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  1. Inaktiver User

    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Möglicherweise habe ich ein paar Postings verpasst, das kann schon sein.
    Kritik an Personen finde ich normalerweise auch grenzwertig.

    In ihrem Fall überlege ich aber, ob sie sich das nicht teilweise selber zuzuschreiben hat, denn sie selber hat behauptet, dass 70% des Buches autobiobraphisch sei, hat vielleicht auch damit gespielt - da bleiben Kritik und Spekulationen nicht aus.

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    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Zitat Zitat von trambahn100
    ...falls man unterstellt, dass es irgendwas mit Kunst zu tun hat und nicht bloss ein Tagebuch ist, angereichert mit etwas kruden Fantasien.

    so allmählich würde ich mich schämen, ein Buch zu veröffentlichen. wenn ich dann an die Nachbarbücher denke, zwischen die mein "Machwerk" gesteckt wird.

    Was genau hast du denn bitte an "American Psycho" auszusetzen?

    Überhaupt gelesen?

    "Machwerk"...Ähm, ich will jetzt nicht Dieter Nuhr zitieren, deshalb denke dir jetzt einfach seine sehr bekannte Aussage...

    Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich über die Kunst stellst, indem du urteilst.

    Und NEIN, es ist KEIN Tagebuch, sonst würde Helen nicht Helen heißen, sondern Charlotte Roche. So einfach ist das...
    Was Charlotte nun innerhalb diverser Talkshows "behauptet" (Marketing ist eine feine Sache), ist mir ehrlichgesagt egal, denn ich habe den Roman sicherlich nicht deshalb gekauft, weil ich mir erhofft hatte, den Autor in der Prosa zu entdecken. Das ist btw. der größte Fehler den Laien immer wieder machen. An dieser Aussage erkenne ich SOFORT, dass der Absender keinerlei Ahnung von Literatur hat.
    Geändert von Quills (24.04.2008 um 00:43 Uhr)

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    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ja nun, einige versuchen halt sich dem Niveau des Buches anzupassen.
    Nur wird es bei diesem Buch wohl kaum einem gelingen.
    Extrem sinnentleert ist demnach nur eine Annäherung an das unterirdische Niveau...

    Kleiner Tipp: Ein Buch hat kein Niveau. Meintest du die Prosa? Dann schreibe das bitte auch so. Kritik sollte schon genau sein, damit sie zutrifft.

  4. Inaktiver User

    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Na 's geht doch! Hast es tatsächlich verstanden.
    Ich schreibe natürlich so, wie ich das möchte.

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    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Ja, das hat dann aber leider kein Niveau mehr.
    Und Niveau ist doch das, was du so händeringend einforderst.

    Hey, ich helfe dir doch gerne, Moment: "Buch" ist keine Gattung, "Buch" hat also auch niemals Niveau. "Buch" kann Nivea haben, nämlich dann, wenn du "Buch" damit einschmierst.

    Ich glaube jetzt hast du mich verstanden. Oder nicht? Schade.

  6. gesperrt

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    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Zitat Zitat von Quills
    Was Charlotte nun innerhalb diverser Talkshows "behauptet" (Marketing ist eine feine Sache), ist mir ehrlichgesagt egal, denn ich habe den Roman sicherlich nicht deshalb gekauft, weil ich mir erhofft hatte, den Autor in der Prosa zu entdecken. Das ist btw. der größte Fehler den Laien immer wieder machen. An dieser Aussage erkenne ich SOFORT, dass der Absender keinerlei Ahnung von Literatur hat.
    Dem möchte ich als Kennerin der Szene widersprechen. Nicht nur Laien begehen diesen Fehler, sondern auch berufserfahrene Literaturkritiker. Zu groß ist die Versuchung. Und schon spricht man die Autorin mit dem Namen ihrer Protagonistin an.

    Leider ist es auch in Fachkreisen üblich, da nicht explizit zu trennen.

    Sehr schlechter Stil. Aber nicht nur auf Laien bezogen.

  7. gesperrt

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    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Zitat Zitat von Quills
    Was genau hast du denn bitte an "American Psycho" auszusetzen?

    Überhaupt gelesen?
    Nein, ehrlich gesagt empfinde ich sowas als "Mist" den ich nicht mal im Urlaub lese. Das Wort "Mist" ist jetzt bloss ehrlich gemeint, falls ich hier meine wirkliche Meinung mal kurz zum Ausdruck bringen darf.

    "Machwerk"...Ähm, ich will jetzt nicht Dieter Nuhr zitieren, deshalb denke dir jetzt einfach seine sehr bekannte Aussage...
    Du kannst gerne irgendwelche anderen Ausdrücke einsetzen. Der Begriff "Machwerk" ist doch nett und lässt viel Spielraum.

    Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich über die Kunst stellst, indem du urteilst.
    Es gibt Entäusserungen, die ich als genial einstufe und der Rest ist eben Durchschnitt oder sogar weniger.

    ... meistens weniger.


    Und NEIN, es ist KEIN Tagebuch, sonst würde Helen nicht Helen heißen, sondern Charlotte Roche. So einfach ist das...
    Was Charlotte nun innerhalb diverser Talkshows "behauptet" (Marketing ist eine feine Sache), ist mir ehrlichgesagt egal, denn ich habe den Roman sicherlich nicht deshalb gekauft, weil ich mir erhofft hatte, den Autor in der Prosa zu entdecken. Das ist btw. der größte Fehler den Laien immer wieder machen. An dieser Aussage erkenne ich SOFORT, dass der Absender keinerlei Ahnung von Literatur hat.
    Es hat anscheinend autobiographische Züge, z.B. die Schilderung der Oma.

  8. Inaktiver User

    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Dass CR behauptet hat, 70% des Stoffes wären autobiographisch - das höre ich jetzt zum ersten Mal. Ich kenne nur 1 Interview, in welchem sie sagt, dass es in ihrem Leben Erlebnisse gab, die sie zu diesem Stoff inspiriert haben. So wie ein Maler von einem Motiv inspiriert wird, aber das Bild ist nicht das Motiv, es ist ein Abbild, mit mehr oder weniger Verfremdung.... ach, ist das denn soooo schwierig????

    Nochmal: das ist ein RIESENunterschied.... aber es ist wohl hoffnungslos... wer sich an diesem Detail "aufhängen" will, soll es doch einfach tun, und gut is.

    Das Beispiel mit der Oma - war für mich nur ein Beispiel einer gelungenen Stelle in dem Buch, eben ohne Ekelkram. Davon gibt es mehrere, die aber nur wahrnimmt, wer das ganze Buch liest. Das hat nix mit autobiographisch zu tun.....

    @Mira-Bella
    Übrigens, hier waren einige Poster unterwegs, die das Buch wahlweise als krank, pervers, widerlich, Gefahr für die Jugend (!) etc. bezeichnet haben - und nicht mal jeder, der sich so ausgelassen hat, hatte das BUCH ÜBERHAUPT GELESEN! Das ist mit "dermaßen" noch sehr soft beschrieben....

    Ich kann jederzeit sagen: das, was ich über das Buch von CR oder American Psycho oder Gabi Hauptmann vorab gehört/gesehen/gelesen habe, bringt mich zu der Entscheidung, das Buch nicht zu lesen. Ist doch o.k., aber ich kann dann eben nicht über das Buch urteilen. Für mich ist das tatsächlich so einfach.

    Eine Meinung hat ja heutzutage jeder zu allem. Leider.

  9. Inaktiver User

    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Eine Meinung hat ja heutzutage jeder zu allem. Leider.

    Man muß also NPD gewählt haben um sich darüber eine Meinung erlauben zu können.... oder versteh´ ich da was nicht?

  10. Inaktiver User

    AW: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

    Zitat Zitat von leona_08
    Dem möchte ich als Kennerin der Szene widersprechen. Nicht nur Laien begehen diesen Fehler, sondern auch berufserfahrene Literaturkritiker. Zu groß ist die Versuchung. Und schon spricht man die Autorin mit dem Namen ihrer Protagonistin an.

    Leider ist es auch in Fachkreisen üblich, da nicht explizit zu trennen.

    Sehr schlechter Stil. Aber nicht nur auf Laien bezogen.
    Charlotte Roche hat sich differenziert geäußert, was Leute dann daraus machen und sensationslüstern das Buch nach Charlotte Roche absuchen, ist ihr Privatvergnügen..

    ist ihr Pech, wenn sie nicht fanden, was sie suchten..

    Es ist Charlotte Roches Recht ,die Leser neugierig zu machen indem sie nicht abstreitet, dass es autobiographische " Zusammenhänge " gibt..

    Es hat doch funktioniert : diese Art der Neugierde auch zu schüren..


    Was wollten diese Leser denn ? Literatur ? Anspruchsvolle Literatur ??? Glaube ich nicht.. oder vielleicht doch noch Photos mit Charlotte R. in Großaufnahme ? ;-))

    LITERATUR konnte man nicht erwarten und ich behaupte : nein, das erwarteten " die Leute " auch gar nicht, das erkennt man an der Art der Kritik..dass das nicht erwartet wurde, sondern etwas anderes..

    Wenn ein " Literaturkritiker " falsche Erwartungen hat, erkennt man das ja auch an seinen Worten und kann seine Kritik dann auch in die entsprechende Tonne klopfen..
    Geändert von Inaktiver User (25.04.2008 um 00:33 Uhr)

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