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  1. Moderation

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    @Mia: Marian Keyes mag ich auch sehr gerne. Ich bin eigentlich kein Fan von Chick-Lit, aber sie schafft immer den Spagat zwischen locker-leichter Schreibe und Tiefgang bei den Themen.

    Ich lese zur Zeit "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Malina, Du hast wirklich den zweiten Band gelesen ohne den ersten zu kennen? Ich schimpfe ja nicht, aber das geht nicht ! Miss Lizzie ist einer meiner absoluten Favoriten, seit Jahren. Meine Kollegin verkauft diesen kleinen Krimi seit über 10 Jahren mehr als erfolgreich, immer und immer wieder.

    Nur die Fortsetzung, die gruselt uns und wir raten immer davon ab ! Vielleicht ist es ganz anders wenn man den ersten Teil nicht kennt, für uns fehlte da aber soviel, was Miss Lizzie ausmacht. Anyway: besorge Dir den ersten Teil, der ist einfach großartig!
    Geändert von Zimtfisch (01.09.2011 um 11:42 Uhr)
    That rug really tied the room together. The Big Lebowski

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Wo ich doch gerade hier bin, kann ich mal etwas nachtragen - seit Mai (und es fehlen immer noch welche...das kommt momentan etwas zu kurz..sowohl Lesen als auch drüber schreiben )

    Ein kleines Stück Himmel - Brenda A. Ferber
    Ein kleines, tieftrauriges und doch so schönes Jugendbuch. Über eine Familie, die durch einen Brand zerstört wird - wie soll Cara nach dem Verlust ihrer Mutter und Schwester weitermachen, zumal ihr Vater sich ganz in seiner Trauer zurückzieht? Sensibel, einfühlsam und mit viel Wärme schreibt Ferber sich in mein Herz - und kommt dabei ohne Kitsch aus. Dafür beeindruckt sie mit sehr viel Offenheit, intensiven Gedanken und einfachen und gerade deshalb eindringlichen Beschreibungen jüdischer Bräuche. Selten liest man ein so gutes Zusammenspiel….

    Super Mom: Zwischen Kind und Karriere - Katharina Mahrenholtz

    Tja, was soll ich sagen - vielleicht hätte ich den Ratgeber eher lesen sollen, so wusste ich schon ungefähr wie das so geht, mit Kind, Arbeiten, Ehe, Freizeit und Haushalt…;-) Zudem falle ich nicht direkt in die Zielgruppe, die meisten Probleme die dort angesprochen werden kenne ich so nicht, da komplett andere Ausgangssituation. Es war ein bisschen was zum Schmunzeln dabei, ein paar nette Illustrationen und bei einigen Beschreibungen rund um den Alltag in dem man Kind und Job vereinbart konnte ich nur nicken. Aber im Endeffekt wars eher ein humorvolles, mit einem Schuss Ironie gewürztes Geschenkbuch als ein Ratgeber.

    Handauflegen - Alan Bennett
    Kurz, böse, gut! Bennett macht nicht viele Worte und das hat er auch nicht nötig - seine Geschichten sind so schön skurril und doch so nah dran am heutigen Geschehen. Sodass man sich bisweilen erschrocken fragt, ob er nicht gar den geneigten Leser selbst schonmal zur Vorlage hatte…Was ich an Bennett mag ist, wie er mit wenigen Worten jegliche Charakterschwächen, die zumeist doch nur allzumenschlich sind herausarbeitet - und diebischen Spaß dabei hat!

    Freak City - Kathrin Schrocke

    Wieder ein Buch auf das ich durch die Nominierung für den deutschen Jugendliteraturpreis aufmerksam geworden bin. Eine Liebesgeschichte für Jugendliche mit einem ungewöhnlichen Thema. Denn Lea, die Mika kurz nach der Trennung von seiner Freundin Sandra kennenlernt ist gehörlos….Was Schrocke hier schafft ist eine Gratwanderung der besonderen Art. Sie erzählt eine Liebesgeschichte wie sie wohl fast jedem Jugendlichen mal widerfährt - von der ersten großen Liebe, die auseinandergeht, von neuen Anfängen und Eifersucht, vom Wieder-wollen und Sich-entscheiden müssen. Was dieses Buch aber zu einem echten Juwel macht, ist die Auseinandersetzung Mikas mit der Gehörlosigkeit von Lea - eine neue Welt die er entdecken muss (und mit ihm der Leser) - und in der es ihm durchaus nicht leicht gemacht wird. Das Buch vereint einige “goldene Szenen” die einem im Gedächtnis bleiben, einiges an Gedankenanstößen und letztendlich - es ist verdammt gut erzählt! Ganz große Empfehlung!

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks - E. Lockhart
    Ich gebe ja zu, ich habe das Buch im Stapel immer wieder nach unten rutschen lassen. Schräger Titel, auf dem Cover das Portrait eines älteren Herren dem mit Klebeband ein pinker BH aufgeklebt wurde - ich erwartete Internats-Klamauk und eine eher leicht-lockere Liebesgeschichte. Weit gefehlt. Zwar fehlt es nicht an Internats-Atmosphäre und auch eine Liebesgeschichte gibt es. Allerdings mit einer Heldin, die zur Clique der Reichen und Schönen zwar dazugehören möchte - jedoch nicht um jeden Preis. Und wenn sich ihr öffentlich die Gelegenheiten nicht bieten, ihre Meinung zu sagen, agiert sie eben anders…viel Wortwitz, tolle Reflektion der Hauptperson, klasse erzählt - gehört in den Koffer eines Teenies im Sommerurlaub!

    Runaway - Oscar Hijuelos
    Ein Glücksfall für jeden Buchsammler - eine wunderschöne, bibliophile Ausgabe mit blauem Leinen, einem tollen Cover, erschienen in der wunderschönen Fischer Reihe “Bücher mit dem blauen Band“. Allein das würde schon reichen an Gründen, sich das Buch ins Regal zu stellen. Zum Glück bleibt es nicht dabei. Eine Geschichte die mich von den ersten Seiten an fesselte (kongenial übersetzt von Günther Ohnemus), ein “Held” der mich berührte, mit dem ich mitfühlte. durch dessen Augen ich sah. Erwachsen werden, allen Umständen zum Trotz, mit stolpern, hinfallen aber wieder aufstehen. Groß!

    Nikolski - Nicolas Dickner
    Nichts für Freunde klarer Strukturen und einem einzelnen Erzählfluss. Wirr und recht schräg aber generell mag ich das ja. Hat mich nicht umgehauen, allerdings auch nicht wirklich enttäuscht - dafür waren viele kleine Begebenheiten innerhalb des Buches einfach zu gut.

    In Plüschgewittern - Wolfgang Herrndorf
    Herrndorf schafft es, dem üblichen Cocktail aus Roadmovie, der Hauptstadt (solche Bücher und Protagonisten würden in Hamburg oder Stuttgart einfach nicht funktionieren…), unglücklichen Erlebnissen und Traumata seine ganz eigene Note zu verleihen. Allein dafür gebührt ihm Anerkennung. Und auch wenn es nicht die ganze Zeit offensichtlich war - es steckt mehr in diesem dünnen Büchlein als nur eine Geschichte über einen, der gescheitert ist. Und man muss einfach zusehen - im übertragenen Sinne - einfach weiterlesen.

    Die Büchersäufer - Uwe Wittstock
    Für Buchhändler, Verleger, Verlagsvertreter, Illustratoren, Lektoren, Verlagskaufleute, Antiquare, Autoren - für alle Büchermenschen ein Muß, ein Genuß, ein Buch das einen aufseufzen lässt, schmunzeln und erkennen - ja, so ist und war unsere Branche. Intelligent und mit Witz. Und für alle anderen: ein sehr schöner Einblick in eine ganz spezielle Branche!

    Titos Brille: Die Geschichte meiner strapaziösen Familie - Adriana Altaras
    Dieses Buch hat mich schlicht umgehauen! Man hat das Gefühl, Frau Altaras sitzt einem in einem Berliner Café gegenüber und erzählt mit viel Gestik und Mimik die Geschichte ihres Lebens und ihrer jüdischen Familie. Und wie sie das tut, das ist virtuos, spannend, beeindruckend und keine Minute langweilig. Was für eine Frau, was für eine Beobachtungsgabe, was für ein Talent für die leisen Töne zur rechten Zeit, einen trockenen Humor, wenn man ihn nicht erwartet. Sie spannt den Bogen von ihrer Kindheit in Zagreb bis zu ihrem heutigen Leben in Berlin und wieder hat man das Gefühl: sie erzählt einfach, ohne zu beschönigen - eine echte Kostbarkeit. Ich habe in diesem Buch sovieles gefunden und kann nur sagen: man muss es einfach selber lesen!

    Der Tag an dem Marilyn starb - Donna Milner
    Nachdem ich von River von der gleichen Autorin so begeistert war, habe ich mir von diesem Buch recht viel erhofft. Warum es mich nicht ganz so gepackt hat, kann ich selbst nicht so genau sagen: die Personen wuchsen mir ans Herz, gerade die Kinder, die Geschichte war auch sauber erzählt. Für mich aber eben nicht mehr, zumal mir Geschichten die rund um Kriegsgeschehen angesiedelt sind, selten gut gefallen. Vielleicht einfach für mich nicht das richtige Buch.

    Numbers: Den Tod vor Augen - Rachel Ward
    Der zweite Teil der Trilogie Numbers - und was für eine furiose Fortsetzung. Fand ich den ersten Teil schon klasse, wird hier noch eins draufgesetzt. Die Geschichte wird konsequent weitergeführt, man hat aber überhaupt nicht das Gefühl, das hier altes wiederaufgewärmt wird. Numbers 2 ist noch heftiger, noch zerstörerischer - definitv eher ab 14 einzustufen. Genial erzählt und wieder bis zum Schluss geradzu atemlose Spannung…ich freue mich schon auf Teil 3!

    Das Labyrinth der Wörter - Marie-Sabine Roger
    Es passiert relativ selten das man ein Buch liest das einfach nur schön ist - das eine kleine Geschichte erzählt, das man an einem Sommernachmittag liest, an einem verregneten Morgen, wann-auch-immer: was man danach ans Herz drückt und sagt: Einfach ein schönes Buch! Und das Bücher und Literatur eine große Rolle spielen, macht es natürlich nur noch besser ;-)

    Für jede Lösung ein Problem - Kerstin Gier
    Nett für zwischendrin, war sehr schnell gelesen - einige Male laut gelacht. Die Idee, für Abschiedsbriefe nach einem mißglückten Selbstmordversuch gradezustehen, garantierte schräge Situationen. Ist aber wirklich eher was “leichtes” - aber manchmal braucht man eben auch genau das. Was mir an Kerstin Gier gefällt ist ihr bodenständiger Humor - sie klingt in ihrer Schreibe nicht bemüht, was in sovielen “locker-leichten” Frauenromanen der Fall ist. Allein dafür mag ich sie!

    Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens - Francois Lelord
    Wieder ein Hector-Roman, die ich ja generell wirklich mag - einfach zu lesen, schön verpackte Weisheiten, der ein oder andere Gedankenanstoß. Mittlerweile ist Hector Vater geworden und sein Sohn setzt sich mit der Welt und seinen Eltern auseinander. In diesem Band allerdings habe ich einige Male fast laut gesagt: Nein, das sehe ich anders - manchmal ist mir das kindliche deutlich zu naiv, viele Aussagen zu einfach. Eventuell möchte Lelord hier auch mal ausbrechen und mehr provozieren - das hat er in früheren Bänden zwar auch schon getan, Hector ist ja beileibe kein Heiliger. Trotzdem haben mich hier deutlich mehr Ansichten gestört, weil ich darin existenzielle Fragen anders beantworten würde.

    Shopaholic Abroad - Sophia Kinsella
    Ich habe da so einen Leseplan. Damit ich ab und an auch mal etwas im Original lese, suche ich mir da nicht allzuschweres raus. Wenn ich dann mal wieder eine ganze Serie in englisch gesehen habe, traue ich mir dann auch mal wieder ein Buch zu. Und siehe da: es klappt. Kinsella schreibt einfach herzerfrischend über die chaotische Becci Bloomwood - und ich lerne wieder ein paar neue Vokabeln. Doch, die Reihe hat einfach was und macht Spaß!

    The Hunger Games: Mockingjay - Suzanne Collins
    Tja, wie schreibt man über den dritten Band ohne zu spoilern…er war ein recht guter Abschluss der Serie, ich habe mich aber (sicherlich auch weil ich mit der englischen Sprache zu kämpfen hatte) etwas schwergetan. Im großen und ganzen war ich zum Schluss wieder versöhnt - es hat aber lange nicht soviel Fahrt aufnehmen können wie die beiden vorigen Bände, auch haben mir manche Handlungsstränge aus den vorigen Bänden gefehlt. Insgesamt finde ich aber die Tribute von Panem immer noch äusserst lesenswerte Jugendbücher die auch viele Erwachsene noch in ihren Bann schlagen werden - und auch viele Fragen aufwerfen.

    Wie ich meinen kleinen Bruder fast auf den Mond geschossen hätte - Frank Asch
    Für alle großen Brüder, die ihren kleinen Bruder manchmal unerträglich finden. Phantasievolle, witzige Geschichte für jüngere Leser um die 10 Jahre und auch schön zum Vorlesen - vielleicht grade für beide Geschwister!

    Die Farbe Lila - Alice Walker
    Ein Klassiker den ich schon lange mal lesen wollte und den ich mal aus einer Bücherkiste in einem der nettesten Hausflure Kölns aufgegabelt habe ;-) Viele haben mir von dem Buch vorgeschwärmt und ich kann mich nur anschliessen - das ist einfach etwas ganz besonderes, eine berührende Geschichte, eine mutige. Und überaus wichtige! Ein Buch das ich, würde ich einige Klassikerempfehlungen rausgeben, definitiv weit oben ansiedeln würde!

    Das Portal - John Conolly
    Hier fällt es mir etwas schwerer, einen Eindruck zu geben. Mir hat sehr viel an dem Buch gefallen: die leichten Anleihen in der Physik und anderen Naturwissenschaften, der Hauptheld, den der 11jährige Samuel darstellt, sehr viele witzige und mit schwarzem Humor gespickte Szenen. Trotzdem hatte das Buch immer mal wieder kleine Längen wo ich dachte: Mensch, das muss doch nicht sein! Fand ich ein wenig schade. Trotzdem, auf diesem Gebiet habe ich seit Bartimäus nichts Gutes mehr gelesen und unterhalten hat es mich jedenfalls!

    Zoë - Clay Carmichael
    Allein das Cover dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Noch dazu Hanser, ein toller Verlag der grade bei Jugendbüchern sehr oft bereits meinen Geschmack getroffen hat - auch hier wieder! Die zwölfjährige Zoë die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Onkel Henry (einem ausgemachten Eigenbrötler) zieht, hat es mit ihrem Onkel nicht grade einfach getroffen. Er kennt sich mit Jugendlichen nicht aus - sie ist den mürrischen, schweigsamen Mann nicht gewohnt. Wie sich zwischen den beiden nach und nach Nähe entwickelt, beide lernen die Grenzen des anderen zu erkennen und ihm einen Teil ihrer eigenen Welt zu zeigen - das liest sich sehr zart und besonders.


    Viele Grüße,
    Zimtfisch
    That rug really tied the room together. The Big Lebowski

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Ich wage mich gerade an die "Schoßgebete". Das erste von ihr musste ich damals abbrechen. Ich bin gespannt.

  5. Inaktiver User

    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    @Mia: Marian Keyes mag ich auch sehr gerne. Ich bin eigentlich kein Fan von Chick-Lit, aber sie schafft immer den Spagat zwischen locker-leichter Schreibe und Tiefgang bei den Themen.
    ja, sie ist tatsächlich eine der wenigen, die es auch schaffen mir die Tränen in die Augen zu treiben. Ich weiß nicht mehr genau wie das Buch hieß. Es ging um eine Frau die ihren Mann bei einem Autounfall verloren hat. Da habe ich tatsächlich Rotz und Wasser geheult.

    Und so ab und an darf man sich auch mal leichte Kost gönnen.

    Kerstin Gier zählt bei mir z.B. immer mit zum Urlaubsgepäck. Dafür schaue ich keine Desperate Housewives oder ähnlichen Kram.

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Zitat Zitat von Zimtfisch Beitrag anzeigen
    Malina, Du hast wirklich den zweiten Band gelesen ohne den ersten zu kennen? Ich schimpfe ja nicht, aber das geht nicht ! Miss Lizzie ist einer meiner absoluten Favoriten, seit Jahren. Meine Kollegin verkauft diesen kleinen Krimi seit über 10 Jahren mehr als erfolgreich, immer und immer wieder.

    Nur die Fortsetzung, die gruselt uns und wir raten immer davon ab ! Vielleicht ist es ganz anders wenn man den ersten Teil nicht kennt, für uns fehlte da aber soviel, was Miss Lizzie ausmacht. Anyway: besorge Dir den ersten Teil, der ist einfach großartig!
    Okay, ich gelobe Besserung . Aber leider hat die Bücherei die Bücher nicht immer in der gewünschten Reihenfolge, und da muss man nehmen, was man kriegt, sonst kriegt man es die nächsten zehn Jahre nicht mehr. Und ich bestell aus Prinzip keine Bücher vor, das ist ja nur der halbe Spaß .

    Aber ich kann mir durchaus vorstellen, was Du meinst. Und vielleicht war es von daher gar nicht verkehrt, die Bücher in der falschen Reihenfolge zu lesen, denn jetzt hab ich zweimal Vergnügen, statt einmal enttäuscht zu sein .

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Hallo zusammen,

    und hier auch noch was Konstruktives zum Strangthema:

    Ich lese gerade "Triffst Du Buddha, töte ihn" von Andreas Altmann. Er beschreibt darin seine Erfahrungen mit einer zehntägigen Vipassana-Meditation. Einerseits sehr schön und witzig geschrieben, ohne unerträglichen Esoterik-Überbau. Andererseits nervt mich sein besessenes Wettern gegen alle Weltreligionen und deren Anhänger etwas an.

    Ich habe es mir eigentlich als eine Art Vorbereitung auf meine eigenen einwöchigen Schweigeexerzitien gekauft, bin mir aber nicht sicher, ob ich da viel für mich rausziehen kann.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  8. Inaktiver User

    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Schluss mit Lustig (Stadtgeschichten Band 6) von Arminstead Maupin

    In der Barbary Lane hat sich Einiges verändert. Mrs Madrigal ist mit neuen Mietern zurückgeblieben. Bei Mary-Ann und Brian kriselt es gewaltig und Michael muss sich mit seiner Erkrankung auseinandersetzen.
    Als Mrs Madrigal dann bei einem gemeinsamen Urlaub mit ihrer Tochter Mona auch noch darüber nachdenkt die USA zu verlassen und in Europa zu bleiben, bekommt man wirklich den Eindruck, dass die sorgenfreien Zeiten vorbei sind.
    Wobei das Leben in der Barbary Lane ja eigentlich zu keinem Zeitpunkt komplett sorgenfrei war. Aber unbeschwerter als in diesem Band.
    Obwohl auch dieses Buch schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, konnte ich wieder komplett in das Leben der Clique abtauchen und hatte eine kurzweilige Zeit.

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Ich befinde mich auf den letzten Seiten des kleinen aber großartigen Buches von Doris Dörrie:Das Blaue Kleid
    Es ist so natürlich und irgendwie "offen" geschrieben,obwohl es eigentlich vom Tod und Abschiednehmen +loslassen handelt.Trotzdem werden auch die ehrlichen Gefühle der Protagonisten detailliert geschildert.Auf jeden Fall beeindruckend,empfehlenswert und kurzweilig.
    Ebenfalls fast ausgelesen:Als ich vom Himmel fiel von Juliane Koepcke
    Es ist ein Buch nach einer wahren Begebenheit,sehr persönlich und detailliert geschrieben.

  10. Inaktiver User

    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Rolf Lappert - Nach Hause schwimmen

    Das Schicksal hat beschlossen, den schmaechtigen, empfindsamen Wilbur ordentlich zu beuteln und zwar von Anfang an. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, sein Vater erleidet dadurch einen solchen Schock, dass er weglaueft. Wilburs Odyssee beginnt und soll mehr als 20 Jahre dauern. Aber das Schicksal hat anscheinend auch beschlossen, ihn nicht ertrinken zu lassen, auch wenn er sich manchmal alle Muehe gibt. Aber Teile seine Weges werden immer wieder begleitet von besonderen Menschen, und jeder steuert seinen Teil zu Wilburs Charakterformung bei. Seinem Schwarzweiss-Helden Bruce Willis naehert er sich nicht im Geringsten an. Das Leben und die Menschen sind zu vielschichtig fuer einfache Urteile und Loesungen. Durch seine Zaehigkeit, durch seine Hoffnung, die er nie ganz aufgibt und durch die Liebe, die sich im richtigen Moment immer staerker erweist als die Widrigkeiten, meistert er sein Leben und lernt er zu schimmen.

    600 Seiten, die sich trotz der vielen traurigen Begebenheiten nicht schwer aufs Gemuet legen, und die ich mit Freude gelesen habe.
    Es fuegte sich auch wunderbarlich gut in meine Reihe "Der Fliegenfaenger" von Willy Russell und "Skippy stirbt" von Paul Murray.
    Geändert von Inaktiver User (05.09.2011 um 11:44 Uhr)

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