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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Das niederländische Wiki nimmt Wechsler
    Hoogbegaafdheid - Wikipedia
    und auf anderen Seiten mit dem Thema "Hoogbegaafdheid" finde ich auch die 130 sehr oft. Bin nicht hochbegabt im Niederländischen ;-) kann das leider nur so mittel, würde aber danach davon ausgehen, dass Wechsler stimmt.
    Und irgendwie auch davon, dass das ein Poser ist :-(

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Ich bin jetzt mal ganz böse bzw plaudere aus meinem Nähkästchen: Intelligenztests gibt's auch im Internet. Und wenn man einen gemütlich zu Hause auf dem Sofa bei einem netten Glas Wein absolviert, kann man schnell mal 160 erreichen.
    Also ... Nur nicht irritieren lassen.

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Danke ihr Lieben! Ich werde berichten.
    Es stand nicht irgendwo als Selbstbeschreibung. Am Telefon sprachen wir über seinen Sohn, er erwähnte Hochbegabung, ich erzählte aus meinem Nähkästchen, er erzählte aus seinem Nähkästchen.

    ...
    Insgesamt
    ...
    finde ich es ein bisschen irritierend, dass es offenbar bei so vielen Leuten so übel aufstößt, wenn man sagt/zugibt/erwähnt, dass man einen hohen IQ hat. Ist das wirklich so schlimm? Und warum?
    Ich mein ... dann dürfte ja niemand sagen, dass er/sie hochbegabt ist. Dann dürfte es ja nie jemand anders erfahren. Wäre doch auch irgendwie doof. Ich finde es z.B. ok, stolz auf so etwas zu sein. Daran ist doch nichts Schlimmes.
    Es gibt so viele Dinge, mit denen man sich schmückt, oder mit denen man "angibt", oder die schlichtweg SICHTBAR oder offensichtlich sind. Und die einem trotzdem niemand übelnimmt.
    Wenn man z.B. toll singen kann oder im Sport viele Wettbewerbe gewonnen hat, oder so.

    @ja_aber: Schiet, das habe ich befürchtet. Ich rede mir dennoch die andere Skala ein. Besser ist das.

    @franzi: Da der Sohn offiziell getestet wurde, gehe ich davon aus, dass sich auch die Eltern offiziell haben testen lassen. Naja. Mal gucken.

    Ich werde berichten.
    >>Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.<< (August Geiger)
    🐧

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Ah, das klingt wirklich interessant.

    Und ja, es ist seltsam: von sich selbst zu sagen, man sei hochintelligent, hat oft "noch" einen seltsamen Beigeschmack.
    Vielleicht ist in vielen von uns noch immer der Gedanke manifestiert, dass "Eigenlob stinkt".

    Ich wünsche dir jedenfalls einen schönen Abend!

  5. Moderation

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Okay, ihr seid also über das Gespräch über das Kind darauf gekommen ... dann kann ich das eher nachvollziehen.

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Ich mein ... dann dürfte ja niemand sagen, dass er/sie hochbegabt ist. Dann dürfte es ja nie jemand anders erfahren.
    Ich kann nur von mir ausgehen, ich denke, ich würde eine solche Info im Kennenlerntelefonat vermeiden. Aus Sorge, angeberisch zu wirken. Und weil ich denken würde: Dass ich schlau bin, merkt Prilblume sicher auch so

    Stolz auf etwas zu sein, was nicht auf eigenes Verdienst zurückzuführen ist, sondern in den Genen liegt, wäre auch nicht so meins. Genausowenig wie ich erwähnen würde, dass meine Eltern Millionäre sind (wenn sie es wären). Gut, wenn man sich dann näher kennt, erwähnt man es dann vielleicht mal, das wäre dann aber etwas anderes.

    Viel Spaß beim Date
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    finde ich es ein bisschen irritierend, dass es offenbar bei so vielen Leuten so übel aufstößt, wenn man sagt/zugibt/erwähnt, dass man einen hohen IQ hat. Ist das wirklich so schlimm? Und warum?
    Ich mein ... dann dürfte ja niemand sagen, dass er/sie hochbegabt ist. Dann dürfte es ja nie jemand anders erfahren.
    Mmhh

    Auch wenn man es bei meiner schreiberei nicht vermutet...... Ich könnte diverse Unterlagen vorweisen.

    Dennoch habe ich es nie bei einem Date oder im Freundeskreis erwähnt. Warum sollte ich?

    Ich weiß es und gut ist. Wenn ich es also erwähne, dann wird es den anderen verunsichern oder negativ aufstoßen. Beides will ich nicht.

    Ich schäme mich sicher nicht deswegen und sollte jemand mal explizit nachfragen kriegt er auch ne ehrliche Antwort.

    Andersrum würde es mich irritieren, wenn es mir jemand ungefragt unter die Nase reibt.

    Mein erster Gedanke: Komplexe?

    Zweiter: sieht er mich als dumm an?

    Dritter: was ist das für ein Mensch der seinen IQ erwähnen muss?

    Ich kenne einige Menschen die einen recht hohen IQ haben und der EQ komplett verkümmert ist. (auch ich habe beim EQ meine Defizite)

    Wenn du den Mann aber toll findest und die Sprache darauf wegen dem Sohn kam. Alles gut
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Viel Glück beim Date. Ich wusste nicht mal, daß es verschiedene Skalen gibt.
    “You are the sky. Everything else- it’s just the weather.”

  8. Moderation

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    finde ich es ein bisschen irritierend, dass es offenbar bei so vielen Leuten so übel aufstößt, wenn man sagt/zugibt/erwähnt, dass man einen hohen IQ hat. Ist das wirklich so schlimm? Und warum?.
    Weil IQ beansprucht, den Verstand -- das am gerechtesten verteilte Gut der Welt (jeder glaubt, er hätte genug davon) -- quantifizierbar zu machen und damit die Gerechtigkeit des "genug" zerstört.

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    @ja_aber: Schiet, das habe ich befürchtet. Ich rede mir dennoch die andere Skala ein. Besser ist das
    Störung der Annahme von "genug"?

    --

    Kann natürlich auch sein, daß viele Leute schon zu viele Eltern gehört haben, die überzeugt sind, ihr unerzogener Bengel sei doch nur hochbegabt. Aber auch da: Gerechtigkeit. Der Bengel braucht offensichtlich dringend Förderung, alle anderen, die auch Probleme haben (vielleicht mit dem Bengel) brauchen nur etwas mehr Vernunft. Oder so. Und schon läuft das Thema aus dem Ruder und die Wölfe heulen.

    Ich bin skeptisch, ob Intelligenztests etwas messen, außer wie gut man Intelligenztests lösen kann....

    --

    Andererseits ist es ja auch nicht so sozialkompatibel zu sagen, man könnte toll singen. Oder wäre der beste Fußballsspieler im Landkreis. Oder hübscher als alle anderen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    .....

    Andererseits ist es ja auch nicht so sozialkompatibel zu sagen, man könnte toll singen. Oder wäre der beste Fußballsspieler im Landkreis. Oder hübscher als alle anderen.
    Generell ist es mir auch lieber wenn man mich nicht mit solchen superlativen Selbstbeschreibungen konfrontiert - das bräche mich entweder in Verlegenheit ("Echt jetzt? So hübsch finde ich den/die gar nicht....") oder ich hätte das Gefühl, man wolle mir diese Einschätzung abnehmen.

    Ob jemand gut aussieht, ich ihn optisch attraktiv finde, entscheide ich doch selbst?

    Und wenn jemand von sich sagt, er sei witzig dann hab ich eigentlich schon ausgelacht.

    Wirklich doof finde ich aber falsche Bescheidenheit à la: "Meine Freunde sagen: ich singe toll/bin hübsch/bin intelligent/whatever"
    Think before you print.

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    AW: Frage zu IQ-Tests in den Niederlanden: Welche Skala ist üblich?

    Danke für euere Antworten, ihr Lieben! 🙂

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Stolz auf etwas zu sein, was nicht auf eigenes Verdienst zurückzuführen ist, sondern in den Genen liegt, wäre auch nicht so meins. Genausowenig wie ich erwähnen würde, dass meine Eltern Millionäre sind (wenn sie es wären).
    Das habe ich schon oft gelesen, und rein als Argument, von der Logik her, verstehe ich es auch und stimme dem zu. Aber bei mir ist es tatsächlich genau andersherum: Ich kann nur auf Dinge stolz sein, die mir "geschenkt" wurden, die ich nicht selbst erreicht habe. Und ich kann auch nur mit solchen Dingen "angeben". Keine Ahnung, warum das so ist, oder woher es kommt. Auf meine Eltern bin ich stolz, auf meinen Bruder, auf berufliche Erfolge meiner Eltern oder meines Bruders, darauf, wie hübsch und klug und witzig mein Bruder ist, ... solche Sachen. Ich bin z.B. überhaupt nicht stolz darauf, 16kg abgenommen zu haben, aber auf mein (in meiner Wahrnehmung) besseres Aussehen jetzt bin ich schon stolz. Also ausdrücklich nicht auf die Leistung, sondern nur auf das Ergebnis. Nicht darauf, dass ich Italienisch gelernt habe, sondern darauf, dass ich es spreche, und wie schön es sich anhört. Ich kann z.B. auf meinen ordentlichen Vorgarten stolz sein, ganz unabhängig davon, wer ihn in Ordnung gebracht hat. Aber ich wäre nie stolz darauf, dass ich darin mehrere Stunden gearbeitet habe. Das ist mir einfach total fremd, auf Leistung oder Einsatz stolz zu sein. Keine Ahnung, wieso. Wenn ich auf bestandene Prüfungen stolz war, dann hatte es auch nie damit zu tun, wieviel Arbeit ich hineingesteckt hatte. Eher im Gegenteil: Je weniger Einsatz, je mehr "Geschenk", desto mehr Stolz/Freude darüber.

    Generell, ganz allgemein ist es aber auch so, dass ich niemals irgendetwas geleistet habe. Meine achievements sind alle total klein und unerheblich. Da gibt es überhaupt nichts. Wirklich gar nichts.
    Vielleicht liegt es daran.
    Aber "beschenkt" worden bin ich reichlich vom Leben. Und auf die Geschenke bin ich stolz, damit prahle ich schon auch. Für mich habe ich das Bewusstsein, durch diese Geschenke ausgezeichnet zu sein, auch wenn sich das nicht begründen oder nachvollziehbar erklären lässt.

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Ich weiß es und gut ist. Wenn ich es also erwähne, dann wird es den anderen verunsichern oder negativ aufstoßen. Beides will ich nicht.
    Das ist ein guter Grund, stimmt.

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Andersrum würde es mich irritieren, wenn es mir jemand ungefragt unter die Nase reibt.

    Mein erster Gedanke: Komplexe?
    Ich glaube, Komplexe würden mich nicht stören. Dann wüsste man halt zwei Dinge über die Person: Er ist sehr intelligent, und er hat Komplexe. Eigentlich fände ich beides tendenziell eher sympathisch.

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Zweiter: sieht er mich als dumm an?
    Meinst du, weil es bei dir so aussähe, als träte er mit der Äußerung in einen Wettbewerb mit dir, wollte gewissermaßen eine Duftmarke setzen und dich in deine Schranken weisen? Oder weil er dir nicht zutraut, es selbst zu bemerken? (Ähnlich wie Analuisa schrieb.)

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Dritter: was ist das für ein Mensch der seinen IQ erwähnen muss?
    Ich denke, die Frage hast du dir für dich selbst weiter oben schon beantwortet: Ein intelligenter Mensch mit Komplexen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Störung der Annahme von "genug"?
    Jep. Pudels Kern.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Andererseits ist es ja auch nicht so sozialkompatibel zu sagen, man könnte toll singen. Oder wäre der beste Fußballsspieler im Landkreis. Oder hübscher als alle anderen.
    Stimmt. Aber diese Dinge nimmt man ja oft schon wahr, ohne dass es thematisiert wird. Intelligenz ist in den meisten Situationen im Alltag nicht offensichtlich, anders als gutes Aussehen.

    Zitat Zitat von -franzi- Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist in vielen von uns noch immer der Gedanke manifestiert, dass "Eigenlob stinkt".
    Ja, ich glaube, das ist es.

    Danke für eure guten Wünsche zum Date.
    Es war nett, aber ein Funke sprang überhaupt nicht über.
    Schön draußen gesessen und gegessen, gutaussehender, großer, gut gekleideter Mann (mir sind so Äußerlichkeiten schon auch wichtig, durchaus auch wichtiger als Intelligenz), mit okayen Ansichten, ... aber mit seiner Art bin ich ü-ber-haupt nicht warmgeworden.

    Schon ulkig, aus wie vielen unterschiedlichen Gründen Leute als Partner NICHT für einen selbst in Frage kommen können.

    Wenn ich den Finger drauflegen müsste, würde ich sagen:
    Er wirkte auf mich sehr verkrampft, unlocker, gezwungen, und daher "kalt". Das ging gar nicht.
    Ich glaube aber irgendwie nicht, dass es mit dem hohen IQ zu tun hatte.
    Bei einer förmlicheren, zurückhaltenderen Frau hätte es wahrscheinlich gepasst.
    >>Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.<< (August Geiger)
    🐧

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