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    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich fand die Nazivergleiche auch sehr schmerzhaft. Zeugen sie doch von sehr naiven Vorstellungen über den Nationalsozialismus.
    Interessanterweise warst Du es, die ziemlich zu Anfang des Strangs von dem Judenstern-Vergleich geschrieben hast. Und das wurde zurecht flux gelöscht.
    Erstaunlich, wie kurz doch Dein Gedächtnis ist.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ein Kennzeichen des Nazis ist übrigens, dass er Leben in "wert" und "unwert" einteilt.
    Aktuell evtl. eleganter und eloquenter formuliert.
    Du musst dann mit "eleganter und eloquenter" auch die Formulierungen des Ethikrats meinen, die alten Nazis. Und Herr Schäuble und Herr Palmer sind also für Dich auch Nazis.

    Wegen KittySnicket:
    Haben Du und Liberta, die hier im Internet schreiben, eigentlich schonmal etwas vom Internet gehört? Dort können sich nämlich auch Menschen, die nicht in Deutschland leben, über jegliche Geschehnisse in Deutschland informieren. Auch übers Internet-Fernsehen.
    Ich informiere mich auch hauptsächlich über das Internet. Und nu? Darf ich mich allein aufgrund der Tatsache, dass ich in Hamburg lebe, zu der Politik in Deutschland äußern?
    * Ironie an *
    Aber halt, da nicht in Deutschland lebend, ist die Meinung der nicht in Deutschland lebenden Menschen selbstverständlich weniger profund, als die Meinung derer, die in Deutschland leben.
    * Ironie aus *

    Prima aber, dass ausgerechnet Du, R_Rockeby, die Nazi-Vergleiche bemühst.

    @ KittySnicket
    Bitte lasse Dich nicht vergraulen und bleib' hier!

    Edit:
    @ Charlotte
    Mein nächster Beitrag wird wieder über das Strangthema gehen🌻
    Geändert von Lola-rennt (22.05.2020 um 18:44 Uhr) Grund: Edit eingefügt; Im Absatz "Prima aber,..." "ihr" durch "Du, R_Rockeby" ersetzt

  2. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Wenn ihr so weiter macht, vergrault ihr den Strang!

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    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Mein nächster Beitrag ist wieder beim Strang- Thema, versprochen.

  4. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ihr so weiter macht, vergrault ihr den Strang!
    Geht der dann zu eltern. de?

  5. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geht der dann zu eltern. de?
    Durch Schließung geht er dann in die Versenkung....

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    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber dann schreib doch tatsächlich mal was über GB oder Schottland. Also ein bisschen mehr, als dass nur die Führungsriege alles weiß ...
    ... was sarkastisch gemeint war. Nur, damit keine Missverständnisse auftreten ...

    Okay, ich kann gern was schreiben (hab ich bisher auch schon, wenn auch nicht so hochfrequent, in diversen andren Threads).

    UK-weit begann der Lockdown am 26. März, das empfanden und empfinden viele als sehr spät. Oder zu spät. Nicht von der Hand zu weisen, wenn man bedenkt, dass es ein sehr dicht (und auch recht international) besiedeltes Land ist, die Öffis ein Viehtransport-Alptraum, die Bevölkerung nicht die fitteste, das NHS ... ich sag mal, im tiefsten Ostblock wurdest du teils besser behandelt (in jeder Hinsicht).
    Eine Infrastruktur, die schon vorher im A. war, hat jetzt noch mehr gekracht.

    Lockdown soll ja an sich dienen, Zeit zu gewinnen, um das System zu entlasten, dort, wo nötig, zu unterstützen, zu organisieren, zu liefern etc. (und derweil Informationen zu sammeln, zu vernetzen, auf der Basis eine weitere Strategie aufzubauen).
    Davon war wenig zu sehen, aber wie gesagt: auch das war vorher schon der Fall - es gibt keine langfristige, weitsichtige Planung, um das Land zu erhalten, zu sanieren und aufzubauen. Nur kurzzeitige PR-Aktiönchen, Ausverkauf von Assets an parteinahe Reiche, Brexit-Chaos und eben jetzt noch eine Pandemie als Zuckerguss - wo sich die Probleme von vorher ja nochmal 500% reingezoomt zeigen.

    Es fühlt sich an, als ob jeder sich selbst überlassen ist, und dementsprechend handeln auch viele Leute. Wobei gerade im UK so ein sozialer Geist vorherrschte, als ich vor 15 Jahren dorthin ausgewandert bin - aber schon seit einiger Zeit weht ein spürbar rauerer Wind. Klar, auf Mikro-Ebene funktioniert es noch halb - lokale Unterstützung, im Grätzel, sowas in der Art. Und sie haben ein Riesenfaible für Feelgood-Charity-Dinger - jemand macht was Lustiges/Tolles/Nettes/Beeindruckendes, und da wird dann freudigst gesponsert und gespendet.

    Aber dass sich Leute geschlossen gegen dieses System, diese Politik, auflehnen, wehren, organisieren - seh ich kaum.
    Es geht ein Riss durchs Land, man sah es bei Brexit, ich vermute, dass auf jeder Seite durchaus unterschiedliche Fraktionen sind.
    Scheint bei Covid nicht anders zu sein. Auch zum Lockdown gibt's die, die ihn noch weiterführen wollen - und die, die ASAP wieder weitermachen wollen (bzw. sich gezwungen sehen, weil ohne Geld ka Musi) wie vorher. Jeweils mit teils sehr diversen Ansichten, da gibt's dann das ganze Spektrum von 'alles übertrieben' bis 'das Ding ist zu gefährlich' usw. - durchaus wie hier im Forum, also die vox populi klingt lustigerweise überall gleich ;-)

    Die Probleme waren ebenfalls ähnlich: Eltern mit Kindern+HO ziemlich überlastet, finanzielle Belastung von Selbständigen bzw. freien Dienstnehmern (hier ein riesiger Anteil der Arbeitnehmer; allerdings hat - für mich überraschend - die Regierung finanzielle Unterstützung zugesagt und das scheint auch zu funktionieren, ich war einen Monat freigestellt. In Anbetracht der Menschenmassen, die sonst ev. randalierend auf die Straße gegangen wären - bzw. kleinkriminell geworden? - vielleicht dann auch doch wieder nicht so überraschend).
    Und Pflegeheime ebenso Todesfalle, das formuliere ich mit Absicht so drastisch, denn darauf lief es tatsächlich raus (übrigens ja auch in anderen Ländern).
    Plus noch Krankenhäuser, die vermutlich effektive Virenschleudern waren und - das finde ICH perfid - wo das Personal keine adäquate Schutzausrüstung bekam.
    Dass da überhaupt noch Leute zum Dienst angetreten sind ... auch hier finde ich die an sich eher schwülstige Benennung 'heroes' (mit so Terminologie hab ich an sich Probleme) ebenfalls nicht mehr unangebracht. Die hätten geschlossen streiken können - vielleicht sollen - aber das wäre eben zu Lasten der Patienten gegangen. Und dafür hatten sie wohl noch zuviel Anstand.
    Politisch ist das eine Sauerei und ein Skandal. Auch da mit Absicht harte Worte.

    International sehe ich uns in einer Reihe mit Brasilien und den USA, was die inkompetente Reaktion und entsprechende Entwicklung (Todeszahlen, soziales Klima derzeit) anbelangt.
    Wobei ich gleichzeitig vehement argumentiere, dass es das UK sowieso nur noch als Name gibt - Union ist da sehr wenig. Sehen auch manche so und manche so - aber das bestätigt mich eher

    In Schottland war Johnson ja das Beste, was der Unabhängigkeitsbewegung passieren konnte. Erstens sowieso (Tory), zweitens Brexit-Schmarren, jetzt Corona. Für Nicola Sturgeon war das eine g'mahte Wiesen!
    (Was garnicht notwendig war - die steht imo auf einer Stufe mit Jacinda Ardern, Angela Merkel, der Isländerin (ich seh da ein Muster, obwohl ich _die_ Karte an sich nicht spiele ;-)
    Schottland ist eher auf der vorsichtigen Seite, ab nächster Woche wird aber trotzdem gelockert: Man darf mehr Leute treffen, mehr raus/etwas weiter weg (bis jetzt nur in der Gegend radfahren/spazieren/joggen)
    Aber die Schulen werden mit an hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor August (neues Schuljahr) geöffnet, und auch sonst wird Nicola vermutlich so agieren, wie sie es für notwendig erachtet (im Zweifelsfalle vorsichtiger), und nicht Johnson.

    Ansonsten en gros GB-weit ziemlich uniform:
    Home Office nicht verpflichtend, aber Büros waren größtenteils geschlossen
    Geschäfte geschlossen bis auf allernotwendigste (Supermarkt, Apotheke, ein kleiner Baumarkt bei uns um die Ecke)

    Viele hatten keinen Job (mehr), weil die Betriebe zu waren (Tourismus/Hospitality, div. Service/Unterhaltungsindustrie: Kino, Friseur, Nagelstudio, Fitnesscenter etc) und in vielen Fällen wohl auch bleiben. Seit einigen Wochen wieder Takeaway erlaubt (unbedingt notwendig in GB ;-)), in mehr Cafes und Restaurants.

    Viel sonstiger Service ruht vorerst, z.B. gibt es dzt kaum ärztliche Betreuung (z.B. Zahnarzt), außer in Notfällen; bei OPs etc weiß ich nicht; meine Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen laufen, allerdings ohne Kindsvater dabei (und relativ zügig).
    Unseren Boiler will keiner reparieren, weil er noch halb geht - da schicken British Gas nur jemanden, wenn ich gar kein heißes Wasser/Heizung mehr habe.
    Museen etc bis auf weiteres noch zu, Events abgesagt - eh klar, allerdings hab ich schon die ersten Termine für August/September gesehen - kommt wohl auf die Größe, Location, Eventnatur an.

    Öffis fahren noch, sind aber denen vorbehalten, die diese Option brauchen (ie. zur Arbeit, oder jemanden betreuen etc)

    Hier waren dieselben Sachen ausverkauft wie wohl überall: Klopapier, Pasta, Hefe, Mehl
    (hat sich alles recht schnell erledigt und im Moment ist es eigentlich so wie vorher)

    Die 'neue Normalität' war hier, scheint mir, nicht so drastisch anders. Vielleicht sind die Schotten eher fernsehende Stubenhocker, aber die Maßnahmen scheinen hier weniger Impact gehabt zu haben.
    Mir scheinen Natur/Spocht, Theater etc - deutlich mehr in der deutschen/österreichischen Lebenskultur verankert zu sein. Kann mich aber irren.
    (Selber ging es mir am meisten ab, nicht mehr wie früher ans Meer, in die Berge etc fahren zu können, meinen Freundeskreis zu treffen; hier sind Konzerte und Veranstaltungen ausgefallen, auf die ich mich auch gefreut hatte, wobei da mein Lebensglück auch nicht soo dran hängt. Es hat vermutlich persönliche/biographische Gründe, warum mehrwöchige oder auch -monatige 'Isolierung' - immerhin in Kernfamilie - für mich weniger ein Problem ist, ich hatte da einen Präzedenzfall. Insofern war ich nicht so plötzlich/dramatisch betroffen, das kann meine Wahrnehmung auch etwas einfärben. Allerdings weiß ich natürlich, dass es anderen teils wirklich schlimm geht.)

    Tja - bin schon gespannt auf postcovidale Zeiten. Wenn du mich fragst, wär das DER Zeitpunkt, um Grundeinkommen, Home Office als Standard, sonstige Neuerungen und Aufbrechen veralteter Strukturen/Gewohnheiten anzudenken und umzusetzen. Auch - vielleicht gerade in Verbindung mit - der Klimawandel/Globalisierungs/etc-Problematik. Die Schotten sind die skandinavischsten unter den Nichtskandinavieren - da würd was gehen. (Auch anderswo, aber die Welt ist grad massiv reaktionär, insofern stehen die Chancen schlechter)
    Aber wer fragt schon mich
    Geändert von KittySnicket (22.05.2020 um 18:24 Uhr)

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    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hatte wirklich null Ahnung, dass hier jemand mitschreibt, dessen Familie aus Ungarn stammt.
    Also bitte - in Österreich liegt die Gefahr schon sehr nahe


    Lola:
    Vergraulen nicht, aber ich muss sagen, so eine Art kann einem das ernsthafte Diskutieren kurzzeitig verleiden.
    Dissens gerne, aber was sich hier tw. abgespielt hat, war schon nahe an Dreckwerfen (und hoffen, dass genug kleben bleibt).
    Sinn- und würdelos.

    Allerdings betonen auch die Mods immer wieder, dass a. Hölzchen ignoriert werden dürfen und b. dies noch leichter möglich ist, wenn man die Ignorier-Liste benutzt.
    Werd ich in Zukunft noch mehr beherzigen

  8. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Prima aber, dass ausgerechnet ihr die Nazi-Vergleiche bemüht.
    Wer ist "ihr"?

    Ich verwende grundsätzlich keine "Nazi-Vergleiche" und es wäre gut, wenn du dir das merken würdest.

  9. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Das ist aber sehr informativ, danke kitty

  10. Inaktiver User

    AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?

    Menno...

    Ich schließ gleich den Strang!

    Das ist für uns in der Moderation echt blöd!

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