Ja, das denke ich auch. Feng Shui ist ein riesiger Markt, der letztlich auffängt, was an religiösen Bedürfnissen, magischem Denken usw. nicht mehr bedient wird. Und das sage ich, obwohl ich ein sehr rationaler Mensch bin und mit Esoterik und Religion eigentlich nichts am Hut habe! Aber jeder kennt doch so etwas wie etwa "Osterwetten": Wenn ich jetzt das und das mache, dann passiert das und das...Zitat von Inaktiver User
Ich liebe Bücher auch über alles, und ich habe mehr als genug davon. In gewisser Weise sind sie aber auch nur ein Holzschnitt des Lebens, das ja nie wirklich in Kapitel gegliedert werden kann und manchmal auch gar keinen echten Sinn macht. Insofern könnte man sagen, schüren Bücher (vor allem aber auch der Fernseher) unrealistische Erwartungen. Und manche Bücherratten igeln sich dann auch gerne ein. Beides wäre sicherlich einer Beziehung nicht förderlich. Aber generalisieren kann man das nicht. Es kommt auf das Wie an. Deshalb: Nimm solche vereinfachten Aussagen nicht gar so ernst! lg, Ehrenpreis
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Thema: Bücher statt Beziehung?
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18.03.2007, 11:56Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
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18.03.2007, 12:45Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Naja, es gibt schon Leute, die sich Bücher reinziehen wie andere Leute Drogen (ich gehör dazu, bin einfach lesesüchtig...!)
Zitat von Inaktiver User
Und natürlich ist Lesen erstmal ein einsames Geschäft ohne Miteinander/Gegenüber.
Oder?
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18.03.2007, 12:49Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Mein Mann liest nicht so viel wie ich, und wenn, dann ganz andere Sachen.
Zitat von Inaktiver User
Deshalb finde ich es besonders toll, mich in Foren wie diesem mit Euch über Literatur austauschen zu können
LG
gine
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19.03.2007, 14:32Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Eins der schönen Dinge am Lesen ist ja, dass das Buch nicht an einem herumzerrt, immer bereit liegt, einem nicht sagt: Du bist doof. Es wartet auf einen. Menschen können sehr viel anstrengender sein.
Habe ich mich jetzt als unsozialer Bücherwurm geoutet?
Ha, mir fällt da noch etwas ein, ein original-Feng-Shui-Tip: Pinn doch einfach Bilder von glücklichen, verliebten Pärchen in Deine Liebesecke (wo Dein Bett stehen sollte), möglichst mehr, als Du Bücher hast, das hebt die Wirkung Deiner Lektüre vielleicht wieder auf... EhrenpreisGeändert von Inaktiver User (19.03.2007 um 17:58 Uhr)
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20.03.2007, 12:22Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Bücherwürmer sind nicht unsozial - sie finanzieren jede Menge Arbeitsplätze:
Autoren, Verlage, Druckereien, Bibliotheken, Ikea, Swiffer - hab ich noch wen vergessen?
;-)))
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20.03.2007, 13:53
AW: Bücher statt Beziehung?
Buchhändler, Antiquariate, Kioske, Post und andere Logistikunternehmen - och, da kommt bestimmt noch 'ne Menge zusammen!
Zitat von Inaktiver User
Ich habe eine Wassermelone getragen.
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20.03.2007, 14:12Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Nee, Du, ich meinte doch eher die Selbstbezogenheit des kurzsichtigen Bücherwurm-Klischees! Man könnte es ja auch so sagen: Beflügelt halten wir die Ideale des Humanismus in die Wolken. Das klingt doch gut, ;-) Ehrenpreis
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21.03.2007, 08:23
AW: Bücher statt Beziehung?
auch ich staple meine bücher gerne am bett, weil ich da am liebsten lese. da ich nun ein eigenes zimmer habe, habe ich ein bett zum lesen und ein bett zum amseln.
mir hat ein fengshuibuch wieder die lust auf schön gestaltete ecken gegeben. wir hatten alles wg. den katzen und kindern wegsortiert und nun bemühe ich mich um schöner wohnen.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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21.03.2007, 08:46Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Du erwartest Widerspruch, stimmt's?
Zitat von Inaktiver User
Hier ist er: Zum Lesen gehören immer zwei. Es ist ein permanenter Dialog zwischen mir und dem Autor/der Autorin, nur dass das Gegenüber nicht physisch präsent ist, sondern nur seine Gedanken. Aber das ist ganz viel. Auf diese Weise kann ich mit jemand reden, der schon lange tot ist. Und so oft finde ich Gemeinsamkeiten. Fühle ich verbunden, verstanden. Und überhaupt nicht einsam. Im Gegenteil. Wenn ich ein Buch finde, das gerade zu meiner Stimmung passt, dann tut mir das viel besser, als wenn ich mit einem Haufen Leuten zusammen bin, die alle gerade in einem ganz anderen Modus sind als ich selbst.
Genauso können einen Bücher auch ärgern. Sie sagen ja manchmal sehr wohl: Du bist doof (dick, unordentlich, beziehungsunfähig), aber ich helfe dir, denn ich bin schlau (die modernen Ratgeberbücher scheinen alle mit seitenweise Selbstbeweihräucherung zu beginnen, anders geht es wohl nicht). Aber sie haben dann einen entscheidenden Vorzug gegenüber den realen Personen: Man muss nicht höflich sein, ihnen nicht zu Ende zuhören, ihnen keinen Kaffee anbieten und muss ihnen auch nie mehr auf dem Flur begegnen, wenn man das nicht will.
Hm. Eigentlich steht ja jede Beschäftigung, die ich allein ausführe, einer Beziehung im Wege, oder?
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21.03.2007, 08:49Inaktiver User
AW: Bücher statt Beziehung?
Nicht nur das, selbst wenn du dich einem Menschen zuwendest, dann steht das der Beziehung mit anderen Menschen im Wege.
Zitat von Inaktiver User


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