Tut mir leid, Amalie, da hast Du etwas falsch verstanden.
Ich bin sehr dafür, dass Frauen dieselbe Schulbildung wie Männer haben und den Beruf erlernen sollen, den sie möchten. Sie sollten für gleiche Arbeit auch gleichen Lohn wie Männer beziehen und so fort. In der Bildungs- und Berufswelt sowie in der Gesellschaft sollen Frauen und Männer völlig gleich gestellt sein.
Es ging nur um die Unterschiede in der natürlichen Ausgerichtetheit, was das Soziale und was die Familie angeht. Frauen haben im Durchschnitt von Natur aus einfach mehr Sozialkompetenz als Männer. Da wird sich so schnell nichts ändern, weil die Biologie uns leitet, ob wir das mögen oder nicht. Vielleicht aber beschert uns die Gentechnologie eines Tages ein drittes Geschlecht, eines das sich nur mit der Reproduktion und Aufzucht des Nachwuchses beschäftigt und die heutigen Männer und Frauen werden Arbeitsmenschen und brauchen sich nur mehr um Arbeit und Krieg zu kümmern. Nur jetzt ist es noch nicht so.
LG Ken
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Ergebnis 61 bis 67 von 67
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03.07.2015, 20:33
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
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03.07.2015, 21:31
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
mit Natürlichkeit hat das vielleicht noch insofern was zu tun, als dass Sozialisierung und Kultur als natürliche Zustände betrachtet werden können, die allerdings Veränderungen unterworfen sind. Mit Biologie hats herzlich wenig zu tun, ob das nun so manchen unter uns gefällt oder nicht.
Die Unterschiede zwischen den Individuen sind weit größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und wenn wir ständig auf den Geschlechtsunterschieden rumreiten und die über alles stellen, dann zwängen wir damit nur die (weit bedeutenderen ) individuellen Unterschiede zwischen den Menschen ein. Ich finde das furchtbar und rückständig dazu.
Da ist auch die Wissenschaft schon weiter. Nur in den Köpfen vieler Menschen mag sich da nichts bewegen, aber nicht, weil dies gegen unsere Natur oder Biologie wäre, sondern weil wir (ganz menschlich) Veränderungen fürchten und die Welt generell gern einfach gestrickt haben. Leider ist das wieder im Trend, je komplexer und globaler die Welt wird. Und das für mich besonders schlimme daran: es wird wieder vermehrt und ungehindert aus einem eigenen Bedürfnis heraus (einfache Weltordnung) nach außen projiziert (Biologie: Du Herd, ich Krieger)
Ich fühle mich da zeitlebens von dieser Denke schon behindert. Ich hab zwar deshalb schon immer gemacht, was ich wollte oder konnte (und da gehört Mann betüddeln und Sozialkompetenz nicht zu den Favouriten) und ich habe meine Mutterschaft schon immer als Teil meines Lebens, aber nicht als mein Leben an sich angesehen, aber ich hab auch immer wieder die Grenzen erfahren. Am besten kam ich durch, wenn ich den Leuten das Bild von mir und meinem Leben geliefert habe, das ihren Klischeevorstellungen entsprach. Dann hatte ich keine Diskussionen am Hals, keine schiefen Blicke, keine Anfeindungen, da bin ich an denen vorbeigeflutscht. Da wo es ging. Manchmal, z.B. bei Vermietern oder Arbeitgebern war das gar nicht so einfach.
Diese Klischees sind einfach nur zum
Das geht auch mal an den TE, der, soweit ich das aus dem Augenwinkel mitgekriegt hab, ja viel mit Klischees zumindest in seinen Threadtiteln unterwegs ist. Das mag ja vll dazu taugen, dass sich nun ganz viele Frauen mit ihm beschäftigen, was ihm vll im RL ja abgeht, aber andererseits wird das die realen Beziehungen zu Frauen nicht gerade stärken. Und mir wäre das ehrlich gesagt zu blöde, ständig im Inet mit Klischees Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, nur damit sich endlich mal genug Frauenvolk mit mir beschäftigt. Aber jedem das seine - wenns schee macht, wie wir Schwaben sagen...
Geändert von Amelie63 (03.07.2015 um 21:40 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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05.07.2015, 12:13
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
Amelie,
Diese Geschlechterdiskussion ist nicht meine.
Ich stelle nur immer wieder Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen fest, die auf eine grundlegende Unterschiedlichkeit in der Wahrnehmung der Welt und der Sicht auf sie hinweisen. Ich versuchte in diesem Thread zu erklären, warum ich meine, dass Frauen gerne Liebesromane lesen und Männer lieber was anderes. Das ist meine persönliche Meinung - aber die erhebt keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit.
LG Ken
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05.07.2015, 15:54
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
warum stellst du sie dann so in den Vordergrund?
Das, ken, IST eine Geschlechterdiskussion.Ich stelle nur immer wieder Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen fest, die auf eine grundlegende Unterschiedlichkeit in der Wahrnehmung der Welt und der Sicht auf sie hinweisen.
Und da stellen sich bei mir die Nackenhaare, vor allem, wenn dann so was rauskommt:
denn da habe ich die selben Gedanken wie wenn irgendwelche Kirchenoberen was faseln: "was labert der da, was weiss der denn von nem Frauenleben bzw von meinem Leben? Das geht doch alles von so was von dran vorbei"versuchte in diesem Thread zu erklären, warum ich meine, dass Frauen gerne Liebesromane lesen und Männer lieber was anderes.
In Fragen wie Liebesromane-lesen ist das ja wurscht, da unwichtig. Aber es gibt wichtigere Fragen, da läufts doch genauso. Und ich bin es leid als Frau immer wieder mit solchen "Wahrheiten" konfrontiert zu werden, die mich einschränken oder gar ausgrenzen (in anderen Bereichen), oder sonst was - nur weil ich nicht einem Geschlechterklischee entspreche - aufgrund meiner Individualität.
Und um das geht es mir. Dieses Thema hier dient nur als Beispiel, da es einfach und platt ist und sich daher gut dafür eignet, um bestimmte Dynamiken mal aufzuzeigen und auch die Hirnrissigkeit und Konsequenzen von so manchen sog. harmlosen Gedanken, die (angeblich) "jeder" hat, weils ja so "natürlich" ist.
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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09.07.2015, 21:34
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
Amelie,
Tut mir leid, dass ich bei Dir eine wunde Stelle getroffen habe.
Das war nicht meine Absicht. Meine Einlassung war rein objektiv angedacht und nicht darauf ausgerichtet die Frauen einseitig festzulegen. Hin und wieder fallen mir einfach Unterschiede auf.
Es gibt viele Männer, die anders sind wie ich, aber irgendwie kommen mir deren Denken, deren Verhalten und deren Motive auch wieder vertraut vor. Bei Frauen aber stoße ich manchmal auf Dinge, die mir total neu und fremd sind, zu denen ich in mir absolut keinen Bezug finde. Ich bewerte das nicht negativ. Ich sehe das sogar als Bereicherung. Ich fände es schlimm, wenn Männer sich wie Frauen und Frauen sich wie Männer verhalten würden.
Jetzt lass ich es gut sein. Es führt in der Tat zu nichts als einem Fettnäpfchenlauf.
LG Ken
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09.07.2015, 21:58
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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10.07.2015, 19:43
AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?
Meatloaf,
Du hast recht, ich kann es für mich nur aus meiner Perspektive objektiv sehen (d. h. ohne positive oder negative Bewertung). Ich nehme die Welt mit meinen Sinnesrezeptoren wahr, die wahrscheinlich nur das männliche Spektrum abdecken, das weibliche kann ich gar nicht erfassen. Irgendwie logisch. Aber den Frauen geht es andersherum genauso. Wir können zusammen nicht kommen, die Grenzen sind nicht zu überwinden. Trotzdem: Laßt Mann und Frau so sein, wie sie sind, im Grunde klappt es doch seit Jahrtausenden wunderbar.
LG KenGeändert von ken.senior (10.07.2015 um 22:15 Uhr) Grund: Die letzten 3 Sätze hinzugefügt.


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