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  1. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    die meisten bücher passen in bestimmte lebensphasen.
    klassiker sowieso.

    jedes gute buch kommt zur rechten zeit und wenn es in einer form in mein leben, in meine aktuelle situation passt, ist es ein für mich gutes buch.

    kitsch mag ich überhaupt nicht.
    mir wird da vom schreibstil her echt mulmig, das spür ich fast körperlich.....

  2. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    kitsch mag ich überhaupt nicht.
    Wobei sich hier wieder die Frage stellt: Was ist Kitsch?

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    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Groschenromane z.B.

    Ich habe "Die Tochter des Fotografen" nicht zu Ende gelesen.

  4. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Groschenromane z.B.
    Auf meine Frage, was Kitsch ist?

    Marie-Luise Fischer ist auch meistens Kitsch. Als Teenager allerdings habe ich einen Roman von ihr gelesen Liebe meines Lebens, dessen Handlung mich so beeindruckt hat, dass ich mir überlegt habe, es mir irgendwann nochmal anzutun.

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    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Ich hab auch zuerst den Gedanken an Groschenromane gehabt. Aber ich mag nicht ausschliessen, dass auch der eine oder andere dieser Sparte einen zu einer schlaflosen Nacht animiert.... Dann ist doch der Zweck, nämlich der, zu unterhalten, erfüllt.
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

  6. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wobei sich hier wieder die Frage stellt: Was ist Kitsch?
    schwierig zu sagen....

    kitsch ist für jeden etwas anderes.

  7. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wobei sich hier wieder die Frage stellt: Was ist Kitsch?
    Für mich ist Kitsch, wenn es eine genau vorhersehbare Handlung gibt und die Personen wenig differenziert gezeichnet sind, sondern ziemlich schwarz-weiß.

    Also das Paar nach Irrungen Wirrungen am Ende doch zusammenfindet, und die Charakterisierungen klischeehaft sind.

    Dazu noch eine kunstlose Alltagssprache und wenig originelle Gedanken.

    Spaß machen kann es trotzdem!!

  8. Moderation

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    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für mich ist Kitsch, wenn es eine genau vorhersehbare Handlung gibt und die Personen wenig differenziert gezeichnet sind, sondern ziemlich schwarz-weiß.

    Also das Paar nach Irrungen Wirrungen am Ende doch zusammenfindet, und die Charakterisierungen klischeehaft sind.

    Dazu noch eine kunstlose Alltagssprache und wenig originelle Gedanken.

    Spaß machen kann es trotzdem!!
    Das hast Du gut definiert, finde ich. Und ich bin auch der Meinung (wie jemand zuvor geschrieben hat), dass "P.S. Ich liebe Dich" in diese Kategorie gehört.
    Es hat übrigens nichts mit "Nachricht von Sam" zu tun. Der verstorbene Mann der "Heldin" hat ihr 10 Briefe hinterlassen, von denen sie einen pro Monat öffnen darf.
    Eigentlich eine schöne Idee und das Buch hat auch seine netten Momente, aber insgesamt ist es zu flach, vorhersehbar und die Protagonistin zu uninteressant.

    Zu Ende werde ich es trotzdem lesen, es ist meine Arbeitsweglektüre, da mag ich nichts zuuuu kompliziertes lesen.

    Es passiert mir ganz selten, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese, aber passiert ist es mir bei
    "Zirkuskind" von John Irving - bin zwar ein Irving-Fan, aber ich konnte mich partout damit nicht anfreunden
    und bei den bereits zitierten "Muschelsuchern" - fürchterliche Schmonzette in meinen Augen
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  9. User Info Menu

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Ich kann eigentlich gar nicht so genau sagen, was für einen Literatur "Geschmack" ich habe und gehe unvoreingenommen an Lektüre heran als echte Leseratte.
    Sie muss mich fesseln, meine Aufmerksamkeit bannen, ich muss mich in ein Buch vertiefen können.
    Gestern habe ich mir den "Zauberberg" hervorgekramt und lese ihn seit bestimmt 30 Jahren nun zum zweiten Mal.
    Ich muss sagen, er zieht mich in seinen Bann, sprachlich und als Beobachter des Menschlichen ist Thomas Mann unschlagbar, obwohl ich mir schon vorstellen kann, dass manche keine Geduld mit ihm haben, zumal er eine versunkene Welt beschreibt !
    Er plaudert in seinen Büchern in epischer Breite, und das mag ich, diese zeitlose Gelassenheit, das genaue Hinschauen.
    Am besten finde ich ja "Joseph und seine Brüder"!
    Aber ich lese genauso gerne gute Krimis und Abenteuerromane, auch Gruseliges wie z.B. "Carrie" von King.
    UND gute Liebesromane, UND Modernes, Saloppes a la "About a Boy", aber dann auch wieder Dickens und Maugham.
    Lesen ist einfach toll!
    Aber wir wollen hier ja schildern, was uns anödet!
    Mit den Büchern von Douglas Adams "Das Restaurant am Ende der Welt", toller Titel, kam ich auch nicht weit, ich möchte es aber nochmal versuchen! Vielleicht habe ich zu früh aufgegeben?
    Hochgelobte Bücher sind mir auch oft ein Graus, z.B. alles, was ich von E. Jelinek kenne, Nobelpreis hin oder her, egal, ich finde alles, was sie schreibt, gewollt miesepetrig und missmutig nach dem Motto "Ich bin zu intellektuell und dekadent für diese Welt, um ihr irgend etwas abgewinnen zu kölnnen und alle anderen sollen das auch nicht in meiner Gegenwart, deshalb setze ich grundsätzlich eine gelangweilte blasierte Miene auf und kann nur Gefallen an Scheußlichem finden, und wer sich unterhalten will, ist blöd..."!
    Diese Haltung sehe ich grundsätzlich bei ihr durchschimmern.
    Aber genug getratscht über Elfriedchen !

    have a nice evening,
    Lalique
    Do what makes your heart sing

  10. Inaktiver User

    AW: Welches Buch habt ihr nicht zu Ende gelesen?

    Ach ja, Elfriede Jelinek. Ich hatte mal vor Jahren versucht, "Die Klavierspielerin" zu lesen, aber für mein damals zartes Seelchen war die drastische Ausdrucksweise etwas zu viel.

    Jahre später habe ich es mit Michael Kumpfmüllers hochgelobtem Werk "Durst" probiert, und es sogar zu Ende gelesen, aber da fragte ich mich am Schluß auch, was mich da geritten hat, es mir schenken zu lassen.

    Seitdem kann ich kein Buch mehr lesen, von dem Kritiker sagen, es wäre in einem lakonischen Stil geschrieben.

    ---

    Kleiner Nachtrag: Ganz schrecklich finde ich immer "den Roman zum Film" - womöglich noch, wenn es sich um eine Romanverfilmung handelt. Ich erinnere mich mit Grausen an "Underworld - der Roman zum Film": ich hatte es als Trostpreis bei einem Preisausschreiben gewonnen und weiß jetzt, warum die Zeitschriftenredaktion es als Trostpreis verlost hat. Es wimmelte voller Orthographie- und Interpunktionsfehler und sprang ständig zwischen Gegenwarts- und Vergangenheitsform in einem einzigen Satz hin und her - und schlecht geschrieben war es auch noch, so richtig schön klischeetriefend.

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