Keine Ahnung, ich weiß nur, dass ich gestern Nachmittag mit "Harry Potter And The Deathly Hollows" fertig war.Zitat von Inaktiver User
![]()
Und ich bin stolz auf mich. Ich habe NICHT die letzten Seiten zuerst gelesen!
![]()
Antworten
Ergebnis 171 bis 180 von 253
Thema: Wer ist Harry Potter?
-
23.07.2007, 11:56
AW: Wer ist Harry Potter?
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
-
23.07.2007, 12:00Inaktiver User
AW: Wer ist Harry Potter?
Das sehe ich genau anders herum.
Zitat von Inaktiver User
Dumbledore hat ihn im Waisenhaus als jemanden erlebt, der Kaninchen stranguliert, andere Kinder bestiehlt und zu Tode erschreckt. Er hat erfahren, dass Tom hochbegabt war und diese Begabung dazu verwendete, andere zu manipulieren und zu bestrafen. Tom hatte keine Freunde, war Einzelgänger. Dumbledore hat des weiteren konstatiert, dass Riddle sofort bereit war sich als etwas ganz Besonderes anzusehen. Ihm war ausserdem die Gier nach Macht deutlich anzumerken.
Beim Sorting hat der Hut ihn sofort den Slytherins zugewiesen. Tom war damit auch hochzufrieden. Und als er herausfand, wer sein Urahn war, war er offenbar begeistert.
Dumbledore war beunruhigt. Weniger wegen Tom's Verwandtschaft mit SS, als vielmehr über den frühen Wunsch zu dominieren und zu quälen. Er hatte es jedoch vorgezogen die erste Begegnung im Waisenhaus auf sich beruhen zu lassen. He believes in second chances, heisst es. Deshalb hat er dem Schuldirektor und seinen Kollegen nie von seinen Eindrücken berichtet und gewarnt.
Harry hingegen, der eine ähnlich unerfreuliche Kindheit gehabt hatte wie Tom, hat sich nicht für etwas Besonderes gehalten, im Gegenteil: zuerst konnte er gar nicht glauben, dass er ein Zauberer sei.
Harry hat sich dankbar und erfreut gezeigt, dass Hagrid ihn in die Diagon Alley begleiten wollte. Er hat auch sofort Freunde gefunden, war kein Einzelgänger. Und er wollte kein Slytherin sein, alles, nur nicht das. Er wollte weder dominieren noch etwas Besonderes sein; seine Berühmtheit hat ihn eher verlegen gemacht und mit Unbehagen erfüllt. Er wollte auch nicht manipulieren, erst recht nicht irgendwen quälen.
Die Charaktere sind sehr verschieden, und zwar in allen entscheidenden Punkten, obwohl die Voraussetzungen, d.h. die Kindheit doch gar nicht so verschieden war.
Dies und mehr steht im 6. Band.Geändert von Inaktiver User (23.07.2007 um 12:10 Uhr)
-
23.07.2007, 12:05Inaktiver User
AW: Wer ist Harry Potter?
Liebe Blautanne,
das mit dem Waisenhaus und die ganze Geschicht Toms vor der Schule (und auch viel darin) hatte ich komplett vergessen. Jetzt, wo Du es schriebst, fiel es mir auch wieder ein, zumindest in den groben Zügen!
-
23.07.2007, 12:08
AW: Wer ist Harry Potter?
Ich habe die Herr-der-Ringe-Bücher mehrfach gelesen (ca. 5mal, das erste und zweite Mal haben es mir noch meine Eltern vorgelesen) und finde sie großartig, obwohl ich sonst gar kein Fantasyfan bin. Die Filme habe ich mir aber lieber nicht angesehen, weil ich Angst hatte, beim nächsten Lesen dann immer irgendwelche Schauspieler vor meinem inneren Auge zu haben anstatt meiner eigenen Bilder.
Harry Potter ist bisher spurlos an mir vorbeigegangen, ich habe weder eins der Bücher gelesen noch einen Film gesehen. Allerdings finde ich, dass ich eigentlich mal ein Buch lesen sollte - es gehört ja mittlerweile fast schon zur Allgemeinbildung.The greatest lie ever told about love is that it sets you free.
-
23.07.2007, 12:35
AW: Wer ist Harry Potter?
Danke für eure Lord Voldemort Informationen.
Ich sehe eben mehr in ihm als das reine Böse.
Der Teufel ist auch ein gefallener Engel.
Die Orks wurden gezüchtet aus gefangenen Elben.
Tom Riddles Kindheit war hochtraumatisch.
Und mir fehlt in der Geschichte einfach die Chance, dass er vom Bösen wieder abkommen konnte. Es gibt keine Entwicklung. Rowling stellt ihn ausschließlich dämonisch dar, weil es zu ihrem Konzept gehört.
Aber war er es wirklich?
War er nicht vielmehr unglücklich? Einsam? Ein Einzelgänger? Körperlich entstellt? Und voller Hass auf die, denen er das alles (in seinen Augen) zu verdanken hatte?
Lord Voldemort hätte mit einer tiefenpsychologisch orientierten Therapie das Problem in den Griff bekommen.
Und auch, wenn er vielleicht einen Freund, der gut ist oder ihn positiv beeinflusst an seiner Seite gehabt hätte.
J.K. Rowling hat ihm keine Chance dazu gegeben.
Und das missfällt mir eben !!
-
23.07.2007, 12:48
AW: Wer ist Harry Potter?
Das ist etwas, was mich generell wundert, nicht nur auf Potter bezogen.
Wenn ich einen Roman lese oder einen Film sehe, dann nehme ich den in der Regel so wie er ist. Klar ich überlege mir, ob die Entwicklung der Figuren schlüssig ist und ob ich die Erzählung glaubwürdig finde - wenn nicht, würde ich das auch kritisieren. Aber ich gehe in der Regel nicht so ran, dass ich mir überlege, wie die Geschichte anders erzählt werden könnte/müßte... Ich vertraue der/m Autor/in und überlege mir, warum es so und nicht anders erzählt wird..asa nisi masa
-
23.07.2007, 12:56Inaktiver User
AW: Wer ist Harry Potter?
Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was du meinst. Klar. ich vertraue den Autoren ein Stück weit, aber ein Buch zu analysieren bedeutet für mich Lesen im eigentlichen Sinn.
Zitat von Leeremick
Geändert von Inaktiver User (23.07.2007 um 13:02 Uhr)
-
23.07.2007, 13:11
AW: Wer ist Harry Potter?
Ich habe mir schon gedacht, dass ich mich nicht so klar ausgedrückt habe.
Mal ein Beispiel: ich habe kürzlich im Kino "The Namesake" gesehen - der Film hat mir sehr gefallen. Es ist eine Familiengeschichte, in der besonderes Augenmerk auf den Sohn gelegt wurde. Meine Begleitung fand ihn schlecht, weil der Film eben die Geschichte des Sohnes erzählt und die Tochter nur am Rande vorkommt. Sie war der Meinung eine mögliche Geschichte der Schwester sei prinzipiell besser und interesanter. Und das eben prinzipiell und nicht nur für ihren persönlichen Geschmack.
Und ich finde da muss/sollte man differenzieren: klar, es gibt Geschichten, die mich wenig interessieren, aber deswegen sind sie nicht schlecht. Entwder man versucht dann das Spannende an der Geschichte zu entdecken, oder man läßt es ganz.
Aber zu sagen "Die Geschichte hätte auf eine ganz bestimmte Art anders erzählt werden müssen" bringt m.E. nichts.
Jetzt klarer?asa nisi masa
-
23.07.2007, 13:15
AW: Wer ist Harry Potter?
Vielleicht, weil es in dem Fall spektakulärer war?
Zitat von Leeremick
Es hätte aber auch folgende Möglichkeiten gegeben:
spookies Band 7-Version:
Im Endduell erkennt Lord Voldemort sein Scheitern.
Da beide wissen, was es bedeutet, eine schwere Kindheit gehabt zu haben, sagt Harry zu Lord Voldemort: "Ich schenke dir das Leben. Auch wenn du es nicht verdient hast. Die einzige Bedingung die ich daran habe, du musst Hogwarts mitsamt deinen Todessern für immer verlassen und dich freiwillig vor dem Zauberministerium stellen. Alles weitere liegt in deren Händen. Vermutlich schicken sie dich für den Rest deines Lebens nach Askaban".
Lord Voldemort blickt Harrry aus seinen rotunterlaufenden Augen lange und intensiv an. Harry erwidert seinen Blick, und hat den Eindruck, als ob ein Zeichen der Erlösung in Voldemorts Augen zu erkennen ist. Die Erlösung, dass der Kampf, allzeit böse und dämonisch sein zu müssen, nun endlich vorbei ist. Und plötzlich fängt Lord Voldemort an zu weinen. Er weint und weint, denkt an all die vielen Jahre, in denen er Böses getan und Gutes unterlassen hat. "Ich habe den Tod verdient", schluchzt er. "Ich bin es nicht wert, weiterleben zu dürfen".
Und als die Tränen versiegt sind, fließen kleine, schwarze Hasstropfen aus Lord Voldemorts Augen heraus, platschen auf die Erde und hinterlassen dort, wo sie aufkommen zischend einen schwarzen Fleck.
Harry bleibt ruhig und lässt Lord Voldemort sich wieder beruhigen.
Und da fängt der dunkle Lord an zu lächeln.
"Danke, Harry. Du bist doch kein so schlechter Junge, wie ich immer gedacht hatte".
Harry lächelt zurück.
Da kommen Hermine und Ron die Treppe hinunter und auf Harry zugestürzt. Sie erstarren als sie sehen, dass Lord Voldemort noch am Leben ist. Und Ron will seinen Zauberstab zücken, um den dunklen Lord zu töten. Lord Voldemort hält sich schützend die Arme über den Kopf.
Doch Harry packt Ron energisch am Handgelenk. "Nein, Ron. Nein! Das ist nicht die Lösung! Er hat eingesehen, dass es besser für ihn ist, sein Leben zu verändern". Ron und Hermine starren Harry mit weitaufgerissenen Augen an und können nicht glauben, was sie da zu hören bekommen.
"Aber Harry!!!", schreit Hermine. "Hast du etwa vergessen, dass er all die Jahre versucht hat, dich kaltblütig zu ermorden. Ist dir plötzlich egal geworden, dass du schon mehrfach fast ins Gras gebissen hättest?", und ihre Augen funkeln wütend.
"Ich weiß das, Hermine. Aber Lord Voldemort, oder sagen wir doch lieber Tom Riddle zu ihm, so wie er früher hieß, hat diese Chance verdient. So wie jeder andere Zauberer und Muggel auch. Wenn ich ihn töten würde, wäre ich genauso wie er".
Ron und Hermine starren Harry noch immer verwirrt an.
"Harry!". Harry dreht sich um und sieht Hagrid auf sich zustürmen, der ihn zugleich voll Freude in die Arme schließt. Dem dunklen Lord, der inzwischen seinen Zauberstab auf die Erde gelegt hat, wirft Hagrid einen flüchtigen Blick zu.
"Nach Askaban?". "Nein, wir müssen ihn zuerst ins Zauberministerium apparieren", sagt Harry.
Lord Voldemort lächelt Harry ein letztes Mal zu, und man könnte meinen, dass er ihm sogar zugezwinkert hat aus seinen verheulten Augen und WUSCH löst er sich mit einem Knall in einer Staubwolke auf.
Geändert von spoookie (23.07.2007 um 13:36 Uhr)
-
23.07.2007, 13:18Inaktiver User
AW: Wer ist Harry Potter?
Naja, ob Askaban nun so ersprießlicher als der Tod wäre.
Außerdem war Harry kein Muggel.
Ach, spoookie, lies doch die Bücher einfach mal in Ruhe durch.


Zitieren