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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Die Bücher von Marya Hornbacher handeln von ihrer Bulimie und Magersucht und ihrer Bipolaren Störung.
    In ihrem ersten Buch ist sie teilweise auch in der Psychiatrie. Das Buch über die Bipolare Störung habe ich nicht gelesen, ich weiß also nicht, ob es auch mit der Psychiatrie zu tun hat.

  2. Avatar von Saruma
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Clare Allen - Poppy Shakespeare

    Kurzbeschreibung: “Poppy Shakespeare ist ganz normal. Zumindest war sie das bis zu jenem Tag, als sie sich auf eine neue Stelle beworben hat. Beim Vorstellungsgespräch eröffnet man ihr, dass sie an einer schweren Persönlichkeitsstörung leide; das hätte der Eignungstest ergeben. Und schon fährt der Krankenwagen vor, der Poppy in die Psychiatrie bringt.
    Herzlich Willkommen in der Dorothy Fish, einer Tagesklinik im Norden Londons. Poppy wird von N empfangen, einer Patientin, die schon seit dreizehn Jahren hier ist. Wie alle Bewohner der Dorothy Fish setzt N alles daran, diese beste aller Welten ja nicht verlassen zu müssen. Ihre Erleichterung ist groß, wenn beim alljährlichen Routinecheck-up festgestellt wird, dass sie noch immer verrückt genug ist. Doch dann kommt Poppy Shakespeare in ihrem schicken Kostümchen und den Stöckeln aus Schlangenleder in Ns Leben gerauscht – und plötzlich ist alles anders.
    Vier Wochen soll Poppy erst einmal zur Beobachtung bleiben. Aber diese Probezeit will sie auf keinen Fall bestehen. Sie bittet N um Hilfe – und so machen sich die beiden Frauen auf und stellen diese sonderbare Welt, die sehr viel normaler ist, als sie auf den ersten Blick scheint, komplett auf den Kopf.“
    Clare Allen schreibt aus eigener Erfahrung in einer psychiatrischen Klinik. Es ist aber kein Ego-Dokument, sondern ein humorvoller, quasi doppelt-verrückter Roman, eine wirbelnde Satire über das Anstaltsleben. Die Autorin sieht die Geschichte auch als ein Loblied auf die Widerstandskraft und den Galgenhumor des Menschen. Sie sagt, dass Menschen oft unter den widrigsten Umständen am Geistreichsten sind und Humor eine starke Waffe der Schwachen ist.

    Nathan Filer - Nachruf auf den Mond Der Debütroman von Nathan Filer, der vorher Krankenpfleger in der Psychiatrie war.
    Matthew Homes, der an Schizophrenie leidet, schreibt mit 19 Jahren seine Autobiografie und die Biografie seiner Krankheit. Durch den Aufbau der Geschichte und die Art zu schreiben, wird es sehr real und Matthew sehr lebendig. Man hat das Gefühl, in seinem Kopf zu sitzen, einerseits den eintönigen Alltag in der Klinik mitzuerleben, andererseits die Stimmen in seinem Kopf zu hören. Er fühlt sich schuldig am Tod seines Bruders vor zehn Jahren, und dieses Schuldgefühl greift einem an die Kehle. Aber auch der ironische Humor, der leise genug ist, um nicht aufgesetzt zu sein, ist ein starkes Element in diesem Buch.

    Rebecca Wait - Kopfüber zurück Der älteste Sohn der Familie nimmt sich das Leben. In der Rückschau wird aufgerollt, wie es dazu kam und wie die übrigen Familienmitglieder damit umgehen. Die Autorin macht das in ihrem Debut wirklich gut und überzeugend. In einer Art Matter-of-fact-Alltagston vermeidet sie übertriebenes Drama, obwohl die Familie durch Trauer, Suche nach Schuld, Zurückziehen, Sprachlosigkeit, Neurosen beinahe untergeht.

    Axel Brauns - Buntschatten und Fledermäuse (über sein eigenes Leben als Autist)
    Axel Brauns- Kraniche und Klopfer (über ein kleines Mädchen, dessen Mutter Messi ist)
    Geändert von Saruma (20.10.2019 um 12:47 Uhr)

  3. Avatar von Hampelmuse
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Nathan Files, Nachruf auf den Mond

    Es geht um den Alltag eines jungen Mannes mit Schizophrenie, wobei der Autor selbst Pfleger in der Psychiatrie war.

    Aus der Beschreibung von Amazon:
    Der preisgekrönte Überraschungserfolg aus Großbritannien endlich im Taschenbuch!

    Matthew Homes ist ein begnadeter Erzähler und Patient der Psychiatrischen Klinik in Bristol. Um dort dem trostlosen Alltag zu entfliehen, schreibt er seine Geschichte auf – und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während des Campingurlaubs in Cornwall starb. Selbst nach zehn Jahren gibt sich Matthew immer noch die Schuld am Unfalltod seines Bruders. Doch eigentlich ist Simon für ihn gar nicht tot – und Matthew auch kein gewöhnlicher 19-Jähriger. Denn Matthew leidet an Schizophrenie …

  4. Avatar von guerteltier
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Ich habe gerade "Vater unser" von Angela Lehner gelesen - das fand ich ganz gut.

    Sehr gut gefallen hat mir auch "Drüberleben" von Kathrin Weßling.


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    AW: Psychiatrie-Romane

    Genau! Oliver Sacks.

    Gibts auch eine gute Verfilmung: "Awakenings" mit Robert de Niro.

  6. Avatar von Hampelmuse
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Ach Saruma, ich hatte gar nicht gesehen, dass du den Filer schon genannt hattest.
    Durch Fehler wird man klug, drum ist einer nicht genug.


  7. Registriert seit
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Wow. Vielen lieben Dank für all die interessanten Anregungen.

  8. Avatar von ysa
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Vielleicht könnten auch die Bücher von Claudia Hochbrunn etwas für Dich sein?
    Sie ist Psychiaterin und schreibt ziemlich gut!


  9. Registriert seit
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Samuel Shem „Mount Misery“

    (Vorsicht, „Veronica beschließt zu sterben“ ist weichgespülter rosa Kitsch! M.M. spielt eher in der Liga „Einer flog übers Kuckucks Nest“, ist kein Horror sondern leider häufig einfach nur bittere Realität.)

    David Foster Wallace „Unendlicher Spaß“

    (Auch hier: Vorsicht. Geht um Drogensucht und ist nicht leicht zu lesen. Erinnert vom Schreibstil eher an Ulysses, also wenn du wirklich sowas wie Coelho suchst, wohl eher nix für dich - ich fand beide Bücher genial.)
    Was genau magst Du an "Veronika beschließt zu sterben" nicht?

    Wer kennt "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho noch? Wie findet Ihr seinen Roman?

    LG Fee


  10. Registriert seit
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    AW: Psychiatrie-Romane

    Wenn du beim Lesen zwischendurch auch mal lachen möchtest, kann ich dir "Drachensaat" von Jan Weiler empfehlen

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