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    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    " Standart " nämlich..das plappern zig Leute nach..findet Einzug in recht offizielle Schriften..
    Ja, sowas habe ich schon etwas vorher angemerkt. Anderes Beispiel: Ich fandE diesen Kinofilm heute sehr schön. FandE hält auch Einzug ins Fernsehen, mittlerweise auch in der Tagesschau, wo es mich nun richtig nervt. Wenn ich Nachrichten auf niedrigem Niveau sehen will, dann guck ich die Sat.1-Nachrichten. Da interessiert mich dann nicht, was die Sprecher sagen, sondern die schicken Bilder

    Genau das gleiche mit den Singular- und Pluralformen: 'Zitronenhühnchen' und 'Spaghetti mit Tomatensauce' und 'Vermicelli a la Sinaloense' ist leckeres Essen. Ok, blödes Beispiel, weil man die '' weglassen könnte, dann würde es stimmen. Aber es heißt nun mal nicht IST, sondern da es sich um eine Aufzählung handelt SIND. DAS nervt so richtig!!

    Ich meine vor allen Dingen, weil es sich hier nicht mal um etwas besonder Komplexes handelt, sondern sozusagen 'Deutsch-Basics'. Das bekommt jeder Deutsch-Schüler schon relativ früh mit und macht das auch richtig, sollte er die Aufzählung als solche Erkennen.

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    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Ein gutes Beispiel ist das hier (habe ich einem anderen Forum gelesen):

    Damals war Schlagen und extreme psychische Gewalt noch nicht verboten.

    Schlagen (1) und extreme psychische Gewalt (2) - Aufzählung - ergo muss das Verb 'waren' heißen:

    Damals WAREN Schlagen und extreme psychische Gewalt noch nicht verboten.

    Bin ich jetzt pedantisch, und betreibe ich Wortklauberei im wahrsten Sinne des Wortes, nur weil ich um mehr oder weniger korrektes deutsch bemüht bin??? 'Dass' und 'daß' zu verwechseln finde ich noch nicht mal soooo schlimm (auch wenn's zugegebenermaßen wirklich nicht schwer ist), der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, und 'daß' war viele viele Jahre lang gut, jetzt auf einmal nicht mehr.

    Grüße,
    Lilamex

  3. Inaktiver User

    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von lilamex
    Ein gutes Beispiel ist das hier (habe ich einem anderen Forum gelesen):

    Schlagen (1) und extreme psychische Gewalt (2) - Aufzählung - ergo muss das Verb 'waren' heißen:

    Das Beispiel ist aber gar nicht unbedingt falsch - man kann "Schlagen und extreme psychische Gewalt" nämlich als zusammenhängenden Ausdruck (das genaue Fachwort dafür fällt mir jetzt nicht ein) verstehen, dann wäre "war" richtig. D.h. hier gehen vermutlich beide Möglichkeiten.

  4. Inaktiver User

    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Hui, jetzt wird es aber wirklich extrem wortklauberisch. ;-)

    In Foren finde ich das ehrlich gesagt nicht dramatisch, da stoßen einfach sehr unterschiedliche Personen mit entsprechend unterschiedlichem Hintergrund aufeinander. Und viele Leute schreiben auch schneller, als sie die Buchstaben sortiert bekommen. (Ich korrigiere auch oft erst nach Abschicken eines Postings. ;-)

    Aber wenn ich Geld für ein Buch ausgebe, das von einem professionellen Verlag aufgelegt wird, erwarte ich auch eine professionelle Leistung. Ob mir das Buch inhaltlich und stilistisch gefällt, ist eine andere Sache, aber zumindest die Form muss stimmen. Bücher sind nicht billig. Für TBs legt man zwischen 8 und 12 Euro auf den Tisch, eine Hardcover-Version liegt zwischen 15 und 25 Euro, für Fachbücher berappt man zum Teil 40 Euro und auch mehr auf den Tisch. Da erwarte ich einfach Qualität.

    Ich gebe zu, es stört mich beim Lesen und es beinträchtigt meinen Lesegenuss sehr, wenn ich - mehr oder minder eingesunken in eine Geschichte - zum Teil mehrfach über blöde Fehler falle, das ist Schlampigkeit. Es fühlt sich bei mir an wie ein kalter Wasserguss, ein Stimmungsbruch. Mag sein, dass ich da ein bisschen korinthenkackerisch bin, aber mich ärgert das auch.

    LG,
    Zuza

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    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    In Foren habe ich mir abgewöhnt pedantisch zu sein, das würde mir vielfach den Spaß verderben . Zumal auch mir beim Tippen gelegentlich echt peinliche Fehler unterlaufen.

    Bei Büchern verdirbt es mir tatsächlich den Lesespaß, wenn zuviele Fehler drin sind.

    Übel sind übrigens oft auch Anwaltsschriftsätze,... Was ich da für dämliche Fehler gelesen habe, das ist nicht mehr feierlich. Neulich stand in einem "viel" statt "fiel". Der "dass/das" Fehler ist auch sehr häufig vertreten, aber auch diverse sonstige Fehler.
    Zwar ist es so, dass die Anwälte ihre Schriftsätze in aller Regel diktieren, aber ein bisschen Korrekturlesen gehört für mich auch dazu. Dass das zeitlich nicht immer möglich ist, ist mir auch klar, aber die Rechtschreibung ist - zumindest für mich - da auch ein Aushängeschild. Denn das zeigt, wie sorgfältig gearbeitet wird, sowohl von der Schreibkraft als auch vom Anwalt.
    Hinzu kommt, dass Word meistens eine ganz gute Rechtschreibkontrolle hat, d.h. wenn immer wieder das gleiche Wort unterkringelt ist, dann sollte ich mir mal überlegen, woran das liegt. Gängige Fehler sind übrigens auch "meißtens" und statt "abhaken" "abhacken".

  6. Inaktiver User

    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von Louette
    statt "abhaken" "abhacken".

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    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hui, jetzt wird es aber wirklich extrem wortklauberisch. ;-)

    Ich gebe zu, es stört mich beim Lesen und es beinträchtigt meinen Lesegenuss sehr, wenn ich - mehr oder minder eingesunken in eine Geschichte - zum Teil mehrfach über blöde Fehler falle, das ist Schlampigkeit. Es fühlt sich bei mir an wie ein kalter Wasserguss, ein Stimmungsbruch. Mag sein, dass ich da ein bisschen korinthenkackerisch bin, aber mich ärgert das auch.

    LG,
    Zuza
    Du sprichst mit aus der Seele, genau so ist es. Und auch die Meinung von lilamex "Deutsch-Basics" (der Ausdruck triffts genau ) finde ich richtig. Daran ist nichts Korinthenkackerisches!! Es ist nun mal unsere Muttersprache und die sollte man schon beherrschen!

    lu.lu

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    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von lilamex
    'Dass' und 'daß' zu verwechseln finde ich noch nicht mal soooo schlimm (auch wenn's zugegebenermaßen wirklich nicht schwer ist), der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, und 'daß' war viele viele Jahre lang gut, jetzt auf einmal nicht mehr.

    Grüße,
    Lilamex
    In meinem Posting ging es darum, daß manche Leute, die sich in Bücherforen tummeln, "daß" nicht kennen, sondern dafür immer "das" schreiben. Das fällt einem normalerweise schon bei der Betonung des Satzes auf oder nicht? So wortklauberisch bin ich jetzt auch nicht zwischen dass und daß zu unterscheiden

    schönen Abend
    Richie

    P.S.: Ich bekenne mich auch zu normalen Tippfehlern, da ich schreibe und nicht immer vor dem Abschicken nochmals lese
    Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag

  9. Inaktiver User

    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    Zitat Zitat von Richie
    So wortklauberisch bin ich jetzt auch nicht zwischen dass und daß zu unterscheiden
    Ähm ... ich glaube, ich muss jetzt aber mal wortklauberisch bzw. korinthenkackerisch werden. Daß = dass. Der Unterschied liegt lediglich in der Anwendung von "das" und "dass (neu)/daß (alt)". Mit ß schreibt es sich nicht mehr.
    Alte Schreibweise: Ich hätte nicht gedacht, daß Erbsen so grün sind.
    Neue Schreibweise: Ich hätte nicht gedacht, dass Erbsen so grün sind.

    Wortklauberischer Korinthenkackermodus wieder aus.

    Zuza

  10. Inaktiver User

    AW: Rechtschreibfehler in Büchern

    [quote=Linwen2
    i" Janoschdeutsch "..das heißt dieses auf locker gebürstete und blooooooß nicht zu feine Grobdeutsch der 70er
    ..[/quote]

    das finde ich auch furchtbar.

    Ich kaufe öfters auf Flohmärkten Kinderbücher aus den Sechzigern . Was für eine Sprache, selbst für Kleinere. Da gibt es tatsächlich Haupt- und Nebensätze!!

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