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  1. Avatar von Liberta
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass wir jetzt eher erstmal einen Abschwung in der Wirtschaft und in der Folge an der Börse sehen.
    Dann kann man Aktien nachkaufen.
    Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung. (Martin Walser, 93)
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Liberta Beitrag anzeigen
    Dann kann man Aktien nachkaufen.
    Ich geh auf jeden Fall davon aus, dass wir in einigen Jahren höher stehen als vor ein paar Monaten.

  3. Avatar von Liberta
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Ich geh auf jeden Fall davon aus, dass wir in einigen Jahren höher stehen als vor ein paar Monaten.
    Ich gehe auch davon aus, dass sich die Börse relativ schnell erholen würde. Und wenn nicht: Dann warten wir eben noch ein bisschen länger. Ich lasse mich jedenfalls nicht verrückt machen. Leute, die an der Börse schnell "reich" werden wollten und Geld investierten, das ihnen jetzt fehlt, haben es aber im Moment nicht leicht.
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  4. Avatar von Nocturna
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Liberta Beitrag anzeigen
    Leute, die an der Börse schnell "reich" werden wollten und Geld investierten, das ihnen jetzt fehlt, haben es aber im Moment nicht leicht.
    Sehr richtig. An der Börse schnell reich werden funktioniert nur, wenn man erfolgreich spekuliert. Die Betonung liegt auf erfolgreich. Das schaffen die Allerwengisten. Ein Porsche allein vom Kursgewinn ist noch kein Erfolg, abgerechnet wird zum Schluss und ob man dauerhaft viel Glück haben kann ist sehr ungewiss.

    Die ganz großen Börsengurus (Buffett, Kostolany) , die nachweislich Erfolg hatten, predigen nicht umsonst Gelduld, Nerven und einen langen Anlagehorizont. Und dann wachsen die Bäume auch nicht unbedingt in den Himmel. Bei einem Langläuferdepot zwischen 6 - 8 Prozent Rendite zu erwirtschaften ist meines Erachtens schon ein sehr guter Durchschnitt.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  5. Avatar von Liberta
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Die Börse spielt im Moment wirklich verrückt. Die SILTRONIC-Aktie zum Beispiel ist in den letzten 3 Wochen um rund 50% gestiegen. Ich hatte sie mal gehabt und auch mit hohem Gewinn (zu früh ) verkauft. Aber sie ist nichts für schwache Nerven, da äußerst volatil.
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  6. Registriert seit
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von weka Beitrag anzeigen
    Erstaunlich ist, daß gerade nicht nur die Aktien verlieren, sondern auch die klassische Krisenwährung Gold.
    Na, mal gucken, wie lange...
    So, sieht ja mit dem Gold schon wieder besser aus. Das Ausgleichsgewicht im Depot funktioniert wieder. Dann ist's gleich nicht mehr ganz so fies.

  7. Avatar von Nocturna
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von weka Beitrag anzeigen
    Dann ist's gleich nicht mehr ganz so fies.
    Mein Depot hat den Krisenstatus hinter sich gelassen und damit auch alle Möglichkeiten sich zu tiefen Kursen einzudecken. Bei meinen aktuellen -5,20 Prozent seit Jahresbeginn kann man nicht mehr von relevanten Verlusten reden.

    Ich habe mit den Gedanken geliebäugelt einen Wertpapierkredit aufzunehmen um von der Krise zu profitieren, aber da war ich viel zu spät dran. Die -24 Prozent, die mein Depot mal hatte, habe ich klar verpasst. Das waren wirklich nur 2 Tage und dann ging es schon wieder sprunghaft nach oben.

    Klar ist Corona noch nicht überwunden und das dicke Ende kann noch kommen, aber für das derzeitige Minitief nehme ich keinen Kredit auf, der ja selbst auch noch Gebühren kostet.

    Die monatlichen Sparplansparer unter euch haben immerhin schon zweimal zu niedrigen Kursen nachkaufen können. Damit sich das bei kleineren Sparbeträgen aber auch niederschlägt, muss die Krise noch andauern. Am besten für euch wäre also ein Seitwärtslaufen der Kurse für mehrere Jahre auf reduziertem Nivau.

    Nachtrag: meine Zahlen unterscheiden sich von denen eines reinen MSCI World Depots, weil ich bekanntermaßen gezielt in einzelne Aktien investiere. Die grundsätzliche Tendenz ist aber bei einem World-ETF identisch.
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    Geändert von Nocturna (17.04.2020 um 12:03 Uhr)

  8. Avatar von Alaska
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Interessante Korrelation.

    Bemerkenswert finde ich auch: Die Deutschen kaufen und horten Klopapier und Gold - Die Amerikaner eher Waffen …

    Obwohl: Vielleicht würden das die Deutschen auch machen. Wenn sie es denn dürften …

    PS: Wenn man unter "Hefe" auch Bier subsumiert: Ein alter und weiser Mann sagte mir mal, daß es in Deutschland keine Revolution gibt, so lange gekühltes Bier, Benzin an Tankstellen und Bundesliga im TV verfügbar ist. Nur letzteres ist ja bislang weggefallen.
    Dafür kommt jetzt noch Remdesivir dazu.
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    (The Rolling Stones, Memory Motel)


  9. Registriert seit
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Klar ist Corona noch nicht überwunden und das dicke Ende kann noch kommen, aber für das derzeitige Minitief …
    Für meinen Teil ist zum jetzige Zeitpunkt nicht einmal ansatzweise absehbar, was dies Alles für die Finanzmärkte auf längere Sicht bedeuten wird (da kann man bei A wie Aktien anfangen und bei Z wie den Zinsen enden). Ähnliches dürfte übrigens auch für die Immobilienmärkte gelten.

    Auch könnte es nachhaltig stark veränderte Strukturen gäben, die das Wirtschaftsleben dauerhaft prägen bzw. verändern (Reiseverhalten, Homeoffice, regionale Produkte (Lebensmittel), Lagerhaltung in der Industrie statt Just-In-Time, Online-Handel, Digitalisierung usw. - bis hin zu der generellen Frage wie es mit der Globalisierung insgesamt weitergeht. Und auch ob die großen und relevanten Staaten eher auf nationale (und damit teilweise konfrontative) oder multinationale (eher konsensuale) Lösungen setzen).

    So lange keine Klarheit in der eigentlichen, medizinischen Frage besteht und/oder eine Lösung absehbar ist (Beispiel Impfstoff) bleiben viele Imponderabilien.

    Auch die Rechnung(en) für die ganzen Maßnahmen der Politik werden wohl erst im Laufe der kommenden Jahre präsentiert werden (wenn eben die tatsächlichen Verwerfungen abschätzbar geworden sind). Dann dürften u. a. auch vermehrt Verteilungsdiskussionen entstehen - bezüglich derer, die nach der Corona-Krise noch Arbeit haben (höhere Steuern in Form eines Corona-Soli beispielsweise) oder noch über Vermögen wie Aktien, Immobilien usw. verfügen (in Form von Vermögenssteuern bis zu Vermögensabgaben).

    Oder es wird - wie so oft - der Weg des geringsten politischen Widerstandes gegangen: Die Notenbanken schaffen das Geld für die Staaten aus dem Nix, anschließend werden die Staatsschulden monetarisiert und die Schulden mittels schlechterem sprich inflationiertem Geld sozusagen sukzessive automatisch entwertet. Auch eine Möglichkeit. Zumal man dann auf so unangenehme Dinge wie Sparanstrengungen und Steuererhöhungen ganz oder teilweise verzichten kann.

    @Nocturna: Mit dem Gedanken zu "liebäugeln, einen Wertpapierkredit aufzunehmen, um von der Krise zu profitieren", würde jedenfalls meine Fähigkeiten zur Antizipation der Marktentwicklung bei weitem übersteigen (s. o.). Zudem stimmt aus meiner Sicht: Time in the market beats timing the market. Mutig finde ich diese Deine Überlegung (Wertpapierkredit) dennoch - auch wenn es dann mangels richtigem "Absturz" an den Märkten nicht zur Umsetzung kam. Vielleicht kommt der "richtige" Zeitpunkt dafür ja noch ? Nur: Ob man diesen Zeitpunkt dann auch identifizieren kann ?
    Geändert von kurant (18.04.2020 um 10:37 Uhr)

  10. Avatar von Nocturna
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    AW: Die Coronakrise an der Börse

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Zudem stimmt aus meiner Sicht: Time in the market beats timing the market.?
    Das ist generell richtig. Ein gleichbleibendes Investment an der Börse ist das Grundgerüst für einen soliden Vermögensaufbau. Krisen sitzen sich ganz von alleine aus und nach 20+ Jahren ist jeder noch so tiefe Absturz Schnee von gestern.

    Richtig ist aber auch: in der Krise werden Vermögen gemacht!
    Mit einem Wertpapierinvestment auf einen großen Index kann man sich, historisch gesehen, auf eine solide Rendite irgendwo zwischen 5 – 8 Prozent freuen. Wenn man jedoch außerplanmäßig an einem möglichst tiefen Zeitpunkt möglichst hohe Summen investiert, schafft man eine „Überrendite“.
    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    @Nocturna: Mutig finde ich diese Deine Überlegung (Wertpapierkredit) dennoch - auch wenn es dann mangels richtigem "Absturz" an den Märkten nicht zur Umsetzung kam. Vielleicht kommt der "richtige" Zeitpunkt dafür ja noch ? Nur: Ob man diesen Zeitpunkt dann auch identifizieren kann ?
    Mutig finde ich das gar nicht so sehr. Ich habe schon einige Entscheidungen getroffen, die riskanter waren, als ich damals die Eigenmittel für den Hauskauf im Depot gelassen habe und dafür eine Vollfinanzierung hingelegt habe. Mein Kreditzins war damals 5,5 Prozent, ich habe an der Börse mit 8 Prozent kalkuliert und den Rest als Gewinn betrachtet. War dann auch so.

    So gesehen ist es jetzt noch weniger spektakulär. Einen Wertpapierkredit bekomme ich für 3,5 Prozent. Wenn die Kurse noch tiefer fallen würden und man eine Kurserholung als gesetzt ansieht, ist das eine schöne Summe, die man da machen könnte.

    Ich habe da ein paar Gedankenspiele am Laufen. Wenn ich solide Aktien identifiziere, die Nachholpotenzial haben und idealerweise auch noch Dividende ausschütten, könnte ich die Kreditzinsen zum Teil aus der Dividende finanzieren. Wäre nochmal ein Stück eleganter. Mal schauen.
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