Myway: mir ist bisher leider noch nicht passiert, dass ein Film von dem ich das Buch gelesen hatte mich nicht enttäuscht hat:-( deswegen schaue ich selten die Filme danach;-)
Heute habe ich das neue Buch von Delphine de Vigan "ich hatte vergessen dass ich verwundbar bin" angefangen. Lese es aber auf Französisch "Les heures souterraines". Ich war so begeistert von ihrem Buch "no&ich" dass ich ihr neues unbedingt lesen wollte. Und bis jetzt gefällt es mir wirklich sehr gut. Es ist aus der Sicht von zwei Personen geschrieben, beide kennen sich nicht, haben aber was gemeinsames: sie sind unglücklich.
Ich finde, dass Delphine de Vigan mit diesem Buch wieder geschafft hat, Gefühle sehr gut rüberzubringen.
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18.04.2012, 16:41
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
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22.04.2012, 11:02Inaktiver User
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Corina Bomann, Die Schmetterlingsinsel
Ich bin ein etwas enttäuscht. Das Buch hat eigentlich alles, was ich mag. Zwei Zeitebenen, dunkles Familiengeheimnis. Aber - es ist leider etwas langatmig geschrieben und die Geschichte kommt nicht aus dem Quark.
Der Anfang war gut, jetzt seit ca 150 Seiten dümpelt es.
suzie
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23.04.2012, 00:39Inaktiver User
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
T.C. Boyle - Willkommen in Wellville
Ich lese es eigentlich nur, weil ich die 20bändige Bibliothek des Humors von der SZ im Regal stehen habe, aber nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gefällt es mir richtig gut.Saft statt Alkohol, Gemüse statt Fleisch, strikte Enthaltsamkeit von allen Lastern und Süchten. Ein Evangelist dieser freudlosen Lebensweise war Dr. John Harvey Kellog, der außer Cornflakes und Erdnussbutter noch eine große Anzahl weiterer „gastrisch einwandfreier“ vegetarischer Nahrungsmittel erfand, mit deren Vermarktung er steinreich wurde. 1876 eröffnete er in Battle Creek / Michigan seinen „Tempel der Gesundheit“, ein florierendes Sanatorium, das zahlreiche prominente Besucher wie Henry Ford oder den Tarzan-Darsteller Johnny Weissmuller hatte, die sich hier mit Körnern und Klistieren, mit Gymnastik und Stromschlägen gegen ihre zivilisatorisch bedingte „Autointoxikation“ behandeln ließen. Wer das Wohlleben besonders übertrieben hatte, dem schnitt der Doktor sogar ein Stück des Dickdarms heraus . . .
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23.04.2012, 13:45
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
@PeggySue
Habe das Buch nicht gelesen, jedoch den Film geschaut - und dieser ist einsame Klasse!!! :-)
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23.04.2012, 17:28Inaktiver User
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
habe nun zum 3. mal das buch gelesen:
das tal der puppen
von jaqueline susan
es geht um schauspieler/sänger in amerika, die den ganzen erfolg nur mit tabletten (püppchen) ertragen oder bewältigen können. wie sich ihr wesen dadurch negativ verändert und menschen die aufrichtig und ehrlich sind, dabei auf der strecke bleiben.
das buch beginnt im jahr 1944 und endet im jahr 1966.
faszinierend und bedrückend zugleich!
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23.04.2012, 18:59
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich lese gerade "das ganz große leben" von Katherine Pancol. Hatte schon ein Buch von ihr gelesen was mir solala gefallen hatte aber ich wollte ihr eine zweite Chance geben...und auch dieses mal finde ich ihr schreibstill konfus, und kann mit der Geschichte noch nicht viel anfangen... Ich versuche noch 50 Seiten zu lesen und wenn es mich weiterhin nicht packt lasse ich lieber. Es gibt zu viele andere gute Bücher:-)
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23.04.2012, 21:47
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Hejhej,
Mal wieder ein wenig Nachtrag:
Mein fast perfektes Leben – Jonathan Tropper
Ein Mann versucht den Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz zu verarbeiten. Eigentlich die ganze Handlung in einem Satz. Oftmals mit recht lapidarer, etwas krampfig wirkender “Lässigkeit” geschrieben … dann wieder ein kleiner besonderer Satz dazwischen, eine kleine Handlungssträhne die dieses Buch wieder aus der Mittelmässigkeit hervorheben will … allerdings so richtig klappt es nicht und es bleibt ein eher klischeebesetzter Roman. War schnell gelesen und auch soweit ganz “nett” – aber definitiv kein Lese-Muss für mich.
Alberta empfängt einen Liebhaber – Birgit Vanderbeke
Ein kleines, schmales Bändchen…ich wollte mal etwas von Vanderbeke probieren. Einerseits hat es mich durchaus angesprochen, eine schöne Sprache – leider war der Inhalt für mich eher sperrig, vage, es kam nicht so richtig an mich ran. Vielleicht auch der gewünschte Effekt, wissen die Figuren doch auch nicht recht, wohin mit sich. Da ich nicht genau wusste, wie ich es beurteilen soll, bin ich ein wenig auf die Suche nach anderen Rezensionen gegangen und habe aufs Geratewohl einen Veriss gefunden, der ziemlich genau traf, was mich störte – und dann eine überschwängliche Rezension, die die Punkte herausstellte, die für mich dieses Buch eben doch durchaus lesenswert machten. Anscheinend muss ich einfach gespalten bleiben und dem Buch beides zugestehen
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Everlasting: Der Mann der aus der Zeit fiel – Holly-Jane Rahlens
Das erste was an diesem Buch ins Auge sticht, ist das herrliche Pink des Covers, knallig und verspielt. Schnell merkt man aber, dass sich dieses Buch weder in ein Genre einordnen lässt, noch das man vorschnell ein Urteil fällen sollte – hier steckt viel drin und vorallem ist es ein echter All-Age-Titel und nicht nur Jugendliche sollten hier zugreifen!
Holly-Jane Rahlens beschreibt eine Zukunftsvision im Jahre 2264, in der Deutsch eine alte, tote Sprache darstellt, die von nur wenigen beherrscht wird. Die Menschen verständigen sich über eine Art Computer in ihren Köpfen, Schreiben ist eine altmodische Sache und wird kaum praktiziert. Als Finn, ein Historiker und Experte für Deutsch anfängt ein Teenie-Tagebuch einer gewissen Eliana zu übersetzen, welches Aufsschluss über die damalige Zeit geben soll und daraufhin zu einer gewagten Mission, in die Zeit zurück geschickt wird, landet er in Berlin – des 21. Jahrhunderts!
Rahlens schreibt gewohnt humorvoll, wird dabei aber nie oberflächlich oder flapsig, vielmehr lässt sie in leisen Tönen auch gesellschaftskritische Ansätze anklingen. Mit großem Vergnügen habe ich die Geschichte zwischen Finn und Eliana, verfolgt. Viel Sprachwitz steckt in den Wortspielereien und Erklärungen die ganz wunderbar mehrere Sprachen vereinen und von der Liebe der Autorin zum Wort zeugen. Ihre Freude am Detail zeigt sich auch in den Beschreibung der futuristischen Gesellschaft und den Schwierigkeiten, die Finn im ungewohnten Berlin meistern muss. In diesem Roman findet sich eine Zukunftsvision, Romantik, eine ordentliche Portion Witz und eine spannende Geschichte, bei der man nicht aufhören will – ein toller Schmöker, den ich wirklich sehr gerne empfehle!
Mit Haut und Haaren – Arnon Grünberg
Hier wird das Konzept einer Dreiecksbeziehung enorm ausgeweitet – hier wird eine von der modernen Welt stark geprägte Beziehungsgeschichte mit vielen Beteiligten durchaus ausführlich (ein wenig Geduld braucht man dafür ehrlicherweise schon) geschildert – und wie wir es von Grünberg gewohnt sind, steuert schon in den ersten Kapiteln alles darauf hin, dass seine Figuren scheitern. Wie sie das tun – wird virtuos und mit einem Gespür für Timing erzählt. Grünberg mag Verzweiflung, er mag Menschen die von ihren innersten, verheererenden Wünschen getrieben werden, er mag Katastrophen. Und so düster es jetzt auch klingt – es ist für den Leser dennoch immer wieder ein Erlebnis, ihn dabei zu begleiten.
Die Penderwicks am Meer – Jeanne Birdsall
Die Penderwicks (von denen es bereits 2 Bände gab die ich heiss geliebt habe!) stehen für mich für eine ganz spezielle Art des Kinderbuchs. Es ist eine Herausforderung geworden, Kinderbücher zu schreiben, die weder traurige Themen scheuen, aber auch nicht davon beherrscht werden. Und in denen keine fantastischen Elemente Einzug halten – in denen aber auch nicht die ganze Welt ein Strom langsam dahinplätschernder positiver Ereignisse ist. Die Penderwicks sind 4 Schwestern, die man schon nach den ersten Seiten direkt vor seinen Augen sieht und sofort ins Herz schließt – und was sie zusammenhält, was sie stark macht, das sind sie eigentlich selbst – mit allem Mut, Lachen und Freundschaft. Wiedermal ein ganz wunderbares Leseerlebnis. Ich freue mich so auf die weiteren Bände und bin mir sicher: diese Bücher werde ich meinen Kindern wieder und wieder vorlesen.
Liebe usw. – Julian Barnes
Wie kein zweiter Autor den ich bisher gelesen habe, versteht sich Barnes darauf, Beziehungsgeflechte genau zu sezieren. Seine Spezialität: das Erleben der einzelnen Figuren in dieser Dreiecksgeschichte gegeneinander zu stellen und immer wieder die Frage an den Leser zu richten: gibt es eine allumfassende Wahrheit? Oder ist es nicht vielmehr so, dass unsere Wahrnehmung und unsere Erinnerungen und Empfindungen nur von uns aus genau dieser Perspektive gefühlt werden können? Und je mehr man von Barnes liest, desto mehr merkt man: nein, es gibt kein Richtig, Falsch oder auch nur eine objektive Wahrheit. Ein Buch von ihm lässt einen nachdenklich zurück, lässt einen Sätze mehrfach lesen – und fordert heraus. Allerdings eine Herausforderung, die ich nur allzugerne annehme!
Die Bestimmung – Veronica Roth
Ein gutes Beispiel dafür, wie idealerweise eine Jugendbuch-Dystopie geschrieben und gestaltet sein sollte. Eine recht einfache, einteilbare zukünftige Welt, die erst nach und nach ihre Schwächen und Geheimnisse enthüllt, starke Hauptfiguren, ungewisse Gegner und stets die Frage, wer Vertrauter und wer Feind sein wird. Mit Schnelligkeit und Spannung fesselt einen dieses Buch bis zur letzten Seite und der Cliffhanger läßt einen wirklich gespannt zurück. Davon darf es jederzeit mehr geben!
Vor dem Frost – Henning Mankell
In diesem Wallander-Krimi ermittelt nun erstmals nicht mehr nur Wallander selbst, sondern seine Tochter Linda, die sich nach einigen Jahren des ausprobierens entschloß, eine Ausbildung zur Polizistin zu machen. Der Fall an sich ist nach gewohnter Wallander-Manier recht schlüssig geschrieben, allerdings nicht allzu überraschend. Das Besondere steckt in der Sichtweise Lindas, die ihre ambivalenten Gefühle zum Vater mit sich herumträgt – man hat ein wenig das Gefühl, Wallander mal aus einer anderen Perspektive zu erleben, was nach Lektüre aller anderen Krimis einfach ein wenig wie „nach-Hause-kommen“ anmutet. Auch Linda, die ja in den Büchern rund um ihren Vater immer wieder auftaucht, wird greifbarer. Ein schönes Wiedersehen!
Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick – Jennifer Smith
Von der Gestaltung und dem Titel her erwartete ich eine romantische Liebesgeschichte, wohl nah am Kitsch, eben was fürs Herz . Ich bekam stattdessen eine sensibel erzählte Geschichte über den Umgang mit der Trennung der Eltern UND eine Liebesgeschichte, eine wirklich toll erzählte noch dazu, in der es auch nicht an Humor mangelt. Das war wirklich eine schöne Entdeckung im Jugendbuch!
Ada liebt – Nadine Balschun
Eine Liebesgeschichte zwischen Wörtern und Schweinen. Leichtfüßig, aber nicht seicht. Traurig und doch auf eine fragile Art und Weise schön. Ungewöhnlich und doch bodenständig. Ein Buch voller Gegensätze, die es sehr reizvoll und lesenswert machen!
Das Ende der Unschuld – Megan Abbott
Meisterhaft eingefangen hat die Autorin dieses flirrende Gefühl, 13 Jahre alt zu sein – die Welt zu entdecken, die Risse in anderen Menschen, das eigene Gefühlsleben, den Empfindungen nachzuspüren und all das während eines nicht enden wollenden Sommers. Aber daneben stößt sie auch in ziemliche Untiefen des menschlichen Seins vor. Die Hälfte der Leszeit über fühlte ich mich unwohl beim Lesen, war bestürzt aufgrund der Ereignisse und Verdächtigungen. Ich tat mich sehr schwer damit, diesen Leseeindruck zu schreiben und habe ihn mehrfach umgeschrieben – denn trotz der heftigen Geschehnisse ist hier ein gutes Buch geschrieben worden.
Mr. Chartwell – Rebecca Hunt
Die Idee, einer Depression eine feste Gestalt zu geben, nämlich die eines großen schwarzen Hundes, ist an sich garnicht verkehrt und ließ mich das Buch näher in Augenschein nehmen. Auf den ersten Seiten überzeugte es mich auch, allerdings – die Idee hätte sich vielleicht in einer Kurzgeschichte wohler gefühlt. Über ein ganzes Buch hinweg ist sie zu dünn und trägt nicht, weshalb ich dieses Buch eher ernüchtert zuklappte nach dem Lesen. Schade!
Kein Feuer, das nicht brennt – Rayk Wieland
Ein Reisereporter der nicht reist – analog zum Titel ist der Protagonist angelegt, den einige bereits aus „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ kennen. Ich fasse mich kurz – ich habe bei keinem Titel des Frühjahres soviel geschmunzelt und bei keinem 8 Seiten meinem Mann vorlesen müssen, bei denen wir uns nur noch lachend auf dem Sofa gekringelt haben. Herrlicher Witz, tragische Komik – ganz wunderbar!
Das Hotel New Hampshire – John Irving
Wie immer nach einem Irving bin ich ziemlich platt. Man muss ihn bewundern, für sein Fabulieren, seine Fantasie, seine schrägen und doch so glaubhaften Charaktere…und diese Fähigkeit, seitenweise genauestens alles auseinanderzuklamüsern, um einem dann in 3 lapidaren Nebensätzen eine Bombe vorzusetzen. Und es ist so schräg und dermaßen überzeichnet – ich schwanke immer zwischen Lachen und Entsetzen. Und er hat die Fähigkeit, mir eine Geschichte zu erzählen die ich nach einer kurzen Inhaltsangabe nie lesen würde, und die mich doch nicht loslässt. Wahnsinn. Einfach verrückt der Mann, aber in guter Weise. Wobei ich sagen muss, seine späteren Werke wirken dann doch angepasster und “Letzte Nacht in Twisted River” war auch unheimlich abgedreht, hat mir aber supergut gefallen.
Wahr – Riikka Pulkkinen
Ein atmosphärisch dichtes Familiendrama, welches mich von den ersten Seiten an gepackt hatte. Müssen Erinnerungen hochgeholt werden? Wäre manchmal nicht Schweigen die bessere Alternative? Doch dafür ist es irgendwann zu spät und man fragt sich, wie gut man eigentlich diejenigen, die einem am nächsten stehen, wirklich kennt. Intensiv, anrührend, dramatisch – toller Roman!
Liebe Grüße,
ZimtfischThat rug really tied the room together. The Big Lebowski
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23.04.2012, 23:17
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich habe es schon viele Jahre und nicht weggeräumt.
"....Aber ich dachte, wenn er einfach bloß da wäre, täte es mir in der Seele gut; wir könnten ein paar Schritte durch die Sommernacht gehen, und vielleicht wäre ich danach zwar immer noch so traurig über all das Unzulängliche an uns, an mir, an allem Leben, aber das wäre nicht so schlimm, weil die Traurigkeit durch seine Anwesenheit irgendwie anders eingefärbt würde. So ungefähr stellte ich mir das vor.
Ich dachte: Ich bitte ihn einfach..!
Bitten sind zwischen einem Mann und einer Frau ein Terrain, das man lieber weiträumig umgehen sollte, weil es vermintes Gelände ist, und ganz besonders voller Minen ist das Gelände, wenn es nicht so schwierige Bitten sind. Gerade die leicht erfüllbaren Bitten enthalten womöglich die größte Menge Dynamit.
Es ist für einen Mann möglicherweise eine leichtes, mit einem zwanziggängigen Fahrrad die Alpen hoch- und runterzufahren oder bis zum Nordpol zu wandern, aber sobald ihn eine Frau, die er liebt, darum bittet, um sieben Uhr anzurufen, rückt dieser Anruf aus dem Bereich des Machbaren ins Unmögliche.
Es ist, wenn man bedenkt, wie leicht es einzusetzen ist und wie andauernd es überall eingesetzt wird, eines der interessantesten Kampfmittel, das, wenn es häufig eingesetzt wird, buchstäblich vernichtend sein kann, weil es den anderen zum Nichts macht.
Ich rief an.
Das prompte "Nein" war nicht das Schlimmste an seiner Antwort. Das Schlimmste war die alles durchdringende eisige kalte Gleichgültigkeit, die danach ein paar Jahre lang Zeit hatte, den Gedanken physisch werden zu lassen, dass es richtige Kriege sind, die da geführt werden.
W i r k l i c h e
Ich wusste plötzlich nicht mehr, wie man einen Liebhaber empfängt.
Ich ärgerte mich womöglich noch mehr darüber, dass einer erwachsenen Person so etwas Demütigendes wie die Liebe immer wieder ins Leben gerät, wo sie seit Jahren doch weiß, es geht wieder und wieder daneben. Das Wissen hat nicht geholfen, die Bavaroise war verpfuscht.
Das Echte kommt erst noch, irgendwann einmal fängt es an, und dies ist nur ein Präludium dazu, dies ist jetzt alles nur zum üben für wenn es dann richtig losgeht.
Ich weiß nicht, ob das immer schon so war, dass die Menschen so wenig vom Leben verstanden haben wie heute, oder ob das mit der simulierten Wirklichkeit erst in den letzten Jahren kam.
Ich hörte die bekannten Schritte auf der Treppe, und dies war ein Traum, und irgendwann würde ich aufwachen, und dann erst fing es an.
Es war ein angenehmer Traum."
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24.04.2012, 00:03Inaktiver User
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25.04.2012, 10:24Inaktiver User
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
mein mann hatte mir zu ostern das buch von
susanne fröhlich
lackschaden
geschenkt.
leichte kost, sehr schnell gelesen und ich dachte permanent ich bin in der bri und lese im unterforum: beziehung im alltag....
naja, zum schluss hat sie sich tatsächlich von ihrem egoistischen mann, der nur noch auf golfplätzen zuhause war, getrennt.
so viel ich weiss hat susanne fröhlich hier ihre eigene ehe mit reingewurschtelt.
jedenfalls ist auch sie nun von ihrem mann getrennt.


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