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13.03.2020, 11:23Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
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13.03.2020, 11:24Inaktiver User
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13.03.2020, 11:26Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
danke, aber ich dachte, ich hätte deutlich geschrieben, dass mich die frage umtreibt, wie es nach den vier wochen weitergehen soll.
die ansteckungsgefahr ist dann nicht gebannt, und wenn wir das von dir beschriebene konzept ernst nehmen, müssten wir die unterbrechung fortsetzen.
das hätte ich gerne von denjenigen, die sich für die radikalen maßnahmen einsetzen, bestätigt, dass es nicht nur um vier wochen geht.
das würde doch auch helfen, die dinge vernünftiger zu organisieren. und für die persönliche planung auch.
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13.03.2020, 11:27Inaktiver User
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13.03.2020, 11:30Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Wir sind in Bezug auf die absolute Bettenzahl besser aufgestellt als Italien, keine Frage.
Aber es kommen ja nicht nur Corona-Fälle, sondern jeder schwere Verkehrsunfall (und dann ist es auf einmal ein Kind oder ein Jugendlicher oder eine junge Frau, es geht uns als Gesellschaft eben doch ALLE an), Arbeitsunfall, schwere Infektion, sonstwas.
Zumal die Intensivbetten - eigentlich- ja auch von Personal, soweit mir bekannt, sogar besonders geschultem Personal, betreut werden müssen.
Aber selbst wenn man davon ausginge, daß jede Krankenschwester sie betreuen kann, die Ressource "Ärzte und Pflegepersonal" ist beschränkt und wir wissen aus allen Ländern, daß sich - leider- Mediziner im ständigen Kontakt teilweise anstecken.
Um gleichzeitig mal wieder ein bißchen Leichtigkeit und Humor ins schwierige Thema reinzubringen, zitiere ich eine andere Nutzerin als Reaktion auf Deine, wie ich finde, sinnvollen Posts
: "Ich will ein Kind von Dir". 
Das sind sinnvolle Maßnahmen, keine Frage.
Das worst case -Szenario (und das ist leider nicht komplett utopisch) ist aber, daß alle frei verfügbaren Intensiv-Betten neu mit Corona-Patienten belegt sind und dann die, wie jeden Tag hinzukommenden Notfall-Patienten mit Unfällen, Herzinfarkten etc. noch hinzukommen.
Und dann ist jedes System leider überlastet.
Freiwillige Reduktion der vermeidbaren Sozialkontakte für vorerst ein, zwei Wochen, danach Neuabwägung nach Faktenlage.Vielleicht reichen die Maßnahmen der Krankenhäuser/-kassen/-Politiker nicht aus, aber dann bitte wenn man sich für das Thema interessiert gern auf Basis der aktuellen Entscheidungen bessere Vorschläge machen.
Karneval wurde noch zugelassen, obwohl rational - in Hinblick auf das bekannte Pandemie-Risiko - eigentlich schon zu riskant.
Die Thematik rund um Heinsberg ist praktisch ausschließlich darauf zurückzuführen, das sollte einem bewußt sein.
Wegen unnötiger leichtfertiger Feierei.
Und da können wir noch von Glück sprechen, daß es nicht noch viel mehr Infektions-Fälle im Zusammenhang mit Karneval gab/gibt (wobei wir ja alle eine Dunkelziffer Erkrankter/Infizierter sowieso einberechnen).
Frankreich hat schon weit früher Maßnahmen getroffen, um das Gesundheitssystem zu stabilisieren, in Bezug auf Schutzbekleidung etc.
Ich halte es im Nachhinein immer noch für richtig, daß "wir" Ausrüstung als Hilfeleistung nach China geschickt haben, in der Hoffnung, dazu beizutragen, das Virus vor Ort so optimal wie möglich zu bekämpfen.
Das Verheerende ist, daß wir nicht gleichzeitig den Reiseverkehr frühzeitig besser reglementiert haben.
Die Systeme sind schon jetzt - ohne massive Corona-Fälle- überlastet, wie gesagt, ich bin gerade seit Tagen täglich im KH.Aber auch wenn wir mehr Intensivbetten stellen können und auch mehr Vorlaufzeit haben, gibt es leider glaubhafte Szenarien, dass auch diese Kapazitäten bei weitem nicht ausreichen könnten.
Ansonsten meide ich nahe Kontakte zur Zeit so gut es geht, aber diese Besuche kann ich nicht aufschieben.
Danke Euch.
Ich kann mich erinnern, daß ich im Zusammenhang mit den Webasto-Infektionen "damals" schrieb, daß ich die Relationen erschreckend finde und beunruhigend hoch. Da war es 1 Intensivbedarfspatient (keine 40, wenn ich mich recht erinnere) auf 12 "erwachsene" Fälle (die Kinder hatte ich rausgerechnet).
Die Ärzte in Italien (und die in China sowieso) berichte(t)en ebenso von Fällen ohne bekanntes Risiko, wo auch relativ junge Patienten verstarben.
Schlechter wahrscheinlich, aber nicht so schlecht, wie es hier viele hoffen, weil es dann " nur daran liegen" würde.
Wenn möglich mit Bezahlung per Paypal/Überweisung und Abstellen der Einkäufe an der Tür, nettes Gespräch nur mit Sicherheitsabstand (hier halte ich diese Sozialinteraktion für wichtiger als das dann geringe Infektionsrisiko).
Aber ja, dann wäre das z.B. für gefährdete Senioren, die niemanden haben, wahrscheinlich eine sinnvolle Hilfe.
Würde ich auch anbieten.Geändert von Inaktiver User (13.03.2020 um 11:57 Uhr)
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13.03.2020, 11:30Inaktiver User
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13.03.2020, 11:31
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13.03.2020, 11:31
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13.03.2020, 11:31Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Meine Hypothese als Nicht-Medizinerin:
Bei alten Menschen mit Vorerkrankungen kommt die kritische Phase der Corona-Infektion früher als bei den jüngeren, gesünderen, weil sie dem Virus weniger entgegenzusetzen haben. Das Risiko kritischer Verläufe wäre dann für jüngere, gesunde Menschen, die sich jetzt infizieren, nicht höher als für die, die sich Anfang Februar angesteckt haben.
Aber weil die Komplikationen bei der Risikogruppe durchschnittlich an Tag X beginnen und bei denen mit geringerem Risiko an Tag X+Y, hat es den Anschein, als nähmen schwere Verläufe bei den jüngeren Menschen zu.
Wahrscheinlich weiß man in 1-2 Monaten mehr, und ich rechne auch schon früher mit Statements der Experten dazu.
Asiatische Länder waren von SARS deutlich stärker betroffen als USA und Europa. Wer weiß, ob das für die Menschen in Asien jetzt ein Vorteil ist, weil ihre Organismen schon etwas öfter mit einem ähnlichen Erreger Kontakt hatten als unsere?
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13.03.2020, 11:34



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Danke, Sternenfliegerin, für dein gesamtes Posting!