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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Zitat Zitat von Otegami Beitrag anzeigen

    Und hat’s geklappt!
    OT @Otegami, verspätete Antwort #14320. La Niña war stärker. Seit einigen Tagen ist es heftig, auch am Festland 'Boat-riding cowboy wrangles horses''. Aufwiederlesen!

    Eines der letzten Bücher, welches ich spontan ausgewählt habe, war (klein und handlich als Mitbringsel, auch für unterwegs):

    An Elderly Lady Must Not Be Crossed von Helene Tursten (das Buch davor: 'An Elderly Lady Is Up to No Good')

    Don’t let her age fool you. Maud may be nearly ninety, but if you cross her, this elderly lady is more sinister than sweet.

    Just when things have finally cooled down for 88-year-old Maud after the disturbing discovery of a dead body in her apartment in Gothenburg, a couple of detectives return to her doorstep. Though Maud dodges their questions with the skill of an Olympic gymnast a fifth of her age, she wonders if suspicion has fallen on her, little old lady that she is. The truth is, ever since Maud was a girl, death has seemed to follow her.

    In these six interlocking stories, memories of unfortunate incidents from Maud’s past keep bubbling to the surface. Meanwhile, certain Problems in the present require immediate attention. Luckily, Maud is no stranger to taking matters into her own hands . . . even if it means she has to get a little blood on them in the process. wiki
    Mein aktuelles Buch ist von Will Ferguson - Why I Hate Canadians 2007

    It begins on an airplane, high above the Pacific....

    It begins on an airplane, because this is a tale of return. I am returning to Canada after.**.. years...

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Heute beendete ich 'Im Menschen muss alles herrlich sein' von Sasha Marianna Salzmann

    Der Titel dieses Buches ist dem Werk ‚Onkel Vanja‘ von Anton Tschechow, eines der meistgespielten Dramen der neueren europäischen Theatergeschichte, entnommen. ‚Tschechow präsentiert darin gescheiterte Existenzen, die zu ihrem großen Unglück zur Reflexion fähig sind‘. Und es wundert einen nicht, dass darauf Bezug genommen wird!

    Wir erleben die Sowjetunion in den siebziger, in den achtziger und den neunziger Jahren und dabei den Zusammenbruch dieses Reiches in den Zeiten Gorbatschows. (Interessant für mich war dabei, dass mein Mann zeitgleich – wieder einmal – das Buch ‚Perestroika‘ von ihm las und wir uns darüber austauschen konnten!)

    Korruptionen, wo man hinsah, ob es bei Arztbesuchen oder Aufnahmeprüfungen war und Begebenheiten (wie z.B. die Geburt von Zwillingen und der Umgang des Krankenhauspersonals damit) lassen beim Leser sich die Nackenhaare aufstellen.

    2015 wohnen Lena und ihre Tochter Edi + Tatjana mit Tochter Nina inzwischen in den Neuen Bundesländern, genau genommen in Jena und die Töchter sind in Berlin. Von ihrem schwierigen Anfang im neuen Land erfahren wir nur im Rückblick.

    Sätze wie ‚die dauerlaufenden Fernsehgeräte des Ostens seien Ewige Feuer; sie dienten nicht zur Unterhaltung der Lebenden, sondern zur Erinnerung an das, was vorbei war.‘ oder ‚Da ist ein großer Koloss zerfallen, soweit habe ich das verstanden. Elf Zeitzonen sind quasi auseinandergebröckelt, klar, dass das nicht spurlos an den Leuten vorübergeht‘ oder ‚Kein Mensch würde sie dazu kriegen, mit diesen diktaturgeschädigten Jammerlappen, diesen Perestroika-Zombies ein WE in Thüringen zu verbringen, wo gerade eine Partei zur zweitstärksten politischen Kraft gewählt worden war‘ begeisterten mich! (Wobei ich die erste Hälfte des Buches als am stärksten empfand!)

    Dass das Buch auch noch von der Nicht-Kommunikation zwischen Mütter und Töchtern erzählt, ist nur ein weiterer Aspekt dieses vielseitigen Werkes. Die Autorin Sasha Marianna Salzmann wurde in Wolgograd geboren, wuchs in Moskau auf und emigrierte als 10-Jährige mit ihrer Familie als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Bei jedem ihrer Sätze spürte ich, dass sie weiß, von was sie schreibt! Volle Leseempfehlung!

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Ich lese nun auch "Ein einfaches Leben" von Min Jin Lee. Ich hatte es letzten Winter im Lockdown gekauft - in Berlin hatten dankeswerter Weise die Bücherläden aber immer auf.
    Jedenfalls gefällt es mir sehr gut und ich komme gut voran. Vielleicht ist nun meine Leseflaute mal beendet.

  4. Moderation

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Ich brauchte was Leichtes aus der Blibliothek, zum Gutweglesen.

    Es wurde dann 'The Unheard' von Nicci French. Auf deutsch: 'Ein dunkler Abgrund'

    Tess lebt nach der Trennung von ihrem Partner allein mit ihrer kleinen Tochter Poppy. Nach einem Vater-Wochenende verhält sich Poppy sehr merkwürdig, malt gruselige Bilder, erwähnt einen Killer, macht ins Bett, reagiert extrem auf alltägliche Dinge. Tess ist alarmiert, aber niemand nimmt sie richtig für voll.
    Also macht sie sich allein an die Arbeit, rauszufinden, was an dem Wochenende geschah.

    Mal schau'n, ob es den üblichen NF Standard halten kann.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....

    Heute beendete ich 'Mitgift' von Henning Ahrens und kann Euch darüber berichten:

    ‚Wer Fehler nicht erkennt, wiederholt sie!‘ Und so zieht sich ein bestimmtes Muster durch die - ganze zwei Jahrhunderte dauernde - Geschichte der Familie Leeb auf ihrem Bauernhof zwischen Peine und Groß-Ilsede: alles wird dem Fortbestand des Hofes untergeordnet. Der Preis dafür sind Überforderung, Gereiztheit und permanente dicke Luft auf dem Hof.

    Die Rahmenhandlung erzählt von Gerda, einem früheren ‚Opfer’ dieser Familienpolitik, die als Totenfrau im August 1962 von ihrem Nachbarn Wilhelm Leeb gerufen wird. Bis zuletzt bleibt offen, wer die Leiche ist, an der sie ihren letzten Dienst leisten soll und ich fand das sehr spannend und äußerst raffiniert!

    Dazwischen erfahren wir immer wieder von den Vorfahren der Familie Leeb, sogar bis ins 18. Jahrhundert zurück. Schwerpunkt ist jedoch Ernst August Martin Wilhelm Leeb, geboren 1902, ein überzeugter Nazi, seine Kriegs- und Gefangenenjahre und seine Rückkehr auf den Bauernhof im Jahre 1949. (Das letztere war schwer erträglich für mich, denn sein Verhalten, besonders gegenüber seinem ältesten Sohn, löste bei mir gewaltige Aggressionen aus! Ebenso der Satz ‚…..denn selbst Jahre später war es ihm noch nicht gelungen, seine Frau nach seinen Vorstellungen zu formen‘ während seiner Kriegsgefangenschaft.)

    Die Charaktere waren hervorragend beschrieben und die Situationen konnte ich sehr gut nachfühlen. Fünf Sterne und absolute Leseempfehlung deshalb von mir!

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