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    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    p.s: mir ist noch was eingefallen: sehr oft spielen die geschichten nach einer katastrophe: atomunfall, umwelt- oder naturkatastrophe, ...
    das find ich immer bedrückend, wenn man sich dann vorstellen muß, dass alles hier zerstört ist. mag zwar kitsch überhaupt nicht, aber mit zerstörung komm ich auch net besser klar

    bin draufgekommen, dass ich doch ein buch gelesen hab:
    "a handmaid's tale" von margaret atwood (weiß aber nicht, ob das zu SF zählt). hat mir gut gefallen, obwohl es genau nach einer katastrophe spielt und für mich sehr bedrückend zu lesen war.

  2. gesperrt

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    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    das ist aber eher der jetzige Trend (billig und prollig).
    Die jetzigen Geschichten (auch im Firlm) sind billige primitive Remakes, nix neues und schön(?) schwarzweiß.
    Passt vielleicht zur Amerikanisierung und zum Irak-Krieg? Immer druff auf die Bösen und viel Explosionen. Mit Starwars kam ich auch nicht klar,obwohl das Thema ähnlich war als im Wüstenplaneten (Macht korrumpiert das Individuum).

    das war doch schon immer so ?.?.

    mein erster SF war Raumschiff Enterprise, wahrscheinlich hast Du damals noch nicht gelebt.

    ich habe diese Serie geliebt. es war so was Besonderes, auch die Musik dazu.

    aber inzwischen ist es immer dasselbe, finde ich, und meist brutal.

    da schaue ich lieber Horrorfilme an wie "Die Fliege"

  3. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Hallo m.p.,

    ich bin eine Frau und lese gerne SF - oder sollte ich sagen: las?

    Ich mag eben lieber die Klassiker: Lem, Asimov, Ballard....

    Für mich ist SF auch eher als short story interessant. Z.B. "Der illustrierte Mann" von Ray Bradbury, da werden bestimmte Szenarien entworfen, um einen Konflikt darzustellen, und das auf hohem literarischen Niveau.... bei "schlechter" SF-Literatur ist es eben meistens umgekehrt: die Story dient nur dazu, ein möglichst exotisches Ambiente zusammenzuhalten, da hab ich keine Lust drauf....

    Ich bin nicht wirklich auf dem Laufenden, aber ich glaube so tolle SF-Anthologien, wie sie z.B. der Suhrkamp-Verlag in den 70ern und frühen 80ern herausgebracht hat, gibt es doch gar nicht mehr? Falls doch, wäre ich für einen Hinweis dankbar!

    Ausnahmen in Romanform bestätigen natürlich die Regel: "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams und das leider wenig bekannte (und ich fürchte inzwischen vergriffene) Buch "Weltgeist Superstar" von p.m.(!!!)

  4. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Zitat Zitat von trambahn100
    das war doch schon immer so ?.?.

    mein erster SF war Raumschiff Enterprise, wahrscheinlich hast Du damals noch nicht gelebt.

    ich habe diese Serie geliebt. es war so was Besonderes, auch die Musik dazu.

    aber inzwischen ist es immer dasselbe, finde ich, und meist brutal.

    da schaue ich lieber Horrorfilme an wie "Die Fliege"
    komisch,und ich denke Du bist jünger als ich (50),aber Danke für die Blumen

    zu Wiederholungen: alles (Alien,Wüstenplanet,Jurassic Park) wird irgendwann hohl.
    Da war die Enterprise noch erfrischend , da hatte ich erst ein Problem mit der Nachfolgeversion(?) (wo plötzlich die ganzen fremden Typen aufkreuzten).

    Im Großen und Ganzen waren mir low Budget Filme eh lieber (siehe zB-ich glaube es war "Dark Star"- die Diskussion mit der scharfen Bombe).

    ich glaube ich werde mir mal wider "the cloud" reinziehen von Fred Hoyle.

    Nochwas: für mich muß SF zwingend in der Zukunft spielen (und nicht nur ein amüsanter Robin Hood Verschnitt sein wie Starwars)

  5. Moderation

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    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Ich gebe Cyberceltic Recht - bei SF und Fantasy gibt es jede Menge Schund.
    Was gute SF angeht, so lese ich das auch gern. Zuletzt habe ich eine Sammlung von Erzählungen von Philip K. Dick gelesen - grandios! Wer den nicht kennt: das ist der, der die Vorlage zu Blade Runner geschrieben hat.

    Welche Autoren ich noch mag: Lem, Asimov, Bradbury, Huxley, H.G. Wells, Ira Levin - also die Klassiker. Von neueren SF-Autoren z.b. Andreas Eschbach (Die Haarteppichknüpfer fand ich super).

    Mich interessiert an SF nicht so sehr der technische Schnickschnack als die Darstellung anderer Lebens- und Realitätsmodelle. Gesellschaftliche Utopien wie die bereits genannte "Geschichte der Magd" oder natürlich "Schöne Neue Welt" finde ich hochinteressant.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  6. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Zitat Zitat von Islabonita
    Mich interessiert an SF nicht so sehr der technische Schnickschnack als die Darstellung anderer Lebens- und Realitätsmodelle. Gesellschaftliche Utopien wie die bereits genannte "Geschichte der Magd" oder natürlich "Schöne Neue Welt" finde ich hochinteressant.
    mich interessiert schon beides, aber ohne Ballerei.
    Schönes Beispiel ist "solent green"

    zu Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams :das war mir zu konfus. Vielleicht sollte ich es nochmal lesen?

    und dann gabs mal nen Film wo sie im All Pflanzen züchteten und einer den Auftrag hatte seine Lieblinge zu "töten". das war der grausamste den ich mir antat. Ganz ohne große Effekte und blöde nelektronischen Klamauk

  7. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    @Islabonita:

    Genau! Philip K. Dick ist umwerfend gut!

    Auch gut, neueren Datums: Richard Charles Wilson.

  8. User Info Menu

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Wow! Ich hab gar nicht mitgekriegt, dass ihr alle so fleißig ward! Zusammenfassend kann ich also sagen, dass viele von euch das Übertechnisierte, das Düstere, die ewige Geschichte von Gut und Böse jeglicher Couleur, die Zukunft nach irgendwelchen Katastrophen (humpf...dumm gelaufen für mich ), ablehnt. Dafür mögt ihr tiefgehende SF à la Philip K. Dick, Wells oder Lem. Und da soll noch einer sagen, Frauen lesen keine Science-Fiction! Ihr habt teilweise Bücher genannt, die kenn ich gar nicht ...

    Ach, und mit "Per Anhalter durch die Galaxis" kann ich auch nichts anfangen, ist mir zu abstrus. Obwohl es damals in den 80ern schwer angesagt war! Ich mag Actionreißer à la Charity oder die Mag Force 7 Reihe von Margaret Weis, einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Ich kann euch ihre Fantasy-Romane, z.B. die Reihe "Die vergessenen Reiche" nur wärmstens empfehlen, für mich das Beste vom Besten ...
    Man muss immer wieder etwas Tolles unternehmen, um wieder eine Zeit lang leben zu können. (frei nach Goethe)

  9. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    und dann gabs mal nen Film wo sie im All Pflanzen züchteten und einer den Auftrag hatte seine Lieblinge zu "töten". das war der grausamste den ich mir antat. Ganz ohne große Effekte und blöde nelektronischen Klamauk
    Das war "Lautlos im Weltall" (Silent Running). Ein wunderbarer Sci-Fi-Film, der für mich gleich nach "2001 - Odyssee im Weltall" kommt.

    Ich bin Sci-Fi-Fan, seit ich mit 14 Jahren "The Illustrated Man" von Ray Bradbury las, und ich hatte in den 80er Jahren mehrere Hundert Heyne-Taschenbücher. Als das alles immer mehr in Fantasy ausuferte, die ich nicht so mag, ließ mein Interesse an neuen Büchern nach.

    Aber Isaac Asimov, Ray Bradbury, Philip K. Dick, Ursula K. LeGuin, Piers Anthony, Philip José Farmer, Arthur C. Clarke, E.E. Smith und viele andere haben mich über viele Jahre begleitet. Die Darkover-Bücher von Marion Zimmer Bradley hatte ich auch alle, auch wenn die mir schon, ebenso wie der Dune-Zyklus, zu sehr in die Fantasy gingen.

    Und natürlich habe ich Star Trek, TNG, Voyager und die Star Wars Filme gesehen, ebenso wie Raumschiff Andromeda (oder wer erinnert sich noch an Bonanza-Boss Lorne Greene als Adama in Battlestar Galactica???), Star Gate oder die Kultserie Raumschiff Orion.

    Noch Fragen?

    Ach ja:
    TacSuit, Duroliquid oder Exo-Thermit kam in keinem der Bücher oder Filme vor...

  10. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen keine Science-Fiction?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Und natürlich habe ich Star Trek, TNG, Voyager und die Star Wars Filme gesehen, ebenso wie Raumschiff Andromeda (oder wer erinnert sich noch an Bonanza-Boss Lorne Greene als Adama in Battlestar Galactica???), Star Gate oder die Kultserie Raumschiff Orion.
    Also, Orion ist doch wirklich super! Habe mir kürzlich die DVDs besorgt - wirklich zum Piepen!

    Und richtig gut: die neue Serie "Battlestar Galactica"! Zwar dürfte dort für meinen Geschmack gerne etwas weniger geballert werden, aber der Grundtenor der Geschichte ist wirklich mitreißend: Wer sind wirklich die Schurken, die Menschen oder die von ihnen erschaffenen Zylonen? Haben Sklaven das Recht, sich zu befreien? Welchen Status gesteht man "Maschinen" zu, die immer menschlichere Züge annehmen?
    Ich hoffe, dass es mit der Serie bald weitergeht.

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