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  1. Registriert seit
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Zitat Zitat von California123 Beitrag anzeigen
    Ich mag die Lynley-Reihe von Elisabeth George. Zugegeben sie werden nicht gerade besser - dafür dicker - aber die ersten paar Bände sind wirklich gut.
    Witzig, bei mir ist es genau umkehrt - generell (mit Ausnahmen) finde ich die neueren immer besser. Nicht wegen "dicker", sondern weil mich erstens die Frauengeschichten am Anfang (dieses Theater mit Helen und Deborah) viel mehr genervt haben als jetzt, und weil ich vieles auch an Nebenhandlung spannender finde als am Anfang.


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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Fan der ersten Stunde.
    Ärgere mich seit 10 Jahren tierisch über jedes neue Buch.
    Und werde auch das nächste kaufen.
    So ging es mir zwischendurch mal. Inzwischen komischerweise nicht mehr. Ich kaufe und ärgere mich nicht mehr, weil ich es inzwischen wieder mag.


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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Ach so, Rendell und Kemelmann habe ich größtenteils schon vor Jahren gelesen und schätze ich sehr.

    Von den "echten" Klassikern mag ich am meisten Dorothy Sayers und Patricia Highsmith.

  4. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Kennst du schon die Harry Bosch Reihe von Michael Connelly? Die Serie gibt es seit den 90ern und es gibt viele Bücher, da der Autor gefühlt jährlich ein Buch schreibt. Die Bücher handeln zwar manchmal von Serientätern, aber nicht so brutal und detailliert.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  5. Avatar von fritzi72
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Statt irisch isländisch: Ysa Sigurdadottir
    Habe nach einer Empfehlung in der Bri „DNA“, den ersten Band um Kommissar Huldar und die Psychologin Freya gelesen.
    Schon sehr düster und die Morde wurden exakt in ihrer Brutalität beschrieben, aber der Täter war kein Serienmörder und es bestand eine Verbindung zwischen allen Beteiligten, die sich langsam, aber ziemlich spannend aufdröselte.

    Und ich weiss nicht, ob ich es vorschlagen soll, weil möglicherweise bekannt und abgedroschen:
    Donna Leon, die in Venedig spielende Commissario Brunetti-Reihe.
    Mir wurde sie irgendwann zu einförmig und altbacken, aber die ersten Bände (so bis ca 10) haben mir Spass gemacht.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  6. AW: Krimis ohne Serienmörder

    Die Bücher von Kristina Ohlsson, klasse

    Teils verfilmt und im ZDF als Stockhol Requiem ausgestrahlt

    Fredrika Bergman ist die Frau und zunächst Fremde im Stockholmer Ermittlertrio. An dessen Spitze steht der ruhige, langgediente Kommissar Alex Recht, ihm zur Seite der eher quirlige Polizist Peter Rydh. Die Akademikerin und berufliche Quereinsteigerin Bergman, ehrgeizig, reserviert und bemüht abgeklärt, hat es zunächst schwer, sich Sympathie und Akzeptanz zu erwerben. Das turbulente Privatleben der drei Hauptprotagonisten, das der unkonventionellen Fredrika Bergman voran, nimmt weite Strecken der Thriller ein. Doch gerade auch aus den kleinen und großen persönlichen Krisen und Katastrophen beziehen die Romane einen Teil ihrer Spannung. Die Bücher bauen in diesem Bereich aufeinander auf, sind aber auch einzeln verständlich.
    Ausserdem gibts noch zwei über den Staatsanwalt Martin Benner, die zusammengehören

    Schwesterherz

    Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?

    Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an




    Bruderlüge

    Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.
    Da wird zwar eine Serienmörderin erwähnt, das spielt aber in den Büchern keine grosse Rolle, eigentlich geht es nicht darum
    Tell the truth, there's less to remember
    (frei nach Mark Twain)

    In a world full of Kardashians be a Morticia

    (T-shirt-Spruch)




  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Mir fällt noch Maria Kallio ein der finnischen Autorin Leena Lehtolainen.
    1993 erschien mit „Alle singen im Chor“* ihr erster Fall. Seitdem sind dreizehn weitere Bücher auf den Markt gekommen. Die gelernte Juristin beginnt ihre Laufbahn im Helsinkier Gewaltdezernat, arbeitet vorübergehend als Rechtsanwältin und wechselt dann zur Kriminalpolizei nach Espoo. Maria macht Karriere, bekommt eine Tochter und einen Sohn und lebt mit ihrem Mann Antti, einem Mathematiker.

    Die ersten beiden Bücher, in denen sie Anfängerin bei der Polizei ist, haben mir nicht soo gut gefallen, aber die Bücher werden immer besser und ich bedauere sehr, dass die Reihe irgendwann vorbei war. Besonders spannend fand ich auch den Perspektivwechsel im Laufe der Bücher dadurch, dass sie von der Polizei in den Anwaltsberuf wechselt und wieder zurück.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Vielen Dank für die vielen Tipps. Werde mich langsam durcharbeiten durch die, die ich noch nicht kenne.

    Bei Donna Leon habe ich den Hype übrigens nie verstanden. Finde sie auch sprachlich nicht toll. Dachte anfangs, die sind schlecht übersetzt, aber dann habe ich mal ein Original gelesen und das war auch nicht besser.
    Ich kann das auch gar nicht so gut bennenen, was ich sprachlich mehr oder weniger toll finde. Simenon z. B. schreibt ja sprachlich eigentlich extrem schlicht, aber gerade diese Schlichtheit fesselt da - mich wenigstens.

    Michael Connelly habe ich auch schon zwei gelesen, das gefiel mir auch. Aber mehr so für "ab und zu mal ein Buch", nicht so die ganze Reihe auf einen Rutsch lesen. Aber muss man ja auch nicht.

    Mit Karin Fossum habe ich jetzt erstmal angefangen, finde, das hat so ein bisschen was von Sjöwall/Wahlöö, gefällt mir bisher ganz gut.


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    AW: Krimis ohne Serienmörder

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen

    Bei Donna Leon habe ich den Hype übrigens nie verstanden. Finde sie auch sprachlich nicht toll. Dachte anfangs, die sind schlecht übersetzt, aber dann habe ich mal ein Original gelesen und das war auch nicht besser.
    Sehe ich auch so. Anfangs, so vor 30 Jahren ? fand ich die ersten Bücher nett und interessant (Venedig, Pasta, Serenissima....)

    Aber dann fiel mir immer mehr unangenehm auf, dass sie die Figuren Brunetti und Paola, sogar deren Kinder stereotyp und irgendwie auch sexistisch darstellt.
    Ja. Sexistisch. Als Frauenfigur hat man nicht viel Spielraum bei Leon:
    Paola, die intellektuelle Superköchin und immer verständnisvolle, ausgeglichene ruhige Ehefrau
    Elettra, die fleißige, bissl technikaffine, aber doch recht devote "gute Seele"
    Tochter, hübsch, brav, engagiert
    Mama, dem Sohn mamahaft ergeben und würdig

    Alles reinste Geschlechterklischees.

    Auch die Co-Männerfiguren: Untergebener: treu ergeben, fleißig, beflissen, es dem Brunetti recht zu machen.
    Chef und dessen Sub: dumm, intrigant.

    Das ist irgendwie auf dem Niveau vom Wolf, wobei der Wolf mit wesentlich mehr Humor schreibt und seinen Figuren auch ein Leben gönnt.
    Bei den Brunettis ist immer alles gleich. Null Entwicklung.

    Und dann immer diese pseudo sozial-kritische Sicht auf alles. War in den 90ern mal ein Aufreger. Heute muss ich sagen, schocken mich berichte über venezianische Milieustudien nicht mehr so. Die Realität überall ist aufregender geworden.
    Aber bei Leon philosophiert der Commissario bei einem Sherry über Cicero und Vergil während Paola die Pasta rührt und die Kindlein aufs Essen warten. Draußen morden Mafiosi, korrupte Politiker, Geschäftsleute und osteuropäische Nutten.

    das ist nicht schlecht. Aber ausgebreitet in ??23 Bänden... Stockfad.

    Dass die nicht Bock hat, mal ein bissl Witz und Verve reinzubringen?

    Brunetti könnte im Suff Elettra schwängern
    Paola könnte einen Ruf nach Berlin annehmen
    Rafi könnte im Suff Elettra schwängern
    Chiara (könnte Elettra natürlich auch nicht im Suff schwängern) aber überhaupt mal saufen wäre schon mal der Reality proof.

    Außerdem fand ich (Achtung Disclaimer, jetzt wird's auch meinerseits -istisch ), dass Donna Leon die Beziehung zwischen Brunetti und Paola nicht gut darstellen kann. Das bleibt hölzern, theoretisch. So, wie sich eine lesbische Frau eine Beziehung zu einem Mann vorstellt. Fand ich nicht überzeugend - Paola und Brunetti sind so höflich und glatt zueinander, die könnten auch Arbeitskollegen sein. Da ist null Erotik - von Sex rede ich gar nicht. Immer schön blutleer.

  10. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Krimis ohne Serienmörder


    mich finde die trinken ganz schön viel und leiden kaum an den Folgen
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

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