1700 Arzte in China mit Coronavirus infiziert
Es ist schon heftig, wenn man zudem hört und liest wie es an Schutzkleidung in China fehlt.
Derzeit stehen die Zeichen ja doch etwas in Richtung Pandemie. Man kann nur hoffen, das sich das Virus nicht in Afrika breit macht bzw das die hohen Temperaturen eine Verbreitung womöglich eindämmen und/oder zumindest die schwere eines Krankheitsverlaufes deutlich abmildern.
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15.02.2020, 12:08
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
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15.02.2020, 14:25Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Das brauchst du so auch gar nicht stehen lassen, denn das habe ich ja schließlich auch nicht geschrieben.
Der Forscher, den ich da sinngemäß zitiert hatte, hat gesagt, dass in Folge des Medienhypes dermaßen Druck auf die entsprechenden Stellen gemacht wird, Gelder für sofortige Forschung bereit zu stellen, welche dann aus den bereits beschriebenen Gründen in aller Regel zu spät, sprich weit nach dem Peak, Ergebnisse bringt.
Das Thema Grippe wird nicht nur am Rande mit betrachtet, und zwar weder hier, noch in der seriösen Berichterstattung dazu.
Es wird regelmäßig nicht zuletzt deswegen herangezogen, da es dem Grunde nach vergleichbar (Virus-Tröpfchen-Infektion) ist und aber häufig zu deutlich höheren Zahlen bzgl Todesfällen führt. Der Virus munter mutiert und man ihm daher noch kaum auf die Spur kommt. Gerade deswegen werden von den betreffenden Wissenschaftlern die nötigen Gelder schmerzlich vermisst
Schade, dass ich mir das nicht irgendwie aufgeschrieben habe, aber jetzt, nach Wochen, das rausgoogeln zu können halte ich bei der Mega-Flut von Beiträgen zum Thema Corona Virus faktisch für unmöglich.
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15.02.2020, 14:40
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
.Derzeit stehen die Zeichen ja doch etwas in Richtung Pandemie. Man kann nur hoffen, das sich das Virus nicht in Afrika breit macht bzw das die hohen Temperaturen eine Verbreitung womöglich eindämmen und/oder zumindest die schwere eines Krankheitsverlaufes deutlich abmildern
In Ägypten gibt es den 1. Fall.Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.
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15.02.2020, 14:57Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
um hier mal wieder etwas positives zu schreiben, das Schöne an einer Epi- oder Pandemie ist, dass sie bereits per Definition zeitlich begrenzt ist
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15.02.2020, 15:32Inaktiver User
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15.02.2020, 15:37Inaktiver User
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15.02.2020, 15:38Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Hier zum Nachlesen:
Pandemie – Wiktionary
Epidemie - DocCheck Flexikon
Hier wird ja über eine Epidemie bzw Pandemie diskutiert.
Bist du denn der Ansicht, dass die Erreger des Corona-Virus fälschlicherweise als Auslöser dieser Pandemie bezeichnet werden?
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15.02.2020, 15:45
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Nachricht von heute, 12.38 Uhr, aus Spiegel online:
In Deutschland werden Flugpassagiere aus China vor der Landung in Frankfurt und München nun genauer nach einem möglichen Kontakt mit dem Virus befragt. Bei Direktflügen müsse dafür ab sofort eine Selbstauskunft mit drei Fragen an Bord verteilt werden, teilten das Bundesgesundheitsministerium und die Fachressorts in Hessen und Bayern mit. Dabei geht es darum, ob Reisende mit infizierten Menschen Kontakt hatten oder sich im Infektionsgebiet in China aufgehalten haben.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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15.02.2020, 15:53Inaktiver User
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
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15.02.2020, 17:10
AW: Coronavirus - ist die Aufregung gerechtfertigt?
Das ist eben nur so nicht richtig .Da werden keine Gelder wegen eines "Medienhypes" bereitgestellt. Diese in der Tat teils großen Summen werden aus ganz anderen Gründen investiert. Auch in die Forschung wird nicht (immer) aus höher motiverten ethischen oder moralischen oder humanen Gründen investiert- es geht sehr oft ( und oft auch unschön zulasten von Menschen ) schlicht auch um Macht und Geld, Gewinn. Siehe auch jetzt die "große Angst" vor den wirtschaftlichen Auswirkungen in dieser globalen Welt.Oder so Dinge wie Engpässe bei Medikamentenlieferungen- made in China. Um nur mal beim Aspekt Medizin zu bleiben. Da gibt es bekanntermaßen noch viel mehr. Ich bin dennoch froh über die vielen guten Dinge die Forschung und Wissenschaft auch hervorbringt. Trotz mancher Schattenseiten.
Wenn man jetzt bzw morgen sagen kann: hey, hier ist der/ein Impfstoff- ist die Angst und Sorge natürlich eine andere. Und ja sicher: Es wird wahrscheinlich noch lange Monate dauern, bis so ein möglicher Impfstoff vorhanden sein wird.
Zumal aktuell niemand seriös sagen kann, wie sich das weiter entwickelt.
Ich kopiere dir mal eine Aussage, gerade gelesen, die dir womöglich zusprechen wird:
Es gibt weiterer solcher Beispiele. Als 2009 die sogenannte Schweinegrippe die Welt in Angst versetzte, investierten insbesondere westliche Regierungen viel Geld in Impfungen und in ein neues Mittel, das unter anderem damit warb, schwere Grippeverläufe verhindern zu können. „Rund 500 Millionen britische Pfund hat allein die britische Regierung damals für Tamiflu ausgegeben“, sagt Gigerenzer. Auch die deutsche Regierung habe damals viel Geld investiert. „Das Geld wäre besser in den Ausbau des Pflegepersonals geflossen“, sagt Gigerenzer. Jährlich würden rund 18.000 Menschen an vermeidbaren Fehlern in deutschen Krankenhäusern sterben, weil es ein Chaos bei den Pflegekräften gebe.
Coronavirus: Die Okonomie der Angst - WELT
Ich kann dem, was Gigerenzer da schreibt so nicht zustimmen. Weil die Zusammenhänge viel vielfältiger sind, als hier als Schlussfolgerung dargestellt. Und ich selbst arbeite in dem Bereich seit langer Zeit, habe da schon Einblicke.
Dieser Grippevergleich ist ja schön und gut. Faktisch ist jedoch derzeit was man weiß in China die Zahl der Todesfälle pro Erkrankung viel höher. Nämlich ca. 2 % versus ca 0,2 % (stark schwankend) bei der Influenza.Das Thema Grippe wird nicht nur am Rande mit betrachtet, und zwar weder hier, noch in der seriösen Berichterstattung dazu.
Es wird regelmäßig nicht zuletzt deswegen herangezogen, da es dem Grunde nach vergleichbar (Virus-Tröpfchen-Infektion) ist und aber häufig zu deutlich höheren Zahlen bzgl Todesfällen führt. Der Virus munter mutiert und man ihm daher noch kaum auf die Spur kommt. Gerade deswegen werden von den betreffenden Wissenschaftlern die nötigen Gelder schmerzlich vermisst
Die allermeisten seriösen Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, das die Zahlen aus China total inkomplett sind und das sich dadurch- durch viel größere Zahlen an Infizierten- die Mortalität nach unten rechnen dürfte.
Aber: Man weiß das alles (noch) nicht. Und keiner will eine Infektion hier in D oder Europa oder weltweit haben, welche womöglich eine viel höhere Mortalität hat als eine Influenza. Und wenn es nur 1% wäre.
Deshalb die Vorsicht, die Eindämmung etc pp. Oder das alles gar in Ländern mit (extrem) schlechter medizinischer Versorgung. Darum geht es. Auch global gedacht.
Aber auch Wissenschaftler haben teils sehr unterschiedliche Meinungen zu diesem und anderen Themen. Liegt in der Natur der Sache und ist ein Teil meines täglich Brot.
Grundlegend sind die ganzen Maßnahmen aktuell um eben eine Pandemie, die derzeit auch das RKI zBsp durchaus als mögliche Variante immer wahrscheinlicher sieht möglichst zu vermeiden bzw einzudämmen.


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