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  1. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    hallo konstantina

    Ich meine auch, dass es für ihn von großer bedeutung ist, dass sie so schutzbedürftig, unbeholfen und einfach "lieb" ist. Das tut ihm gut.
    eben. es tut ihm gut.
    ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den eindruck, dass die ich-erzählerin für maxim eine art "rettungsanker" ist. grund für ihn, nach manderley zurück kehren zu können und (mit ihrer hilfe) den schrecken der vergangenheit entfliehen zu wollen.

    (als beispiel: die errichtung der persönlichen räume im ost- statt wie zu rebeccas zeiten im westflügel und auch einige äußerungen.)

    ich kann mich täuschen. eine verbundenheit ist erkennbar da, aber liebe....!?


    apropos liebe:
    wenn es einmal annähernd eine beschreibung ihres liebeslebens gäbe, die erwähnung von küßen....nichts dergleichen.
    auf mich wirken beide ein bißchen wie ein platonisches paar ..... so ganz vage....

    naja, das ist mein persönlicher eindruck ;-)

    lg, kazza

  2. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Hallo kazza!

    Ja, damit hast du schon recht. Es geht schon ziemlich leidenschaftslos zu zwischen den beiden!
    Überhaupt: Dass er sie direkt heiratet, erweckt auch ein bisschen den anschein, als ginge es ihm hauptsächlich zunächst darum, sie und die annehmlichkeit ihrer gesellschaft nicht zu verlieren. Einzig gangbarer weg zu diesen zeiten war da wohl nur die heirat.

    Es mag sein, dass er sie nicht aus blinder liebe oder auch nur verliebtheit heiratet. Dazu scheint er noch zu sehr mit vergangenem befasst zu sein. Dies wird auch an seiner inneren abwesenheit und unaufmerksamkeit ihr gegenüber deutlich.
    Er ist nicht richtig frei und offen für sie, aber evtl. kommt das noch. In der beschreibung am anfang (wenn sie im "exil" sind), machen sie zwar den eindruck eines "alten" ehepaars, aber gleichzeitig auch einen irgendwie zufriedenen.

    Und für sie ist das, was er anfänglich (ersten 7. kapitel) gibt, offensichtlich immer noch recht viel. Denn sie weiß und kennt es nicht besser, hat keinen vergleich, weil sie noch so jung ist und das leben sie soweit nicht gut behandelt hat.

    LG, K.

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    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Endlich habe ich das Buch in der Buchhandlung bekommen (seit vorgestern), es war leider vergriffen obwohl es ein "Klassiker" ist.

    Es soll auch eine Verfilmung von Hitchock geben und ich glaube, die habe ich auch schon mal vor längerer Zeit gesehen (sehr dramatisch).

    Gibt es denn einen Namen für die Protagonistin?

    Sie scheint etwas im Schatten von Rebecca zu stehen.

    Durch ihre bescheidene Art ist sie mir sehr sympathisch und sie scheint ja auch sehr empathisch zu sein.

    Das Leben hat ihr nicht so gut mitgespielt und vielleicht sieht sie es als Chance als Gesellschafterin (Vertraute des Herzens) arbeiten zu dürfen, da sie relativ arm ist und unerfahren (möchte Erfahrungen sammeln) und vielleicht will sie auch dadurch ihre Schüchternheit verlieren.

    Es tut mir leid - aber ich bin leider noch nicht weiter gekommen.

    Der Roman erinnert mich ein wenig an "Jane Austens" Romane (gesellschaftskritische Romane).

    <<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>

    Marcel Proust


  4. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    hallo konstantina

    wenn es einmal annähernd eine beschreibung ihres liebeslebens gäbe, die erwähnung von küßen....nichts dergleichen.
    auf mich wirken beide ein bißchen wie ein platonisches paar ..... so ganz vage....
    lg, kazza
    Ging mir auch immer so - hab mich immer gefragt, wie Maxim wohl als Liebhaber sein mag.
    Richtig leidenschaftlich küssen sich beide ja erst, als Rebecca sozusagen wieder auftaucht (will hier nix verraten).
    Ehrenpreis

  5. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    findet ihr die "liebesanbahnung" zwischen maxim und der ich-erzählerin nicht ein bissel kitschig?

    mir ging es so, dass ich gedacht hab:
    prinz rettet aschenputtel

    vage hat mich die erzählung an "pretty woman" erinnert

    reicher mann rettet armes mädchen!




    wirklich, das buch schrappt haarscharf am kitsch vorbei, finde ich.

  6. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Zitat Zitat von Amely

    Gibt es denn einen Namen für die Protagonistin?
    hi amely
    nein, gibt es nicht!



    Durch ihre bescheidene Art ist sie mir sehr sympathisch und sie scheint ja auch sehr empathisch zu sein.

    mir ist sie auch sympathisch, wobei mich ihre unbeholfenheit manches mal leicht genervt hat. andererseits hab ich mich zurück erinnert, wie ich damals (mit 21) war. ich war in der tat unerfahren, schüchtern, zurückhaltend, eher negativ über mich selbst denkend.

    von daher relativiert sich das dann......
    zumal die geschichte nicht in der heutigen zeit spielt.
    Geändert von Inaktiver User (08.05.2008 um 07:29 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier



    wie empfindet ihr die verhaltensweisen der bediensteten von manderley?




    heute abend lese ich weiter! ;-)

  8. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ging mir auch immer so - hab mich immer gefragt, wie Maxim wohl als Liebhaber sein mag.

    ja, das sind so fragen, die einem durch den kopf gehen

  9. Inaktiver User

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Zitat Zitat von lu.lu

    - der Reiz von Manderley, worin liegt er wirklich? Die geographische Lage? Die Flora? Was bezaubert alle Menschen so?

    manderley liegt i-wo in cornwall. meine ich, gelesen zu haben (ich bin viel in anderen bücherforen unterwegs).
    im buch wird dies aber nicht deutlich, stimmts?

    der reiz von manderley.......!
    liegt er an der lage des anwesens oder aber an der gesellschaftlichen bedeutung (feste)!?
    hängt es mit manderleys geschichte zusammen?





    - es wird von einen kleinen Hotel geschrieben, in dem die beiden jetzt sind. Wo genau liegt es?

    ich denke, es ist - wie bereits jemand sagte - ein hotel irgendwo im mittelmeerraum.


    - und was ist diese Haushälterin denn für eine Person? Sollte sie nicht der neuen Herrin mit Respekt begenen? So erscheint sie mir nicht. Eine komische Frau. Welche Rolle sie wohl noch spielen wird?

    die haushälterin ist eine äußerst unsympathische person.
    allein, wie ihr aussehen beschrieben wird: das totenkopfähnliche aussehen, der tote blick aus tiefliegenden augen....!
    ich bin gespannt, welche rolle sie im verlauf der geschichte noch spielen wird.




    mal ein paar gedanken zu deinen fragen, lu.lu

  10. User Info Menu

    AW: Bricom-Lesekreis liest Rebecca/Daphne Du Maurier

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    findet ihr die "liebesanbahnung" zwischen maxim und der ich-erzählerin nicht ein bissel kitschig?

    mir ging es so, dass ich gedacht hab:
    prinz rettet aschenputtel

    vage hat mich die erzählung an "pretty woman" erinnert

    reicher mann rettet armes mädchen!




    wirklich, das buch schrappt haarscharf am kitsch vorbei, finde ich.

    ja es ist schon etwas kitschig und erinnert ein wenig an ein Märchen aus vergangener Zeit oder etwa an "Rosamunde Pilcher Romane" ;-(

    Werde es auf alle Fälle meiner Mutter ausleihen (wenn sie es nicht schon kennt).

    Finde aber das Buch bis jetzt trotz alledem sehr unterhaltsam und lesenswert.

    <<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>

    Marcel Proust


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