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  1. Inaktiver User

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Malfoy macht das, weil er Angst um seine Familie hat und ich denke es ist schrecklich, weil er ja auch auf der Toilette weinte
    Es ist schrecklich und er weint - und doch will er den "Ruhm" der Tat mit Snape keinesfalls teilen.
    Aus solchem Stoff sind wohl viele von Voldemort's Death Eaters gemacht.


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    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Sicher will er den "Ruhm" nicht teilen...weil es SEINE Aufgabe war....und SEINE Familie zur Zeit im schlechten Licht (aus Voldemorts sicht) steht...
    Und aus dieser Sicht hat er ja auch versagt, denn Snape hat die Aufgabe erfüllt...
    Würde mich nicht wundern wenn seine Familie deswegen bestraft werden würde...*grübel*

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    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Woher wissen wir, dass Snape unbedingt DADA unterrichten wollte? Weder er noch Dumbledore haben das je gesagt. Das ist ein Gerücht, das irgendwann mal in Umlauf kam - vielleicht gezielt gestreut wurde?
    Das wissen wir aus Umbridge's Kontrollbesuchen im Unterricht. Dort hat sie im Unterricht Snape konkret darauf angesprochen. Es ist also kein Gerücht, sondern geht aus dem Text eindeutig hervor.

    Soweit ich mich erinnere, hat Umbridge ihn gefragt, ob es stimmt, dass er sich mehrfach um den Posten beworben hat und Snape hat das bestätigt. Für mich heißt das aber nicht zwingend, dass er den Job unbedingt haben wollte. Was er der alten Umbridge gegenüber sagt, muss nicht der Wahrheit entsprechen. Zumindest wenn er nicht auf ihrer Seite stand, hatte er durchaus Grund, hier nicht die Wahrheit zu sagen.

    Offensichtlich wusste Dumbledore, dass Voldemort den Job irgendwie verflucht hatte. Ich finde es absolut überzeugend, dass er ihn deshalb nicht Snape geben wollte. Natürlich ist nicht klar, ob Snape davon wusste oder es ahnte. Interessant ist aber die Frage, warum Dumbledore Snape nun doch den Job gegeben hat!

    Aber es ist einfach so: Es gibt Argumente für und gegen Snape. Die Meinungen über Snape spalten zur zeit jedes HP-Forum - und wer recht hat, wird sich erst beim 7. Band zeigen.

    Manches am Snapes und Dumbledores Verhalten kommt mir komisch vor. Ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass sie überhaupt keine Ahnung hatten, was Malfoy treibt - immerhin ist der immer noch ein mehr oder weniger kleiner Junge.

    Harry hat Dumbledore gewarnt - und spätestens da hätte Dumbledore nachgeforscht. Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte Dumbledore sich von Anfang an in sein Schicksal gefügt, seinen eigenen Tod vorbereitet - wir wissen ja: "To the well prepared mind death is but another great adventure". Habt ihr eigentlich schon mal einen Blick auf die Seite www.dumbledoreisnotdead.com riskiert?

    LG Elinn

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    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Malfoy macht das, weil er Angst um seine Familie hat und ich denke es ist schrecklich, weil er ja auch auf der Toilette weinte
    Es ist schrecklich und er weint - und doch will er den "Ruhm" der Tat mit Snape keinesfalls teilen.
    Aus solchem Stoff sind wohl viele von Voldemort's Death Eaters gemacht.


    Malfoy ist ein bisschen eine Parallelfigur zu Regulus Black, denke ich. Und er ist irgendwie dafür prädestiniert, sich noch auf die richtige Seite zu schlagen oder irgendwie geopfert zu werden. Ich bin gespannt, was er jetzt so macht.

    LG Elinn

  5. Inaktiver User

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Soweit ich mich erinnere, hat Umbridge ihn gefragt, ob es stimmt, dass er sich mehrfach um den Posten beworben hat und Snape hat das bestätigt. Für mich heißt das aber nicht zwingend, dass er den Job unbedingt haben wollte. Was er der alten Umbridge gegenüber sagt, muss nicht der Wahrheit entsprechen. Zumindest wenn er nicht auf ihrer Seite stand, hatte er durchaus Grund, hier nicht die Wahrheit zu sagen.
    Das kapiere ich nicht. Immerhin hatte Umbridge diese Information erhalten und Snape hat sie ihr bestätigt. Warum er den Job nicht bekommen hat, darüber kann man Vermutungen anstellen (Job verhext, zu große Schwäche für Dark Arts). Aber wenn man den Text akzeptiert, ist zumindest eindeutig, daß Snape sich Jahr für Jahr für diesen Job beworben und ihn nicht bekommen hat.


    Ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass sie überhaupt keine Ahnung hatten, was Malfoy treibt - immerhin ist der immer noch ein mehr oder weniger kleiner Junge.
    Der kleine Junge ist genauso alt wie Harry und Hermoine beispielsweise und wird demnächst volljährig. Und er treibt sich im Room of Requirements herum, der unplottable und weitgehend unzugänglich ist.
    Bedenke außerdem, daß Dumbledore keineswegs allwissend ist. So hat er die ganze Zeit über nicht gewußt, daß James Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew Animagi waren und jahrelang jeden Vollmond zusammen mit Werwolf Lupin außerhalb der Schule verbracht haben.


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    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Immerhin hatte Umbridge diese Information erhalten und Snape hat sie ihr bestätigt. Warum er den Job nicht bekommen hat, darüber kann man Vermutungen anstellen (Job verhext, zu große Schwäche für Dark Arts). Aber wenn man den Text akzeptiert, ist zumindest eindeutig, daß Snape sich Jahr für Jahr für diesen Job beworben und ihn nicht bekommen hat.
    Ja, Snape hat sich vermutlich beworben. Aber hat er das getan, weil er den Job wirklich wollte, oder weil er damit einen Grund hatte, uneinig mit Dumbledore zu sein? Oder aus einem ganz anderen Grund? Keine Ahnung. Snape hat offensichtlich auch eine absolute Leidenschaft für Potions - und ich verstehe nicht, warum Grindylows, Hinkypunks und Boggarts unbedingt faszinierender sein müssen für jemanden, der auf die Dunklen Künste steht, als Polyjuice Potion oder Veritaserum und all die anderen fiesen Sachen, die es da noch so gibt.

    Der kleine Junge ist genauso alt wie Harry und Hermoine beispielsweise und wird demnächst volljährig. Und er treibt sich im Room of Requirements herum, der unplottable und weitgehend unzugänglich ist.

    Harry und Hermione hätten allein gegen einen wirklich großen Zauberer auch überhaupt keine Chance - schon gar nicht, wenn sie sich vor Angst fast in die Hose machen wie Malfoy. Mir will nicht in den Kopf, dass Dumbledore da oben auf dem Turm wirklich völlig hilflos gewesen ist gegen Malfoy und dann gegen Snape, selbst wenn er keinen Zauberstab hatte. Wir haben ihn schon mehrfach kämpfen sehen, gegen Voldemort, gegen die Auroren, als Fudge ihn festnehmen lassen wollte... und wir wissen, dass manche Formen von Magie auch ohne Zauberstab möglich sind. Warum hat Fawkes ihn nicht geholt und ist mit ihm weggeflogen?? Hätte Dumbledore nicht vom Turm hüpfen und weich landen können wie Neville, als sein Onkel ihn aus dem Fenster hat fallen lassen??

    Eine Erklärung wäre, dass Dumbledore wirklich total fertig war von dem Trank aus der Höhle. In dem Fall war er ohne ein Gegengift nicht mehr zu retten und Snape hat das Richtige getan. ODER an der ganzen Geschichte ist doch was faul. Aber ich will auch nicht glauben, dass Dumbledore noch lebt.

    LG Elinn

  7. Inaktiver User

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Liebe Bambussprosse,

    ja, über Hermine und ihre Eltern habe ich auch nur wenig in Erinnerung gelesen zu haben. Einmal waren sie zusammen in den Ferien Skifahren - ich glaube, es war Ron, der dies sehr komisch fand auf Brettern an den Füssen zu Tal zu rutschen! Und dass Hermine etwas das Zahnarztblut ihrer Eltern geerbt hat, zeigt sich, als ihr die Zähne von der "Ärztin" - ich komme gerade nicht auf den Namen (Madame Pomfrey) wieder gerichtet werden und sie ein wenig dabei herummogelt, so dass sie danach noch hübscher als vor dem Unglücksfall sind.

    Snape wird zwar von Umbridge auf seine Bewerbung um den DADA-Posten angesprochen, aber augenscheinlich mag er sie so wenig, dass er der letzte wäre mit ihr klar und ernstlich darüber zu sprechen und ich fand, er drückte sich da sehr breiig aus, so dass ich diese Episode nicht als Beweis für eine wirklich ausgesprochene Bewerbung sehen würde.

    Falls Dumbledore wieder käme, gäbe es einen Vergleich zu dem "Herrn der Ringe". Da wird der graue Zauberer Gandalf tief in den Bergen von einem bösen Wesen getötet. Da er dort "die" mystisch überhöhte Verkörperung des Guten an sich ist, meint der Leser, nur noch mit tiefer Trauer weiter lesen zu können und kann es gar nicht fassen, dass dieses wichtige und tragende Element des Handlungsstroms wegbricht. Aber eine ganze Zeit später treffen zwei der Hobbits (die Geschichte erweist sich inzwischen auch ohne ihn stark weiterlaufend und die anderen Personen als durchaus eigenverantwortlich handeln könnend) wieder auf ihn, der inzwischen noch stärker geläutert, zum weißen Zauberer Gandalf geworden ist. Sein (vermeintlicher) Tod und Untergang ist nur ein Durchgang zu einer höheren Seins- und Bewusstseinsstufe gewesen.

    Wäre es so verwunderlich, dass dies auch Dumbledore durchlebt, zumal wir aus der Geschichte Rowlings wissen, dass sie auch schon einen Tod durchlebt hat, nämlich den sozialen Tod, wenn es stimmt, was ich immer mal wieder gehört habe, dass sie so am Ende, arbeitslos etc. war, dass sie mit ihrem Baby in Cafès geschrieben hat, weil zu Hause die Heizung abgestellt war, die sie nicht bezahlen konnte?

    Und dass sie sehr gut in Literatur (auch der romantischen, denke ich) belesen sein muss, ist mir schon immer mal beim Lesen ihrer Bücher aufgefallen. Jeder Schriftsteller nimmt ja auch Anregungen auf.

    Auf der anderen Seite wäre es für mich auch möglich, dass Dumbledore tot bleibt und der springende Punkt an den Büchern eben ist, dass es auch ohne das bündelnde, die anderen scheinbar weit überragende und "hochväterliche" positive Element weitergeht, weil die handelnden Personen dann in sich stärker und selbstagierender werden - oder auch partiell schwächer, je nach Persönlichkeit eben.

    LG herbstblatt





  8. User Info Menu

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Dass Hermines Eltern Zahnärzte sind und sie mit ihnen mal Skifahren war, weiß ich. Nur ist mir aufgefallen, dass sie je weiter das Ganze fortschreitet, immer weniger Zeit bei ihnen verbringt. Sie hängt in den Ferien fast nur noch bei den Weaseley's rum.

    Das mit dem Herr der Ringe denke ich auch. Mir ist sowieso aufgefallen, dass da unendlich viele (hm, wie nenne ich das am besten?) Parallelen sind. Zum Beispiel wird Sauron in einem der Bücher auch als Un-Nennbarer oder so ähnlich bezeichnet. Auf jeden Fall aber lässt jemand durchblicken, dass sein Name nicht genannt werden darf. Auch dieses ganze der Bösewicht kann nur durch einen "kleinen", als "schwach" angesehenen vernichtet werden. Niemand hat erwartet, dass ein Hobbit alles beendet, genausoweinig würde man vermuten, dass ein Teenager den mächtigsten schwarzen Magier aller Zeiten besiegt, was nochnichtmal DD geschafft hat.

  9. Inaktiver User

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Hermines Familienhintergrund beleuchtet zu sehen, würde mich auch interessieren, aber da es nur noch einen Band gibt, ist dies eher unwahrscheinlich.

    Was (für mich) vielleicht ein Lösungsansatz wäre: Möglicherweise beschreibt J.K.Rowling in Hermine ihr Mädchenideal oder ein Stück davon - wo könnte dieses "ideale Mädchen" die familiären Grundlagen haben? Wenn nun J.K.Rowling weder aus eigenem Erleben noch aus Erleben in der Bekanntschaft oder bei Verwandten diese idealen Gegebenheiten für den Aufwuchs dieses Mädchentyps gefunden hätte, dann würde sie sie vielleicht auch nicht beschreiben können?

    Sind nur so Gedanken von mir - ich habe keine Ahnung von Psychologie, wenn auch Erfahrung mit Kinderaufziehen.

    LG herbstblatt

  10. User Info Menu

    Re: Harry Potter - für alle, die schon gelesen haben

    Ich denke die Kunst eines/r Schriftstellers/in liegt darin, auch Dinge zu beschreiben, die nicht aus eigenem Erleben bekannt sind, sonst gäbe es, übrspitzt gesagt nur Biographien Ich denke vielmehr, dass es für die Handlung nicht wichtig ist, welche familiären Hintergründe Hermione begleiten, aber, es spricht umso mehr für die Kunst der Rowling, dass sie ihre Figuren so lebhaft beschreibt, dass man sie sich als authentische Figuren vorstellen kann und die eigenen Gedanken weiterspinnt...
    Also nachdem ich meine S chock überwunden habe, habe ich mir Karten für die Harry Potter NAcht eines ansässigen Buchhändlers reserviert und werde mit meinen Lieben in die magische Welt eintauchen, um mir um Mitternacht zum 1.10. die deutsche Ausgabe zu sichern und alles noch mal muttersprachlich zu erleben

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