Zitat Zitat von Inaktiver User
Hoi silberling,

möchtest du nicht einen eigenen Strang zu Cormac McCarthys "Die Strasse" aufmachen und mehr zu dem Buch schreiben.

Wieso ist es ergreifen? Warum nennst du es erschütternd? Wie vergleicht es sich auf deiner Liste der must read mit den anderen Romanen (welche?)? In wiefern erfordert es starke Nerven? Welche Gedanken kamen dir, als dich "Die Strasse" so aufrüttelte?

Grüsse

Maël
Hallo Mael,
es ist die Geschichte eines Mannes, der mit seinem kleinen Sohn durch ein zerstörtes Amerika wandert auf der Suche nach einer Zukunft, auf der Suche nach Menschlickeit für seinen Sohn.
Was die beiden erleben, was der Vater dem Sohn zumuten muß, wovor er ihn nicht beschützen kann und wie der Sohn den eigenen Vater davor beschützt. selber unmenschlich zu werden,
das ist in einer Art beschrieben, die das eigene Denken in den Grundfesten erschüttert.
Man liest es ohnmächtig, mit Entsetzen und kann nicht aufhören, weil es in seiner Sprachgewalt so unter die Haut geht.
Ein anderes Buch des must read war und ist für mich "Der menschliche Makel" und "Jedermann"von Philip Roth.