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  1. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Vielen Dank Promethea und NurzuGast!

    Wegen Konto: vielleicht ginge es sogar von Deutschland aus, ein französisches Konto zu bekommen. Zumindest hatte ich vor eingier Zeit problemlos ein Festgeldkonto bei der Crédit agricole eröffnen können. Falls das nicht geht,, ist es aber nicht so schlimm. Geldeingang/Gehalt hab ich sowieso am Anfang noch nicht. Kann also in Ruhe erst mal Wohnung suchen und dann mit Wohnsitz und Stromrechnung dort ein Konto eröffnen. Bis dahin geht sicher auch online-Banking.

    Bezüglich Privater Versicherung hab ich mal recherchiert. Auf der Homepage meiner Versicherung steht, dass mein Ärztetarif weltweit gilt. Klingt schonmal gut, werde aber dennoch auf jeden Fall meinen Makler nochmal kontaktieren, um das auch sicher zu haben.

  2. Inaktiver User

    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Zitat Zitat von Holdriooo Beitrag anzeigen
    Sprachtandempartnerin? (wo bekomme ich ich die her?)
    Schau mal auf die Internetseite conversationexchange.com (ist kostenlos).

  3. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Gute Französischkurse bietet das Institut Français. Da kannst du auch die offiziellen Sprachprüfungen ablegen. Und dort geht es auch jenseits von B2 noch weiter.

    Es gibt auch einen Online-Kurs. Ob der gut ist, habe ich jedoch nicht ausprobiert.


  4. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Gute Französischkurse bietet das Institut Français. Da kannst du auch die offiziellen Sprachprüfungen ablegen. Und dort geht es auch jenseits von B2 noch weiter.
    Oder andere Sprachschulen hier, vieeleicht vermitteln die auch Tandempartner. B2 reicht leider wirklich nicht.
    Wenn Du ungefähr weißt wohin Du möchtest, such Dir mal Städte im Umkreis und schau auf deren Homepage nach den deutschen Partnerstädten. Meist liegen die Partnerschaftsvereine in der Verantwortung der Stadtverwaltung. Dort könntest Du evtl. weitere Infos oder Ansprechpartner vor Ort erhalten.


  5. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Bonjour Holdriooo,
    wie du meinem Nick entnehmen kannst, bin und (leider inzwischen auch - dank FN und seiner Politik - öfters) war ich francophil.
    das sind gute Tipps, hier sind meine.

    Zum Sprachenlernen -
    so oft wie möglich dorthin reisen (nicht in die Metropolen!) sondern aufs Land und reden, reden, reden ...(ich habe mal 5 Wochen auf einer Farm gearbeitet, und mehr Französisch gelernt als in 2 Semestern Sprachkurs).
    Wenn Du in den Süden willst, ist Französisch gut, aber Provençal etc. nicht immer einfach zu verstehen. ARTE TV schauen mit Untertiteln, Zeitungen / Ecoute lesen, in leo.org austauschen / mitschreiben / darüber ein Tandem finden.
    und wenn es soweit ist, in Frankreich einen mehrwöchigen Crash-Kurs für Deinen Beruf im Einzelunterricht !! machen. Teuer, aber lohnt sich!
    Ausserdem ein mehrmonatiges Praktikum in einer Polyclinique oder einer Praxis in Deinem Metier machen. (ansonsten finde ich Deine beruflichen Chancen mit Anfänger-Sprachkenntnissen leider 'verträumt'). Es gibt (auch in Südfrankreich) viele Aerzte mit Wurzeln in Marokko, Tunesien, mit Französisch als 2. Muttersprache.
    Was weisst Du wirklich über das Gesundheitssystem in F? Hier erfährst Du mehr
    http://www.hopital.fr/Nos-Missions/L-hopital-au-sein-de-l-organisation-generale-de-la-sante/Les-institutions-du-systeme-de-sante-francais
    Zum Thema Mutualité (öffentliche KK) im Vergleich zu anderen EU-KK-Versicherungen fand ich dies ganz hilfreich zum Einstieg http://recma.org/sites/default/files/300_062077.pdf

    Banken > wir haben ein Konto in F seit 2000 und das war schon kompliziert genug (Kollegin bürgte mit ihrem Namen) und seit dem Bankencrash in 2008 ist es noch schwerer, in F ein Konto zu eröffnen. Aus D heraus geht das gar nicht mehr (übrigens das gleiche für Ausländer in D), ja Du brauchst einen F-Wohnsitz (mit Stromrechnung ), Online funktioniert leider nicht immer und überall.

    allgemein zum Thema Leben + Arbeiten in einem anderen EU-Land bzw. Auswandern finde ich die folgenden Seiten sehr hilfreich: https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu_de - die EU-Kommissionsseiten sind up-to-date
    www.raphaelswerk.de

    Bon courage, c-v
    Man sucht sich das Land seiner Geburt nicht aus ..Man sucht sich die Zeit nicht aus, an dem wir die Welt betreten ...aber gestalten können wir diese Welt ..Gioconda Belli, 1985


    Leben ist immer lebensgefährlich !...meint nicht nur Erich Kästner

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts - LEBEN muss man vorwärts ...ist mein Lebensmotto, nach S. Kierkegaard


  6. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    erst mal danke für eure Antworten, da sind so viele gute Tipps dabei. Leider schaff ich es unter der Woche nicht gut, auf alles einzugehen, aber am Wochenende melde ich mich nochmal ausführlicher.

  7. Avatar von ereS
    Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    ich finde diesen strang sehr spannend und es außerdem toll wie hier wirklich hilfreiche ratschlaege erteilt werden
    @holdriooo ich glaube gar nicht das hier jeder eine antwort erwartet, fanede es aber trotzdem toll wenn du weiterhin dein plaene und die entwicklung hier weiter mitteilst


  8. Registriert seit
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    So, nun habe ich etwas mehr Zeit, um mal in Ruhe zu schreiben. Habe zwischendurch immer wieder reingeschaut und mich über die hilfreichen Tipps und die Ermutigungen gefreut, aber zum schreiben kam ich nicht so richtig. Gerade ist es auf der Arbeit krankheitsbedingt richtig stressig.

    Ich werde nicht auf jedes Post einzeln eingehen, sondern einzelne Punkte herausgreifen.

    Zur Sprache: Danke für eure Ideen und Tipps. Ich habe gleich mal bei conversationexchange nach passenden Sprachtandems geschaut. Bin zudem auch auf ein französisches Forum gestoßen, in dem ich jetzt etwas mitlese und mich wohl auch bald schreibend beteiligen werde (hab mir für diese Woche fest vorgenommen, ich dort anzumelden). Im Institut français bei uns (bekomme dort Einzelunterricht) gibt es eine Bibliothek mit verschiedenen Medien. Werde nun dort häufiger Zeitschriften und Videos ausleihen. Die Écoute kann ich mir per onleihe ausleihen.
    Wie ihr seht, hab ich eigentlich alle Möglichkeiten, mein Französisch in den nächsten zwei Jahren noch deutlich zu verbessern. Ich muss nur aufpassen, dass ich diese Zeit und auch die Disziplin im Alltag aufbringe. Folgendes hab ich mir für den nächsten Monat vorgenommen und hoffe, dass es klappt: am Wochenende mind. 100 neue Vokabeln oder Redewendungen in eine Lernapp einpflegen, die ich dann auf der täglichen Fahrt zur Arbeit und zurück lerne. Abends höre ich entweder France Info oder schaue bei iTele die Nachrichten und einmal pro Woche hab ich Unterricht. Ich denke, mehr bekomme ich unter der Woche nicht unter. Vielleicht noch ein bisschen im Frz. Forum surfen zu Themen, die mich interessieren. An den Wochenenden will ich ab und zu mal nen Film auf Französisch schauen oder ein französisches Magazin lesen.

    Den Tipp mit der Partnerstadt in Deutschland find ich super und hab gleich mal recherchiert. Werde diese Woche die Stadt mal anschreiben und nach Ansprechpartnern fragen. Danke nochmal, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen.
    Zu den Versicherungen hab ich Kontakt mit meinem Versorgungswerk aufgenommen. Sie schicken mir Infos zu, wie sich das gestaltet, wenn ich im Ausland tätig bin und wie hoch das Altersruhegeld sein wird, wenn ich einen gewissen Mindestbetrag von 109 Euro weiter einzahle. Meinen Krankenversicherungsvertreter habe ich noch nicht angeschrieben, steht aber noch auf der Liste.

    Zu dem Tipp mit den Hospitationen: will ich auf jeden Fall machen. Ich plane ja, das erste Jahr von Ersparnissen zu leben und noch nicht zu arbeiten. In dieser Zeit sind Hospitationen in Kliniken und bei niedergelassenen Ärzten (vielleicht auch ein Minijob oder Ehrenamt) geplant. In dem Ort, wo ich hinwill gibt es zwei/drei deutschsprachige Ärzte, die will ich mal fragen, ob ich bei ihnen hospitieren darf.. Danke auch für die Links zum Gesundheitswesen in Frankreich. Hab sie mir noch nicht angesehen, sind aber auf meine Linkliste gewandert, die ich nach und nach abarbeiten möchte.


  9. Registriert seit
    20.10.2011
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Eines noch vergessen. Wir beobachten gerade die politische Lage in Frankreich sehr aufmerksam. Mir gehts ein bisschen wie Verveine-citron: die Entwicklung der FN gefällt mir gerade nicht so und durch die Affaire Fillon wird Le Pen vermutlich noch mehr Anhänger bekommen. Ich hoffe ja mal sehr, dass LePen nicht an die Macht kommt, aber natürlich wird auch die politische Lage darüber entscheiden, ob wir auswandern oder nicht. Hoffen wir mal das Beste.


  10. Registriert seit
    20.10.2011
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    AW: Gut geplant ist halb gewonnen - in zwei Jahren nach Frankreich

    Guten Morgen,
    nach längerer Forenabstinenz wollte ich mich mal wieder melden und euch auf den aktuellen Stand bringen.

    Französisch lerne ich weiterhin. Der Unterricht musste ein paarmal ausfallen aufgrund von Urlauben, Fortbildungen oder Krankheit, aber findet weiterhin statt. Ich lerne und übe dort v.a. zu sprechen und mich verständlich zu machen. Habe auch mal einen Vortrag auf französisch geübt, merke aber, dass mir da oft noch Wortschatz fehlt.
    Aktuell bin ich in der Harry-Potter-Phase, denn ich habe entdeckt, dass unsere Bibliothek in dr Jugendabteilung Harry Potter auf französisch hat und jetzt lese ich gerade alle der Reihe nach durch. Bin aktuell bei Band vier. Macht richtig Spaß und ich erweitere nebenher noch meinen Wortschatz und mein Sprachverständnis.
    Beim Radiohören merke ich, dass ich mich immer erst einhören muss. Am Anfang verstehe ich noch sehr wenig, so nach einer halben Stunde, verstehe ich dann zunehmend, worum es geht.

    Bezüglich Leben in Frankreich hab ich zum einen Kontakt mit der Verantwortlichen der Städtepartnerschaft aufgenommen. Sie konnte mir in einigen Bereichen weiterhelfen.,Wenn alles klappt, sind wir im Sommer zur selben Zeit vor Ort und wollen uns da mal persönlich treffen.
    Hab zudrm ein Buch über Existenzgründung in Frankreich gelesen. Das Konzept des Autoentrepreneurs (oder eher ?mikroentrepreneurs) klingt für mich sehr interessant, da man dabei vom ersten Euro Verdienst an eine soziale Absicherung (v.a. Krankenversicherung) hat. Das will ich mir demnächst noch weiter anschauen und mir mal ein Buch dazu besorgen.

    Ansonsten bleibt mir gerade ein bisschen weniger Zeit für Auswanderungsvorbereitungen. Ich bin an meiner aktuellen Arbeitsstelle Oberärztin geworden und muss mich da reinfinden, das bindet einiges an Zeit und Energie. Aber ich bleibe an meinen anderen Plänen dran und werde euch hier immer wieder mal ein update geben und habe darüber hinaus auch vor, mal hier mehr mitzuschreiben.

    Wünsche euch allen einen herrlichen Sonntag.

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