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  1. Registriert seit
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    Krimis ohne Serienmörder

    Hallo zusammen,

    ich habe früher sehr viele Krimis gelesen, dann immer weniger, als ich das Gefühl hatte, alles ist nur noch voller haarsträubender Geschichten von Serienmördern, Psychopathen etc.

    Nun habe ich durch Zufall Tana French entdeckt, aber in einer "binge reading"-Attacke (nennt man das auf Deutsch Fress-Anfall?) schon 6 von 7 Büchern durch. Was mir daran gefällt - die Fälle sind zwar nicht "alltäglich", aber es sind am Ende immer eher so Morde, die passieren, weil irgendwas aus dem Ruder läuft - ich glaube, am Ende ist es fast immer eher ein Totschlag als ein Mord. Was mir auch gefällt - sehr dialoglastig, viel Interaktion zwischen den Ermittlern. Und natürlich sprachlich nicht im geringsten flach (wenn auch teilweise etwas holprig übersetzt, weshalb ich nach einem ihrer Bücher auf die Originalversion umgestiegen bin).

    Ja, und nun meine Frage an die Krimileser hier im Forum - bin jetzt durch und brauche Ersatzdrogen - wer hat Tipps?

    LG Tigerente

  2. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Ich empfehle an dieser Stelle die Sparte „Regionale Krimis“. Gerade bei längeren Serien gibt es Bücher, deren Fälle so spannend sind, dass das „regionale“ nicht mehr relevant ist.

    Z. B. Die Inspektor Takeda Reihe oder die Reihe von Michael Kibler oder Frankreich-Krimis von Fred Vargas.
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Ich empfehle die Konrad-Sejer-Reihe von Karin Fossum. Sie erfüllt deine Kriterien und ist auch von überdurchschnittlicher Schreibqualität und inhaltlicher Differenziertheit. Da mein Norwegisch etwas rostig ist, lese ich sie in Englisch oder Deutsch, aber sie scheint mir ansprechend übersetzt.


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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Da empfehle ich Tamar Myers, aber nur im amerikanischen Original, keinesfalls übersetzt. Zum Teil sehr lustig,und man erfährt viel uber Mennoniten und Amishe


  5. Registriert seit
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Habe gleich mal in der Onleihe einen Inspektor Takeda vorgemerkt und tatsächlich war Band 1 dieser Reihe von Karin Fossum gerade ausleihbar. Werde berichten, ob das was für mich ist.

    Fred Vargas mag ich auch, da finde ich vieles aber sehr konstruiert, trotzdem packt es mich, habe aber das meiste auch schon gelesen.

    Was Regional-Krimis angeht, bin ich bei diesem Label prinzipiell vorsichtig, weil ich da auch schon viel schlechtes gelesen (oder nach 50 Seiten weggelegt habe), werde aber nach Michael Kibler auch noch mal schauen.


  6. Registriert seit
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    A propos Amisch: Die Kate-Burkholder-Serie von Linda Castillo - weitgehend serienmörderfrei und auch sehr schön im amischen Milieu verwurzelt und sorgfältig geschrieben.

    Herrlich auch die Ruth-Galloway-Serie von Elly Griffiths - mit einer besonders sympathischen Hauptfigur!

  7. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Zitat Zitat von distantdreamer Beitrag anzeigen
    A propos Amisch: Die Kate-Burkholder-Serie von Linda Castillo - weitgehend serienmörderfrei und auch sehr schön im amischen Milieu verwurzelt und sorgfältig geschrieben.
    Findest du? Ich finde die Serie ist nicht gut geschrieben. Viele Satzwiederholungen („Er war ganz in schwarz gekleidet“ kommt in jedem Roman mindestens dreimal vor) und ich finde sie auch teilweise sehr konstruiert, auch mit dem was Kate Burkholder in jedem Buch widerfährt.

    Ich finde, da gibt es deutlich besser geschriebene Reihen.
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  8. Registriert seit
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Findest du? Ich finde die Serie ist nicht gut geschrieben. Viele Satzwiederholungen („Er war ganz in schwarz gekleidet“ kommt in jedem Roman mindestens dreimal vor) und ich finde sie auch teilweise sehr konstruiert, auch mit dem was Kate Burkholder in jedem Buch widerfährt.

    Ich finde, da gibt es deutlich besser geschriebene Reihen.
    Mag sein - vielleicht habe ich schon so viel Schrott gelesen, dass ich etwas zu unkritisch geworden bin.. (Auch ein Nebeneffekt der jahrzehntelangen Lehrtätigkeit: Ich überschlage mich schon vor Begeisterung, wenn jemand einen halbwegs korrekten Satz hinkriegt, der aus mehr besteht als Subjekt und Prädikat...)

    Ich meinte es wohl mehr bezogen auf die Passagen in "Pennsylvanian Dutch", die, soweit ich das beurteilen kann, recht authentisch wiedergegeben werden und bei denen die Schreibweise nicht strotzt vor Fehlern (mehrmals dasselbe Wort, aber jedesmal anders geschrieben...), im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen mit fremdsprachlichen Ausdrücken sehr oft völlig nachlässig umgegangen wird. Aber so genau weiss ich es natürlich nicht. Ich finde aber diese Einsprengsel einen sympathischen Zug - was den sonstigen Stil betrifft, da müsste ich wohl noch einmal "über die Bücher", um eine kritisch fundierte Meinung abzugeben. Es gibt, soweit ich mich entsinnen kann, auch keine "plot holes", die so gross wären, dass man mit dem Lastwagen durchfahren könnte. Das werte ich schon positiv.

    Was das Konstruierte betrifft: Seit ich Sebastian Fitzek gelesen habe, finde ich im Vergleich dazu überhaupt nichts mehr konstruiert... Mir macht das manchmal etwas Gesuchte nichts aus. Darf doch konstruiert sein, ist ja Fiktion.


  9. Registriert seit
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Ach - und noch die Simon-Serrailler-Serie von Susan Hill - mit interessant "gespaltener" Hauptfigur, deren soziales Umfeld ebenfalls stark einbezogen wird.

  10. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Val McDermid.
    Ein Ort für die Ewigkeit. Einer meiner alltime-Favourites.

    suzie
    Meine Hobbies:

    (lesen, essen/backen/kochen/reisen/walken (ohne Hund))

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