Hallo Ihr Lieben,
gerade habe ich "Der Hüter der Rose" von Rebecca Gablé ausgelesen. Der Hammer!!!!! Ich liebe diese Bücher von ihr!! Habe auch "Das Lächeln der Fortuna", "Das zweite Königreich" und "Der König der purpurnen Stadt" von ihr glesen und "Das Spiel der Könige" liegt noch eingeschweißt bei mir zu Hause, das werde ich mir für den Urlaub im September aufheben!!!!!
Ich liebe diese Geschichten von Rittern und ihren Heldentaten, Intrigen, geheimen Leidenschaften, höfischer Etikette und und und!!! Gibt es noch jemanden hier, der auch so verrückt nach diesen Büchern ist?!? Hat jemand auch die Siedler von Catan gelesen? Ich kenn da nur das Spiel, nicht das Buch. Das hat ja dann wohl nicht mehr mit dem Waringham- und Lancaster- und Tudor-Clan zu tun, oder?
Viele Grüße
Lu
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Thema: Rebecca Gablé
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08.08.2008, 13:44
Rebecca Gablé
Man wird nur dann zum Superheld,
wenn man sich selbst für super hält.
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08.08.2008, 15:04Inaktiver User
AW: Rebecca Gablé
Hallo Lu,
vor kurzem habe ich zum ersten Mal Rebecca Gable gelesen - zuerst die "Siedler von Catan" (in dem Buch geht es um 2 Ziehbrüder) und jetzt "Das Lächeln der Fortuna".
Sie sind wirklich spannend, man kann die Bücher kaum aus der Hand legen.
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08.08.2008, 15:21
AW: Rebecca Gablé
Hallo Lurex,
ich bin auf Rebecca Gablé aufmerksam geworden, als ich in einer Zeitung las, daß die Erfinder des Spieles "Die Siedler von Catan" sie gebeten haben, zu dem Spiel einen Roman zu schreiben. Das hat sie offensichtlich getan und ich mußte nun - da ich das Spiel liebe - natürlich den Roman lesen und fand ihn so gut, daß ich mich informiert habe, was die Dame denn sonst noch so geschrieben hat.
Und da wurde ich fündig.
Die Trilogie habe ich mit wirklichem Vergnügen gelesen (ob ich die richtige Reihenfolge nun habe, weiß ich gar nicht):
1. Der König der purpurnen Stadt
2. Das zweite Königreich
3. Das Lächeln der Fortuna
Ihre anderen Bücher habe ich auch alle gelesen.
Was mir dabei besonders gut gefällt ist, daß Rebecca Gablé gut recherchiert hat. Die historischen Tatsachen findet man auch wieder in den Romanen von Robert Merle, die in der gleichen Epoche spielen und die ich wirklich warm empfehlen kann.
1. Fortune de France
2. In unseren grünen Jahren
3. Die gute Stadt Paris
4. Noch immer schwelt die Glut
5. Paris ist eine Messe wert
6. Der Morgen graut (noch nicht erschienen)
7. Der wilde Tanz der Seidenröcke
8. Das Königskind
9. Die Rosen des Lebens
10. Lilie und Purpur
11. Ein Kardinal vor La Rochelle
Also, Lurex, frisch ans Werk! Da hast für mehr als einen Urlaub Literatur - und Du wirst es ganz sicher nicht bereuen.
Gruß lu.lu
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11.08.2008, 16:10
AW: Rebecca Gablé
Gablés Catan-Roman ist spannend, kann aber nicht mit den historischen Romanen verglichen werden. Er ist längst nicht so vielschichtig und kompliziert, sondern viel geradliniger und "einfacher gestrickt". Also gute "Urlaubslektüre" zur Entspannung, aber kein absolutes Muss. Ich hatte auch leichte Probleme, die Helden zu mögen, im Gegensatz zu den Hauptpersonen der historischen Romane.
Ein bisschen ähnlich sind einige, nicht alle Romane von Barbara Erskine. Achte darauf, die eher historischen Themen zu nehmen und nicht die schwerpunktmäßige Fantasy. Viel Spaß!Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen kann.
Ralf Hoburg
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11.08.2008, 17:18
AW: Rebecca Gablé
Hallo Lu lu,
boah ey, hast du DIE ALLE gelesen? Sind die eher trocken gschrieben, oder auch so mit Herz-Schmerz und so? Ich hatte nämlich hinsichtlich historischer Romane mal einen Tipp, ein Buch von Ulrike Schweikerts "Die Tochter des Salzsiedlers" und ich muss sagen, den fand ich richtig langweilig gegen Gablé, war teilweise langatmig geschrieben. Nicht so fesselnd. Ich hoffe Robert Merle klappert nicht nur die historischen Daten ab, sondern webt auch interessante und fesselnde Geschichten darum? Und wie ist Barbara Erskine? Eher theoretisch oder auch fesselnd?!
Liebe Grüße
LuMan wird nur dann zum Superheld,
wenn man sich selbst für super hält.
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11.08.2008, 23:14
AW: Rebecca Gablé
Hi Lurex,
ja, die Bücher habe ich alle und mit viel Vergnügen gelesen. Sie lesen sich ebenso gut wie die Romane von Rebecca Gablé, das kann ich Dir versprechen. Die Geschichte ist spannend und fesselnd und wenn man einen Band beendet hat, freut man sich schon auf den nächsten. Wobei ich zugeben muß, daß ich zwischen den einzelnen Teilen auch andere Bücher gelesen habe. Von "Abklappern historischer Daten" kann überhaupt keine Rede sein, man fiebert mit den Akteuren mit und das Lesen ist ein Genuß!
Versuchs mal mit dem ersten Band und dann kannst Du ja entscheiden, ob Du die weiteren Bände auch liest. Ich denke: ja
Gruß lu.lu
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19.01.2009, 19:47
AW: Rebecca Gablé
Ach, was ist die Suchfunktion mal wieder nützlich, grad wollt' ich einen Strang zum Thema aufmachen, gut, dass es den schon gibt.
Also: Historische Romane mag ich (grundsätzlich) gern, bekomme aber selten wirklich gute in die Finger. Alles von der hach-so-hochgelobten Iny Lorentz geht gar nicht, und ansonsten... net einfach, sich in dem Überangebot zurechtzufinden, ich trau mich gar nicht mehr
Ausnahme eben Rebecca Gablés Romane, und zwar sämtliche. Die Waringham-Trilogie (am liebsten ist mir Teil 2, Der Hüter der Rose), Der König der purpurnen Stadt (damit zusammenhängend), Das zweite Königreich (das Buch ist für mich die Vorgeschichte zur englishces-Mittelalter-Trilogie). Auch den Catan-Roman mochte ich, auch wenn ich Dir, Canislupa, zustimme, der Roman ist gradlininiger und einfacher.
Das englische Mittelalter ist eh eine wahnsinnig interessante Zeit, toll zu lesen - und Gablé vermittelt auch wirklich fundiertes Hintergrundwissen, sauber recherchiert. Am politischsten überhaupt fand ich Das Spiel der Könige, aber das handelt ja eben von den Rosenkriegen...
Was mir auch immer wieder positiv auffällt: Gablés Talent zur Personen-Darstellung (! - mit all ihren Fehlern) und die Beschreibung der persönlichen Entwicklung, immerhin begleitet man die jeweiligen Hauptakteure meist über einige Jahrzehnte, in denen auch Krisen, Abstürze, ... vorkommen [Lieblings-Beispiel hierfür: Der Hüter der Rose, John der nach seiner Gefangenschaft bei Victor de Chinon wilden Hass verspürt und wie er's schafft, sich davon zu lösen].
Alles in allem... wundervoll.
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19.01.2009, 20:04
AW: Rebecca Gablé
Hi,
anbel, ich kann dir nur zustimmen. Ich habe alle Gablé-Bücher gelesen und alle gemocht. Aber häufig fange ich einen historischen Roman an und denke "Wie platt, wie langweilig". Freue mich deshalb besonders über die Tipps von lu.lu.
Empfehlen kann ich auch "Kathedrale des Meeres" von Ildefonso Falcones.
Und natürlich Ken Follett (aber seine historischen Bücher kennt ihr ja mit Sicherheit).
Gruß
Sina


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