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  1. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Vielen Dank für dein Update.
    Ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Zitat Zitat von Holdriooo Beitrag anzeigen
    Vielen Dank Promethea und NurzuGast!

    Wegen Konto: vielleicht ginge es sogar von Deutschland aus, ein französisches Konto zu bekommen. Zumindest hatte ich vor eingier Zeit problemlos ein Festgeldkonto bei der Crédit agricole eröffnen können. Falls das nicht geht,, ist es aber nicht so schlimm. Geldeingang/Gehalt hab ich sowieso am Anfang noch nicht. Kann also in Ruhe erst mal Wohnung suchen und dann mit Wohnsitz und Stromrechnung dort ein Konto eröffnen. Bis dahin geht sicher auch online-Banking.

    Bezüglich Privater Versicherung hab ich mal recherchiert. Auf der Homepage meiner Versicherung steht, dass mein Ärztetarif weltweit gilt. Klingt schonmal gut, werde aber dennoch auf jeden Fall meinen Makler nochmal kontaktieren, um das auch sicher zu haben.
    hast du dich denn hierzu bereits erkundigt ?

    das gilt vermutlich nur begrenzt bis maximal 6 monate und setzt in der regel einen wohnsitz in d voraus

  3. Avatar von youtas
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Ich lebe in Suedfrankreich, seit ueber 20 Jahren.

    Mein Hausarzt ist auch deutsch, vor ich weiss nicht wieviel Jahren hierhergekommen. Im Sueden, etwa an der Kueste zwischen Narbionne und der spanischen Grenze, herrscht chronischer Aerztemangel, da kann man gar nicht soviel arbeiten wie es noetig waere. Insbesondere Allgemeinaerzte fehlen.
    Pro Behandlung bekommt ein Allgemein Arzt 23 €,ein Facharzt etw 37 - 50 € muss er selbst einkassieren. Kannst dir also deinen Umsatz selbst ausrechnen
    Leistungen wie Ultraschall, Labor, Roentgen sind meist ausgelagert, werden von entsprechenden Fachleuten erledigt
    Ohne Franzoesisch geht es nicht!
    Das Leben ist teurer als in Deutschland, kannst etwa 30 % dazurechnen, bei Lebensmitteln, Miete etc; nur Rotwein ist billiger
    Bei weiteren Fragen am besten KM
    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
    Youtas

    Das Schönste an mir bin ich.


  4. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für dein Update.
    Ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht.
    Danke :-)
    Ich werd euch auf dem Laufenden halten.
    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    hast du dich denn hierzu bereits erkundigt ?

    das gilt vermutlich nur begrenzt bis maximal 6 monate und setzt in der regel einen wohnsitz in d voraus
    Ja, das ist ein wichtiger Aspekt. Ich hatte meinen Versicherungsvertreter nochmal angeschrieben, aber er hat sich noch nicht gemeldet. Werde da im Verlauf nochmal nachhaken.
    Für das erste AusprobierJahr überlege ich noch, einen Wohnsitz in D zu behalten und den dann abzumelden, wenn es klar ist, dass ich drüben bleibe. Da ich Wohneigentum von meiner Oma geerbt habe und dort auch noch eine Wohnmöglichkeit für mich besteht, müsste es machbar sein, einen Wohnsitz zu behalten. Das werde ich aber dann nächstes Jahr nochmal genauer klären.
    Zitat Zitat von youtas Beitrag anzeigen
    Ich lebe in Suedfrankreich, seit ueber 20 Jahren.

    Mein Hausarzt ist auch deutsch, vor ich weiss nicht wieviel Jahren hierhergekommen. Im Sueden, etwa an der Kueste zwischen Narbionne und der spanischen Grenze, herrscht chronischer Aerztemangel, da kann man gar nicht soviel arbeiten wie es noetig waere. Insbesondere Allgemeinaerzte fehlen.
    Pro Behandlung bekommt ein Allgemein Arzt 23 €,ein Facharzt etw 37 - 50 € muss er selbst einkassieren. Kannst dir also deinen Umsatz selbst ausrechnen
    Leistungen wie Ultraschall, Labor, Roentgen sind meist ausgelagert, werden von entsprechenden Fachleuten erledigt
    Ohne Franzoesisch geht es nicht!
    Das Leben ist teurer als in Deutschland, kannst etwa 30 % dazurechnen, bei Lebensmitteln, Miete etc; nur Rotwein ist billiger
    Bei weiteren Fragen am besten KM
    Vielen Dank für deinen Bericht, youtas. Dass gerade Südfrankreich sehr teuer ist, ist mir bewusst. Allerding lebe ich auch in einer der teuersten Städte Deutschlands -meine Freundin hat gerade eine Doppelhaushälfte gebaut und alles in allem eine knappe Million dafür zahlen müssen. Zumindest von meinen Internetrecherchen her sollte es in Südfrankreich was den qm-Preis angeht keine so großen Unterschiede geben.
    Was ist denn KM? Kannte ich bisher nur als Abkürzung für Kaltmiete. Ist damit das gleich gemeint wie PM? Wenn ja, dann vielen Dank für dein Angebot, komme evtl darauf zurück, wenn ich Infos brauche.


    @all: danke fürs zulesen, das freut mich immer, wenn ich keine Monologe führe.

    Ich habe mir nun eine Liste gebastelt, was ich alles in den nächsten Monaten machen möchte. Neben Französischlernen stehen außerdem noch Besuch von Existenzgründungskursen in D und in Strasbourg an und ich möchte ein Buch über autoentrepreneur lesen. Ich spiele ja immer noch mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen, will aber erst mal an einem Konzept arbeiten. im nächsten Jahr wird es dann zusätzlich um Rechtsberatungen gehen, Abklärung der Versicherungen und Altersvorsorge und solche Sachen. Und ca. drei Monate vor Umzug stehen dann Wohnungssuche und Umzugsvorbereitungen an. Aktuell ist mir das alles fast noch zu lange hin und ich wär gern früher da, aber meine Vernunft sagt mir, dass eine gute Vorbereitungszeit das beste ist, was ich machen kann


  5. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Guten Morgen!

    es ist schon etwas länger her, dass ich zum letzten Mal hier geschrieben habe und ich möchte euch wieder mal auf den laufenden Stand bringen.

    Auf der Arbeit hab ich mich in einen neuen Bereich arbeiten dürfen, der mich recht gut beschäftigt hat, aber auch mit einer besseren Bezahlung eingergeht, ich konnte also die Sparquote erhöhen, war aber dafür erst mal ziemlich absorbiert. Jetzt bin ich aber recht gut eingearbeitet und hab den Kopf wieder etwas mehr frei für meine Zukunftspläne.

    Französischunterricht ruht gerade wegen Sommerpause. Wenn wir in den nächsten Wochen wieder einsteigen will ich meine Lehrerin bitten, mich aufs Delf C1 vorzubereiten.

    Ich habe mich in der letzten Zeit viel mit der Frage, wie ich in Frankreich Geld verdienen will, beschäftigt. Aktuell tendiere ich sehr zur Selbständigkeit. Mich hat ein Buch über digitale Nomaden sehr begeistert. Die Idee, wohnortunabhängig, vorwiegend online, Geld zu verdienen spricht mich sehr an und ich überlege, welche Möglichkeiten es für mich geben könnte. Da ich dann deutsche Kunden ansprechen würde, wäre ich noch nicht in der Pflicht, auf französisch zu beraten. Mein Französisch ist mittlerweile alltags- und smalltalktauglich, aber längst noch nicht, um damit Geld zu verdienen.
    Ich habe einmal meine Finanzen genau angeschaut. Da ich feste monatliche Eingänge über ein vermietetes Haus und einige Geldanlagen habe, müsste ich nur eine Lücke von ca. 1000 Euro pro Monat schließen, das würde ich mir mit einem kleinen Unternehmen zutrauen. Die autoentrepreneurregelung in Frankreich käme mir dabei auch entgegen, da man anscheinend (muss noch genauer recherchieren) ab dem ersten Euro Umsatz sozial abgesichert ist. Habe nun erst mal einen Existenzgründerkurs der IHK besucht und beschäftige mich gerade mit Geschäftsideen. Alles noch recht vage, aber ich habe ja noch Zeit.

    Da ihr mich so gut mit Fragen und Anregungen unterstützt habt, wollt ich einfach mal wieder ein Lebenszeichen dalassen und euch auf Stand bringen.


  6. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Hallo Holdriooo, zum autoentrepreneur kann ich was beitragen: ich lebe in Frankreich und bin seit etwas mehr als 6 Jahren als autoentrepreneur angemeldet. Es ist richtig, du bist sofort krankenversichert, unabhängig vom Einkommen. Auch wenn du 2 Jahre lang kein Einkommen hast, bleibst du krankenversichert. Du bekommst allerdings von dieser Versicherung nicht alles erstattet, für einen simplen Arztbesuch ca. 70 %. Die Zusatzversicherung, die "mutuelle", übernimmt das, was du zusätzlich erstattet bekommen willst. Es gibt viele unterschiedliche Abdeckungen, vom allersimpelsten bis zur Luxus-Absicherung, genau wie bei deutschen Zusatzversicherungen. Wir hatten die ersten Jahre keine mutuelle, da wir eh so gut wie nie zum Arzt gehen; inzwischen haben wir aber eine günstige für ca. 40 €/Monat gefunden und auch abgeschlossen. Man weiß ja nie ...
    Allerdings ist es auch so, dass von deinen Einnahmen als autoentrepreneur sofort bzw. bei der Abgabe deiner Einkommenserklärung, die du monatlich oder quartalsmäßig abgeben musst, ca. 25 - 30 % (je nach Beruf) abgezogen werden als Sozialabgaben.
    Wenn du genaueres wissen willst, frag einfach.
    Viele Grüße, bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!


  7. Registriert seit
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    3

    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Hallo Leute , ist ja sehr interessante!! Ich wohne seit 2 Jahren WIEDER in Frankreich ! Bei mir hat die Versicherung bis jetzt nicht! Geklappt! Ich habe eine alte Versicherungsnummer, da ich in Frankreich Selbsstaendig war! Mit der Rente hat es auch nicht geklappt!! Einfach ist es nicht!! VIEL Papierkram und die Leute sind im gegensatz zu frueher nicht sehr hilfsbereit! Allerdings muss ich eines berichtigen ! Mieten und ANKAUF sind VIEL billiger als in Deutschland ! Atlantikseite und Cote d'Azur! Immobilien sind ein hobby von mir! Man muss Allerdings die Franzoesischen und die englischen Websites kennen! Keinen Immo agent en nehmen ! Wenn doch darauf acht en, dass der Besitzer den Agenten bezahlt! Gruesse, ellenp


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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Ich hab ebenfalls eine Zeitlang in Frankreich gelebt und war dort auch neben meinem normalen Job als Autoentrepreneur tätig. Das ganze Organisatorische war eigentlich recht simpel und auch mit rudimentären Französischkenntnissen machbar. Aufpassen muss man meiner Erfahrung nach nur, wenn man im Jahr mehr verdient als die erlaubte Grenze (~30.000 Euro), dann wird es im Folgejahr teuer. (War zumindest bei mir so... :()


  9. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Hallo. Südfrankreich ist echt sehr schön. Ich denke schon, dass es dir gefallen wird. Jedoch finde ich Frankreich extrem teuer und glaube nicht, dass man dort Geld sparen kann.


  10. Registriert seit
    20.10.2011
    Beiträge
    14

    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Hallo ihr alle,
    nach einer halben Ewigkeit melde ich mich mal wieder, um euch auf den neuesten Stand zu bringen.

    Erst mal allen, die mittlerweile noch geschrieben haben, vielen Dank! Gerade, was an Infos zum Autoentrepreneur kam, hat mich angesprochen, denn ich denke, dass in diese Richtung mein Weg weitergehen wird.

    Was hat sich alles getan? Die Arbeit hat mich ziemlich verschluckt, es war viel los. Gleichzeitig hab ich mich viel belesen zum Thema Selbständigkeit, Online-Business, Marketing, Autoentrepreneur usw.
    Mittlerweile sieht der Plan folgend aus: ich werde im Frühjahr 2019 ein Buch (Ratgeberbuch) veröffentlichen und um dieses Thema herum auch ein Online-Business aufziehen. Buch ist schon geschrieben und liegt zur Korrektur beim Verlag, aktuell baue ich eine Website auf und entwickle einen kleinen Gratis-Online-Kurs. Will erst mal viel kostenlosen Inhalt anbieten, um zu meinem Lieblingsthema bekannt zu werden und dann im Laufe der Zeit (wenn auch wirklich genug Nachfrage besteht) dazu online-Kurse anbieten und als Coach arbeiten.

    Ich habe mich zu einem Online-Business entschieden, weil ich dann erst mal "auf deutsch" mein Geld verdienen kann. Auch wenn ich seit 2015 Einzelunterricht in Französische nehme und nebenher noch den frantastique-Kurs übers Internet mache, trau ich mir einfach noch nicht zu, auf französich zu arbeiten. Ich denke, wenn ich einige Jahre in diesem Land gelebt habe, wird auch diese Hürde nicht mehr das Problem sein. Im Alltag sollte mein Französich ganz gut reichen, bestätigt mir auch meine Französisch-Lehrerin immer wieder.
    Finanziell sieht es auch ganz gut aus, da ich vermutlich eine geerbte Immobilie verkaufen kann (ist aber noch nicht ganz über die Bühne), so dass ich auch mehrere einkommenslose Jahre überbrücken könnte, bis ich Fuß gefasst habe. Wobei ich ja hoffe, dass ich innerhalb von 3 Jahren soweit wäre, genug Geld für den LEbensunterhalt zu verdienen. Falls nicht, würde ich sowieso meine Strategie nochmal neu überdenken

    Praktisch finde ich auch, dass mittlerweile die Einkommensgrenze für den Autoentrepreneur erhöht wurde und man mittlerweile ca. 70.000 Euro verdienen darf, ohne dass man seinen Status ändern muss. Werde also sicher damit beginnen und habe im Netz recht gute und aktuelle Infos darüber gefunden.

    Ja, was gibts noch zu erzählen? Wir haben eine Fewo für die ersten 6 Wochen gesichert, so dass wir vor Ort in Ruhe eine Wohnung finden können. Werden vorher schon online suchen und Besichtigungstermine vereinbaren.

    Mittlerweile ist es gar nicht mehr so lange hin. In weniger als einem Jahr werde ich schon dort sein und freue mich auf eine spannende Zeit, auf viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Und falls wirklich die Ernüchterung kommt und Frankreich für uns zwar Urlaubs- aber kein Alltagsland sein sollte, dann wär es auch kein Weltuntergang sondern ebenfalls eine wichtige Lebenserfahrung.

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