ich habe ein wenig gekramt.. : das fand ich bei " Perlentaucher " und ich finde auch meine Gedanken dort wiederZitat von Alinaluna
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Rezensionsnotiz - Die Zeit, 11.12.2003
Carlos Ruiz Zafon, der in Spanien als Autor von Kinder- und Jugendbüchern bekannt ist, hat mit "Der Schatten des Windes" einen spannenden Schmöker geschrieben, meint Martin Lüdke. Der Roman sei nach einem einfachen Muster gestrickt, das die verschachtelten Handlungsgefüge, die mit einer russischen Puppe verglichen werden, zusammenhält. Der Roman lasse sich "widerstandslos" lesen, schreibt Lüdke, und meint das nicht nur positiv: Der Autor habe leichtfertig seine Möglichkeiten verspielt. Die Vorraussetzungen für einen wirklich großen Roman seien gegeben gewesen, doch Zafon sei "auf dem Weg zur Literatur vorher abgebogen, um auf die Straße des Erfolgs zu kommen", allegorisiert der Rezensent. Die Handlung reduziere die Verhältnisse der Franco-Diktatur auf eine Kulisse und ersetze Geschichte und Politik durch Psychologie, kritisiert Lüdke. Nicht Aufklärung, sondern einzig Spannung habe der Autor im Sinn. Aber das ist ihm nach Ansicht des Rezensenten schließlich gelungen.
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Ergebnis 11 bis 20 von 30
Thema: Schatten des Windes
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28.03.2007, 22:15Inaktiver User
AW: Schatten des Windes
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28.03.2007, 23:07
AW: Schatten des Windes
Diese Rezension passt für mich viel besser auf den " Da Vinci Code " oder in Deutschland " Sakrileg " von Dan Brown. Auch wenn ich mir abertausende von Feinden schaffe. Josha
Zitat von Inaktiver User
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28.03.2007, 23:14Inaktiver User
AW: Schatten des Windes
und auch Freunde..;-)..
Zitat von josha
Bücher werden eben kontrovers diskutiert und Menschen haben unterschiedliche Ansichten.. und das ist doch auch gut so..
Sehr vorsichtig wäre ich aber immer mit Vergleichen: der Rezensent bleibt doch recht nah am Buch von Zafon....und ich denke, dass Dan Brows Sakrileg überhaupt nie andeutungsweise " einen Weg zur Literatur " eingeschlagen hat..und nicht nur von dem Weg dorthin abgebogen ist..
liebe Grüße
Linwen..
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29.03.2007, 21:48
AW: Schatten des Windes
Du hast Recht. Beim überfliegen kam es mir nur so vor.Diese überschwengliche Begeisterung für "Sakrileg" war mir immer schleierhaft.
Zitat von Inaktiver User
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03.04.2007, 19:43
AW: Schatten des Windes
Schatten des Windes...
Erst dachte ich häää???
Was will der Autor uns sagen???
Nach einigen Seiten aber war ich bezaubert von der Poesie der Sprache. Schatten des Windes ist imho nicht einfach ein Roman, sondern Poesie.
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04.04.2007, 20:05
AW: Schatten des Windes
Bin grade auf der Suche nach einer neuen Lektüre. Nachtzug nach Lissabon war für mich eines der schönsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe; wenn: Schatten des Windes damit verglichen wird, freue ich mich auf die Lektüre.
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05.04.2007, 12:52
AW: Schatten des Windes
Ich habe Zafon vor Mercier gelesen. Beides hat mir sehr gut gefallen, die poetische Sprache findet sich in beiden Büchern.
Zitat von paula3582
Beide gehören zu meinen Lieblingsbüchern.....wobei es Zafon schon schwer hat, gegen Mercier anzukommen, aber das braucht er ja nicht wirklich.
Lieben Gruss
MurkamiWenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Pascal Mercier
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08.04.2007, 09:05
AW: Schatten des Windes
Ich bekam Schatten des Windes letztes Jahr zum Geburstag geschenkt. Beim Lesen ertappte ich mich, dass ich die Orte des Geschehens genau vor mir sah, da ich Barcelona sehr gut kenne.
Was das Spannende in diesem Buch nicht schmälerte, im Gegenteil, ich fühlte mich zurück versetzt, ebend in diese Zeit.
Die Gassen und Gebäude gibt es wirklich.
Nun bin ich aber neugierig auf "Nachtzug nach Lissabon" geworden.
Allen Leseratten wünsche ich ein frohes Osterfest
LG dobermannEs gibt keine Lüge.
Nur einen kreativen Umgang mit der Wahrheit
dobermann
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09.04.2007, 18:42Inaktiver User
AW: Schatten des Windes
Warum werden diese beiden Bücher nur immer in einem Atemzug genannt ?
Was ist " poetische "Sprache " ?
Die Autoren sind völlig unterschiedlich : auf der einen Seite Mercier aus Bern, der Philosophieprofessor und auf der anderen Seite Zafon aus Barcelona, der in einer Werbeagentur tätig war..
Sicher können beide wunderbare Buch schreiben, die jeweils LeserInnen finden, aber man sollte sie nicht vergleichen finde ich....
Wem die Sprache Zafons in " Schatten des Windes " gefiel, der muss sicher auch dem Übersetzer ein wenig Anerkennung zollen..Geändert von Inaktiver User (09.04.2007 um 18:53 Uhr)
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09.04.2007, 20:45
AW: Schatten des Windes
Liebe Linwen2,Die Autoren sind völlig unterschiedlich : auf der einen Seite Mercier aus Bern, der Philosophieprofessor und auf der anderen Seite Zafon aus Barcelona, der in einer Werbeagentur tätig war..
Sicher können beide wunderbare Buch schreiben, die jeweils LeserInnen finden, aber man sollte sie nicht vergleichen finde ich....
natürlich darf man nicht leichtfertig vergleichen und es wird keinem der beiden Autoren gerecht, wenn man sie in eine gemeinsame Schublade wirft und der die Aufschrift "poetische Sprache" gibt. Doch ist es so, dass ich als Buchhändlerin immer beim Lesen eines Buches im Kopf habe, welchem Kunden ich welchen Titel empfehlen kann. Hat jemand mit Begeisterung Zafon gelesen, dem wird mit größter Wahrscheinlichkeit auch Mercier gefallen. Daher ist es für mich nur logisch, die beiden Autoren zusammen zu erwähnen.
Liebe Grüsse
MurkamiWenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Pascal Mercier


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