gekürzt
Das hatte ich mir fast gedacht, kleine Missverständnis, Otegami. Was erlaube!
Out in the boonies fällt mir viel zu oft ein (mmh, immer diese ständigen Wiederholungen)
Es ist nicht der Name der Buchhandlung, bei der ich gestern den Kalender abgeholt habe und
ums Eck in einem orangefarbenen Organic-Food-restaurant mit Second hands book shop einige
meiner Lieblingskrimis von Margolin entdeckte (für jemanden, der mir am Herzen liegt). Auf das zuvor genannte Buch muss ich noch einige Zeit warten. Ich nehme es gelassen, wie vieles hier.
Zwischen zwei Welten (manchmal kommt halt mal etwas Unvorhergesehenes, nicht nur einmal).
~ You miss 100 % of the shots you don't take ~ W.G.
....nicht ganz, aber fast....das mit der Elektrizität stimmt, viel zu oft. (gibt es auch anderswo (Länder), wo ich Familie und liebe Menschen habe)... kleine Taschenlampe habe ich immer bei mir.Definition of boonies
.....used with the Out here in the boonies, the electricity goes down in almost every storm.— Stephen King
Zu Israel habe ich eine besonders enge Beziehung. Masel Tov-Bücher lese ich auch sehr gerne....an area that is not close to any towns or cities :
~
Zwillinge!
Die Oma, Großtanten, Großcousinen / -cousins, Tanten u.w.
meiner Kinder sind alles Zwillinge und wir sind gespannt, was da
noch kommt.
Antworten
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17.10.2021, 04:21
AW: Re: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Geändert von Mikkana (17.10.2021 um 04:32 Uhr)
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17.10.2021, 09:59
AW: Re: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich lese gerade Das Lächeln meiner Mutter von Delphine de Vigan.
Sie zeichnet die Geschichte ihrer Mutter nach, die sich umgebracht hat. Es handelt sich also nicht um Fiktion.
Die Beschreibung dieser progressiven Herkunftsfamilie in Frankreich in den 40/50er Jahren gefällt mir ausnehmend gut. Das Thema der liebenden und gleichzeitig abwesenden Mutter berührt mich sehr.Never be afraid, never.
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17.10.2021, 13:31Inaktiver User
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17.10.2021, 13:51
AW: Re: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Be a voice not an echo.
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17.10.2021, 14:57
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
"Requiem für einen Freund" von Elisabeth Herrmann. Grandios. Ein Buch aus der Joachim-Vernau-Reihe, spielt hauptsächlich in Berlin. Zufällig in etlichen Ecken, die ich kenne; da fühlt sich das Lesen gleich noch besser an.
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17.10.2021, 20:35
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"
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18.10.2021, 08:46
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Ich reihe mich bei denen mit Leseflaute ein. Nachdem ich in den Sommerferien mal wieder mehr dazu gekommen war, hab ich jetzt leider vier Wochen lang nur mit den Kindern oder im Netz bzw. Zeitung gelesen und das im September begonnene Buch lag mit Bändchen auf Seite 40 traurig auf dem Nachttisch. Das hat sich jetzt geändert und ich bin total positiv überrascht von Campinos „Hope Street“, das meine Schwester mir geliehen und ans Herz gelegt hatte. Nun mag ich die Toten Hosen und ich hab nichts gegen Fußball, aber so richtig Fan bin ich von beidem nicht. Trotzdem muss ich auch sagen, dass es nicht lange gedauert hat, bis ich richtig drin war - bin auch noch nicht durch, aber es liest sich sehr leicht und ich mag Campinos Offenheit und seinen lockeren, aber trotzdem nicht platten Schreibstil.
12 26. We are Family.
Moderation in Erziehung & Freundschaft
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18.10.2021, 10:34
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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18.10.2021, 11:27
AW: 2. Teil von: Ich lese gerade.....
Slow Horses von Mick Herron hat mir nach einer recht langsamen Anlaufphase, in der ich auch öfter mal verwirrt war, sehr gut gefallen, in der zweiten Hälfte zieht die Spannung mächtig an und man könnte sagen, es handele sich um einen Agententhriller für Leute, die keine Agententhriller mögen

Am Wochenende habe ich dann ziemlich auf einen Sitz Vincent von Joey Goebel durchgelesen. Ein alternder Medienzar glaubt wiedergutmachen zu müssen, was er im Laufe seiner Karriere an Mist in Film, Fernsehen, Literatur und Musik verbrochen hat, und gründet eine Organisation, die junge Künstler fördern und wieder Qualität in den Mainstream bringen soll. Zynische Prämisse: nur wer leidet, produziert wertvolle Kunst. Also bekommt jedes junge Talent einen "Manager" zur Seite gestellt, der dafür sorgen soll, dass der Künstler nie zu lange zu glücklich ist. Im Fall des schreibbegabten Vincent ist dieser Manager Harlan Eiffel, erfolgloser Musiker und Musikkritiker, der selbst die Nase voll von nichtssagenden Allerweltsbands und blödsinnigen Actionfilmen hat. Im Laufe der Zeit wächst ihm der sensible Vincent ans Herz, doch als er endlich so weit ist, mit der Quälerei des Jungen aufzuhören, ist es schon fast zu spät, noch gegenzusteuern. Bissig, anfangs für meinen Geschmack etwas arg satirisch, entwickelt sich dann aber zu einem sehr spannenden Gedankenexperiment. Und ich mochte die Kulturkritik.
Jetzt lese ich The Winter Soldier von Daniel Mason. Nichts für Zartbesaitete, aber mir gefällt die Geschichte des jungen Medizinstudenten Lucius, der im 1. Weltkrieg unversehens als vermeintlicher Arzt in einem primitiven Lazarett landet und mit seinen rudimentären Kenntnissen sein Bestes zu tun versucht, sehr gut bisher.
Und falls Euch interessiert, was ich während meiner Forumsabstinenz noch gelesen habe:
Dara Horn - Vor allen Nächten
Ihr Roman "Die kommende Welt" gefiel mir ausgesprochen gut, hiermit konnte mich die Autorin leider weniger begeistern, obwohl die Ausgangssituation spannend ist: um einer Zwangsheirat mit einer geistig behinderten reichen Erbin zu entgehen, meldet sich der junge Jude Jacob Rappaport anno 1861 freiwillig zum Nordstaaten-Militär. Dort findet man schnell heraus, dass er im Süden Familienangehörige mit guten Konföderiertenkontakten hat und setzt ihn als Meuchelmörder auf den eigenen Onkel an. Gewissenskonflikte sind natürlich vorprogrammiert. Als nächstes soll Jacob in eine Familie von Spionen einheiraten, blöderweise verliebt er sich aber tatsächlich in die schöne Jeannie und sitzt noch mehr zwischen den Stühlen.
An sich interessant, aber leider oft recht verworren, so dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, wer jetzt eigentlich wen bespitzelt und warum.
Erin Meyer - The Culture Map
Sehr interessantes Sachbuch über interkulturelle Kommunikation im Arbeitsleben. Einiges habe ich aus eigener Erfahrung wiedererkannt und viel gelernt. Ich mochte es, wie sie Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen und Ländern aufzeigt, ohne dabei in Klischees zu verfallen.
Judith Pinnow - Die Phantasie der Schildkröte
Edith, 45, führt ein zurückgezogenes Leben, das von starren Routinen geprägt ist. So fühlt sie sich am sichersten, auch wenn sie nicht wirklich glücklich ist. Die zufällige Begegnung mit einem redseligen Kind in einem steckengebliebenen Aufzug ist der Anfang einer besonderen Freundschaft, die seitens Edith zunächst nur widerwillig geführt wird, und einer Befreiung aus eingefahrenen Gleisen.
"Kind bekehrt Griesgram" ist ein altbekanntes Motiv, aber dieses nette Märchen für Erwachsene habe ich, abgesehen von ein paar arg hollywoodesken Szenen, wirklich gerne gelesen, was vor allem am wunderbar selbstironischen Tonfall der Ich-Erzählerin lag und dem Einfühlungsvermögen der Autorin in Ediths zwanghaftes Wesen. Manchmal hart an der Kitschgrenze, aber ich mochte es gerne.May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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18.10.2021, 11:57




.— Stephen King

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