Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen? Vor einigen Wochen sah ich in der Zeitung eine kurze Beschreibung über einen erschienenen Briefroman. Zwischen 2 bekannten Persönlichkeiten, wer? - keine Ahnung mehr. Es spielte im 2. Weltkrieg, soll auch die ganze Epoche gut beschreiben. Ich wollte es mir aufschreiben, aber wie es immer so ist... Ich komme nicht auf die Namen, ich kann mich an nichts mehr erinnern. Vielleicht hat jemand eine Idee?
Danke schön..
Sidi
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Thema: Briefroman gesucht
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10.03.2007, 23:47
Briefroman gesucht
Es muss auch diesmal weitergehen...
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11.03.2007, 23:27
AW: Briefroman gesucht
Ich glaube, Deinen gesuchten Roman als Hörbuch zu besitzen. Ich muss aber erst mal in meinen CD's danach suchen, denn ich kann mich heute Abend auch nicht mehr an den Titel erinnern.
Grüße von der NachteuleMann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
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Eigentlich bin ich ganz nett. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
(O-Ton Fazernatalie)
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12.03.2007, 08:06
AW: Briefroman gesucht
mir fällt als erstes ein: *Adressat unbekannt* von Kressmann Taylor (allerdings sind das keine bekannten persönlichkeiten, die *mitwirken*):
„Adressat unbekannt", erstmals 1938 im New Yorker "Story Magazine" veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden, zeichnet dieser kurze Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft.Signaturen sind so nutzlos, daß es sich nicht lohnt, eine eigene zu verfassen.
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12.03.2007, 09:38
AW: Briefroman gesucht
Und es lohnt sich dieses wunderschöne kleine Buch trotzdem zu lesen, auch wenn es nicht das Gesuchte sein sollte.
Zitat von gertie
Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
(von John Lennon)
Ich will selbst den Herren machen,
Mag nicht länger Diener sein.
(Mozart - Don Giovanni)
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12.03.2007, 11:10
AW: Briefroman gesucht
ganz ganz herrlich ist auch der liebesbriefroman von iselin c. hermann,
*liebe delphine,lieber jean Luc*,
ob er im krieg spielt weiss ich gerade nicht mehr...
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12.03.2007, 20:38
AW: Briefroman gesucht
Genau Gertie, das Buch meinte ich. Mein Hörbuch wird gelesen von Ch. Brauer und M. Zapatka. Sehr zu empfehlen.
Zitat von gertie
Bei der Suche ist mir noch ein weiteres Hörbuch in die Hände gekommen, das ich total vergessen hatte:
84 Charing Cross Road von Helene Hanff, Untertitel: Eine Freundschaft in Briefen.
Hier wird ein Briefwechsel zwischen Amerika und einem engl. Antiquariat beschrieben. Eine New Yorkerin auf der Suche nach seltenen Büchern, Erstlingswerken und ähnlichem in der Zeit zwischen 1950 und 1970. Muss ich auch mal wieder hören.
Waren wir Dir ein Hilfe Sidonie?
Grüße von der NachteuleMann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
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Eigentlich bin ich ganz nett. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
(O-Ton Fazernatalie)
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12.03.2007, 22:28
AW: Briefroman gesucht
Hallo, vielen Dank, dass Ihr Euch bemüht. Diese Bücher kenne ich alle, aber das Gesuchte ist nicht dabei.
Es war ein Mann und eine Frau, also Verliebte, wobei ich mich fast erinnern kann, dass der/die Eine sogar verheiratet war. Sie waren während des Krieges getrennt und in der Zeitung wurde auch betont, wie interessant es ist, auch das Drumherum kennenzulernen, also auch das Kriegsgeschehen. Blöd, dass ich mir nicht gleich alles aufschreibe...
Ich lese gerade (auch) Zwei Buchhändlerinnen in New York, kennt Ihr das? Ist zwar kein Briefroman, fiel mir nur von H. Hanff ein - vielleicht interessiert es jemanden?
liebe Grüsse und vielleicht wird jemand fündig...
Gerade fällt mir noch ein, es waren 2 Personen, die tatsächlich gelebt haben, auch bekannt (Dichter?? Musiker?? Komponist??)
Danke trotzdemEs muss auch diesmal weitergehen...
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13.03.2007, 08:17Inaktiver User
AW: Briefroman gesucht
Hallo Sidonie,
Zitat von Sidonie11
vielleicht meinst Du das hier:
Sag mir, daß Du mich liebst'. Erich Maria Remarque - Marlene Dietrich. Zeugnisse einer Leidenschaft.
ISBN-10: 3462033387
Auszug aus Amazon: Im September 1937 begegnet Erich Maria Remarque Marlene Dietrich am Lido in Venedig. Dieses Treffen wird der Beginn einer langen, leidenschaftlichen und dramatischen Liebesbeziehung, die Remarque zu hinreißenden und bewegenden Liebesbriefen motivierte. Remarque war in seiner Liebe zu Marlene Dietrich, von der er sich Ende 1940 wieder zu lösen begann, ohne sie je ganz aufzugeben, der "Schwächere". Die Leidenschaft war durchaus gegenseitig, beide waren berühmt, finanziell unabhängig, hatten Deutschland verlassen und waren sich einig im Hass auf die Nazis. Marlene Dietrich entsprach ganz den Idealen Remarques, setzte ihn aber dauernden Eifersuchtsqualen aus. Werner Fuld und Thomas F. Schneider haben die Briefe Remarques an Marlene Dietrich und die wenigen erhaltenen Antworten gesammelt, kommentiert und eingeleitet. Was die Briefe neben ihrer Passioniertheit in jeder Hinsicht auszeichnet, ist das Spiel mit Kose- und Decknamen, mit, auch in der Diktion, unterschiedlichen Identitäten, so dass das Schöpferische der Liebe und das Liebeserfüllte der Literatur sinnfällig werden.
Ich habe dieses Buch vor ein paar Jahren gelesen und war sehr berührt.
Liebe Grüße
Sonne
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13.03.2007, 23:28
AW: Briefroman gesucht
Ich lese gerade den Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und ihrem Freund Fritz Hartnagel "Damit wir uns nicht verlieren. Briefwechsel 1937-1943" - sehr interessant und bewegend, man lernt viel über den Alltag im Dritten Reich. Wobei... verheiratet war keiner von den beiden.
Es ist gerade eine kommentierte Ausgabe der Briefe von Herrmann Vinke erschienen, die "Hoffentlich schreibst du recht bald" heißt. Vielleicht ist es ja trotzdem das, was Du suchst?
Geändert von nectarine (13.03.2007 um 23:31 Uhr)
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14.03.2007, 17:16
AW: Briefroman gesucht
Ich hab auch noch 'nen Tipp:
>Mein verwundets Herz< Das Leben der Lilli Jahn 1900-1940.
Autor Martin Doerry (Enkel von L. Jahn) erschienen bei DVA.
Hier eine Beschreibung aus der Feder des Verlags:
In einzigartiger Vollständigkeit sind über 500 Briefe erhalten, die das dramatische Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie erzählen. Die Familie Jahn zerbricht äußerlich an den Wirren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, innerlich halten die fünf Kinder und ihre Mutter Lilli um so fester zusammen, bis Lilli Jahn in Auschwitz stirbt. Der Briefwechsel zwischen der Mutter und den Kindern ist ein einmaliges Zeugnis der Menschlichkeit.
Das Leben der Ärztin Lilli Jahn ist beispielhaft für die deutsch-jüdische Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dem jüdischen bildungsbürgerlichen Milieu in Köln entstammend, entschließt sich Lilli Schlüchterer, gegen Widerstände den protestantischen Arzt Ernst Jahn zu heiraten. Die große Familie mit fünf Kindern lebt in Frieden in Immenhausen bei Kassel, bis die politischen Auswirkungen der nationalsozialistischen Politik auch das Leben der Jahns grundlegend verändern. Der Riß zwischen Deutschen und Juden geht mitten durch die Familie, Ernst Jahn läßt sich von Lilli scheiden und liefert sie schutzlos der nationalsozialistischen Verfolgung aus. 1943 wird Lilli Jahn in ein Arbeitserziehungslager gebracht und beginnt eine lange, intensive Korrespondenz mit ihren nun auf sich selbst gestellten Kindern. Die Überlieferung der Briefe grenzt an ein Wunder: Es gelang Lilli Jahn, sie vor der Deportation nach Auschwitz einer Aufseherin anzuvertrauen, die sie dann den Kindern übergab. 1998, als der Sohn von Lilli, Gerhard Jahn, Bundesjustizminister im Kabinett Willy Brandts, starb, fand die Familie den kompletten Briefwechsel in seinem Nachlaß. Der Enkel Martin Doerry hat eine Auswahl getroffen und die Briefe mit zeitgeschichtlichen Hintergrundinformationen zu einem großen Lebensporträt zusammengestellt.
Man muß »Biographien lesen, und zwar nicht die Biographien von Staatsmännern, sondern die viel zu raren Biographien der unbekannten Privatleute«. Sebastian Haffner, »Geschichte eines Deutschen«
Vielleicht für Dich von Interesse?
EulchenMann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
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Eigentlich bin ich ganz nett. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
(O-Ton Fazernatalie)
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