BùyòngxièZitat von sinokaethe
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Thema: China-Literatur
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08.08.2008, 12:52Inaktiver User
AW: China-Literatur
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08.08.2008, 13:30
AW: China-Literatur
OT: Oh, sprichst Du chinesisch???? Mich frisst der Neid.
Sinokäthe
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09.08.2008, 10:36Inaktiver User
AW: China-Literatur
Yìdiǎnr. Meine Kenntnisse haben leider schon ziemlich nachgelassen. Sobald man nicht mehr täglich darauf angewiesen ist, ist es auch schnell wieder raus aus dem Hirn bzw. in einer hinteren Ecke des Hirns geparkt
Zitat von sinokaethe
Das Sprechen an sich ist gar nicht sooo schwer, hatte es relativ schnell drauf weil ich mir die Schriftzeichen gespart habe, aber ohne die geht es irgendwann nicht mehr weiter mit dem Lernen... leider!
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10.08.2008, 17:41Inaktiver User
AW: China-Literatur
Hallo Caffelatte,
suchst du noch, oder hast du schon „Wilde Schwäne“ gekauft? Das war auch das erste Buch, das mir eingefallen ist, als ich deine Frage las. Zum einen, weil es eben die Geschichte des Landes anhand einer Familie beschreibt und zum anderen, weil es einfach wunderbar geschrieben ist.
Ich hätte zunächst noch zwei weitere Vorschläge, die in eine ganz ähnliche Richtung gehen, nämlich chinesische Familiengeschichten:
Da wäre beispielsweise „Die Schwestern von Hofei“ von Annping Ching. Dort wird über das Leben von vier Schwestern und ihrer Familie berichtet und zwar über einen Zeitraum, der sich von der chinesischen Kaiserzeit bis in die Gegenwart hinzieht.
Und sehr gern gelesen habe ich auch „Die Kinder der Konkubine“ von Denise Chong. Die Großmutter der Autorin wurde in den 20er Jahren als Konkubine an einen in Vancouver lebenden Chinesen verkauft und das Buch berichtet sowohl von dem Leben in Vancouver als auch von China, insbesondere im Hinblick auf die dort zurückgebliebenen Verwandten.
Eine andere Lebensgeschichte, die zeitlich nicht so weit zurückreicht ist „Rote Azalee“ von Anchee Min, sie beschreibt ihr Leben in China in den 70er Jahren.
Falls es aber keine autobiographisch oder biographisch geprägte Geschichte sein soll sondern lieber ein Roman, kann ich noch „Der Mann der sein Blut verkaufte“ von Yu Hua empfehlen. Darin geht es um Xu Sanguan, der als junger Mann erfährt, dass man mit dem Verkaufen von Blut Geld verdienen kann. Also verkauft er etwas von seinem Blut und weil alles klappt, macht er das in den folgenden 40 Jahren immer wieder, wenn seine Familie Geld benötigt. Man bekommt in diesem Buch sowohl einen Einblick in die alltäglichen Probleme in China als auch in die chinesische Mentalität.
Und letztlich, wenn deine Freundin es gern ein wenig „durchgeknallt“ mag, dann könnte ein zeitgenössischer chinesischer Autor etwas für sie sein: Wang Shuo und seine „Oberchaoten“. Da geht es mal nicht um Geschichte sondern um das heutige China und drei Freunde, mit ihrer 3-TD-Service-Gesellschaft (= „3 Tolle Dienstleitungen: Wir lösen Ihre Probleme, vertreiben Ihre Langeweile, stehen für Ihre Fehler ein“).
Vielleicht ist ja etwas für deine Freundin dabei?
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12.08.2008, 11:50
AW: China-Literatur
Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure tollen Vorschläge und ausführlichen Beschreibungen! Ihr habt mir sehr geholfen.
Ich habe mich jetzt für "Himmelsbegräbnis" und "Wilde Schwäne" entschieden. Hoffentlich kennt meine Freundin die Bücher noch nicht. Falls doch, so werde ich sie selbst lesen. Meine Neugierde ist geweckt.
Viele Grüße,
cl


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