wieder mal nachkaufe und zusätzlich sehr beherzt bei Crashs zugegriffen habe.

    Eine Krise ist eine Chance, nichts anderes. Überlasst die Schwarzseherei den Schlagzeilenschreibern der Zeitung. Es tut mir leid zu sagen, aber die ewigen Pessimisten haben wirklich null Ahnung. Ständig wird der Dax Im TV als Referenzgröße genommen und immer nur wird auf singulären Ereignissen herumgeritten. Darüber, dass man mit einer Investition auf den Weltindex zu sehr akzeptabler Rendite gekommen wäre, wenn man konstant investiert ist, darüber schreibt fast keiner. Solche Schlagzeilen verkaufen sich in Deutschland nicht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Henne65 Beitrag anzeigen
    ...mmmmh, ich bekomme dieses jahr im oktober eine auszahlung von einem depot, welches ich 20 jahre angespart habe, jetzt bin ich schon ein bisschen bange, dass ich sehr große verluste einfahre...
    Du bekommst eine Auszahlung von einem Depot? Wie darf ich mir das vorstellen, erfolgt da im Oktober ein Zwangsverkauf deiner Wertpapiere und du bekommst das Geld gutgeschrieben? Ist das ein Versicherungskonstrukt?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber das ist natürlich ein schwacher Trost, einen Hering zu fangen wenn einem der Thunfisch durch die Lappen gegangen ist.
    Was für ein schöner Vergleich!

    Leute, keinesfalls in der Krise verkaufen, sonst bekommt ihr nur Hering statt Thunfisch.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Du bekommst eine Auszahlung von einem Depot? Wie darf ich mir das vorstellen, erfolgt da im Oktober ein Zwangsverkauf deiner Wertpapiere und du bekommst das Geld gutgeschrieben? Ist das ein Versicherungskonstrukt?
    ja, ein versicherungskonstrukt, und tatsächlich brauche ich genau dieses jahr eigentlich die penunzen...
    Auch in diesem Jahr unterstütze ich von Herzen gern eine Spendenaktion der farbfreudigen Kuh .

    Tanzen ist Träumen mit den Beinen. (Herwig Mitteregger)

    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Henne65 Beitrag anzeigen
    ja, ein versicherungskonstrukt, und tatsächlich brauche ich genau dieses jahr eigentlich die penunzen...
    Verstehe, Versicherungskonstrukte haben mit einem normalen Wertpapiersparplan nicht unbedingt viel gemeinsam. Das geht bereits bei der Einschränkung in der Auswahl der Wertpapiere los und endet bei der Stückelung, wie viel von deinem monatlichen Beitrag in der reinen Wertpapieranlage endet. Ist ein bisschen wie Katze im Sack.

    Es kommt jetzt auf deinen Vertrag an. Die meisten Produkte müssen eine Mindestauszahlung/Verzinsung garantieren. Das heißt, die Versicherungen sind prinzipiell nie zu 100 Prozent in Wertpapiere investiert und gegen Ende der Laufzeit verabschieden sie sich nach und nach aus den volatilen Wertpapieren und gehen dafür in sichere, aber schlecht verzinste Anlagen.

    Wenn du so einen Vertrag hast, dann würde dich das Intermezzo folgerichtig nicht ganz so heftig treffen. Das ist nichts anderes, als wenn ein Langfristanleger mit einem Depot, der sein komplettes Geld zum Rentenbeginn mit 65 Jahren benötigt, bereits einige Jahre vorher an einem Ausstiegsplan arbeiten sollte.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    vielen dank @nocturna, das beruhigt mich ein bisschen...
    Auch in diesem Jahr unterstütze ich von Herzen gern eine Spendenaktion der farbfreudigen Kuh .

    Tanzen ist Träumen mit den Beinen. (Herwig Mitteregger)

    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Mein Portfolio rauscht nach unten - und ich überlege mir, wo ich nun Geld zum günstig Nachkaufen locker machen kann

    Dumm, dass ich, wie so viele andere auch, Ende Dezember erst neu allokiert habe und dabei einen Teil der Barschaft versenkt habe. Man sollte vielleicht langfristig von diesem Jahresabschlussgedanken weg, auch wenn Bilanzziehen und Aufräumen Im Winter nett ist.

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Falls du per ETF auf den Weltindex investierst bist, kann ich dich beruhigen.
    Die Kinderdepots (100% Arero) laufen, wie immer, viel besser als meins. Im Auf- wie im Abwärtsgang. Ich solte wohl mal meine etf Strategie überdenken...

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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Mein Portfolio rauscht nach unten - und ich überlege mir, wo ich nun Geld zum günstig Nachkaufen locker machen kann .
    Ich kann schon wieder den ersten Tagesgewinn verbuchen, mit 1,97 Prozent Plus. Das sind sehr spannende Zeiten an der Börse. Die Mini-Kurserholung zeigt, dass die Leute willig sind an die Börse zurückzukommen und die ersten Anleger schon Vorkehrungen treffen für den Fall einer schnellen Erholung. Auch wenn das jetzt nur ein kleiner Vorbote war und es noch Monate oder deutlich länger dauern wird bis eine richtige Kurserholung einsetzt, die Anleger werden zurückkommen, denn es gibt nirgendwo sonst Renditechancen fürs Geld.

    Was ist die größte Angst eines Börsianers abgesehen vom Crash? Beim Kursaufschwung nicht investiert zu sein, denn das wäre wirklich ein Jammer!
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Die Kinderdepots (100% Arero) laufen, wie immer, viel besser als meins. Im Auf- wie im Abwärtsgang. Ich solte wohl mal meine etf Strategie überdenken...
    Du vergleichst nicht zufällig Äpfel mit Birnen?

    Wenn du einen ETF auf den MSCI World hast, bist du zu 100 Prozent am Aktienmarkt investiert mit allen Schwankungen, die dort passieren. Der Arero bringt sein Sicherheitspolster in Form von Anleihen gleich mit, er ist nur mit 60 Prozent in Aktien investiert. Meines Wissens darf der Arero auch in Derivate gehen, die in Krisenzeiten als Absicherung ihre volle Wirkung entfalten können. Insofern, wenn der Arero ebenso abrauschen würde wie ein reiner Aktien-ETF, hätte der Professor sein selbst formuliertes Ziel nicht erreicht.
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