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12.12.2009, 13:16
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
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12.12.2009, 19:50
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Weil ich Dich liebe von G. Musso
Wunderbar und doch nicht kitschig !
Kein Liebesroman....viiiiel besser !Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.
@Wilhelm von Humboldt
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14.12.2009, 18:16
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Muss nachtragen, war etwas schreibfaul & im Stress, aber nun Oktober-November 2009:
Kühlfach 4 - Jutta Profijt
Ein kurzweiliger Krimi der nicht gerade durch seine Krimi-Handlung besticht sondern durch das Zusammenspiel der 2 sehr unterschiedlichen Protagonisten: Da wäre Dr. Martin Gänsewein, der Ente fährt und immer mit seinem Dufflecoat anzutreffen ist – und der Kleinkriminelle Pascha. Allerdings ist der Ort ihrer Begegnung etwas ungewöhnlich: im Keller der Pathologie…und Pascha ist eigentlich tot! Sicherlich ist einiges in diesem Krimi schon so überspitzt, das man es durchaus auch als satirische Anspielung verstehen kann. Trotzdem, die ungewöhnliche Idee hat mich angesprochen und es war nett zu lesen.
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben - Eckart von Hirschhausen
Muss man zu diesem Buch noch viel sagen? So wie es sich in den Bestseller-Listen hält, hat es ja ganz Deutschland schon lange vor mir gelesen. Ich fühlte mich jedenfalls gut unterhalten, mit Spaß und dem ein oder anderen „Aha, das wusste ich noch nicht“-Effekt. Ich fühlte mich zwar insgesamt mehr von Hirschhausens „Glücksbuch“ angesprochen, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.
Dein Herzensprinz, Prinzessin - Meg Cabot
Mit diesem zehnten Band findet die Jugendbuch-Reihe um Prinzessin Mia ihren Abschluss, pünktlich zur Volljährigkeit der Prinzessin. Mir hat er wieder deutlich besser gefallen als Band 9, den ich als etwas karg empfand. Hier ist wieder der Charme der Vorgängerbände zu spüren, das Drama, die herrische Grandmeré von Mia, die Liebe und die Frage - wer ist denn nun der Herzensprinz? Und natürlich: jede Menge Chaos. Außerdem sorgen Mias erste schriftstellerische Versuche für Abwechslung. Für mich ein gelungenes Ende!
The Hunger Games: Catching Fire - Suzanne Collins
Die Fortsetzung von „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“. Um nicht zu spoilern, werd ich mich darauf beschränken zu sagen: Geht es noch spannender? Noch grausamer? Noch dramatischer? Oh ja! Ich bin wie beim ersten Teil wieder absolut begeistert, elektrisiert und warte sehnsüchtig auf Band 3…
Juliet, Naked - Nick Hornby
Eins vorweg: Hornby hat sich mit diesem Buch wieder in mein Herz geschrieben (wo er nach der Lektüre von Slam kurzzeitig nicht mehr war ;-)). Allein das es wieder um Musik geht, macht das Buch schon lesenswert. Annie und Duncan sind schon lange ein Paar. Doch eigentlich sind sie zu dritt, denn Dincan schwärmt geradezu besessen von Tucker Crowe, einem Rockstar der 1986 untr mysteriösen Umständen von der Bildfläche verschwand. Als eine spezielle Version eines früheren Albums auftaucht, schreibt Duncan auf seiner eigenen Fanseite eine euphorische Rezension, wohingegen Annie, genervt von Duncans Fantum, eine kritische Besprechung ins Netz stellt. Auf der anderen Seite der Welt liest Tucker diese Besprechung und fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit verstanden. Kurz entschlossen nimmt er Kontakt auf…
Besonders ist auf jeden Fall, wie genial Hornby es schafft mit relativ wenig Handlung, doch so ein Gefühlsspektrum zu entfalten. Leidenschaft, Musik, Liebe und kantige Situationen, das sind die großen Themen dieses Romans.
Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand - Jakob Hein
Dieses Buch macht Spaß! Warum? Nicht nur wegen der zwischen den Buchseiten fühlbaren Atmosphäre des damaligen Ost-Berlins. Sondern weil Jakob Hein die Geschichte schildert die wir alle kennen: der lange, steinige Weg zum Erwachsen-werden, die erste (unerwiderte Liebe), wie es ist, immer nur der beste Freund zu sein und dennoch ständig verliebt. Er erzählt das alles mit soviel Charme und Augenzwinkern, das man seinem Helden Sascha eigentlich nur auf die Schulter klopfen möchte und sagen „Junge, da mussten wir alle mal durch! Das geht vorbei!“ Danke Herr Hein, ich finde sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
Köchin für einen Sommer - Bethan Morgan
Ein schöner, leichter Sommerroman. Im Jahre 1936 verdingt die junge Kitty sich als Köchin bei einer äußerst exzentrischen Amerikanerin, die sich mit ihrem Geliebten, einem Schriftsteller und ihrer Tochter in einem englischen Cottage einigelt. Eigentlich ist von Anfang an klar, das alle Figuren in dieser Konstellation nicht glücklich werden können. Große Überraschungen sind also nicht zu erwarten, aber es ist so schön „englisch“ geschrieben und die Gegend und das Cottage werden sehr bildhaft dargestellt. Ein weiter Pluspunkt sind sicherlich die liebevoll gezeichneten Protagonisten mit all ihren Schrullen und inneren Gefühlswirren.
Himmel und Hölle - Malorie Blackman
In der Welt dieses Buches gibt es zwei Arten von Menschen. Die Alphas und die Zeros. Die Zeros sind Bürger zweiter Klasse, sie haben deutlich weniger Möglichkeiten und Rechte als die Alphas. Sephi ist eine Alpha. Callum ist ein Zero. Beide sind seid ihrer Kindheit befreundet – aber als sie älter werden und aus Freundschaft Liebe entsteht, wird der Druck der Gesellschaft, diese Verbindung zu zerstören immer stärker…
Dieses Buch ist heftig. Die Sprache erinnert zunächst wirklich an ein Jugendbuch, einfach und klar. Ich habe allerdings mehrfach heftig schlucken müssen. Was Blackman hier zunächst sanft und später immer heftiger anprangert, das ist erschreckend realistisch, atemberaubend spannend und für mich wirklich ganz großes Kino. Was ein Buch! Für mich die absolute Empfehlung sowohl für Jugendlich ab 15 aber auch Erwachsene. Blackman hat hier Themen angeschnitten, die uns alle angehen!
Asche und Glut - Malorie Blackman
Kaum hatte ich atemlos den Vorgänger „Himmel und Hölle“ zugeklappt, habe ich schon diesen zweiten Teil angefangen. Und wenn ich dachte, mich kann nicht mehr viel überraschen – oh doch, da kommt noch so einiges. Niemand, egal ob Zero oder Alpha ist nur gut oder schlecht. Dieses Buch treibt einem das Schwarz/Weiß-Denken im wahrsten Sinne des Wortes aus. Mehr als würdige Fortsetzung und der dritte Teil wird zum Glück bereits übersetzt…ich kann meine Empfehlung hier nur nochmal doppelt mit Rotstift unterstreichen. Beide Bücher hatte ich innerhalb kürzester Zeit durch.
Reif Larsen – Die Karte meiner Träume
Dieses Buch ist eines meiner absoluten Highlights dieses Jahr
. Eigentlich müsste es der geneigte Leser jetzt einmal in die Hand nehmen um allein schon das ungewöhnliche Format und die Ausstattung zu spüren. Beim ersten Durchblättern...doch halt ich greife vor.
Unser Held ist T.S. Spivet der mit seiner schrägen Familie auf der Coppertop Ranch, irgendwo in Montana wohnt. Seine Schwester träumt von einer Karriere, weit ab von der Landwirtschaft, der Vater ist durch und durch Farmer und Westernfan. Seine Mutter selbst ist Wissenschaftlerin. Doch was ist nun so besonders an T.S? Er ist ein genialer Kartograph.
Die Geschehnisse auf der Ranch werden graphisch dargelegt, der Whiskeykonsum des Vaters in Diagrammen aufgezeichnet, er schickt detaillierte Flora und Fauna Zeichnungen an das Smithsonian, das große Naturwissenschaftsmuseum im fernen Washington. Eines Tages bekomtm T.S. den Anruf der alles verändert: aufgrund seiner Leistungen soll er den renommierten Baird-Preis erhalten und dafür nach Washington reisen. Was keiner der Museumsangestellten ahnt: T.S. ist erst 12 Jahre alt.
Er begibt sich auf eigene Faust auf eine abenteuerliche Reise, quer durch Amerika. Ein Roadtrip, auf den er uns mit nimmt, der einen mitreißt, der einen nicht kalt lässt. Wie dieser ungewöhnliche, kluge Kopf versucht anhand seiner Karten das Leben, Gefühle und Ereignisse zu erklären, das ist magisch, brillant und unbedingt lesenswert. Wer nun das Buch aufschlägt, wird sehen, das T.S. seitlich der Geschichte alles kartographiert, kleine Ereignisse „dazwischenerzählt“ und so dieses Buch noch mehr zu dem macht, was es ist – ein brillanter Roman!
Ohne etwas verraten zu wollen – mich hat das Buch gerade durch seine vielen Facetten bis zum Schluss gefesselt und durchaus einige Kehrtwendungen enthalten, wo ich nur sagen kann: Hut ab – ich wurde immer wieder überrascht. Was bleibt mir als zu sagen – ich liebe es!
Kathrin Schmidt – Du stirbst nicht
Über diesen Roman wurde nach dem Gewinn des Deutschen Buchpreises ja mehr als genug geschrieben. Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht – es ist nicht unbedingt meine Genre, aber auch nicht so weit entfernt. Was mir gut gefallen hat, ist das Schmidt ein Randthema oder eher: gleich mehrere davon aufgegriffen hat und es verstanden hat, diese in eine Geschichte zu verweben, die einem noch lange nachhängt. Die Strukturen innerhalb einer Familie und auch die Fallstricke, Ängste und Verlust, das alles wird hier auf ungewöhnliche Weise dargestellt. Auch sprachlich hat Schmidt einige wunderbare Passagen in diesem Roman, interessante Wortschöpfungen und vorallem: glasklare Gedanken, gerade zu Anfang, es ist ausgefeilt. Der Deutsche Buchpreis wurde meiner bescheidenen Meinung nach verdient vergeben!
Stefan Zweig – Brief einer Unbekannten
Dieses wunderbare Kleinod fällt in die Kategorie: klein, fein, gehört-ins-Regal. An dieser Stelle ein Dank an Doreen, die mir dieses Buch ans Herz legte. Ich klappte es mit glücklich-tragischem Seufzen am Ende zu...die Geschichte, die in einem Brief an einen berühmten Schriftsteller erzählt wird, ist eigentlich eine schlichte Liebesgeschichte – und ist doch soviel mehr. Eine Geschichte aus dem Schatten heraus, über eine nicht geliebte Liebe – das alles in zweig'scher Manier – lesen!
Karin Fossum – Stumme Schreie
Mal wieder ein Skandinavien-Krimi, hatte lange nichts von Fossum gelesen. Sie erzählt hier meisterhaft, unterstützt von ihrem Kommissar Sejer, wie eine ganze Dorfgemeinschaft in gegenseitiges Mißtrauen verfällt, als der Mord an einer schönen, fremden Inderin passiert, grausam zugerichtet. Fossum lotet die Untiefen zwischen den Dorfbewohnern aus, mögliche Motive, dabei ist sie leise und eindringlich. Mir gefällt das Ruhige, Bedachte sehr gut an ihren Romanen, in diesem besonders die Tragik der Geschehnisse, die sie zum Anfassen nah schildert und man mitleidet. Gerade aufgrund seines Spannungsbogens manchmal fast eher ein reiner Roman als Krimi.
Herta Müller – Herztier
Sprachlich ganz groß. Beeindruckend. Beklemmend, betrachtend, beobachtend. Wahrscheinlich könnte diese ungewöhnliche Frau auch über Kachelöfen schreiben, ich wäre begeistert. Aber das wäre ihr Unrecht getan, denn sie greift Geschichte auf, harte Zeiten in denen Freundschaft, Durchhaltevermögen und Vertrauen die wichtigsten Güter sind. Wo aber auch Leid regiert und die Menschen unten gehalten werden. Ein beeindruckendes Portrait und ganz sicher hat die Jury für den Literaturnobelpreis diesen Preis an die absolut Richtige vergeben. Sicherlich nicht mein letztes Buch von ihr.
Audrey Niffenegger – Die Zwillinge von Highgate
Ich fing dieses Buch an und die ersten 100 Seiten waren weg wie nichts – ein toller Stil, ein echter Page-Turner. Wie die meisten ahnen, wird Niffenegger auch diesmal ein phantastisches Element eingebaut haben – das muss man mögen, in jedem Fall eine Geschmackssache. Als Elspeth stirbt, hinterlässt sie eine große Wohnung in London, direkt am Highgate-Friedhof. Die Nichten ihrer Zwillingsschwester, mit der Elsbeth kaum noch Kontakt hatte, sollen die USA verlassen und diese für ein Jahr beziehen. Aber Elsbeth hinterlässt auch ihren Liebhaber, Robert, der den Mädchen das Einleben erleichtern soll. An alles hat Elsbeth gedacht – sie hat nur nicht damit gerechnet, selbst als Geist in der Wohnung zu verweilen...
Insgesamt musste ich lange nachdenken, wie ich das Buch fand. Ich fand die Geist-Elemente eigentlich sehr spannend und auch die Geschichte hatte genug Geheimnisse und Faszination. Einige Kleinigkeiten als auch Angewohnheiten der Protagonisten sowie die etwas unheimlichen Zwillinge machten es schwer, dem Buch uneingeschränkt eine Bestnote zu geben. Andererseits hatte ich es extrem schnell durch und auch genoßen. Einzig der Schluss, der sehr abrupt kam und mich ehrlich gesagt nach Luft hat schnappen lassen, hinterlässt einen etwas schalen Nachgeschmack. Trotzdem mit Abstand, hab es gern gelesen.
Amber Benson – Jenseits GmbH
Die Autorin kenne ich aus Buffy, wo diese über mehrere Staffeln die Tara spielt. Wenn also eine Schauspielerin einer Mystery-Serie einen witzigen Roman über den Tod schreibt – wer wäre ich, diesen nicht lesen zu wollen? Er fängt auch gar nicht verkehrt an, hat einige herrliche Ideen und Lacher drin – die restliche Zeit zieht es sich leider ziemlich, wiederholt sich, wird zäh. Ich hab es mehrfach für andere Sachen weggelegt, dann aber doch noch beendet. Die Buchform wird den ganzen Ideen nicht gerecht, es ist zuviel, zu gewollt, zu gestellt. Ich würde es nicht unbedingt nochmal kaufen, man kann es sich ja mal zum Anlesen aus der Bibliothek ausleihen ;-)
Christoph Schlingensief – So schön wie hier, kanns im Himmel gar nicht sein
Dieses Buch hat mich einfach nur tief beeindruckt. Ich habe wirklich nicht so viele schöne, erhebende, intensive und ja, auch durchaus spirituelle Gedanken erwartet (und gerade diese haben es in sich!). Er trifft in so vielem genau den Punkt. Ein sehr eindringliches Buch, das ich jedem, der sich mit dem Thema Krebs auseinandersetzt ans Herz legen möchte.
Günther Wallraff – Aus der schönen neuen Welt
Wallraff ist ja nun kein Unbekannter mehr, seine Recherchemethoden bekannt. Dieses Buch war mal wieder eine Lehre, wie naiv ich doch gerne noch ans Gute im Menschen glaube ;-)
Alle Reportagen und Erfahrungen sind spannend verarbeitet, aufrüttelnd und bei vielen beschriebenen Szenen kann man sich seiner Mitmenschen wirklich nur schämen. Wallraff ist als Obdachloser, Brötchenbäcker, “Ausländer” und in Callcentern unterwegs - was er dort erlebt, das geht weit über das hinaus, was ich angenommen hätte…Wenn dieses Buch ein wenig zum Umdenken anregt, nur weiter so!
Wally Lamb – Die Musik der Wale
Was ein Wälzer. Und auf über 600 Seiten passiert unserer Hauptperson so ziemlich alles, was so schiefgehen kann. Glaubt man anfangs noch, das die Dinge für Dolores Price sich noch gut entwickeln werden, so entdeckt man mit Schrecken, das die Abwärtsspirale sich noch viel weiter nach unten drehen kann. Ich muss ganz ehrlich gestehen, das ich nicht so glücklich mit dem Roman war und nicht ganz warm mit ihm wurde. Es ist andererseits aber auch faszinierend, in wieviel Drama sich eine Person manövrieren kann und wie weit Menschen gehen...es ist ein wenig unentschieden mit diesem Buch: nicht verkehrt, aber auch für mich kein Buch über das ich Freudenschreie ausstoße. Am besten – selber lesen, über dieses Buch könnte man sicher gut diskutieren, also los
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Hitomi Kanehara – Obsession
Ein Portrait einer jungen Japanerin, die in ihren Beziehungen ungesunde Muster an den Tag legt. Für einen Westler teilweise eine ganz andere Sichtweise und doch ähneln sich ja überall auf der Welt die großen Themen. Ungewöhnlich, heftig und ein wenig erschreckend...
Jacques Berndorf – Eifel-Gold
Ein typischer Berndorf, mit einem Fall der eigentlich einfach nur riesig Spaß macht. Ein Geldtransporter verschwindet in der Eifel. Verdächtige gibt es mehr als genug, die geklaute Summe geht auf 18 Millionen. Und dann taucht Geld auf – ein moderner Robin Hood oder Verschwörung? Berndorf ermittelt mit gewohnter Ruhe und trockenen Feststellungen.
Gottfried Keller – Spiegel das Kätzchen
Ein tolles Märchen von Gottfried Keller, über Spiegel, den klugen Kater, der dem Hexenmeister Pineiß ein Schnippchen schlägt. Für jeden Märchenfan ein Genuß und für alle Fans von Walter Moers ein Muß – Das Anagramm von Gofid Letterkiel entstammt nicht von ungefähr – Der Roman „Der Schrecksenmeister“ fußt auf eben diesem Märchen. Macht einfach Spaß!
Pippin Wigglesworth – Viertel nach Handgelenk
Abgesehen vom Autorennamen und dem wirklich guten Titel, ist es schwer etwas wirklich gutes über diesen Roman zu sagen ausser: wer wissen will, wie man möglichst viel saufen, Droegen konsumieren, heftig abstürzen kann und keinen Plan haben kann, der ist hier richtig. Man muss ihm zu Gute halten, das ganze doch auf erquickliche Länge gestreckt zu haben und wenigstens zum Schluss hin einen kleinen Silberstreif überzulassen. Moral von der Geschicht: irgendwann kommen die Leute im weissen Kittel ja doch...
Jaques Berndorf – Eifel-Schnee
Dieser Eifel-Krimi besticht weniger durch den Fall, eher durch die ganzen herrlich skurrilen Figuren und Freunde von Baumeister, die mal wieder sein beschauliches Häuschen in der Eifel bevölkern.
So...damit habe ich fast alles für dieses Jahr besprochen und widme mich jetzt im Dezember, der bei mir immer sehr voll ist nur noch einer Gablé, Chicken Soup for the soul (immer einige Geschichten zwischendrin) und meinem Adventskalenderbuch...
Zimtfisch
That rug really tied the room together. The Big Lebowski
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14.12.2009, 21:41
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Du wirst auch davon begeistert sein!The Hunger Games: Catching Fire - Suzanne Collins
Die Fortsetzung von „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“. Um nicht zu spoilern, werd ich mich darauf beschränken zu sagen: Geht es noch spannender? Noch grausamer? Noch dramatischer? Oh ja! Ich bin wie beim ersten Teil wieder absolut begeistert, elektrisiert und warte sehnsüchtig auf Band 3….
I'm waiting for the other shoe to drop.
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15.12.2009, 17:52
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Stefan Zweig – Brief einer Unbekannten[/B]
Dieses wunderbare Kleinod fällt in die Kategorie: klein, fein, gehört-ins-Regal. An dieser Stelle ein Dank an Doreen, die mir dieses Buch ans Herz legte. Ich klappte es mit glücklich-tragischem Seufzen am Ende zu...die Geschichte, die in einem Brief an einen berühmten Schriftsteller erzählt wird, ist eigentlich eine schlichte Liebesgeschichte – und ist doch soviel mehr. Eine Geschichte aus dem Schatten heraus, über eine nicht geliebte Liebe – das alles in zweig'scher Manier – lesen!
@Zimtfisch
Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher...ich liebe die Novellen von Stefan Zweig...die Sprache ist einfach wunderschön !!!
Ich habe zuletzt gelesen "Das Gleichgewicht der Welt" von Rohinton Mistry...ein wunderschönes, sehr zu Herzen gehendens Buch...hat einen großen Eindruck hinterlassen...selten hat mich ein Buch so tief berührt !
Dir auch wieder mal herzlichen Dank für deine interessanten Tipp`s...
Liebe Grüße vom umalein
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15.12.2009, 18:24
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich habe gerade 'Jesus liebt mich' von Safier ausgelesen und Tränen gelacht.
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15.12.2009, 18:29
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
danke für die Mühe, die Du Dir mit Deinen ausführlichen Buchbeschreibungen machst, Zimtfisch! ich lese sie immer wieder sehr gern.

Heute sprang mich in der Bücherei das Nifenegger-Buch an und ich kuschel mich gleich damit aufs Sofa
Jippieh !
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15.12.2009, 19:11
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich lese gerade "Pyras" von Ulrike Schweikert, drittes Buch in ihrer "junge Vampire lernen die Welt kennen"-Serie.
Ich bin auf Seite 23 und frage mich ernsthaft, ob ich mir die restlichen 506 Seiten noch antun werde. Das erste Buch war ja noch ganz okay, nicht sonderlich originell, aber nett zu lesen - von den Vampirclans Europas gibt es kaum noch Nachwuchs und deshalb werden die Kiddies zusammen je ein Jahr bei einem Clan unterrichtet, was durch Arroganz, Vorurteile und pubertäres Verliebtsein ganz abwechslungsreich wurde. Das zweite Buch wurde schon seltsam, weil die ersten Andeutungen von bösen Verschwörungen hochkamen, ganz zu schweigen von Frau Schweikerts neuer Vorliebe für historische und fiktive Persönlichkeiten. Und das dritte Buch ist momentan noch eine Hommage an Hamburg (samt detailliertesten Beschreibungen *gähn*) und haut ansonsten so überhaupt nicht rein... Ich glaube nicht, daß ich noch auf das vierte Buch warten will :-(
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16.12.2009, 12:18
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Zitat von Zimtfisch
Da kann ich nur begeistert zustimmen.Herta Müller – Herztier
Sprachlich ganz groß. Beeindruckend. Beklemmend, betrachtend, beobachtend. Wahrscheinlich könnte diese ungewöhnliche Frau auch über Kachelöfen schreiben, ich wäre begeistert
Und Dir Zimtfisch, möchte ich an dieser Stelle auch einmal für Deine schönen Zusammenfassungen danken.

Das hat mir schon mehr als einmal die Entscheidung - welche Bücher kaufe ich als nächstes - erleichtert.
Ach ja, ich lese gerade: Monika Mann "Das fahrende Haus"
Geändert von riva76 (16.12.2009 um 12:21 Uhr) Grund: Ergänzung
Lieber aus der Rolle fallenals in eine Falle rollen
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18.12.2009, 09:12
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
"Liebesbrand" von Feridum Zaimoglu
David ist ein deutschtürkischer Börsenmakler, hat in der Türkei einen Verkehrsunfall und entkommt dem ganzen mit einem blauen Auge. Eine hübsche junge Frau wischt ihm das Blut aus dem Gesicht und seitdem hat er nur eines im Sinn. Sie zu finden. Die Liebe zu finden....er findet sie auch und verliert sie nach einer gemeinsam Nacht wieder......er gibt seine nach ihr nicht auf.....
Sprachlich sehr poetisch und sinnlich geschrieben.Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.
@Wilhelm von Humboldt



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